Sonntag, 11. Dezember 2022Der Sport-Tag

20:27 Uhr

"Herren haben meine Nummer": Eine DFB-Legende bringt sich als Bierhoff-Nachfolger in Stellung

Die Debatte um einen Nachfolger für Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff hat sich auch am dritten Advents-Wochenende fortgesetzt. In die Kandidatenliste mit den Namen zahlreicher Altinternationaler reihte sich am Sonntag sogar auf eigene Initiative der ehemalige Fußball-Weltmeister Jürgen Kohler ein. "Ich würde es mal so umschreiben: Die Herren haben ja meine Nummer", sagte der 56-Jährige in der TV-Sendung "Doppelpass" bei Sport1.

Kohler hat nach seiner erfolgreichen Spieler-Karriere als Trainer und Sportdirektor gearbeitet. Beim DFB wurde er im Juli 2002 Trainer der U21, wechselte aber nur neun Monate später als Sportdirektor zum Bundesligisten Bayer Leverkusen. So große Spuren wie als Weltklasse-Verteidiger hinterließ er in seinen späteren Funktionen im Profifußball nicht.

19:38 Uhr

"Brutal verhoben", "zu spät zurück in der Realität": Hertha-Präsident kanzelt Vorgänger gnadenlos ab

Ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt lässt Präsident Kay Bernstein an den vorherigen Entscheidungsträgern bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC kein gutes Haar. "Hertha hat den zweiten vor dem ersten Schritt gemacht und sich brutal verhoben", sagte Bernstein im "Kicker"-Interview (Montag): "Der Klub wollte zu schnell zu viel - und ist zu spät in die Realität zurückgekehrt." Die 374 Millionen Euro von Investor Lars Windhorst sind größtenteils aufgebraucht, der Hauptstadtklub steht finanziell wie sportlich vor ungewissen Zeiten. "Wir wissen, dass es eine Mammutaufgabe ist, diese Erblast umzudrehen. Aber wir haben die Kraft dafür", meinte Bernstein. Er fordert beim Konsolidierungsplan Kreativität und einen langen Atem. Liquiditätsprobleme sieht er aktuell zwar keine, aber: "Klar ist: Wir müssen den Gürtel enger schnallen, ohne uns die Luft ab

18:52 Uhr

"Gehen mit erhobenen Köpfen": Beckham nimmt traurigen "Anführer" in Schutz

Auch Englands früherer Fußball-Nationalspieler David Beckham hat Kapitän Harry Kane nach dem Elfmeter-Drama beim verlorenen WM-Viertelfinale gegen Frankreich in Schutz genommen. "Es braucht einen wahren Anführer, um in solchen Momenten anzutreten, und das hat unser Kapitän getan", schrieb Beckham bei Instagram: "Das nächste Mal wird es ein anderes Ende nehmen. Wir gehen mit erhobenen Köpfen."

Kane hatte beim 1:2 der Engländer am Samstagabend gegen Titelverteidiger Frankreich zunächst einen Strafstoß zum zwischenzeitlichen Ausgleich verwandelt, einen zweiten in der 84. Minute aber vergeben.

18:06 Uhr

Ex-Bayern-Planer zum Neuer-Schock: Rückkehr von Nübel wäre "die logische Entscheidung"

Michael Reschke, früherer Technischer Direktor beim FC Bayern München, sieht den deutschen Fußball-Rekordmeister nach der schweren Verletzung von Torhüter Manuel Neuer auf dem Transfermarkt unter Zugzwang. "Sich nur auf Sven Ulreich zu verlassen, auch wenn der in der Vergangenheit ein sehr guter Ersatz von Manuel war, ist zu riskant", sagte der heutige Europa-Chef einer weltweit operierenden Spielerberater-Agentur bei "ran.de": "Sven könnte sich ja auch verletzen und dahinter hat der FC Bayern nur noch junge, sehr unerfahrene Torhüter im Kader. Das Risiko, die anvisierten Ziele zu verpassen, ist zu groß."

Deshalb steht für Reschke, der in der Bundesliga auch für Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und Schalke 04 gearbeitet hat, fest: "Die Bayern-Verantwortlichen werden jetzt definitiv den Torhüter-Markt intensiv sondieren und mit großer Wahrscheinlichkeit im Winter aktiv werden." Für Reschke erscheint eine Rückholaktion des aktuell an die AS Monaco verliehenen Alexander Nübel als "die logische Entscheidung".

17:05 Uhr

Gewalt nach dem Triumph: Polizei nimmt mehr als 100 Marokko-Fans fest

Nach dem Einzug Marokkos ins Halbfinale der Fußball-WM haben Sicherheitskräfte im Großraum Paris in der Nacht mehr als 100 randalierende Fans festgenommen. Den Menschen werde vor allem Sachbeschädigung und Gewalt gegen Ordnungskräfte vorgeworfen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei vom Sonntag. Einige hätten sich auch lediglich in Gruppen zusammengefunden, die vorhatten, Gewalt auszuüben.

Insgesamt kamen demnach 108 Menschen in Gewahrsam. 19 Sicherheitskräfte wurden leicht verletzt. Der Polizei zufolge hatten sich etwa 20.000 Fans der marokkanischen Fußballmannschaft zunächst friedlich auf der Pariser Prachtstraße Champs-Élysées versammelt. Ab 23.00 Uhr hätten dann vereinzelt Menschen die Ordnungskräfte beworfen und drei Motorroller angezündet. Auch einzelne Schaufenster wurden beschädigt.

16:34 Uhr

"Richtig einen runtergezimmert": Althaus fliegt davon und an die Weltcup-Spitze

Katharina Althaus jubelt über ihren Sieg beim Weltcup in Lillehammer.

Katharina Althaus ist Gesamtweltcupführende.

(Foto: NordicFocus/dpa)

Katharina Althaus hat den Skisprung-Weltcup in Titisee-Neustadt gewonnen. Die 26-Jährige setzte sich am Sonntag vor der Norwegerin Silje Opseth und Ursa Bogataj aus Slowenien durch. Für Althaus war es im fünften Einzelwettbewerb der Saison der dritte Podestplatz und der zweite Sieg. Von ihren Teamkolleginnen wurde sie jubelnd durch den Auslauf an der Hochfirstschanze getragen. Die Oberstdorferin übernahm auch die Führung im Gesamtweltcup. "Ich freue mich riesig", sagte Althaus im ZDF. "Der zweite Sprung war mega. Da habe ich richtig einen runtergezimmert." Althaus sprang bei Minusgraden im verschneiten Schwarzwald 130 und 137 Meter weit.

16:13 Uhr

"Traum ist zu Ende gegangen": Ronaldo äußert sich erstmals nach WM-Aus

Einen Tag lang hat er öffentlich geschwiegen, nun hat sich Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo doch geäußert: Der 37-Jährige hat seinen Traum vom Weltmeister-Titel mit Portugal nach dem Viertelfinal-Aus in Katar endgültig abgehakt. "Eine Weltmeisterschaft für Portugal zu gewinnen, war der größte und ehrgeizigste Traum meiner Karriere", schrieb Ronaldo auf Instagram. "Leider ist der Traum gestern zu Ende gegangen."

  • Nach dem WM-Aus hatte der Kapitän weinend das Spielfeld verlassen und zunächst geschwiegen. Ronaldo hatte in Katar seine fünfte WM gespielt. An einen weiteren Anlauf auf den ersehnten Titelgewinn 2026 im Alter von dann 41 Jahren glaubt der aktuell vereinslose Superstar nun wohl nicht mehr.
  • "Zum Glück habe ich viele internationale Titel gewonnen, auch für Portugal, aber den Namen unseres Landes in der Weltspitze zu vertreten, war mein größter Traum", schrieb er. "Dafür habe ich gekämpft. Ich habe hart für diesen Traum gekämpft."
  • Für diesen Wunsch habe er "alles gegeben", schrieb der Offensivspieler, der für Portugal insgesamt acht WM-Tore erzielt hat, eins davon in Katar. Konkret äußerte sich der 196-malige Auswahlspieler und Länderspiel-Weltrekordhalter nicht zu seiner Zukunft im Nationalteam.
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15:56 Uhr

Béla Réthys letztes Spiel steht fest

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Seit 1996 kommentierte Réthy alle Endspiele von Fußball-Weltmeisterschaften, die das ZDF übertragen hat.

(Foto: picture alliance / Jens Niering)

Schon vor dem Turnier war klar, dass sich der 65-jährige Béla Réthy mit der Weltmeisterschaft als TV-Reporter vom Mikrofon verabschieden wird. Nun ist bekannt, welches das letzte Spiel sein wird: Réthy wird das WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Marokko kommentieren. Das Duell am Mittwoch (20 Uhr) wird im frei empfangbaren Fernsehen vom ZDF übertragen.

Réthy hatte von 1996 bis 2018 alle vom ZDF übertragenen Endspiele der Welt- und Europameisterschaften kommentiert. Vom Endspiel der Fußball-EM 2021 hatte Oliver Schmidt für das ZDF berichtet. Bei der Weltmeisterschaft 2014 begleitete Réthy unter anderem den 7:1-Erfolg Deutschlands über Brasilien. Das erste Halbfinalspiel zwischen Argentinien und Kroatien am Dienstag (20 Uhr) zeigt die ARD, dort ist auch das Finale zu sehen. Alle WM-Partien werden bei MagentaTV gezeigt und sind im ntv.de-Liveticker nachzulesen.

15:34 Uhr

VfL Wolfsburg setzt gewaltigen Lauf fort

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg machen dort weiter, wo sie aufgehört haben. In der Bundesliga haben sie den zehnten Sieg im zehnten Spiel eingefahren. Der deutsche Meister gewann im letzten Ligaspiel des Jahres gegen den SV Meppen unbedrängt mit 3:0 (2:0). Der Pokalsieger ließ sich von den Siegen der Konkurrenz nicht beeindrucken und behielt den Vorsprung von fünf Punkten auf den FC Bayern München bei. Tabea Waßmuth (17. Minute/21.) brachte die Wölfinnen gegen Meppen in Führung. Pauline Bremer (73.) erhöhte per Strafstoß. Wolfsburgs Verfolgerinnen hatten ihre Aufgaben zuvor jeweils erfüllt: Eintracht Frankfurt besiegte Turbine Potsdam 3:0 am Freitag, Bayern München gewann 2:0 gegen Bayer Leverkusen am Samstag.

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15:18 Uhr

Deutsche Biathleten erleben gebrauchten Tag

Die deutschen Biathleten haben beim erneuten Triumph von Überflieger Johannes Thingnes Bö in der Verfolgung wie schon im Sprint maßlos enttäuscht. Benedikt Doll landete als bester DSV-Läufer auf einem indiskutablen 18. Rang. Am Samstag hatte das DSV-Team in der Staffel noch den dritten Platz belegt. Dennoch war es nach dem beachtlichen Auftakt in Kontiolahti zwei Monate vor der Heim-WM in Oberhof ein Dämpfer.

  • Der Norweger Bö holte sich seinen 56. Weltcupsieg, den sechsten im siebten Rennen in dieser Saison, nach zwei Schießfehlern in 33:50,7 Minuten deutlich vor seinem Landsmann Sturla Holm Lägreid (2/+47,9 Sekunden) und dem Franzosen Emilien Jacquelin (3/+1:13,9).
  • Doll leistete sich im Rennen über 12,5 Kilometer vier Fehler und hatte 2:30,8 Minuten Rückstand auf den überragenden Bö. Strelow, als Neunter noch bester Deutscher im Sprint, fiel mit drei Fehlern auf den 26. Platz zurück. Negativer Höhepunkt aus deutscher Sicht: Philipp Nawrath leistete sich bei der dritten Schießeinlage fünf Fehler.
  • Die deutschen Frauen hatten zuvor das Podium in der Staffel über 4x6 km verpasst. Beim Sieg von Frankreich belegte das DSV-Quartett mit Anna Weidel, Franziska Preuß, Vanessa Voigt und Denise Herrmann-Wick den vierten Platz. Herrmann-Wick leistete sich als Schlussläuferin vier Nachlader und vergab so einen der ersten drei Plätze.
  • Bereits ab Donnerstag bis Sonntag findet im französischen Annecy-Le Grand Bornand der dritte Weltcup statt. Auf dem Programm stehen Sprint, Verfolgung und erstmals in diesem Winter ein Massenstart-Rennen.
14:57 Uhr

Wildert Hertha beim direkten Konkurrenten im Abstiegskampf?

Das Transferfenster der Fußball-Bundesliga ist noch nicht geöffnet, doch die Spekulationen nehmen schon Fahrt auf. Diesmal im Zentrum: der Augsburger Stürmer Florian Niederlechner. Der 32-Jährige soll der "Bild" zufolge das Interesse von Bundesliga-Rivale Hertha BSC geweckt haben. "Niederlechner soll kommen, Mittelstürmer Davie Selke dafür Hertha verlassen", schrieb die Zeitung ohne Angabe einer Quelle. Offizielle Mitteilungen liegen bisher dazu nicht vor.

  • Niederlechners Vertrag beim FC Augsburg läuft im kommenden Sommer aus. Da der FC Augsburg (14. der Tabelle) und Hertha BSC (15.) direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sind, erscheint ein vorzeitiger Abgang des Oberbayern nach Berlin aber eher unwahrscheinlich.
  • In dieser Saison erzielte Niederlechner in 14 Bundesligaspielen vier Treffer. Er war im Sommer 2019 vom SC Freiburg nach Augsburg gewechselt und hatte sich seitdem zur Identifikationsfigur entwickelt. Im vergangenen Winter hatte Niederlechner ein Angebot von Chicago Fire aus der US-Profiliga MLS über drei Jahre erhalten. Der FC Augsburg ließ ihn damals aber nicht ziehen.
14:22 Uhr

Nach Sturz: WM-Sicherheitsmann liegt auf Intensivstation

Ein Sicherheitsmann der Fußball-WM in Katar liegt auf der Intensivstation. Wie der britische "Guardian" berichtet, sei der Mann nach dem Viertelfinale zwischen den Niederlanden und Argentinien aus einer "signifikanten Höhe" gestürzt. Demnach habe sich der Vorfall nach Spielende um 2 Uhr nachts Ortszeit im Lusail Stadion ereignet, nachdem sich die Hospitality nach dem Spiel geleert hat. Es war der zweite Vorfall des Abends: Kurz zuvor brach der US-Journalist Grant Wahl auf der Pressetribüne zusammen und verstarb wenig später.

Wie der "Guardian" weiter berichtet, seien die genauen Umstände des Sturzes noch unklar. Ein Fan habe der Zeitung erzählt, dass der Mann, bei dem es sich um einen Arbeitsmigrant handeln solle, von dem obersten Eingangsbereich bis auf den Boden gefallen sei. Danach sei er ins Krankenhaus gefahren worden, wo er sich in stabiler, aber kritischer Verfassung befinde. Katar teilte mit, dass der WM-Gastgeber vorhabe, den Vorfall "unter Hochdruck" zu untersuchen. Der Sicherheitsmann werde sein volles Gehalt bezahlt bekommen, solange er medizinische Versorgung brauche, heißt es.

13:10 Uhr

Trotz Neuer-Verletzung: Flick plant wohl erst mal nicht Umbruch im DFB-Tor

Bei seiner Skitour wollte Nationaltorwart Manuel Neuer nach der verkorksten Fußball-WM in Katar eigentlich "den Kopf freibekommen", doch mit dem Bruch seines Unterschenkels hat der 36-Jährige vor allem den Mannschaften, in denen er spielt, neue Sorgen beschert.

Nach dem Saison-Aus des Stammtorhüters ist man Berichten zufolge schon beim FC Bayern ins Grübeln gekommen. Auch beim DFB-Team hätte mit der Langzeitverletzung des Kapitäns ein Umbruch ins Haus stehen können. Doch wie nun "Sport1" berichtet, plant Bundestrainer Hansi Flick auch bei der Heim-Europameisterschaft 2024 mit Neuer. Demnach hätten beide schon am Freitag miteinander gesprochen.

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12:29 Uhr

Buckwitz holt gleich zwei WM-Titel an einem Tag

Für Lisa Buckwitz waren die Bob- und Skeleton-Anschub-Weltmeisterschaften in Lake Placid bisher erfolgreich. Die für den BRC Thüringen startende Berlinerin gewann am Samstag (Ortszeit) gleich zwei Titel - sowohl den Wettbewerb im Monobob als auch mit Neele Schuten den Zweierbob.

  • Eine weitere Medaille für Deutschland sicherte sich Skeletoni Felix Keisinger, der hinter dem Chinesen Zheng Yin Zweiter wurde. Die nichtolympischen Anschub-Wettkämpfe, bei denen jeweils drei Durchgänge absolviert werden mussten, wurden nur von wenigen Athleten wahrgenommen.
  • Buckwitz brillierte bei den eher als Show veranstalteten Titelkämpfen bei allen Starts mit klaren Bestzeiten. Der zweimalige Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich verzichtete auf einen Start. Der Sachse will am kommenden Wochenende auf der Olympia-Bahn von 1980 endlich seinen ersten Vierer-Sieg dort feiern und bereitet sich dementsprechend vor.
12:02 Uhr

Favoritenkiller bis zum WM-Titel? Köster: Mindestens ein Underdog schafft Überraschung

Frankreich zieht über das bislang beste Spiel der WM ins Halbfinale ein - und könnte dort nun dennoch große Probleme mit dem historischen Überraschungsgegner Marokko bekommen, glaubt Philipp Köster. Der "11 Freunde"-Chefredakteur erklärt, wie die Afrikaner so weit kamen und was im Turnier noch möglich ist.

11:46 Uhr

Deutsche Rodler melden sich nach Innsbruck-Schmach zurück

Mit drei Siegen haben die deutschen Rennrodler beim zweiten Weltcup in Whistler ihren schwachen Saison-Auftakt vergessen gemacht. "Mit dem Mannschaftsergebnis bin ich sehr zufrieden", sagte Bundestrainer Norbert Loch nach den Rennen in Kanada. "Ich würde sagen, dass wir uns nach dem Innsbruck-Wochenende sehr stark und mannschaftlich geschlossen zurückgemeldet haben."

  • Einen Tag nach dem 50. Weltcupsieg vom dreimaligen Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden) sicherten sich Toni Eggert und Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) am Samstag (Ortszeit) den Erfolg im Doppelsitzer vor ihren Teamkollegen und sechsmaligen Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Schönau).
  • Zudem war das siegreiche Trio zusammen mit Einzel-Silbermedaillengewinnerin Julia Taubitz aus Oberwiesenthal im abschließenden Staffelwettbewerb nicht zu schlagen. Im Doppelsitzer der Frauen reichte es für Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal zu Rang drei.
11:15 Uhr

"Schiedsrichter, ein Witz": Gary Neville poltert nach Englands WM-Aus

Nach dem Aus im WM-Viertelfinale gegen Frankreich richtet sich die Kritik der englischen Öffentlichkeit auf den brasilianischen Schiedsrichter Wilton Sampaio. Ex-Profi Gary Neville twitterte am Samstagabend: "Der Schiedsrichter ist ein Witz!" Sampaio wirkte bei dem Topspiel in mehreren Situationen unsouverän und überfordert, der Brasilianer hatte in Al-Chaur mehrere knifflige Elfmeterszenen zu beurteilen. "Ich sage nicht, dass er für Englands Aus verantwortlich ist. Die Menschen werden sagen, das sind Ausreden, aber er war einfach ein schlechter Schiedsrichter", sagte Neville nach der 1:2-Niederlage der Three Lions bei ITV.

10:38 Uhr

Marokko-Star tanzt mit seiner Mutter auf dem Rasen

Noch nie gelang es einer afrikanischen Mannschaft ins Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft zu kommen. Die Freude ist bei Marokko deshalb umso größer, die das nach dem 1:0-Erfolg über Portugal geschafft haben. Was der historische Erfolg für die Nordafrikaner bedeutet, offenbart ein Video, das seit Samstagabend in den sozialen Netzwerken kursiert. Es zeigt Marokkos Sofiane Boufal, der auf dem Rasen des Al-Thumama Stadions in Katar mit seiner Mutter tanzt.

10:11 Uhr

Ronaldos Freundin schimpft auf Portugals Trainer

Bisher äußerte sich Portugals Superstar Cristiano Ronaldo nicht über das Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Anders seine Lebenspartnerin Georgina Rodriguez: Sie kritisierte Trainer Fernando Santos nach der Niederlage im Viertelfinale gegen Marokko scharf. "Heute hat dein Freund und Trainer eine schlechte Entscheidung getroffen. Dieser Freund, für den du so viele Worte der Wertschätzung und des Respekts hast", schrieb Rodriguez in einer Instagram-Story. Man dürfe, so Ronaldos Lebenspartnerin, "den besten Spieler der Welt nicht unterschätzen, die mächtigste Waffe, die man hat. So wie man nicht das Gesicht hinhalten sollte für einen, der es nicht verdient".

09:30 Uhr

Ohne Doncic: Dallas Mavericks kassieren gegen Bulls herbe Klatsche

Die Dallas Mavericks haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gegen die Chicago Bulls eine klare Niederlage kassiert. Ohne die verletzt ausgefallenen Luka Doncic und Maximilian Kleber unterlagen die Texaner mit 115:144.

  • Bereits zur Halbzeit führten die Bulls mit 82:53 und stellten so einen teaminternen Rekord für die meisten Punkte in einer Hälfte auf. Bester Werfer des Spiels war Chicagos DeMar DeRozan (28 Punkte), gefolgt von Dallas' Spencer Dinwiddie (27) und Christian Wood (21).
  • Beim Gastgeber aus Chicago erzielten alle eingesetzten Spieler mindestens einen Punkt, sieben kamen gar auf eine zweistellige Ausbeute. "Wenn du 82 Punkte in der ersten Hälfte zulässt, wird es schwer, irgendjemanden zu schlagen", sagte Mavs-Trainer Jason Kidd nach dem Spiel. Während Chicago nun bei elf Siegen und 14 Niederlagen steht, weist Dallas nach der zweiten Niederlage in Folge eine ausgeglichene Bilanz von 13:13 auf.
08:59 Uhr

FC Bayern stellt die meisten Spieler im WM-Halbfinale

Keine Vereinsmannschaft ist mit mehr Spielern im Halbfinale der Fußball-WM in Katar vertreten als der FC Bayern München. Insgesamt sechs Profis der Münchner sind offiziell noch im Turnier dabei. Neben den vier französischen Nationalspielern Kingsley Coman, Benjamin Pavard, Dayot Upamecano und Lucas Hernández können auch der Kroate Josip Stanisic und der Marokkaner Noussair Mazraoui noch Weltmeister 2022 werden.

  • Abwehrspieler Hernández, der sich im Auftaktspiel der Franzosen gegen Australien (4:1) einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wird allerdings nicht mehr zum Einsatz kommen können.
  • Je fünf Spieler der vier Halbfinalisten (Argentinien, Kroatien, Frankreich, Marokko) verdienen ihr Geld bei den beiden spanischen Klubs Atlético Madrid und FC Sevilla.
08:32 Uhr

Im Video: Kane jagt Elfer drüber - Frankreich gewinnt rasantes Duell

Titelverteidiger Frankreich und Vize-Europameister England liefern im letzten Achtelfinale das bislang wohl beste Spiel der FIFA WM 2022. Auch weil "Three Lions"-Star Kane seinen zweiten Elfmeter weit übers Tor schießt. Zuvor schreibt Marokko Geschichte, erreicht als erstes Afrika-Team ein Halbfinale - und schickt Ronaldo in den WM-Ruhestand.

08:03 Uhr

Wütender Pepe brach sich den Arm

Nach dem WM-Viertelfinalaus gegen Überraschungsteam Marokko witterte Portugals Abwehr-Routinier Pepe eine Verschwörung. Wenige Stunden später wird bekannt, dass er sich bei dem Spiel den Arm gebrochen hatte. Der Verband gab bekannt, dass der 39-Jährige einen Bruch der Elle im linken Arm erlitten hatte. Das hätten Untersuchungen in einem Krankenhaus in Doha ergeben. Pepe amtierte bis zur Einwechselung von Superstar Cristiano Ronaldo als Kapitän des Europameisters von 2016 gegen die Nordafrikaner.

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