Montag, 19. Dezember 2022Der Sport-Tag

22:15 Uhr

"Musste eine ganze Nation tragen": DFB-Weltmeister freut sich mit Messi

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Acht Jahre nach dem verlorenen Finale gegen Deutschland krönt sich Messi doch noch zum Weltmeister.

(Foto: imago/Laci Perenyi)

Rio-Weltmeisterkapitän Philipp Lahm hat Lionel Messi nach dessen WM-Triumph mit Argentinien großen Respekt gezollt. "Es ist schon Wahnsinn, welchen Druck er bei diesem Turnier hatte und wie er dem standgehalten hat. Er musste eine ganze Nation tragen. Dass er nach der bitteren Niederlage 2014 gegen uns nun doch noch diesen Pokal hochhalten durfte, freut mich für ihn. Er hat auch meine Karriere geprägt", sagte Lahm dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

  • Messi hatte das Finale 2014 gegen Deutschland mit 0:1 nach Verlängerung verloren, nun gewann er mit 35 Jahren doch noch den wichtigsten Titel im Fußball.
  • "Argentinien ist ein absolut verdienter Weltmeister. Wenn man die ersten 65 Minuten im Finale gesehen hat, wo sie absolut überlegen waren, wie sie sich gegenseitig unterstützt haben - das hat mich im gesamten Turnier beeindruckt. Und natürlich habe ich Messi den Titel gegönnt", sagte Lahm.
21:36 Uhr

Ihm gehört schon Crystal Palace: US-Investor kauft französischen Top-Klub

Die US-Investmentfirma Eagle Football Holding hat den siebenmaligen französischen Fußball-Meister Olympique Lyon übernommen. Der Erstligist gab den Deal, der einen Wert von mehr als 800 Millionen Euro umfassen soll, am Montag nach sechsmonatigen Verhandlungen bekannt. "Heute beginnt eine neue Geschichte", wurde der 57 Jahre alte Firmenboss John Textor in einer Mitteilung zitiert.

  • Unternehmer Textor erweiterte mit dem Kauf sein internationales Portfolio, zu dem auch der englische Premier-League-Klub Crystal Palace, Botafogo aus Brasilien und der belgische Klub RWD Molenbeek gehören.
  • Lyon hatte von 2002 bis 2008 siebenmal in Folge den Titel in Frankreich gewonnen, zuletzt aber den Anschluss an Paris St. Germain verloren. Die Frauen von OL haben dagegen in 15 der letzten 16 Spielzeiten die Meisterschaft geholt.
21:03 Uhr

"Sehr, sehr happy": Ski-Ass fährt bestes Saisonergebnis ein

Skirennläufer Alexander Schmid hat mit einer couragierten Leistung beim zweiten Weltcup-Riesenslalom im italienischen Alta Badia sein bestes Saisonresultat erzielt. Dank eines starken Finallaufs verbesserte sich der Allgäuer auf der Piste Gran Risa noch vom siebten auf den fünften Rang. "Ich bin sehr, sehr happy, gerade mit dem zweiten Durchgang", sagte der Olympiazweite mit der Mannschaft, der am Vortag Rang acht belegt hatte, im BR.

  • In einem spannenden Rennen fuhr der Schweizer Marco Odermatt zu seinem vierten Saisonsieg und baute damit die Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Der Olympiasieger gewann vor dem Norweger Henrik Kristoffersen (+0,20 Sekunden) und dem Slowenen Zan Kranjec (+0,92).
  • Schmid, der im Vorjahr als Dritter in Alta Badia sein bisher bestes Weltcup-Resultat erzielt hatte, fehlten 0,46 Sekunden zum Platz auf dem Siegerpodest.
  • Während Stefan Luitz die Qualifikation für den zweiten Lauf als 48. deutlich verfehlte, zeigten zwei andere Deutsche eine starke Leistung. Anton Grammel und Fabian Gratz fuhren mit den hohen Startnummern 53 und 54 zunächst ins Finale und belegten am Ende die Ränge 22 und 25. Für beide war es das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere
20:16 Uhr

Mancini trägt den Sarg: Abschied von Fußball-Legende

Fans, Sportfunktionäre und Weggefährten haben in Rom Abschied vom verstorbenen Fußballprofi und Trainer Sinisa Mihajlovic genommen. Zu dem Gottesdienst in der Kirche Santa Maria degli Angeli im Herzen der italienischen Hauptstadt kamen am Montag unter anderem die AS-Rom-Legende Francesco Totti und Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini.

  • Vor der Kirche versammelten sich außerdem zahlreiche Fans vom Erstligisten Lazio Rom, für den Mihajlovic von 1998 bis 2004 gespielt hatte. "Ciao Sinisa uno di noi" (Ciao Sinisa, du bist einer von uns) stand auf einem Banner.
  • Unter Applaus trug Mancini mit mehreren anderen Weggefährten den Sarg des Serben in die Basilika.
  • Mihajlovic starb im Alter von 53 Jahren an einer Leukämie-Erkrankung, wie seine Familie am vergangenen Freitag mitgeteilt hatte. Der frühere Mittelfeldspieler gehörte Anfang der 1990er-Jahre zu einer goldenen Generation der Fußballer aus dem ehemaligen Jugoslawien. Sein Tod sorgte landesweit für große Trauer.
19:30 Uhr

"Sprachlos und irritiert": Basketballer verärgert über Fehlen bei Sportler-Wahl

Die deutschen Basketballer haben mit großer Verwunderung auf ihre Nichtberücksichtigung bei der Wahl zu den "Sportlern des Jahres" reagiert. Das Team um NBA-Star Dennis Schröder, das bei der Heim-EM in Köln und Berlin im Spätsommer begeistert und mit Bronze die erste deutsche Medaille seit 17 Jahren gewonnen hatte, tauchte bei der Abstimmung unter Deutschlands Sportjournalisten nicht unter den Top 20 auf.

  • Das lag mit großer Wahrscheinlichkeit auch daran, dass die Organisatoren die Mannschaft von Bundestrainer Gordon Herbert nicht auf die Vorschlagsliste gesetzt hatten.
  • "Ich bin sprachlos und irritiert, dass eine Mannschaft, die mit ihren fantastischen Leistungen so viele Emotionen in Sport-Deutschland geweckt und mit Bronze einen großartigen Erfolg gefeiert hat, keine Berücksichtigung findet", sagte der Präsident des Deutschen Basketball Bundes, Ingo Weiss.
  • Die Organisatoren der Sportlerwahl äußerten sich zunächst auf dpa-Anfrage nicht, warum die Basketballer nicht auf der 35 Mannschaften umfassenden Vorschlagsliste verzeichnet waren. Zwar können auch Teams gewählt werden, die nicht auf dieser Liste stehen, dies geschieht aber sehr selten.
18:23 Uhr

227 Festnahmen: Ausschreitungen nach verlorenem WM-Finale

Nach der Niederlage der französischen Nationalmannschaft gegen Argentinien im WM-Finale ist es in Frankreich zu Ausschreitungen gekommen. 227 Menschen seien festgenommen worden, berichtete der Sender BFMTV.

  • Am Sonntag seien zusätzlich 14.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz gewesen. Allein in Paris wurden den Angaben zufolge 47 Menschen festgenommen. Die Polizei habe auf den Champs Élysées Tränengas eingesetzt.
  • Auch in Bordeaux, Lyon und Nizza seien Menschen verhaftet worden, weil sie Mülltonnen in Brand gesetzt oder Polizisten mit Gegenständen beworfen hätten, hieß es.
18:01 Uhr

Ex-Bundestrainer kehrt zum deutschen Basketball zurück

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(Foto: IMAGO/camera4+)

Dirk Bauermann kehrt zum Deutschen Basketball Bund (DBB) zurück. Der 65-Jährige wird künftig Bundestrainer und Koordinator für den männlichen Nachwuchsbereich, wie der Verband mitteilte.

  • "In den mehr als 30 Jahren Profisport habe ich viele Erfahrungen machen dürfen, viel gelernt, viel gewonnen. Es ist Zeit, etwas zurückzugeben. Daher freue ich mich sehr darüber 'nach Hause' zurückzukehren", sagte Bauermann, der das Nationalteam in der Hochzeit von Dirk Nowitzki zwischen 2003 und 2011 als Chefcoach betreute.
  • Für DBB-Präsident Ingo Weiss kommt das Comeback nicht überraschend. "Der Kontakt zu Dirk ist nie ganz abgerissen und ich freue mich sehr, dass wir jetzt noch einmal zusammenkommen", sagte der Funktionär.
  • Bauermann wird in Abstimmung mit Herren-Bundestrainer Gordon Herbert und den Nachwuchs-Bundestrainern die gesamte konzeptionelle Verantwortung im männlichen DBB-Nachwuchsbereich tragen.
17:26 Uhr

"Meine Geschichte geschrieben": Ballon-d'Or-Gewinner tritt bei Frankreich zurück

Karim Benzema hat seinen Rücktritt aus der französischen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. "Ich habe meine Geschichte geschrieben und unsere kommt zu einem Ende", schrieb der 35 Jahre alte Stürmer von Real Madrid in den sozialen Medien und postete dazu ein Bild von sich im Nationalmannschaftstrikot. In 97 Länderspielen hatte Benzema für die Équipe Tricolore 37 Tore erzielt.

  • Benzema nahm an den Europameisterschaften 2008, 2012 und 2021 teil sowie an den Weltmeisterschaften 2010 und 2014.
  • Bei der WM-Endrunde 2018 in Russland, die Frankreich gewann, fehlte er aber im Aufgebot. Auch die EM 2016 und die WM in Katar, als die Franzosen jeweils das Finale erreichten, verpasste Benzema.
  • In Katar fehlte er wegen einer Oberschenkelverletzung, die er sich kurz vor dem Turnier zugezogen hatte.
16:45 Uhr

Franzosen pochen auf Regeln: Ein Messi-Tor hätte nicht zählen dürfen

Nun, wer als Verlierer vom Platz geht, ist selten glücklich. Schon erst recht nicht bei einem WM-Finale. Und so nehmen sie in Frankreich das Spiel gegen Argentinien auseinander und suchen nach vermeintlichen Schlüsselszenen - und werden natürlich fündig. Das 3:2 von Lionel Messi ist es, dass sich die Menschen bei Twitter herausgesucht haben. Und den sehr guten Schiedsrichter Szymon Marciniak eines Fehlers bezichtigen.

In der 109. Minute erzielte Messi den neuerlichen Führungstreffer, doch zwei argentinische Auswechselspieler befinden sich auf dem Feld. Unser Schiedsrichter-Experte Alex Feuerherdt von "Collinas Erben" bestätigt, dass das Tor hätte annulliert werden müssen. Würden die Regeln ganz streng und präzise ausgelegt. Denn er sagt auch: "Keiner von ihnen greift ein oder beeinflusst das Spiel." Und weiter: "Die Regeln mögen hier etwas anderes sagen, aber würde der Fußball es wirklich wollen, dass solche Tore nicht zählen? Gewiss nicht."

15:42 Uhr

Messi im Gewand: Arabische Welt wundert sich über Empörung

In der arabischen Welt haben Nutzer in den sozialen Netzwerken mit Verwunderung auf die Kritik an Lionel Messis Tragen eines traditionellen Bischts bei der WM-Siegerehrung reagiert. "Als Mexiko im Jahr 1970 die Weltmeisterschaft ausgerichtet hat, ließen sie den Titelverteidiger Pelé einen mexikanischen Hut tragen", schrieb ein Fan auf Twitter. Damals hätten die Medien das als "Verwirklichung der Fußballbotschaft" bezeichnet. Ein anderer Nutzer kommentierte: "Wenn Araber ihrem Gast einen Bischt schenken, ehrt ihn das und ist ein Zeichen der Dankbarkeit, und das Ganze ist nicht wirklich anders als Pelé, der 1970 einen mexikanischen Hut trug."

  • Katars Staatsoberhaupt Emir Tamim bin Hamad Al Thani hatte Messi das transparente Edelgewand namens Bischt zur Siegerehrung umgelegt. Vor allem im Westen wurde kritisiert, dass die Jubelbilder der Argentinier nach ihrem Sieg gegen Frankreich damit nicht mehr nur den neuen Weltmeistern gehörten - sondern auch dem Gastgeberland.
  • Vor allem in Deutschland war die WM-Vergabe an Katar äußerst umstritten. Der Golfstaat steht unter anderem wegen Menschenrechtsverletzungen regelmäßig in der Kritik. Dem Land wird vorgeworfen, sein Image mit Sport-Ereignissen wie der WM aufpolieren zu wollen.
14:51 Uhr

Berlin trägt zum dritten Mal die EuroLeague-Final-Four aus

Eigentlich hätte das Final-Four-Turnier der EuroLeague schon in diesem Jahr in Berlin ausgetragen werden sollen. Doch wegen der pandemischen Lage wurde es Anfang März nach Belgrad verlegt. Wie die Basketball-Königsklasse nun bekannt gibt, soll es 2024 soweit sein. Berlin ist die erste Gastgeberstadt, die dreimal ausgewählt wurde.

Schon 2009 und 2016 war der Titel in Berlin vergeben worden, 2021 war die Lanxess Arena in Köln Austragungsort des Final Four. Im kommenden Jahr wird das Turnier in der Zalgirio Arena von Kaunas und damit erstmals in Litauen ausgetragen (19. bis 21. Mai). Dass in dieser Saison eine deutsche Mannschaft beim Turnier antritt, darf bezweifelt werden. Meister Alba Berlin (3 Siege, 11 Niederlagen) ist Tabellenletzter, Bayern München (5:9) 16. unter 18 Teams.

13:55 Uhr

Medien: WM-Finale sorgt in Frankreich für Quoten-Rekord

Knapp 24 Millionen Menschen sollen in Frankreich das WM-Finale geschaut haben. Der französische Sender TF1 verzeichnete damit einen "historischen Zuschauerrekord", wie mehrere französische Medien berichteten. Der Marktanteil lag den Angaben zufolge während des Spiels bei 81 Prozent.

Die meisten Menschen saßen demnach um 18.53 Uhr vor dem Fernseher: In dem Moment, in dem die Franzosen das Elfmeterschießen verloren, sahen 29,39 Millionen Menschen zu. Die Zuschauer beim Pay-TV-Sender beIN Sports, der seine Quote nie veröffentlicht, sind dabei noch nicht eingerechnet. Bisheriger Spitzenreiter war TF1 zufolge das Halbfinale Frankreichs gegen Portugal bei der WM 2006 mit rund 22 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern.

13:24 Uhr

Frankreichs WM-Titel hätte dem FC Bayern einen Höchstwert gebracht

Durch den Triumph von Argentinien bleibt der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin nach eigenen Angaben der Verein mit den meisten Weltmeistern in der WM-Geschichte. Der Serie-A-Klub kommt nun insgesamt auf 27 Weltmeister, wie der Verein selbst auf Twitter mitteilte. Am Sonntag hatten die beiden Juve-Spieler Angel di Maria und Leandro Paredes mit Argentinien durch den 4:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen Frankreich den Titel geholt.

Hinter den Italienern folgt demnach Bayern München mit 24 Weltmeistern, Inter Mailand steht bei 21. Hätte Frankreich gewonnen, wäre Bayern mit seinen vier Vize-Weltmeistern Dayot Upamecano, Benjamin Pavard, Kingsley Coman und Lucas Hernandez vorbeigezogen.

12:35 Uhr

Chefscout des FC Bayern wechselt zum Ligakonkurrenten

Seit zwei Jahren ist Pirmin Schwegler Chefscout beim FC Bayern, nun endet seine Amtszeit: Der frühere Bundesliga-Profi und Schweizer Nationalspieler verstärkt künftig das Management der TSG 1899 Hoffenheim. Nach dpa-Informationen soll der 35-Jährige im neuen Jahr im Team von Alexander Rosen, Direktor Profifußball beim badischen Fußball-Bundesligisten, arbeiten.

Schwegler spielte von 2014 bis 2017 in Hoffenheim, davor für Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen, danach für Hannover 96. Sein letzter Verein als Fußballprofi waren bis 2020 die Western Sydney Wanderers in Australien.

10:43 Uhr

Neunmal im DFB-Dress: Andreas Beck beendet aktive Karriere

Der neunmalige Fußball-Nationalspieler Andreas Beck beendet seine Karriere. Er gehe "nicht mit einem weinenden, sondern mit zwei lachenden Augen", schreibt der 35-Jährige in den sozialen Medien. Er könne auf eine "unglaublich intensive und emotionale Zeit zurückblicken", schreibt der Abwehrspieler. "All die unvergesslichen Momente und Erlebnisse waren das Ergebnis einer ganz außergewöhnlichen Reise, für die ich einfach nur sehr dankbar bin." Was er für die Zukunft plant, ließ der Ex-Bundesliga-Profi zunächst offen.

  • Der im russischen Kemerowo geborene Beck wurde 2009 mit der deutschen U21-Nationalelf Europameister, bestritt neun A-Länderspiele für Deutschland und insgesamt 290 Partien in der Bundesliga.
  • 2007 wurde er mit dem VfB Stuttgart deutscher Meister, danach war er mehrere Jahre Kapitän der TSG 1899 Hoffenheim. Mit Besiktas Istanbul gewann Beck zwei Meistertitel in der Türkei, ehe er 2017 noch mal nach Stuttgart zurückkehrte. Zuletzt spielte der Außenverteidiger für den belgischen Klub KAS Eupen.
09:28 Uhr

Wirbel um Siegerehrung: Vereinnahmung Messis zeigt "Doppelmoral Katars und der FIFA"

Beim Überreichen des goldenen WM-Pokals wird der argentinische Top-Star Lionel Messi vom Emir von Katar und von FIFA-Präsident Gianni Infantino in eine Bischt gehüllt. Mit dem Umhängen dieses traditionellen Gewands senden das Emirat und die FIFA "das falsche Signal", sagt ntv-Reporter Jonas Gerdes.

06:56 Uhr

"Drei Spiele, um die Saison zu retten": Brady droht die sportliche Katastrophe

Die Playoff-Teilnahme von Tom Brady und den Tampa Bay Buccaneers gerät zunehmend in Gefahr. Der Super-Bowl-Sieger der Saison 2020 verlor trotz einer 17:3-Führung zur Pause gegen die Cincinnati Bengals noch 23:34 und hat nun nur noch einen minimalen Vorsprung auf die Verfolger in der NFC South. "Wir haben jetzt ein Riesenspiel vor uns, ich weiß, wir sagen das wieder und wieder, aber es ist die Realität: Wir müssen es besser machen", sagte Brady. "Wir haben noch drei Spiele, die Saison zu retten", sagte sein Trainer Todd Bowles.

In der NFL sind die vier Divisionssieger der beiden Conferences automatisch für die Playoffs qualifiziert. Die drei weiteren Playoff-Tickets einer Conference gehen an die drei Teams mit der besten Ausbeute, die ihre Division nicht gewonnen haben. Mit aktuell nur sechs Siegen stehen die Bucs in diesem Vergleich nicht gut da.

05:52 Uhr

"Dann wird mir übel": Baumgart nimmt sich "Menschen, die keinen interessieren" zur Brust

Steffen Baumgart stört der Umgang mit Bundestrainer Hansi Flick. "Wenn mir einer erzählen will, dass Hansi Flick ein schlechter Trainer ist, dann wird mir übel", sagte der Trainer von Fußball-Bundesligist 1. FC Köln dem "Kicker" (Montag). "Da machen Leute, die keinen interessieren, Meinung. Das regt mich auf." Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Katar nach der Gruppenphase war DFB-Direktor Oliver Bierhoff zurückgetreten, Flick war im Amt verblieben.

Inhaltliche Kritik über Trainer-Entscheidungen seien legitim, meinte Baumgart. "Aber die Qualität des Menschen infrage zu stellen, das halte ich für eine Frechheit. Und dann von Pappnasen, die in irgendwelchen Sendungen sitzen und uns den Fußball erklären. Die sind aber gar nicht tätig im Fußball. Nicht im Trainingsprozess, nicht in der Organisation." Mit sachlicher Kritik müsse hingegen "jeder Trainer leben", sagte Baumgart.

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