Der Sport-Tag
9. Januar 2026
Zum Archiv
22:55 Uhr

Zweitligist droht in der Türkei steckenzubleiben

Sonnenschein, 13 Grad, keine Wolken: Während in der Heimat die Schneemassen fallen, hat Fußball-Zweitligist Hannover 96 bei bestem Wetter gleich zwei Testspiele im Trainingslager in der Türkei gewonnen. Gegen den MSV Duisburg gab es durch Tore von Benjamin Pichler (73.) und Kolja Oudenne (87.) ein 2:0 (0:0). Gegen Waldhof Mannheim gewannen die Niedersachsen drei Stunden später mit 1:0 (0:0). Das Siegtor schoss Havard Nielsen (15.).

Die größte Sorge der 96er ist aber: An diesem Samstag soll es mit dem Flugzeug von Antalya nach Hannover zurückgehen. Das Trainingslager in Belek endet dann nach neun Tagen. Wegen des starken Schneefalls kommt es am Flughafen Hannover aber zu massiven Verspätungen. Einige Flüge wurden am Freitag auch gestrichen.

Zweitligist droht in der Türkei steckenzubleiben
22:23 Uhr

Tennis-Überflieger träumen vom gemeinsamen Spektakel

Die beiden besten Tennisspieler der Welt gemeinsam im Doppel? Was spektakulär klingt, könnte noch in diesem Jahr Realität werden. Der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz und sein Rivale Jannik Sinner stehen einem möglichen gemeinsamen Auftritt im Team offen gegenüber, wie sie in Südkorea deutlich machten.

"Ich denke, es würde Spaß machen, mindestens einmal auf derselben Seite des Platzes zu stehen", sagte der Südtiroler Sinner im Vorfeld eines Showmatches der beiden Dominatoren im Männertennis in Incheon bei Seoul. "Natürlich sind der Zeitplan und unsere Konzentration auf das Einzel so groß, dass es sehr schwierig ist. Aber für ein Turnier fände ich es toll, das zu machen." Man werde, ergänzte der Weltranglistenzweite, möglicherweise noch in diesem Jahr darüber sprechen. Alcaraz zeigte sich ebenfalls nicht abgeneigt. Der Spanier, der bei den Olympischen Spielen in Paris gemeinsam mit seinem prominenten Landsmann Rafael Nadal ein Doppel gebildet hatte, gestand, bereits "ein- oder zweimal" darüber nachgedacht zu haben. "Das mindestens einmal zu machen, wäre sicher spaßig", sagte er.

Tennis-Überflieger träumen vom gemeinsamen Spektakel
21:46 Uhr

Deutsche schreiben mit Titel Geschichte

Susanne Kreher und Axel Jungk haben im schweizerischen St. Moritz Skeleton-Geschichte geschrieben. Bei der erstmals ausgetragenen Europameisterschaft im Mixed-Team sicherten sich die gebürtigen Sachsen als bestes europäisches Duo den EM-Titel. Im Weltcup belegten sie mit neun Hundertstelsekunden Rückstand auf die Chinesen Zhao Dan und Yin Zheng den zweiten Platz. Da der Wettbewerb gleichzeitig als EM gewertet wurde, reichte die zweitbeste Gesamtzeit von 2:26,25 Minuten zur Goldmedaille.

"Dass wir das als Sachsen-Team teilen können, ist ein toller Abschluss des Tages", sagte Kreher im Interview mit der ARD. Die 27-Jährige aus Annaberg-Buchholz absolvierte die Natureisbahn bei Schneefall in 1:14,13 Minuten und lag damit nur acht Hundertstel Sekunden hinter ihrer chinesischen Konkurrentin. Axel Jungk machte es sogar noch knapper: Der 34-Jährige aus Zschopau war im Männerlauf lediglich eine Hundertstel Sekunde langsamer als Yin Zheng.

Deutsche schreiben mit Titel Geschichte
20:39 Uhr

DFB-Star findet eine Sache in der Nationalelf "enttäuschend"

Niclas Füllkrug hofft mit seinem Wechsel zur AC Mailand auf einen Schub für seine WM-Chancen. Die Teilnahme an der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada im Sommer sei "ein großes Ziel" für ihn, sagte der Stürmer bei seiner Vorstellung in Mailand: "Ich hoffe, dass ich jetzt wieder dauerhaft verfügbar bin, dann glaube ich, dass ich die Lücke schließen kann."

Füllkrug war im August 2024 zu West Ham United gewechselt, kam dort aber auch aufgrund mehrerer Verletzungen nicht so recht in Schwung. Dadurch verlor er auch in der Nationalmannschaft an Boden, in der gesamten WM-Qualifikation kam er nicht zum Einsatz. Das sei "enttäuschend" gewesen, gab Füllkrug zu. Er wolle wieder den Anschluss finden und an seine guten Leistungen anknüpfen. "Ich bringe eine besondere Torquote mit, diese möchte ich weiter aufbauen", sagte Füllkrug, der in 24 Länderspielen 14 Tore erzielt hat: "Ich liebe die Jungs dort, ich liebe alles an der deutschen Nationalmannschaft. Dementsprechend ist die WM ein besonderes Ziel für mich, wie es die EM und die WM vorher auch waren."

DFB-Star findet eine Sache in der Nationalelf "enttäuschend"
19:34 Uhr

100 Millionen Euro: Bundesligist tütet Rekord-Deal ein

Eintracht Frankfurt hat pünktlich zum Jahresstart in der Fußball-Bundesliga einen finanziell lukrativen Deal abgeschlossen. Wenige Stunden vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund verlängerten die Hessen die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank bis 2035. Nach übereinstimmenden Medienberichten kassiert der Champions-League-Teilnehmer insgesamt mindestens 100 Millionen Euro. Das Geld fließt für die Namensrechte am Stadion und weitere werbliche Maßnahmen. Verein und Sponsor machten keine offiziellen Angaben zur Gesamtdotierung des neuen Vertrages. "Über die Höhe des Vergütungsvolumens haben die Parteien Stillschweigen vereinbart", teilte die Eintracht mit.

100 Millionen Euro: Bundesligist tütet Rekord-Deal ein
18:32 Uhr

20-jähriges Stürmer-Juwel: Bundesligist wildert bei Konkurrenz

Werder Bremen steht offenbar kurz vor der Verpflichtung des dringend gesuchten neuen Stürmers. Wie zuerst Sky und danach auch Bremer Medien berichteten, soll der Serbe Jovan Milosevic vom Bundesliga-Rivalen VfB Stuttgart ausgeliehen werden.

Der 20-jährige Angreifer kam 2023 von Vojvodina Novi Sad nach Stuttgart und spielte zuletzt auf Leihbasis für den FC St. Gallen und für Partizan Belgrad. In Serbien überzeugte er in der ersten Saisonhälfte mit 12 Toren in 17 Spielen. Im November gab Milosevic sein Nationalmannschafts-Debüt. In Bremen soll er noch an diesem Wochenende seinen Medizincheck absolvieren.

20-jähriges Stürmer-Juwel: Bundesligist wildert bei Konkurrenz
17:31 Uhr

Ex-DFB-Profi rastet vollkommen aus

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Kevin Behrens ist mit einem Ausraster abermals negativ in Erscheinung getreten. Beim Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen (2:4) am Vormittag schubste Behrens, der inzwischen für den FC Lugano in der Schweiz spielt, seinen Teamkollegen Georgios Koutsias ohne ersichtlichen Grund zu Boden und beleidigte ihn übel.

Auf den Aufnahmen des Livestreams ist zu hören, wie Behrens Koutsias als "kleine Missgeburt" bezeichnet und ihn auffordert, leise zu sein. Der FC Lugano verurteilte den Vorfall in einer Stellungnahme "in aller Deutlichkeit". Der Klub kündigte an, die Angelegenheit intern aufzuarbeiten und über eine mögliche Disziplinarmaßnahme zu entscheiden. Eine Reaktion von Behrens gab es zunächst nicht.

Ex-DFB-Profi rastet vollkommen aus
16:31 Uhr

Kritik an Donald Trumps Imperialismus-Fantasien? Leverkusen-Trainer erklärt sich

Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand hat seine Beweggründe für seine Grönland-Aussagen erläutert. "Da geht es um grundsätzliche Menschenrechte und um Grundsätzliches im Leben allgemein", sagte der Däne, dessen Neujahrsgruß auf der Internet-Plattform LinkedIn von vielen als Kritik an US-Präsident Donald Trump verstanden wurde, den Hjulmand namentlich allerdings nicht erwähnt hatte.

"Um eins klar zu sagen: Das hat nichts mit Politik zu tun. Ich war nie Politiker, das hat auch nichts mit links oder rechts zu tun", sagte Hjulmand, der mit der in Grönland aufgewachsenen Politikerin Maliina Abelsen liiert ist.

Vor wenigen Tagen hatte ein Post von ihm für Aufsehen gesorgt. "In einer verrückten und sich rasant verändernden Welt sind für manche politische Führer Wissen, internationale Strukturen, Dialog und der Respekt vor kulturellen Unterschieden zum Feind geworden. Für Menschen wie sie ist die Welt ein Jagdrevier. Doch es gibt einen anderen Weg", hatte Hjulmand geschrieben und hinzugefügt: "Ich hoffe auf mehr Menschlichkeit, Empathie und Liebe. Mehr Wissen und Verständnis. Mehr zuhören. Meine wärmsten Gedanken gelten dem wunderbaren grönländischen Volk."

Kritik an Donald Trumps Imperialismus-Fantasien? Leverkusen-Trainer erklärt sich
15:57 Uhr

Deutsche Handballer müssen vielleicht in Frankfurt bleiben: "Das täte mir leid"

Deutschlands Handballer sind auf der Rückreise vom EM-Test in Kroatien durch das Winter-Wetter vorerst ausgebremst worden. Weil sich der Abflug aus Zagreb um mehr als eine Stunde verzögert, werde der geplante Anschlussflug von Frankfurt nach Hannover voraussichtlich nicht erreicht, teilte der Verband mit.

"Wir sind mit unseren Reisepartnern im steten Austausch. Alle versuchen, uns nach Kräften zu unterstützen, dennoch ist Hannover gerade noch ein weit entferntes Ziel", hatte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton schon am Morgen gesagt. Sollte man in Frankfurt stecken bleiben, "täte mir das für die Mannschaft leid".

Deutsche Handballer müssen vielleicht in Frankfurt bleiben: "Das täte mir leid"
15:10 Uhr

Verlegungsbitte abgelehnt: Bundesligist reist "unter Protest" zu Spiel

Wegen der Wetterlage in Norddeutschland hat der Syntainics MBC einen Antrag auf Verlegung des Spiels bei den EWE Baskets Oldenburg gestellt, ist bei der Basketball Bundesliga (BBL) damit aber gescheitert und wehrt sich nun. Die Begegnung ist für Samstag (18.30 Uhr/Dyn) angesetzt.

"Nur unter Protest und entgegen dem Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Spielern, Betreuern und Trainern ist der Syntainics MBC um 13.30 Uhr die 430 Autobahnkilometer lange Reise nach Oldenburg angetreten", teilte der Pokalsieger mit. 285 Kilometer führten dabei durch ein Gebiet, "für das vom Deutschen Wetterdienst die Unwetterwarnstufe Rot herausgegeben wurde".

Per Email habe Robert Wintermantel, Head of Sports & Finance der BBL, mitgeteilt, dass dem Antrag nicht stattgegeben werde. "Unserer Einschätzung nach erfüllen die vorgetragenen Umstände die Voraussetzungen des Tatbestands der höheren Gewalt nicht", zitierte der MBC Wintermantel.

Der MBC wies danach laut Mitteilung darauf hin, dass der Antrag mit Blick auf die Sicherheit der Zuschauer, Spieler, Schiedsrichter und sonstigen Veranstaltungsbeteiligten gestellt worden sei, auch dies habe den stellvertretenden Spielleiter Sascha Dieterich aber nicht veranlassen können, von der Entscheidung abzurücken. Am Morgen hatte laut MBC bereits Oldenburg die Bitte der Weißenfelser um eine Spielverlegung abgelehnt.

Verlegungsbitte abgelehnt: Bundesligist reist "unter Protest" zu Spiel
14:29 Uhr

Trauer um Basketball-Gigantin

Sie wurde zweimal Olympiasiegerin, dreimal Weltmeisterin und zehnmal Europameisterin, verlor im Nationaltrikot kein einziges Spiel, jetzt ist Lettlands früherer Basketballstar Uljana Semjonowa im Alter von 73 Jahren gestorben. Das gab der lettische Verband LBS bekannt. Nach Angaben des Weltverbandes FIBA hat in der Geschichte keine Frau mehr Siege im Basketball geholt als Semjonowa, mit der Sowjetunion blieb die großgewachsene (2,13 m) Centerspielerin in ihrer 18-jährigen Nationalmannschaftskarriere (1968-1986) ungeschlagen. 1976 und 1980 holte sie Olympiagold, 1971, 1975 und 1983 den WM-Titel.

Bildnummer-11682041-Datum-25-05-1979-Copyright-imago-ITAR-TASS-Soviet-Union-Soviet-basketball-player-Ulyana-Semyonova
Semjonowa wurde 73 Jahre alt. (Foto: imago sportfotodienst)

In ihrer Klubkarriere lief Semjonowa für TTT Riga, Tintoretto Madrid/Spanien und Union Sportive Valenciennes Orchies/Frankreich auf, dabei feierte sie elf Europapokalsiege. Semjonowa wurde 1993 als erste Europäerin in die Basketball Hall of Fame in Springfield/USA aufgenommen.

Trauer um Basketball-Gigantin
14:04 Uhr

Bundesliga-Spiel zwischen FC St. Pauli und Leipzig abgesagt

Der Wintereinbruch in Norddeutschland schränkt auch die Fußball-Bundesliga ein, die an diesem Wochenende ins neue Jahr starten will. Der FC St. Pauli und Rasenballsport Leipzig müssen sich allerdings weiter gedulden: Die für Samstag angesetzte Partie kann aufgrund der äußeren Bedingungen nicht stattfinden.

Bundesliga-Spiel zwischen FC St. Pauli und Leipzig abgesagt
13:42 Uhr

Ex-Nationalspieler startet nach Tod seiner Frau neu durch

Der frühere Nationalspieler Christian Ziege sieht sich mehr als ein Jahr nach dem Tod seiner Frau nun wieder bereit für die Rückkehr in den Fußball. "Ich habe nach dem Tod meiner Frau Pia, um die ich mich zuvor rund um die Uhr gekümmert hatte, erst einmal eine Weile gebraucht, bis Fußball wieder denselben Stellenwert für mich hatte wie vorher", sagte der 53 Jahre alte Europameister von 1996 der "Bild". Nach langer, schwerer Krankheit war seine Frau im November 2024 gestorben.

Ziege arbeitet künftig wieder für Borussia Mönchengladbach und wird dort Co-Trainer der U17. Für die Gladbacher war Ziege einst bereits als Spieler, Sportdirektor und Interimstrainer tätig. "Was mich mit Borussia vor allem verbindet, ist, dass ich hier die Möglichkeit bekommen habe, meine zweite Karriere zu starten", sagte Ziege rückblickend.

Ex-Nationalspieler startet nach Tod seiner Frau neu durch
13:26 Uhr

Tamerlan Dulatov erklärt Oktagon-Kehrtwende

Aktuell macht Tamerlan Dulatov seinem Ring-Namen "most wanted" alle Ehre: Nachdem es erst heißt, der Düsseldorfer werde nicht mehr ins Oktagon steigen, gibt es jetzt die Absage der Absage. In einem kurzen Interview spricht er über den anstehenden Kampf.

Tamerlan Dulatov erklärt Oktagon-Kehrtwende
13:07 Uhr

Ski-Legende gibt Kampf um Saison und Olympische Spiele auf

Marcel Hirscher hatte eigentlich seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt und war wieder in den Ski-Zirkus eingetreten. Der Slalom-Seriensieger vergangener Jahre hatte wieder Blut geleckt und wollte zurück an die Weltspitze. Doch dann war ihm im Dezember 2024 im Training das Kreuzband gerissen - seitdem kämpft der Österreicher vergeblich um eine Rückkehr. Und nun gibt er einen Kampf auf: den um die Olympischen Spiele. Mehr noch: er wird in diesem Winter keine Skirennen bestreiten.

"Es geht sich nicht aus. Mein Tempo ist nicht weltcupwürdig", teilte er bei Instagram mit. "Das ist momentan nicht drin." Er habe in den vergangenen Wochen "mit den Weltbesten" trainiert und erkennen müssen, wie weit er der Spitze hinterherfährt. Das komplette Ende soll es aber nicht sein: "Ich werde weitertrainieren und vielleicht schaffe ich es nächstes Jahr."

Ski-Legende gibt Kampf um Saison und Olympische Spiele auf
12:31 Uhr

Deutscher beginnt wilde Schlägerei mit Gegenspieler

Längst war das Spiel für die Ottawa Senators gelaufen, da setzte Tim Stützle in Denver ein Zeichen. Der deutsche Eishockeystar lieferte sich im NHL-Duell bei der Colorado Avalanche beim Stand von 1:8 (Endstand 2:8) eine wilde Schlägerei mit Gegenspieler Samuel Girard, der angestaute Frust musste beim 23-Jährigen wohl raus.

NHL-Eishockey-Herren-USA-Ottawa-Senators-at-Colorado-Avalanche-Jan-8-2026-Denver-Colorado-USA-Colorado-Avalanche-defenseman-Samuel-Girard-49-and-Ottawa-Senators-center-Tim-Stutzle-18-fight-in-the-third-period-at-Ball-Arena-Denver-Ball-Arena-Colorado-USA-EDITORIAL-USE-ONLY-PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY-Copyright-xIsaiahxJ
Der hat gesessen. (Foto: IMAGO/Imagn Images)

"Das sagt schon einiges aus", meinte Stützles Teamkollege Shane Pinto zum ungewöhnlichen Fight: "Es braucht Charakter, um so die Handschuhe fallen zu lassen. Das respektiere ich." Richtig glücklich war der US-Center mit der Aktion aber nicht. "Alle Jungs respektieren das sehr, und trotzdem sollte so etwas nicht passieren. Wir brauchen es nicht, dass Tim Stützle die Handschuhe fallen lässt." Gut drei Minuten waren im letzten Drittel gespielt, als Stützle und Girard an der Bande aufeinander losgingen. Der deutsche Nationalspieler landete einige Treffer, ging dann aber zu Boden.

Deutscher beginnt wilde Schlägerei mit Gegenspieler
11:53 Uhr

Neun Fußballer unter den Opfern von Brandkatastrophe

Unter den 40 Toten der Brandkatastrophe von Crans-Montana waren neun junge Schweizer Fußballer. Das gab der Schweizer Fußball-Verband (SFV) am nationalen Trauertag für die Tragödie in einem Post auf X bekannt. "Wir trauern und fühlen mit allen Opfern und Verletzten der Brandkatastrophe von Crans-Montana sowie mit ihren Familien. Auch neun junge Schweizer Fußballspieler aus drei regionalen Westschweizer Vereinen haben ihr Leben verloren, mehrere weitere wurden verletzt", schrieb der Verband auf dem Account der Schweizer Nationalmannschaft: "Wir stehen an der Seite der Familien und Vereine - heute, morgen und auch dann, wenn es stiller wird."

In der Silvesternacht wurden bei dem Brand in der Bar "Le Constellation" des Ski-Orts 40 Menschen getötet. Knapp 120 wurden großteils schwer verletzt. Fast alle Todesopfer waren Teenager und junge Erwachsene - die jüngsten waren erst 14 Jahre alt. Am Nachmittag werden rund 1000 Angehörige und Spitzenpolitiker bei einer Trauerfeier in Martigny in der Nähe von Crans-Montana erwartet.

Neun Fußballer unter den Opfern von Brandkatastrophe
11:39 Uhr

Nach Eklat um Verletzten: Arsenal-Profi entschuldigt sich

Arsenal-Profi Gabriel Martinelli hat sich für seine unsportliche Aktion im hitzigen Duell in der Premier League gegen den FC Liverpool (0:0) entschuldigt. Der Flügelspieler hatte in der umkämpften Schlussphase versucht, den verletzt am Boden liegenden Liverpool-Profi Conor Bradley unsanft vom Spielfeld zu schieben. Das hatte zur Rudelbildung geführt und Martinelli eine Gelbe Karte eingebracht. Auch Liverpools Ibrahima Konaté sah Gelb.

Bradley war in der Nachspielzeit unglücklich auf dem Knie gelandet. Er musste zunächst auf dem Platz behandelt werden und wurde dann auf einer Trage abtransportiert. Später verließ der Liverpool-Verteidiger das Stadion auf Krücken. "Ich habe in dem Moment wirklich nicht erkannt, wie schwer er verletzt war", schrieb Martinelli später in einer Instagram-Story. Er habe sich auch persönlich bei Bradley entschuldigt. "Ich möchte sagen, dass mir meine Reaktion sehr leidtut. Ich wünsche Conor noch einmal alles Gute für eine schnelle Genesung."

Nach Eklat um Verletzten: Arsenal-Profi entschuldigt sich
10:59 Uhr

Kehrtwende bei ter Stegen: Torhüter fliegt zurück nach Saudi-Arabien

Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen hat sich nach seiner jüngsten Verletzung wieder fit gemeldet. Der 33-Jährige vom FC Barcelona postete auf Instagram ein Video vom Torwarttraining auf dem Gelände des spanischen Meisters und Tabellenführers. "Alles ist gut", schrieb er dazu. Er werde sich auf den Weg zurück nach Dschidda machen und dort wieder zur Mannschaft stoßen.

In der saudi-arabischen Millionenstadt spielt der FC Barcelona am Sonntag (20 Uhr im ntv.de-Liveticker) gegen Real Madrid um den spanischen Supercup. Ter Stegen hatte sich vor dem 5:0-Halbfinalsieg gegen Athletic Bilbao eine Blessur zugezogen und war aus Saudi-Arabien abgereist. Zuletzt hatte bereits Barças Sportdirektor Deco erklärt, dass der deutsche Nationaltorwart nicht schwerer am Knie verletzt sei. "Er hatte ein ungutes Gefühl im Knie, und natürlich ist man immer etwas besorgt, wenn ein Spieler nach einer Verletzung zurückkommt, denn er hatte in der Vergangenheit Probleme mit diesem Knie", sagte Deco nach den medizinischen Untersuchungen. "Und wir sind froh, dass es nichts Ernstes ist", hatte er betont.

Kehrtwende bei ter Stegen: Torhüter fliegt zurück nach Saudi-Arabien
10:34 Uhr

Schnee-Chaos stellt Nationalteam vor große Reise-Probleme

Auf den großen Sieg gegen Vizeweltmeister Kroatien (32:29) folgt für die deutsche Handball-Nationalmannschaft vermutlich eine eher beschwerliche Reise zurück nach Deutschland. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason will heute vom gestrigen Spielort Zagreb zurück ins EM-Vorbereitungsquartier nach Hannover reisen. Eigentlich - denn das wird sich aufgrund des Schnee-Chaos nicht so einfach machen lassen. Am Frankfurter Flughafen aber gibt es zahlreiche Verspätungen, auch am Hannoveraner Flughafen sind Ausfälle zu verzeichnen, die Deutsche Bahn hat den Zugverkehr um Hannover vorübergehend eingestellt, auch auf der Autobahn A7 läuft der Verkehr nicht reibungslos, was einen Umstieg auf Pkw oder einen Bus nicht aussichtsreicher macht.

Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton erklärte: "Nächstes Etappenziel – wir machen es jetzt wie im Turnier – ist vom Hotel zum Flughafen. Wir sind guten Mutes, dass wir zumindest in Frankfurt ankommen." Angedacht war ursprünglich dieselbe Route zu nehmen wie auf dem Hinweg. Also von Zagreb mit dem Flugzeug nach Frankfurt und von da aus weiter nach Hannover. In der niedersächsischen Landeshauptstadt steht am Sonntag das Rückspiel gegen Kroatien an (18.05 Uhr/ARD und Dyn), es ist das letzte Spiel vor der EM.

Schnee-Chaos stellt Nationalteam vor große Reise-Probleme
10:12 Uhr

NFL-Profi wegen Waffe im Auto festgenommen

Während einige Teams noch in den NFL-Playoffs um den Traum vom Super Bowl kämpfen, sind viele NFL-Spieler aus anderen Teams bereits im Urlaub. Marshon Lattimore, Cornerback der Washington Commanders, wurde in seiner freien Zeit nun festgenommen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, als Lattimore bei einer Verkehrskontrolle in Lakewood, Ohio in Polizeigewahrsam genommen wurde. Der Verdacht: Lattimore soll eine versteckte Waffe mitgeführt haben. Der Polizeibericht, in dem eine 9-Millimeter-Glock als Beweismittel aufgeführt ist, nennt eine zweite mögliche Anklage wegen unsachgemäßer Handhabung von Schusswaffen in einem Kraftfahrzeug.

Es ist nicht das erste Mal, dass Lattimore mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Er wurde bereits im März 2021 in Cleveland festgenommen und zunächst wegen des Erwerbs einer gestohlenen Schusswaffe angeklagt. Diese Anklage wurde später fallen gelassen, aber Lattimore bekannte sich schuldig, eine versteckte Waffe mit sich geführt zu haben. Er erhielt eine einjährige Bewährungsstrafe und eine 180-tägige Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Mehr lesen Sie auch auf sport.de.

NFL-Profi wegen Waffe im Auto festgenommen
09:29 Uhr

Alonso wettert gegen Trainer-Kollege Simeone

Real Madrid steht nach dem 2:1-Sieg über Erzrivale Atlético im Finale der spanischen Supercopa. So kommt es zum großen Finale gegen den FC Barcelona. Eigentlich alles gut oder? Nein, Real-Trainer Xabi Alonso ist nicht so richtig gut zu sprechen auf seinen Trainer-Kollegen Diego Simeone. Der ist durchaus für seine emotionale Art bekannt - und versuchte im Duell offenbar, Real-Star Vini Jr. zu provozieren. Immer wieder trat er an der Seitenlinie nah an den 25-Jährigen heran.

Das fand der sonst so besonnene Alonso gar nicht lustig: Wie Simeone immer wieder auf Vinicius eingeredet habe, "hat mir nicht gefallen. 'El Cholo' hat ihm etwas gesagt, und solche Dinge widersprechen dem Sportsgeist, den man auch für seine Mitspieler haben muss. Ich mag es nicht, wenn man so mit Spielern umgeht."

Alonso wettert gegen Trainer-Kollege Simeone
08:51 Uhr

DFB legt fest, wer günstige WM-Tickets bekommt

Gut fünf Monate vor dem ersten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft steht fest, wie treue Fans an die verbilligten Eintrittskarten kommen. Wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte, gehen 70 Prozent der sogenannten 60-Dollar-Tickets an die Mitglieder des Fanklubs Nationalmannschaft mit den meisten Bonuspunkten. Die verbleibenden 30 Prozent werden über Fankub-Betreuer und an eigenständige Fanklubs vergeben. Voraussetzung dafür ist eine Bewerbung um Eintrittskarten bis zum 13. Januar um 17 Uhr.

Der Weltverband FIFA hatte Mitte Dezember 2025 nach scharfer Kritik an den hohen Ticketpreisen für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko das kleine Sonderkontingent von Eintrittskarten für 60 US-Dollar (51 Euro) eingeführt. Damit sollen treue Anhänger der teilnehmenden Nationalmannschaften belohnt werden.

DFB legt fest, wer günstige WM-Tickets bekommt
08:28 Uhr

Kölns Shootingstar spricht über Nagelsmanns Ansage

Kölns Shootingstar Said El Mala steht derzeit nicht regelmäßig mit Bundestrainer Julian Nagelsmann im Austausch, wie er dem "Kicker" sagte. Auch so wisse der Stürmer des Aufsteigers, woran er zu arbeiten hat - etwa am Defensivverhalten. "Es ist kein Geheimnis, dass ich mich in diesem Bereich noch verbessern muss", so der Kölner: "Das stimmt, und ich arbeite daran. Das geht nicht von heute auf morgen, aber mit der Zeit wird es immer besser."

Nagelsmann hatte El Mala für das Länderspiel im November gegen Luxemburg (2:0) in den Kader berufen, zu einem Debüt kam es aber nicht. Der Youngster reiste danach zur U21-Nationalmannschaft. Anschließend bescheinigte der Bundestrainer dem 17-Jährigen, zwar einen guten Eindruck im Training hinterlassen zu haben. Nagelsmann betonte aber auch mit Blick auf mögliche WM-Chancen: "Natürlich muss er in Köln Stammspieler werden, das habe ich ihm auch gesagt. Der Kölner Kader ist gut, aber er muss den Anspruch haben, die Baustellen, die ihm Lukas Kwasniok mitgegeben hat und die ich ihm auch noch mal gesagt habe, zu beseitigen."

Mehr lesen Sie auch auf sport.de.

Kölns Shootingstar spricht über Nagelsmanns Ansage
07:57 Uhr

Kurioser Grund führt zur Spielabsage in der NBA

Das Heimspiel der Chicago Bulls gegen Miami Heat ist in der NBA kurzfristig abgesagt worden. Grund für die Verschiebung war Feuchtigkeit auf dem Spielfeld im United Center, die den Court unbespielbar machte. 90 Minuten lang hatten Helferinnen und Helfer vergeblich versucht, das Spielfeld mit Handtüchern und Wischern trocken zu bekommen. Einen Tag zuvor hatte in der Arena der Bulls noch ein Eishockey-Spiel stattgefunden, in Chicago war es zuletzt ungewöhnlich warm. "Spieler beider Teams haben sich beschwert, wir allen waren sofort der Meinung, dass das Feld nicht bespielbar sei", sagte Miamis Cheftrainer Erik Spoelstra.

United-center-employees-clean-the-court-during-a-delay-before-an-NBA-basketball-game-against-the-Miami-Heat-in-Chicago-Thursday-Jan-8-2026-AP-Photo-Nam-Y
Alles Wischen half nicht. (Foto: AP)

Solche Vorfälle sind in der NBA zwar selten, aber nicht ohne Beispiel: 2016 musste ein Duell zwischen den Sacramento Kings und den Philadelphia 76ers abgesagt werden, weil Kondenswasser von der darunterliegenden Eisfläche den Boden rutschig machte. Ein ähnliches Problem trat 2017 im Target Center in Minneapolis auf, als die Minnesota Timberwolves ihr Heimspiel gegen die Portland Trail Blazers nach einer Eishockey-Veranstaltung und einer "Disney on Ice"-Show verschieben mussten.

Kurioser Grund führt zur Spielabsage in der NBA
07:18 Uhr

"Dümmster Sturz" lässt Superstar um dritten Olympiasieg zittern

Snowboard-Star Chloe Kim muss auf dem Weg zu ihrem dritten Olympiasieg in Folge mindestens kürzertreten und macht sich sichtlich Sorgen. Einen knappen Monat vor den Winterspielen in Italien stürzte die US-Amerikanerin im Training in der Schweiz und kugelte sich dabei die Schulter aus, Kim informierte über den Vorfall in einem emotionalen Video auf Instagram. Die 25-Jährige hatte bei den Winterspielen 2018 und 2022 jeweils Gold in der Halfpipe gewonnen und peilt in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) eigentlich den dritten Triumph in Serie an.

"Ich hatte den dümmsten Sturz, der letztlich dazu geführt hat, dass ich mir die Schulter ausgekugelt habe", sagte Kim und stellte ein Video des Unfalls dazu: "Ich habe im Moment nicht viel Klarheit, weil ich noch kein MRT gemacht habe." Dieses soll heute folgen, "dann sollte ich besser wissen, was los ist". Die Schmerzen seien "nicht allzu stark", die Schulter sei aber wiederholt herausgesprungen: "Ich versuche wirklich, optimistisch zu bleiben. Es sollte in Ordnung sein, sobald ich Grünes Licht bekomme. Ich hoffe einfach, dass es nicht zu lange dauert." Kim, die auch dreimalige Weltmeisterin in der Halfpipe ist, gehört zu den bekanntesten Wintersportlerinnen der USA. 2018 in Pyeongchang wurde sie im Alter von 17 Jahren die jüngste Frau, die je Olympisches Gold in der Halfpipe gewann.

"Dümmster Sturz" lässt Superstar um dritten Olympiasieg zittern
06:51 Uhr

Schneelast zu hoch: Halle eines Bundesligisten gesperrt - Spielabsage

Sturmtief Elli hat in der Basketball-Bundesliga für eine Absage gesorgt. Die Eigentümer der Inselpark Arena setzten die Partie in der BBL zwischen den Veolia Towers Hamburg und den Vet-Concept Gladiators Trier ab. Das Spiel sollte am Samstag ausgetragen werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Die Arena-Sperrung erfolge "vorsorglich aufgrund der aktuellen Schneelast", erklärten die Towers. Die Sicherheit von Besuchern, Sportlern und Personal habe oberste Priorität - insbesondere dann, wenn das Dach durch anhaltenden Schneefall und Eisbildung stark belastet wird, äußerte der Klub in einer Mitteilung.

Schneelast zu hoch: Halle eines Bundesligisten gesperrt - Spielabsage
06:13 Uhr

Rudelbildung und Ärger: Verletzungsschock bei Liverpool

Der FC Arsenal bleibt Tabellenführer der Premier League, die Siegesserie aber reißt: Gegen den FC Liverpool gibt es nur ein maues 0:0. Das wird in der Nachspielzeit aber nebensächlich. In der 90.+5 will Liverpools Conor Bradley den Ball klären, verdreht sich dabei aber das Knie. Er geht sofort zu Boden, schlägt sich schmerzverzerrt die Hände vors Gesicht. Er muss mit der Trage vom Platz gebracht werden. Eine Diagnose steht noch aus. Trainer Arne Slot sagte: "Ich weiß es noch nicht, aber es sah nicht toll aus, wenn du auf einer Trage losgehen musst. Wenn wir das Video sehen, denken wir beide wahrscheinlich dasselbe, aber wir müssen auf die Scans warten, wenn es so schlimm ist. Oder vielleicht kann er am Montag spielen - hoffen wir es."

Doch Arsenals Gabriel Martinelli denkt zunächst, der Gegenspieler wolle nur Zeit schinden und gerät darüber in Rage. Es kommt zu Rudelbildungen, die Emotionen kochen hoch. In der Folge sehen sowohl Martinelli als auch Ibrahima Konaté von Liverpool die Gelbe Karte.

Rudelbildung und Ärger: Verletzungsschock bei Liverpool
05:45 Uhr

"Brutaler Fan": Von diesem Superstar will Klose entthront werden

Der frühere Fußball-Weltmeister Miroslav Klose erwartet bei der bevorstehenden WM-Endrunde seine Ablösung als Rekordtorschütze in der 96-jährigen Turniergeschichte. Für die Entthronung des 47-Jährigen, für den nach vier WM-Teilnahmen von 2002 bis 2014 insgesamt 16 Tore zu Buche stehen, kommen im Sommer die Superstars Lionel Messi aus dem Team von Titelverteidiger Argentinien (13 Tore bei fünf WM-Teilnahmen) und Kylian Mbappé aus Frankreich (zwölf Tore bei zwei WM-Teilnahmen) in Betracht.

"Ich wusste, dass der Rekord irgendwann fällt", meinte Klose in der "Bild"-Zeitung zur absehbaren Verbesserung seiner zwölf Jahre alten Bestmarke. Für die Jagd auf seine Nachfolge drückt der heutige Coach des Zweitligisten 1. FC Nürnberg, der 2006 in Deutschland mit fünf Treffern zum Torschützenkönig der Heim-WM avanciert war, Argentiniens Idol Messi die Daumen. "Ich bin ja brutaler Messi-Fan. Wenn, dann würde ich es ihm wünschen", machte Klose aus seinen Sympathien kein Hehl.

"Brutaler Fan": Von diesem Superstar will Klose entthront werden