Montag, 27. April 2020Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & Torben Siemer
22:47 Uhr

Liverpool stoppt Umbau der Anfield Road

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Sehnsuchtsort: Anfield Road

imago/ULMER Pressebildagentur

Der FC Liverpool hat den Umbau einer Tribüne seines legendären Fußball-Stadions an der Anfield Road aufgrund der Coronakrise für ein Jahr gestoppt. Der Klub des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp rechnet mit der Fertigstellung des Ausbaus auf insgesamt 61.000 Plätze nun nicht mehr 2022, sondern frühestens 2023.

22:35 Uhr

Fifa wehrt sich: Keine Einflussnahme auf Justiz

Der Fußball-Weltverband Fifa hat den Vorwurf der unerlaubten Einflussnahme auf die Schweizer Justiz durch Präsident Gianni Infantino in möglichen Ermittlungsverfahren gegen ihn erneut vehement zurückgewiesen. "Tatsächlich war Herr Infantino weder Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens noch gab es gegen ihn zu diesem Zeitpunkt oder später ein Verfahren. Daher musste er nie "seinen Namen reinigen"", hieß es auf Anfrage vonseiten der Fifa am Abend.

Zuvor hatte unter anderem das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" erneut über persönliche Beziehungen Infantinos in Schweizer Justizkreise berichtet. Im Kern geht es dabei um Treffen von Infantino mit dem Chef der Schweizer Bundesanwaltschaft, Michael Lauber, gegen den auch deswegen ein Disziplinarverfahren geführt wurde. Vor einem Treffen im Jahr 2016 in Zürich soll Infantino laut "Der Spiegel" an einen Freund aus hohen Justizkreisen per E-Mail geschrieben haben: "Ich werde versuchen, es der Bundesanwaltschaft zu erklären, da es ja auch in meinem Interesse ist, dass alles so schnell wie möglich geklärt wird, dass klar gesagt wird, dass ich damit nichts zu tun habe."

21:59 Uhr

Klein-Unternehmen? Milliardenschwerer NBA-Klub zahlt Staatshilfe zurück

Die Los Angeles Lakers haben 4,6 Millionen Dollar (4,2 Millionen Euro) US-Staatshilfen für Klein-Unternehmen zurückgezahlt. Der weltweit beliebte Basketball-Klub, dessen Wert zuletzt mit 4,4 Milliarden Dollar (4 Milliarden Euro) angegeben wurde, erklärte, er sei zwar zum Bezug der Hilfszahlung berechtigt gewesen. Allerdings verzichte er angesichts der Not wirklicher Klein-Unternehmer in der Corona-Krise freiwillig.

21:24 Uhr

"Hört auf, anzurufen": Geburtstagsüberraschung für Kyrgios sorgt für Ärger

Keine warmen Worte hatte Geburtstagskind Nick Kyrgios für den Gag seines Tenniskollegen Stefanos Tsitsipas übrig. Nachdem Grieche als "Geschenk" die Telefonnummer des Australiers, der heute 25 Jahre alt wird, publik gemacht hatte, schrieb Kyrgios: "Du bist echt ein Idiot. An alle, hört auf, mich anzurufen." So richtig ernst meinte es Kyrgios dann aber doch nicht. Begleitet wurde die Botschaft mit dem dreifachen Emoticon Freudentränen.

Tsitsipas, der 2019 das ATP-Finale gewann, hatte auf Instagram ein Foto gepostet, auf dem er ein Plakat mit der Aufschrift "Ruf mich an" vor sich her trug. Dann folgte eine Telefonnummer, es war die von Nick Kyrgios.

*Datenschutz

20:24 Uhr

Doppeltes Babyglück bei deutscher Nummer eins

Ihr wird in der fußballfreien Zeit sicher nicht langeweilig: Nationaltorhüterin Almuth Schult ist erstmals Mutter geworden. Die 29-Jährige brachte am vergangenen Mittwoch Zwillinge zur Welt, wie der Deutsche Fußball-Bund und ihr Verein VfL Wolfsburg mitteilten. Unter der Überschrift "Baby News" gratulierte der DFB in den sozialen Netzwerken zur Geburt eines Mädchens und eines Jungen.

"Wir wünschen Almuth und ihrer Familie alles Gute, viel Gesundheit und Glück!", schrieben die Wolfsburger. Die Welttorhüterin und Olympiasiegerin hatte zu Beginn ihrer Schwangerschaft angekündigt, wieder auf den Platz zurückkehren zu wollen. Ihr Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis 2022. Ihr bislang letztes Pflichtspiel bestritt sie am 29. Juni beim WM-Aus der Nationalmannschaft im Viertelfinale gegen Schweden.

19:17 Uhr

Felix Sturm: Vom Box-Weltmeister zum Sträfling?

Felix Sturm steht kurz vor seinem schwersten Knockout: Dem früheren Weltmeister droht der tiefe Fall vom Box-König zum Gefängnis-Insassen. Kurz vor dem Urteilsspruch am Donnerstag ist der 41-Jährige schwer angezählt - drei Jahre und drei Monate Haft wegen Steuerhinterziehung und Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz soll Sturm in einer Zelle im offenen Vollzug absitzen. So beantragte es die Kölner Staatsanwaltschaft, wie Sturms Anwalt Nils Kröber dem Sport-Informations-Dienst (SID) bestätigte.

Der Steuerschaden soll sich auf eine Million Euro belaufen, zuvor war die Staatsanwaltschaft von 5,8 Millionen Euro ausgegangen - Kröber fordert maximal zwei Jahre auf Bewährung für seinen Mandanten, teilte er dem SID mit. Das Urteil soll am Donnerstagmittag gesprochen werden. Für Adnan Catic, Sturms bosnischer Geburtsname, den er im Jahr 2000 auf Felix Sturm änderte, um von den deutschen Box-Fans als Deutscher wahrgenommen zu werden, ist es das Ende eines langen Prozesses, der dem gebürtigen Leverkusener viel abverlangt hat. Sturm war Anfang April vergangenen Jahres auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden.

18:18 Uhr

Audi versetzt der DTM einen Tiefschlag

Die traditionsreiche Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft muss innerhalb von nur anderthalb Jahren den nächsten heftigen Schlag verkraften und steht in ihrer jetzigen Form vor dem Aus. Audi wird sich zum Ende des Jahres aus der Rennserie zurückziehen, das gaben die Ingolstädter bekannt. Damit bliebe BMW als einziger Hersteller, Ende 2018 hatte sich bereits Mercedes verabschiedet. Hoffnungsträger Aston Martin war im Januar nach nur einem Jahr wieder aus der DTM ausgestiegen.

"Heute ist ein schwieriger Tag für den Motorsport in Deutschland und Europa", sagte DTM-Chef Gerhard Berger: "Ich bedaure die Entscheidung von Audi außerordentlich. Sie ist zu respektieren, auch wenn die Kurzfristigkeit, mit der sie mitgeteilt wurde, mich, unseren Partner BMW und alle weiteren Teams vor besondere Herausforderungen stellt. Hier hätten wir uns - gerade in Corona-Zeiten - ein Vorgehen im Sinne unserer gemeinsamen Gesellschaft gewünscht." Der frühere Formel-1-Pilot sprach von einer nun "zusätzlich verschärften" Situation.

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16:38 Uhr

FC Bayern plant, Leihspieler fest zu verpflichten

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Perisic (2. v. l.) fügte sich in München schnell ein.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Bayern München steht offenbar kurz vor einer festen Verpflichtung von Leihspieler Ivan Perisic. Einem Bericht der kroatischen Zeitung Sportske Novosti zufolge soll Inter Mailand seine Ablöseforderung für den Vize-Weltmeister angepasst haben, beziehungsweise zu einem Spielertausch bereit sein. Inter ist angeblich am Münchner Corentin Tolisso interessiert. Dem Bericht zufolge rufen die Nerazzurri für Perisic nur noch zehn bis 15 Millionen Euro statt wie zuvor 20 Millionen auf. Aktuell lässt sich der deutsche Fußball-Rekordmeister die Dienste des Offensivspielers für ein Jahr fünf Millionen Euro kosten.

Perisic, der noch bis 2022 an Inter gebunden ist, hat mit fünf Toren und acht Vorlagen in 22 Pflichtspielen für die Bayern überzeugt. Nach einem Knöchelbruch Anfang Februar steht der 31-Jährige inzwischen wieder auf dem Platz. Der defensivere Tolisso kommt in 24 Einsätzen auf drei Tore und fünf Assists, gilt nach drei Jahren in München aber als Wechselkandidat.

15:49 Uhr

"Kunden sind überrascht": Radprofi trainiert ungewöhnlich

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Der schnellste Fahrradkurier Italiens: Umberto Marengo.

(Foto: imago images / Sirotti)

Pizza, Pasta, Insalata und Gelato - für den italienischen Radprofi Umberto Marengo haben plötzlich die klassischen Gerichte aus seiner Heimat eine ganze besondere Bedeutung bekommen. Der 27-Jährige ist als Fahrradkurier unterwegs und hält sich so zumindest halbwegs fit. "Die Kunden sind überrascht, wenn ich komme - vor allem, weil ich immer versuche die Treppe zu nehmen statt den Fahrstuhl, um noch ein bisschen mehr Training zu haben", berichtet Marengo, der normalerweise beim Pro Team Vini Zabu-KTM unter Vertrag steht.

Marengo versucht, das Beste aus seinem Job-Intermezzo zu machen. "Ich versuche immer, die Lieferung so schnell wie möglich zu machen und mich so stark wie möglich zu verausgaben", berichtete er, der sich eigentlich in diesen Tagen auf die Italien-Rundfahrt vorbereiten wollte.

14:24 Uhr

"Verantwortung bewusst": Fan-Verband fürchtet keinen Aufstand vor den Stadien

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Beim ersten Geisterspiel der Bundesligageschichte hatten Gladbachs Spieler noch mit den Fans vor dem Stadion gefeiert.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Die Organisation "Unsere Kurve" befürchtet keinen Fan-Aufstand vor Stadien, wenn in der Bundesliga der Ball wieder rollen sollte. "Ich bin mir sicher, dass sich die aktiven Fußballszenen an die behördlichen Auflagen halten, wenn es denn zu Geisterspielen kommen sollte", sagte Sprecherin Helen Breit der Deutschen Presse-Agentur. Zuletzt hatten Polizei und auch Politiker entsprechende Befürchtungen geäußert.

"Die aktiven Fans-Szenen haben sich schon immer durch gesellschaftliche Verantwortung ausgezeichnet. Das hat man auch daran gesehen, dass die Ultras in der Corona-Krise mit die ersten waren, die sich mit Hilfsaktionen engagiert haben. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass die Auflagen unterlaufen werden", erklärte Breit. "Unsere Kurve" könne nicht für eine ganze Gruppe in Deutschland sprechen, "aber ich gehe davon aus, dass sich alle ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind".

13:27 Uhr

"Ego-Wahn": Hertha-Geschäftsführer wünscht Klinsmann "Gute Besserung"

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC hat Ex-Trainer Jürgen Klinsmann Egoismus vorgeworfen. Klinsmanns Botschaft sei zwar richtig gewesen - man wolle als Club nach vorne schreiten. "Das Problem ist nur, dass es ihm nicht wirklich um Hertha BSC ging, sondern nur um sich selbst", sagte Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung, der "Berliner Morgenpost". Vieles habe sich bei Hertha in den letzten zwei Jahren positiv verändert, aber "ein Kulturwandel ist nie abgeschlossen, wir müssen uns immer wieder hinterfragen", sagte Keuter.

Klinsmann habe dem Klub dabei nicht geholfen. "Vom Kulturwandel hat Klinsmann so viel Ahnung wie ein Hahn vom Eierlegen." Er wolle auf den "Ego-Wahn" des ehemaligen Trainers, der bis Februar keine drei Monate bei den Berlinern im Amt war, nicht eingehen. "Mir bleibt nur, ihm gute Besserung zu wünschen", sagte Keuter.

12:58 Uhr

Bericht: Klose wird Flicks Co-Trainer beim FC Bayern

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(Foto: imago images/Team 2)

Ex-Nationalspieler Miroslav Klose wird nach einem Medienbericht zur kommenden Saison Assistent von Cheftrainer Hansi Flick beim FC Bayern. Der 41-Jährige, der bei den Münchnern aktuell die U17-Junioren trainiert, habe dem deutschen Fußball-Rekordmeister sein "Ja"-Wort gegeben, berichtete Eurosport am Montag. Der "Kicker" hatte am Sonntagabend online berichtet, dass die Zustimmung Kloses zum Co-Trainer-Posten näher rücke und kurz bevorstehe. Eine offizielle Bestätigung für die Eurosport-Informationen gab es zunächst nicht. Klose hat es bereits während seiner Profi-Karriere so gehalten, sich immer erst zu äußern, wenn etwas fix zu verkünden ist. Ein Vertrag soll noch nicht unterschrieben sein, Kloses Vertrag als Nachwuchstrainer läuft jedoch zum Saisonende aus.

12:35 Uhr

Mäzen hat HSV "mehrmals am Leben gehalten"

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imago90789391h.jpgKlaus-Michael Kühne hat ein teures Hobby.

(Foto: imago images / Carsten Dammann)

Sportvorstand Jonas Boldt vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat den mitunter poltrigen Investor Klaus-Michael Kühne verteidigt. Er habe den HSV mit seinem Geld "mehrmals am Leben gehalten", sagte Boldt in einem Interview des "Kicker". "Es ist nicht sein Verschulden, dass mit seinem Geld nicht gut gearbeitet wurde." Die Frage, ob nach dem Aus von Vorstandschef Bernd Hoffmann Kühnes Einfluss beim HSV steigen werde, sei ihm "viel zu populistisch", meinte Boldt. Er lobte jedoch, dass Präsident und Aufsichtsratschef Marcell Jansen "einen engen Draht zu Herr Kühne" habe. Wie schon Hoffmann beteuerte auch Boldt, dass Kühne nicht ins operative Geschäft eingreife. "Die Entscheidungen werden im Volkspark getroffen."

11:54 Uhr

Geheimnisverräter? Salihamidzic fühlt sich nicht angesprochen

Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic will den Vertragsverlängerungen mit Hansi Flick, Thomas Müller und Alphonso Davies weitere "mit den wichtigsten Spielern" folgen lassen. Neben Kapitän Manuel Neuer sind das David Alaba und Thiago. Auch bei Neuer, mit dem die Gespräche zuletzt stockten, sei er "Optimist, also hoffe ich, dass wir den Vertrag mit Manuel verlängern können", sagte Salihamidzic der "Welt am Sonntag". Neuer hatte seinen Unmut darüber geäußert, dass Verhandlungsinhalte an die Öffentlichkeit gelangt waren. Die Unstimmigkeiten seien "intern geklärt" worden, betonte Salihamidzic, "und da seitdem nichts mehr bekannt wurde, gehe ich davon aus, dass der Maulwurf weitergezogen ist". Persönlich habe er sich von den Spekulationen über den Geheimnisverräter nicht angesprochen gefühlt.

11:37 Uhr

Für Draisaitl ist NHL-Zwangspause besonders bitter

Die Saison der Deutschen-Eishockey-Liga wird bereits kurz nach Beginn der Corona-Krise abgebrochen. In der besten Liga der Welt, der NHL, herrscht noch Ungewissheit. Mittendrin: Leon Draisaitl, den die Saisonunterbrechung in der Bestform seines Lebens erwischt.

ntv spricht mit dem Eishockey-Star.

10:56 Uhr

Becker ist Agassis Karriereende "ein bisschen peinlich"

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Andre Agassi weint - und Benjamin Becker war dran Schuld.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der frühere Tennisprofi Benjamin Becker empfindet es als unangenehm, dass er als Außenseiter 2006 die Karriere von US-Star Andre Agassi beendet hat. "Mir war es ein bisschen peinlich, dass er gegen mich verloren hat. Ich habe mich damit nicht so richtig abfinden können, dass es gegen mich war und nicht gegen einen Andy Roddick oder gegen einen Größeren", sagte der Saarländer der Deutschen Presse-Agentur vor Agassis 50. Geburtstag am Mittwoch.

Bei den US Open 2006 hatte der Qualifikant in der dritten Runde den schwer angeschlagenen Agassi mit einem Vier-Satz-Sieg in den Tennis-Ruhestand geschickt. "Es waren meine ersten US Open. Ein Traum von mir war, noch einmal gegen Agassi zu spielen. Dass es so passiert ist, war natürlich gigantisch", erinnert sich Becker

09:56 Uhr

"Keine einfache Geschichte": Was plant der BVB mit seinen Weltmeistern?

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Mit Mario Götze will man beim BVB mal über alles reden.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat Gespräche mit den Rio-Weltmeistern Mario Götze und Andre Schürrle über deren Zukunft angekündigt. Zurzeit würden die Planungen aufgrund der Coronakrise zwar auf Eis liegen, aber "wir werden das Gespräch mit Mario aufnehmen", so der Geschäftsführer von Borussia Dortmund in der Sendung "Wontorra - Allein zu Hause" auf Sky Sport News HD. Der Vertrag des Siegtorschützen im WM-Endspiel 2014 gegen Argentinien in Rio de Janeiro läuft am 30. Juni dieses Jahres aus.

Zuletzt war auch Schürrle, der Götzes Treffer in Rio vorbereitet hatte, zum BVB zurückgekehrt, weil Spartak Moskau die Kaufoption für den Leihspieler nicht gezogen hatte. Der Vertrag von Schürrle läuft noch bis 30. Juni 2021. Watzke: "Beide Seiten wissen, dass es keine einfache Geschichte ist. Wir werden ergebnisoffen das Gespräch führen. Das ist die Aufgabe von Michael Zorc (BVB-Sportdirektor, d.Red.)."

Derzeit deuten die Anzeichen allerdings bei beiden Spieler auf Trennung von den Westfalen hin.

09:19 Uhr

Laschet rechnet mit schnellem Bundesliga-Neustart

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Bald soll es weiter gehen in der Bundesliga - ohne Zuschauer.

(Foto: imago images/Norbert Schmidt)

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet rechnet mit einer Zustimmung der zuständigen Behörde für einen Neustart der Fußball-Bundesliga. Im Bundesarbeitsministerium werde das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) für einen Spielbetrieb ohne Zuschauer bewertet, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Anne Will" am Sonntagabend. "Die werden uns einen Vorschlag machen. Ich gehe davon aus, was ich so bisher höre, dass die Kriterien erfüllt sind", fügte Laschet hinzu. Er habe eine Wiederaufnahme der Bundesliga gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorgeschlagen, "weil uns das Konzept überzeugt hat". Laschet und Söder hatten in der Vorwoche von einem möglichen Spielbeginn am 9. Mai gesprochen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat für einen Wiederbeginn der Bundesliga nach der Corona-Zwangspause ein Hygienekonzept vorgelegt. Söder hatte zuletzt mehrfach darauf verwiesen, dass dieses auch vom Robert Koch-Institut geprüft werden müsste. Das RKI hatte sich zuletzt kritisch gegenüber einem Bundesliga-Spielbetrieb gezeigt.

08:54 Uhr

Spielt Werder seine Geisterspiele nicht in Bremen?

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Ob Bremen Schauplatz von Geisterspielen werden kann, ist derzeit noch nicht gesichert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Werder Bremen denkt über einen Umzug beim möglichen Neu-Start der Fußball-Bundesliga nach. "Wenn es so sein sollte, dass wir nicht in Bremen spielen können, müsste man nach Alternativspielorten Ausschau halten", sagte Werder-Boss Klaus Filbry bei Radio Bremen: "Davon gehen wir aber nicht aus." Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat sich bisher gegen Geisterspiele im Weser-Stadion ausgesprochen.

Der Bremer Innensenator hatte bereits das ursprünglich für den 16. März geplante Heimspiel ohne Zuschauer gegen Bayer Leverkusen abgesagt. Zu den Streitpunkten zwischen dem Erstligisten und Mäurer gehört zudem die Beteiligung an den Polizeikosten bei Risikospielen.

07:43 Uhr

"Wäre natürlich ein Traum": Lars Stindl hat große Ziele

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Lars Stindl steht für Olympia 2021 bereit.

(Foto: imago images/kolbert-press)

Kapitän Lars Stindl vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hofft trotz der Verlegung der Sommerspiele in das Jahr 2021 auf eine Teilnahme am olympischen Fußballturnier. "Olympia wäre natürlich ein Traum", sagte Stindl, der zum Zeitpunkt der Spiele 32 Jahre alt ist, im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung: "Ich fühle mich gut und habe an ein Karriereende noch nicht gedacht."

Er habe bereits einen kurzen Austausch mit DFB-Trainer Stefan Kuntz gehabt, allerdings sei das Thema Olympia noch weit weg. Das olympische Turnier ist U23-Spielern vorbehalten, jedoch dürfen pro Team drei Akteure über dieser Altersgrenze nominiert werden. Stindl soll einer der Kandidaten gewesen sein.

06:32 Uhr

Hoeneß sendet klare Botschaft zu Neuer und Nübel

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Uli Hoeneß meldet sich zu Wort - und stützt seinen Sportdirektor.

(Foto: dpa)

Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich für eine Vertragsverlängerung mit Kapitän Manuel Neuer ausgesprochen und den Transfer von Alexander Nübel zum FC Bayern München gelobt. "Ich würde es sehr begrüßen und mich sehr freuen, wenn Manuel Neuer die nächsten Jahre beim FC Bayern bleiben würde, weil er nach wie vor der beste Torwart der Welt ist", sagte Hoeneß dem "Kicker" (Montag). "Genauso bin ich der Meinung, dass die Verpflichtung von Alexander Nübel zu hundert Prozent richtig ist und eine Glanztat von (Sportdirektor) Hasan Salihamidzic war."

06:02 Uhr

Für Corona-Opfer: Maradona-Trikot bringt Riesenerlös

Bei einer Charity-Auktion zugunsten von Leidtragenden der Corona-Pandemie hat ein Trikot von Argentiniens Fußball-Ikone Diego Maradona 55.000 Euro erbracht. Gespendet wurde das Shirt von Ex-Fußballer Ciro Ferrara, der in den 1980er und 1990er Jahren mit Maradona beim SSC Neapel spielte. Der frühere italienische Nationalspieler hat mit den ebenfalls in Neapel geborenen Fabio und Paolo Cannavaro eine Stiftung begründet, die Fondazione Cannavaro Ferrara.

"Wir haben ein weiteres Spiel gewonnen, Ciro Ferrara", schrieb Maradona auf Facebook. "Möglicherweise das Wichtigste. Wir haben es zusammen gewonnen, wie wir es immer getan haben..." Laut Ferrara wurden bei der Auktion insgesamt 85 000 Euro eingenommen. Außer dem Maradona-Shirt wurden Erinnerungsstücke von 26 weiteren Fußballern versteigert.