Der Sport-Tag
12. Januar 2022
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22:25 Uhr

Causa Djokovic: Regierung will keinen "gefährlichen Präzedenzfall"

Die Entscheidung in der Causa Djokovic nähert sich. Um 15 Uhr (5 Uhr deutscher Zeit) werden die Partien der Australien Open ausgelost. Der Serbe steht auf Platz eins der Setzliste. Dort bleibt er aber nur, wenn er in Australien bleiben darf. Der australische Einwanderungsminister Alex Hawke wird darüber entscheiden.

Laut "Bild"-Zeitung soll eine regierungsnahe Quelle einen "gefährlichen Präzedenzfall" schaffen würde, wenn man Djokovic im Land bleiben ließe und er am Turnier teilnehmen würde. Die Regierung sei aber bereit sich etwaigem Widerstand zu stellen, um nationale Interessen zu wahren, heißt es weiter.

Am Sportler Djokovic gibt es keinen Zweifel

Causa Djokovic: Regierung will keinen "gefährlichen Präzedenzfall"
21:43 Uhr

HSV- und Pauli-Heimspiele finden doch vor Fans statt

Die Heimspiele der Hamburger Fußball-Zweitligisten HSV und FC St. Pauli sowie Bundesligaspiele Hamburger Mannschaften im Hand- und Basketball müssen nun doch nicht als Geisterspiele stattfinden. Wie die für den Sport zuständige Innenbehörde am Mittwochabend mitteilte, wurde Ausnahmeanträgen der Profisportvereine zugestimmt. Demnach sind wie im Kulturbereich nun auch für den Sport im Freien - also auch in Stadien - bis zu 2000 und in Hallen höchstens 1000 Personen zugelassen. Vorausgesetzt werde das 2G-Plus-Zugangsmodell für Geimpfte oder Genesene, die zusätzlich einen negativen Test vorlegen müssen, sowie die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken. Für auswärtige Gastmannschaften soll es keine Kartenkontingente geben.

HSV- und Pauli-Heimspiele finden doch vor Fans statt
21:26 Uhr

Bayer muss auf Linksverteidiger wochenlang verzichten

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss wochenlang auf Linksverteidiger Daley Sinkgraven verzichten. Der 26-jährige Niederländer zog sich am Dienstag im Training einen Muskelfaserriss im Bereich der rechten Adduktoren zu. Wie die Werkself mitteilte, werde Sinkgraven voraussichtlich drei bis vier Wochen ausfallen. Der Abwehrspieler kam in der laufenden Bundesligasaison erst sechsmal zum Einsatz.

Bayer muss auf Linksverteidiger wochenlang verzichten
20:34 Uhr

"Nationalspielerin des Jahres" kommt vom FC Bayern

Torjägerin Lea Schüller vom FC Bayern München ist zur deutschen "Fußball-Nationalspielerin des Jahres" gewählt worden. Bei einer Umfrage von Usern bei dfb.de setzte sich die 24-Jährige mit 36,2 Prozent der fast 13.000 abgegebenen Stimmen durch, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte. Schüller bestritt 2021 elf von zwölf Länderspielen des Nationalteams und erzielte dabei 11 der insgesamt 42 deutschen Tore. Beim 5:1 im WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien traf sie gar viermal. Zweite bei der Wahl wurde Torhüterin Merle Frohms von Eintracht Frankfurt vor Mittelfeldspielerin Sara Däbritz von Paris Saint-Germain.

"Nationalspielerin des Jahres" kommt vom FC Bayern
19:26 Uhr

"Egoistisch" und "schlechte Körpersprache": BBL-Klub schmeißt US-Amerikaner raus

Aus disziplinarischen Gründen hat Basketball-Bundesligist Gießen US-Guard Jalen Tate mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dem 23-Jährigen sei mitgeteilt worden, dass man seine Dienste für die restliche Saison nicht mehr in Anspruch nehme, teilte der Klub mit. "Egoistische Spieler mit einer schlechten Körpersprache sind absolut deplatziert und werden uns in der Mission Klassenerhalt nicht helfen. Deswegen ist es besser, in dieser Situation einen Schlussstrich zu ziehen", sagte Sportdirektor Sebastian Schmidt in einer Presseerklärung. Tate war von Gießen im Oktober verpflichtet worden. Er absolvierte insgesamt zehn Partien für die Mittelhessen.

"Egoistisch" und "schlechte Körpersprache": BBL-Klub schmeißt US-Amerikaner raus
18:46 Uhr

Zu riskant: PSG sagt Reise nach Katar und Saudi-Arabien ab

Der französische Fußball-Spitzenklub Paris St. Germain hat angesichts der Corona-Situation in Frankreich den von 16. bis 20. Januar geplanten Aufenthalt in Katar und Saudi-Arabien abgesagt. Das teilte PSG mit. "Angesichts der Gesundheitslage in Frankreich hat Paris St. Germain beschlossen, die Gesundheit der Mitarbeiter und der Spieler zu schützen und die Qatar Winter Tour 2022 und das Freundschaftsspiel in Riad zu verschieben", teilte der Verein in einer Erklärung mit. Die Partie gegen eine Auswahl lokaler Spieler war ursprünglich für den 19. Januar geplant. Ersatztermine wolle der Klub zu einem späteren Zeitpunkt festlegen.

Zu riskant: PSG sagt Reise nach Katar und Saudi-Arabien ab
18:21 Uhr

Absage unvermeidlich: Serie A legt fest, wie viele Corona-Fälle ein Klub haben darf

Im Gegensatz zum deutschen Profifußball haben sich die Klubs der italienischen Serie A angesichts der steigenden Infektionszahlen auf neue Corona-Regeln geeinigt. Von nun an soll ein Spiel abgesagt werden, wenn ein Klub elf positiv getestete Profis im Kader hat. Dabei sollen die Nachwuchsspieler nicht berücksichtigt werden.

Mit der neuen Regel wird die bisherige Bestimmung umgekehrt. Bislang lautete die Vorschrift, dass mit 13 gesunden Spielern die Partien stattfinden. Zudem sind ab dem 16. Januar bei den Begegnungen nur 5000 Zuschauer zugelassen, Gästefans sind nicht mehr erlaubt. Die Regelung gilt zunächst für zwei Spieltage.

Das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL) erwägt erst zur kommenden Spielzeit eine Anpassung der Absage-Bestimmungen an die Pandemie. Derzeit kann ein Bundesligaspiel nur verlegt werden, wenn einem Team weniger als 15 Spieler zur Verfügung stehen. Verletzte und auch gesperrte Akteure gelten als spielfähig, um "taktische" Blessuren oder Karten zu verhindern.

Absage unvermeidlich: Serie A legt fest, wie viele Corona-Fälle ein Klub haben darf
17:28 Uhr

Notoperation bei Haaland-Berater Raiola

Mino Raiola, schillernder Berater von Fußballstars wie BVB-Torjäger Erling Haaland, Zlatan Ibrahimović und Paul Pogba, ist im Mailänder Krankenhaus San Raffaele einer Notoperation unterzogen worden. Der 54-jährige Italiener bleibe unter strenger medizinischer Beobachtung, berichteten italienische Medien. Der Chefarzt des Krankenhauses, Alberto Zangrillo, bestätigte den Eingriff, ohne weitere Angaben zu Raiolas Lage zu liefern.

Notoperation bei Haaland-Berater Raiola
16:44 Uhr

Haaland in Norwegen geehrt - BVB-Star eifert Barça-Profi nach

Erling Haaland ist in seiner norwegischen Heimat zum zweiten Mal in Folge zum Fußballer des Jahres gekürt worden. Der 21 Jahre alte Stürmer von Borussia Dortmund erhält den Goldenen Ball (Gullballen) für den besten männlichen Spieler des Jahres 2021, wie der norwegische Fußballverband mitteilte. Fußballerin des Jahres wurde die frühere Wolfsburgerin Caroline Graham Hansen, die diese Auszeichnung somit sogar dreimal in Serie gewonnen hat. Sie hat mit dem FC Barcelona im abgelaufenen Jahr das Triple geholt.

Auch wenn viele norwegische Spielerinnen und Spieler 2021 auf hohem Niveau gespielt hätten, sei die Auswahl der Jahresbesten nicht schwer gefallen. Haaland und Hansen hätten lange Zeit des Jahres Weltklasseleistungen sowohl in ihren Vereinen als auch in der Nationalmannschaft gezeigt, würdigte die Jury. Beide hätten bewiesen, dass auch ganz oben in der Hierarchie der internationalen Topspieler mit norwegischen Fußballerinnen und Fußballern zu rechnen sei.

Haaland in Norwegen geehrt - BVB-Star eifert Barça-Profi nach
16:24 Uhr

"Corona wird Spiele entscheiden": Drittligist vergrößert Kader

Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig will wegen der steigenden Anzahl von Corona-Fällen im Profisport seinen Kader vergrößern. Als mögliche Abgänge gehandelte Spieler wie Martin Kobylanski werden den Tabellenzweiten in der Winterpause mit großer Wahrscheinlichkeit doch nicht verlassen. Nach weiteren Verstärkungen sehen sich die Niedersachsen um. "Wir müssen auf die Situation mit Corona achten und brauchen eher zwei, drei Spieler mehr", sagte Sportchef Peter Vollmann der "Braunschweiger Zeitung". "Corona wird in den kommenden Monaten Ergebnisse beeinflussen, Spiele entscheiden und für Verschiebungen in der Tabelle sorgen."

Die Braunschweiger haben mit aktuell 23 Spielern plus drei zum Teil verletzten Nachwuchstalenten einen vergleichsweise kleinen Kader. Vor zwei Jahren profitierten sie nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie davon, dass sie ein sehr großes Aufgebot hatten. Weil sie auf Ausfälle reagieren konnten und mit zwei verschiedenen Mannschaften für Auswärts- und Heimspiele antraten, verbesserten sie sich nach der zweieinhalbmonatigen Saison-Unterbrechung noch vom neunten Tabellenplatz auf einen Aufstiegsrang.

"Corona wird Spiele entscheiden": Drittligist vergrößert Kader
15:38 Uhr

Medaillenhoffnung für Olympia fällt aus: Corona-Fall im deutschen Biathlon-Team

Biathlet Johannes Kühn ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit. Der 30-jährige Bayer fällt damit für den Heim-Weltcup in Ruhpolding aus, die "daraufhin durchgeführten zusätzlichen PCR-Tests bei allen Mitgliedern des deutschen Teams fielen negativ aus", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes. Den Startplatz von Kühn, in diesem Winter der bislang einzige Saisonsieger der deutschen Skijäger, übernimmt Philipp Horn. Kühn hatte vor einem Monat den Sprint in Hochfilzen für sich entschieden und gilt als eine der großen Medaillenhoffnungen des DSV-Teams bei den Olympischen Spielen in Peking (4. bis 20. Februar).

Medaillenhoffnung für Olympia fällt aus: Corona-Fall im deutschen Biathlon-Team
15:20 Uhr

Jubilar Mebus kürt 400. DEL-Partie mit Siegtreffer

Nach dem starken 4:3 gegen die Eisbären Berlin schlagen die Ice Tigers auch Straubing mit 4:3. Das Bayern-Derby bleibt bis zum Schluss hart umkämpft. Doch nach einem kuriosen Tor von Daniel Schmölz legt Oliver Mebus nach und garniert sein DEL-Jubiläum mit dem entscheidenden Treffer.

Jubilar Mebus kürt 400. DEL-Partie mit Siegtreffer
14:51 Uhr

Für 17 Millionen Euro im Jahr: FC Bayern bindet Finalheld von Lissabon langfristig

Kingsley Coman, Finalheld beim Champions-League-Sieg von Bayern München 2020, bleibt dem deutschen Fußball-Rekordmeister langfristig erhalten. Der 25 Jahre alte Flügelspieler hat seinen 2023 auslaufenden Vertrag wie erwartet bis 2027 verlängert. Das neue Arbeitspapier soll Coman ein Gehalt von 17 Millionen Euro im Jahr garantieren.

"Der FC Bayern ist meine Heimat geworden", sagte Coman in einem Video, an dessen Ende er ein Trikot mit der Rückennummer "2027" in die Kamera hält. "Ich bin seit sieben Jahren hier. Ich dribble, ich lege auf - und ich treffe. Manchmal auch mit Augen zu", sagte Coman weiter und lächelte. Seinen berühmten Finaltreffer im August 2020 in Lissabon gegen seinen Jugendklub Paris St. Germain (1:0) hatte er per Kopf und mit geschlossenen Augen erzielt.

Für 17 Millionen Euro im Jahr: FC Bayern bindet Finalheld von Lissabon langfristig
14:16 Uhr

Deutsche Snowboarder auf Platz drei im Parallel-Slalom

Die Snowboarder Ramona Hofmeister und Elias Huber sind beim Mixed-Teamevent in Bad Gastein auf das Podest gefahren. Das deutsche Duo erreichte bei dem Parallel-Slalom Rang drei. Im kleinen Finale setzten sich die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin und ihr Teamkollege gegen Ladina Jenny und Nevin Galmarini aus der Schweiz durch. Das zweite deutsche Duo, Carolin Langenhorst und Ole-Mikkel Prantl, scheiterte im Viertelfinale. Der Sieg ging an Arvid Auner und Julia Dujmovits aus Österreich.

Deutsche Snowboarder auf Platz drei im Parallel-Slalom
13:53 Uhr

Biathlon-Legende fordert: Nehmt euch ein Vorbild am FC Bayern

Biathlon-Olympiasieger Fritz Fischer hat die Nachwuchsförderung der deutschen Skijäger kritisiert. "Ich finde, man könnte die Jungen ruhig mehr fordern. Schauen Sie sich doch den FC Bayern an: Der Julian Nagelsmann lässt den 16-jährigen Paul Wanner spielen. Bei uns im Biathlon heißt es dagegen bei einem 20-Jährigen: Ja, ist der denn schon so weit?", sagte der 65-Jährige dem Münchner Merkur und der tz.

In Deutschland gebe es viele Nachwuchsbiathleten und ausreichend gute Talente, "aber ihre Qualität ist das andere", sagte Fischer, der 1992 in Albertville als Staffel-Schlussläufer Olympia-Gold gewonnen hatte. Der Gesamtweltcupsieger von 1988 forderte von den jungen Athleten mehr Eigenverantwortung. Diese müssten sich "ab einem gewissen Alter einfach auch selbst fordern", sagte Fischer: "Da muss auch der Spaß an der höheren Belastung da sein. Die Sportler müssen sich sagen: Wir müssen schneller laufen, wir müssen konzentriert schießen, das ist mein Beruf."

Biathlon-Legende fordert: Nehmt euch ein Vorbild am FC Bayern
13:14 Uhr

Sechs Corona-Rückkehrer: FC Bayern im Training wieder fast vollzählig

Bayern München kann im Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) wohl wieder auf deutlich mehr Stammkräfte zurückgreifen. Am Vormittag begrüßte Trainer Julian Nagelsmann sechs Rückkehrer auf dem Platz: Kapitän Manuel Neuer, Leroy Sané, Dayot Upamecano, Alphonso Davies, Omar Richards und Tanguy Nianzou bestritten wieder Teile des Teamtrainings. Das Sextett war zuvor wegen positiver Corona-Tests geschlossen in Isolation.

Die ebenfalls positiv getesteten Kingsley Coman und Corentin Tolisso hatten die Quarantäne bereits verlassen. Damit fehlt von den neun Spielern, die wegen Covid-19 den Rückrunden-Start gegen Borussia Mönchengladbach (1:2) verpasst hatten, nur noch Lucas Hernández.

Sechs Corona-Rückkehrer: FC Bayern im Training wieder fast vollzählig
12:53 Uhr

DEL erlaubt Nachholspiele während der Olympia-Unterbrechung

Die Deutsche Eishockey -Liga (DEL) will wegen der vielen Absagen nach Corona-Ausbrüchen Spiele in der Olympia-Pause zulassen. Voraussetzung ist, dass sich die Teams untereinander auf einen Termin verständigen und spielen möchten, teilte die DEL amit. Die Verantwortlichen hatten die Klubs gestern informiert. "Die Aktualität fordert es von uns, dass wir weiterhin flexibel bleiben und dementsprechend ist es sinnvoll, dass die Klubs nun diese Optionen haben", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

Eigentlich sollte zwischen dem 29. Januar und dem 22. Februar eine Pause eingelegt werden. In der Liga waren zuletzt einige Begegnungen wegen mehrerer Corona-Fälle in den Mannschaften verschoben worden. Am Sonntag standen nur noch drei statt sieben Spiele auf dem Programm. Die vier Mannschaften Red Bull München, Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg und Bietigheim Steelers waren zuletzt in Quarantäne. Weit über 30 Nachholspiele stehen derzeit noch an.

DEL erlaubt Nachholspiele während der Olympia-Unterbrechung
12:19 Uhr

Vertrag treibt Ablöse hoch: BVB verlangt für 18-Jährigen mehr als 100 Millionen Euro

Nach eineinhalb Jahren beim BVB ist Jude Bellingham aus der Mannschaft der Schwarz-Gelben kaum mehr wegzudenken. Mit erstaunlicher Reife treibt der 18-Jährige das Spiel der Borussen voran. Top-Klubs aus ganz Europa stehen in Dortmund längst Schlange, doch für einen Transfer des Engländers müssten die Interessenten extrem tief in die Tasche greifen.

Nach Informationen der "Sport Bild" würde im Fall der Fälle allerdings eine überaus üppige Ablöse fällig. Dem Blatt zufolge würden "weit über 100 Millionen Euro" aufgerufen werden, sollte ein Klub wegen Bellingham tatsächlich konkret an den BVB herantreten. Der spielstarke Mittelfeld-Antreiber ist noch bis 2025 an die Borussia gebunden - und im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Erling Haaland verfügt Bellingham nicht über eine Ausstiegsklausel. Die Bosse der Westfalen könnten den Preis also frei bestimmen.

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Vertrag treibt Ablöse hoch: BVB verlangt für 18-Jährigen mehr als 100 Millionen Euro
11:49 Uhr

Fünfter NFL-Klub wirft Trainer nach Ende der Hauptrunde aus

Die New York Giants haben ihren Headcoach Joe Judge freigestellt und damit die fünfte Trainer-Entlassung in der National Football League nach dem letzten Hauptrundenspieltag vollzogen. Team-Präsident John Mara erklärte, er habe in der enttäuschenden Saison mit nur vier Siegen bei 13 Niederlagen nicht die notwendigen Fortschritte gesehen. Tags zuvor hatte General Manager Dave Gettleman seinen Rücktritt eingereicht. Vor den Giants hatten die Denver Broncos, Minnesota Vikings, Chicago Bears und Miami Dolphins nach dem Verpassen der Playoff-Runde die Zusammenarbeit mit ihren Headcoaches beendet. Auch die Jacksonville Jaguars sind für die kommende Spielzeit auf Trainersuche.

Fünfter NFL-Klub wirft Trainer nach Ende der Hauptrunde aus
11:23 Uhr

DFL hat FC Bayern frühzeitig vor Corona-Ausbruch gewarnt

Kein anderer Bundesligist hat die neue Corona-Welle in den vergangenen Tagen so sehr zu spüren bekommen wie der FC Bayern. Gleich neun Spieler fehlten den Münchnern aufgrund einer Infektion mit dem Virus zum Rückrunden-Start gegen Borussia Mönchengladbach (1:2). Dabei hatte die Deutsche Fußball-Liga wohl bereits im Dezember eine deutliche Warnung ausgesprochen.

Demnach gab es bereits am 9. Dezember eine Info-Veranstaltung, fünf Tage später wiederholte die DFL ihren Standpunkt auf der Mitgliederversammlung. Doch damit nicht genug: Am 17. sowie 22. Dezember sollen zusätzliche Schreiben an die Klubs - darunter selbstverständlich auch der FC Bayern - erfolgt sein.

In den Briefen warnte die DFL vor der hochansteckenden Omikron-Variante und forderte, die Booster- und Impf-Quote (über 90 Prozent in der Bundesliga und 2. Bundesliga) weiter zu erhöhen. Außerdem wurde zur Reduzierung von privaten Kontakten sowie zu einer strikten Trennung von Geimpften und Ungeimpften aufgerufen.

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DFL hat FC Bayern frühzeitig vor Corona-Ausbruch gewarnt
10:57 Uhr

Sportstars fordern: Gebt die Impfstoffe frei

Mehr als 20 Olympia- und Paralympics-Stars haben führende Politiker und Entscheidungsträger der Welt dazu aufgefordert, allen Menschen freien und gleichberechtigten Zugang zu Corona-Impfstoffen zu gewährleisten. "Als Sportler können wir die Welt durch die Kraft des Sports zusammenbringen. Jetzt sind wir mehr denn je geeint, um diese Kraft des Sports und der olympischen und paralympischen Bewegung zu nutzen, um den Kampf gegen Covid zu gewinnen, denn wir sind schneller, wir haben höhere Ziele, wir sind stärker, wenn wir zusammenstehen", heißt es in dem vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) produzierten Clip.

Mit dabei sind unter anderem Italiens im Sommer zurückgetretener Schwimmstar Federica Pellegrini, der britische Triathlet Alistair Brownlee oder das spanische Basketball-Idol Pau Gasol. Aus deutscher Sicht sind neben IOC-Präsident Thomas Bach unter anderem Paralympics-Siegerin Annika Zeyen (Radfahren) oder Silvia Mittermüller (Snowboard) vertreten.

Sportstars fordern: Gebt die Impfstoffe frei
10:32 Uhr

Geheimer Deal zwischen Mercedes und FIA? Auch daran hängt wohl Hamiltons Zukunft

Ein Rücktritt von Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton ist seit dem Saisonfinale in Abu Dhabi zwar ein allgegenwärtiges Thema, so richtig daran glauben will aber niemand. Dabei ist der Königsklassen-Aus für den Briten offenbar tatsächlich eine realistische Option. Wie die "BBC" berichtet, könnte das Undenkbare tatsächlich eintreten und Lewis Hamilton schon bald das Ende seiner Formel-1-Karriere verkünden. Eine entsprechende Nachfrage des britischen TV-Senders bei den Verantwortlichen von Mercedes blieb zunächst unbeantwortet.

Von einem durchaus pikanten Deal zwischen Mercedes und der FIA berichtete ein weiterer Insider der "BBC". Dieser behauptet, dass die Silberpfeile nur auf eine weitere Berufung gegen das Rennergebnis verzichtet haben, weil der Weltverband im Gegenzug zugesichert hat, dass Rennleiter Michael Masi und der FIA-Technik-Verantwortliche Nikolas Tombazis ihre Posten zur kommenden Saison abgeben müssen.

Geheimer Deal zwischen Mercedes und FIA? Auch daran hängt wohl Hamiltons Zukunft
10:05 Uhr

Morant kontert Triple-Double von Curry

Die Memphis Grizzlies haben auch das Topspiel gegen die Golden State Warriors gewonnen und damit den zehnten NBA-Sieg in Serie eingefahren. Trotz eines Triple-Double von Superstar Steph Curry mit 27 Punkten und je 10 Vorlagen und Rebounds unterlag der Meisterkandidat aus San Francisco den Grizzlies mit 108:116. Bester Werfer auf dem Platz war Ja Morant mit 29 Punkten. Für die Warriors war es erst die zehnte Niederlage der Saison, an der Spitze der Western Conference haben die Phoenix Suns nach etwa der Hälfte der Saison nun wieder einen Vorsprung. Die Mannschaft aus Arizona gewann bei den Toronto Raptors 99:95. In der Eastern Conference sind derzeit weiter die Chicago Bulls das Maß. Das Team holte in einem Duell alter Rivalen einen krachenden 133:87-Heimsieg gegen die Detroit Pistons.

Morant kontert Triple-Double von Curry
09:40 Uhr

FC Bayern? Real? PSG? Nationalspieler Rüdiger äußert sich zu Zukunftsplanung

Der unter anderem beim FC Bayern und bei Real Madrid gehandelte Antonio Rüdiger hat sich zurückhaltend zu seiner Zukunftsplanung geäußert. "Bei Transfergerüchten ist es ja bekannt, dass Medien gerne immer noch etwas mehr Salz und Pfeffer dazugeben, um die Schlagzeile noch etwas brisanter und größer zu bekommen. Entsprechend wird man von mir auch bis zum Tag der finalen Entscheidung nichts mehr dazu hören", sagte der 28 Jahre alte Nationalspieler vom FC Chelsea gegenüber "Sport Bild" wenige Tage vor dem Premier-League-Kracher bei Manchester City am Samstag (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de).

"Wir haben bei Chelsea diese Saison noch einiges vor, mein kompletter Fokus liegt im Moment auf dem City-Spiel", ergänzte Rüdiger. "Um alles andere kümmert sich aktuell mein Berater." Rüdigers Vertrag bei den Blues läuft im Sommer aus. Neben dem FC Bayern und Real Madrid bemüht sich angeblich auch Paris Saint-Germain intensiv um die Dienste des früheren Stuttgarters. Ein Faktor, der für eine Verlängerung in London spricht, könnte Teammanager Thomas Tuchel sein, unter dem Rüdiger in den letzten zwölf Monaten eine starke Entwicklung nahm.

FC Bayern? Real? PSG? Nationalspieler Rüdiger äußert sich zu Zukunftsplanung
09:16 Uhr

Sechs Corona-Fälle bei EM der Eiskunstläufer

Bei der Eiskunstlauf-EM in Tallinn/Estland sind sechs Corona-Fälle festgestellt worden. Dies teilte die Internationale Eislauf-Union mit. Namen wurden nicht genannt. Die betreffenden Athleten oder Personen seien in Isolation und ihre Konkurrenten in den jeweiligen Disziplinen über die Situation informiert worden. Die EM-Titelkämpfen beginnen am heutigen Mittwoch mit den Kurzprogrammen der Herren und der Paare.

Sechs Corona-Fälle bei EM der Eiskunstläufer
08:46 Uhr

Für Olympia: Biathleten müssen auf Heimatbesuch verzichten

Aufgrund wachsender Sorge vor einer Corona-Infektion durch die Omikron-Variante haben die deutschen Biathleten ihre Reisepläne für die Olympischen Winterspiele in Peking geändert. "Es war geplant, dass die Athleten nach Antholz noch einmal ein, zwei Tage nach Hause dürfen. Das haben wir geändert. Wir werden direkt mit dem Auto von Antholz nach Frankfurt zum Flughafen fahren und auch auf den Inlandsflug von München aus verzichten, um die Kontakte zu minimieren", sagte Teamarzt Jan Wüstenfeld.

  • Alle Athletinnen und Athleten ohne Infektion nach Peking zu bekommen, sei momentan die größte Sorge.

  • Derzeit sind die Biathleten beim Weltcup in Ruhpolding. "Wir versuchen, die Blase so eng wie möglich zu halten", sagte Wüstenfeld. Die Athleten wohnten in Einzelzimmern, es gebe zum Essen eine feste Tischverteilung mit je zwei Athleten, das Tragen von FFP2-Masken sei Pflicht.

  • "Wir haben die große Sorge, dass sich jetzt noch jemand infiziert. Bei Omikron ist die Gefahr sehr hoch, dass dann gleich das ganze Team infiziert ist."

Für Olympia: Biathleten müssen auf Heimatbesuch verzichten
08:13 Uhr

Stützle muss ins Corona-Protokoll

Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle steht auf der Coronaliste der NHL. Das teilte sein Team, die Ottawa Senators, mit. Der 19-Jährige aus Viersen fehlt damit mindestens für fünf Tage. Wegen mehrerer Coronafälle in den eigenen Reihen und bei Gegnern in den vergangenen Wochen hat die Mannschaft aus der kanadischen Hauptstadt seit dem 18. Dezember nur eine Partie bestritten in der National Hockey League: das 0:6 gegen die Toronto Maple Leafs am 1. Januar. Seither sind drei weitere Spiele abgesagt worden, am Donnerstag sollen die Senators gegen die Calgary Flames spielen. Diese Partie verpasst Stützle sicher.

Mit den seit Ende Dezember angepassten Regeln kann ein positiv getesteter Spieler schon nach fünf Tagen aus der Quarantäne, sollte er geimpft und symptomfrei sein und negativ getestet werden. Angaben dazu, wie es Stützle geht, machten die Senators nicht.

Stützle muss ins Corona-Protokoll
07:52 Uhr

"Wird ungemütlich" - Australier wüten gegen Djokovic

Novak Djokovic ist zurück auf dem Tennisplatz. Nach seiner Quarantäne im Abschiebehotel trainiert der Tennisstar in Melbourne für die Australien Open. Doch viele Fragen rund um seine Teilnahme sind noch offen. Falsche Angaben und Zweifel an seiner angeblichen Corona-Infektion sorgen für viel Wut im Land.

"Wird ungemütlich" - Australier wüten gegen Djokovic
07:12 Uhr

Kölner schafft es in die US-Profiliga MLS

Der 24 Jahre alte Kölner Jasper Löffelsend bekommt eine Chance in der Major League Soccer. Real Salt Lake sicherte sich beim Draft in der nordamerikanischen Profi-Liga in der dritten Runde die Rechte an dem Rechtsverteidiger, der als einziger der sechs angemeldeten Fußballer mit deutschem Pass von einer Mannschaft ausgewählt wurde.

Löffelsend spielte zuletzt an der Universität Pittsburgh für die Panthers. Die Saison in der MLS beginnt am 26. Februar. In der Liga dürfen die Teams beim jährlichen Draft der Reihe nach auf die angemeldeten Nachwuchsspieler zugreifen, die zuvor meistens für eine Universität gespielt haben.

Kölner schafft es in die US-Profiliga MLS
06:32 Uhr

Ohne Impfung keine EM: Hanning ärgert sich über fehlenden Spieler

Bob Hanning hat den nicht gegen Corona geimpften und daher bei der Europameisterschaft fehlenden Handball-Nationalspieler Juri Knorr kritisiert und ihm zugleich die EM-Tauglichkeit abgesprochen. "Wir im Sport sind so privilegiert, dass wir auch Vorbilder sein sollten, von daher fällt es mir schwer, seine Entscheidung zu akzeptieren", sagte der Geschäftsführer des Bundesligisten Füchse Berlin und langjährige Vizepräsident des Deutschen Handballbundes dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

  • "Da ich bei ihm die näheren und tiefgründigen Beweggründe jedoch nicht weiß, kann ich dazu nichts Weiteres sagen. Ich sage aber eine Sache ganz klar: Mit der gezeigten Leistung in dieser Saison gehört er auch nicht in die Nationalmannschaft", sagte Hanning über den Rückraumspieler der Rhein-Neckar Löwen.

  • Bei den bevorstehenden Titelkämpfen in Ungarn und der Slowakei werde derjenige Europameister, "der die wenigsten Corona-Fälle hat", meinte der Handball-Funktionär.

  • Auch das neu formierte deutsche EM-Team habe Chancen: "Das erinnert mich an unseren EM-Titel 2016, wo keiner mit uns gerechnet hat und wo wir aber Schritt für Schritt weitergekommen sind."

Ohne Impfung keine EM: Hanning ärgert sich über fehlenden Spieler
05:57 Uhr

"Keinen Grund mehr, nicht zu liefern": BVB-Profi im Angriffsmodus

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Hummels ist wieder fit. (Foto: imago images/Schüler)

Verteidiger Mats Hummels hat alle Verletzungssorgen und Wehwehchen hinter sich gelassen. "Jetzt fühle ich mich gut, jetzt will ich voll angreifen. Es gibt für mich keinen Grund mehr, nicht zu liefern. Körperlich gibt es keine Ausreden mehr, jetzt liegt es an mir", sagte der Bundesliga-Fußballer von Borussia Dortmund der "Sport Bild".

Er habe seit der EM bis zur Länderspielpause im November ständig damit zu kämpfen gehabt, sich nicht zu sehr zu belasten und trotzdem genug zu trainieren. "Das war schon ein schwieriger Spagat über eine lange Zeit der Hinrunde", sagte der 33 Jahre alte Profi.

"Keinen Grund mehr, nicht zu liefern": BVB-Profi im Angriffsmodus