Der Sport-Tag"Brutal verhoben", "zu spät zurück in der Realität": Hertha-Präsident kanzelt Vorgänger gnadenlos ab
Ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt lässt Präsident Kay Bernstein an den vorherigen Entscheidungsträgern bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC kein gutes Haar. "Hertha hat den zweiten vor dem ersten Schritt gemacht und sich brutal verhoben", sagte Bernstein im "Kicker"-Interview (Montag): "Der Klub wollte zu schnell zu viel - und ist zu spät in die Realität zurückgekehrt." Die 374 Millionen Euro von Investor Lars Windhorst sind größtenteils aufgebraucht, der Hauptstadtklub steht finanziell wie sportlich vor ungewissen Zeiten. "Wir wissen, dass es eine Mammutaufgabe ist, diese Erblast umzudrehen. Aber wir haben die Kraft dafür", meinte Bernstein. Er fordert beim Konsolidierungsplan Kreativität und einen langen Atem. Liquiditätsprobleme sieht er aktuell zwar keine, aber: "Klar ist: Wir müssen den Gürtel enger schnallen, ohne uns die Luft ab