Der schönste Mann der Fußball-Welt trainiert jetzt in der Türkei
Das italienische Fußball-Idol Andrea Pirlo ist neuer Trainer des türkischen Erstligisten Fatih Karagümrük. Die Verpflichtung des Weltmeisters von 2006 gab der Tabellenachte der vergangenen Süper-Lig-Saison bekannt, Pirlo erhält einen Einjahresvertrag.
Der 43-Jährige hatte auf seiner ersten Trainerstation 2020/21 seinen früheren Klub Juventus Turin betreut.
Fatih Karagümrük ist ein kleinerer Klub von der europäischen Seite Istanbuls, er spielt im Atatürk-Olympiastadion. Nach 36 Jahren war das Gründungsmitglied der Süper Lig 2020 wieder in die Erstklassigkeit aufgestiegen.
Transfer geplatzt: Werder Bremen will FC-Bayern-Spieler nicht verpflichten
Der Transfer von Offensivspieler Sarpreet Singh von Bayern München zu Werder Bremen ist doch noch geplatzt. Zwar waren sich die Bremer mit den Bayern und dem Spieler bereits weitgehend über eine Verpflichtung einig.
Die Schambeinentzündung beim 23 Jahre alten Neuseeländer erwies sich aber doch als schwerwiegender, so dass der Bundesliga-Aufsteiger nach übereinstimmenden Medienberichten von einem Transfer Abstand nahm.
"Wir sind menschlich und sportlich nach wie vor komplett überzeugt von Sarpreet, aber wir haben nicht die wirtschaftlichen Mittel, um einen Spieler zu verpflichten, der uns nicht direkt zur Verfügung steht", sagte Bremens Profifußball-Chef Clemens Fritz am Sonntag dem Multimedia-Portal "Deichstube". Sarpreet Singh war in der vergangenen Saison von den Bayern an den Fußball-Zweitligisten Jahn Regensburg ausgeliehen.
"Man betet nur noch, dass es zu Ende ist": Hamilton klagt über Hoppel-Mercedes
Für Lewis Hamilton ist das Formel-1-Rennen in Baku zu einer sehr schmerzhaften Erfahrung geworden. Nur mit Mühe konnte der siebenmalige Weltmeister am Sonntag nach der Zieleinfahrt seinen Mercedes verlassen. Der 37-Jährige klagte über Kopf- und Rückenschmerzen. "Ich habe auf die Zähne gebissen. Am Ende betet man nur noch, dass es zu Ende ist", sagte Hamilton. Grund für die Beschwerden des Briten ist das starke Hoppeln des Autos auf den Geraden, von dem die Silberpfeile in dieser Saison noch stärker betroffen sind als viele Konkurrenten.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff entschuldigte sich am Boxenfunk bei Hamilton für die Probleme mit dem Auto. "Tut mir leid für den Rücken. Wir werden das lösen", sagte Wolff.
Das technische Problem entsteht durch die zu dieser Saison stark veränderten Fahrzeuge. Bei hoher Geschwindigkeit werden die Autos auf den Geraden so auf den Boden presst, bis diese kurz den Asphalt berühren und so wieder hoch gedrückt werden. Die Fahrer sind dabei häufigen Schlägen im Cockpit ausgesetzt.
Trotz des schwer zu fahrenden Mercedes sicherte sich das Team in Aserbaidschan ein starkes Ergebnis. George Russell fuhr als Dritter aufs Podium, Hamilton wurde Vierter.
Wildes Gerücht: Kommt Dortmunds neuer Haaland aus Kroatien?
Bei Borussia Dortmund läuft noch immer die Suche nach einem Nachfolger für den abgewanderten Mittelstürmer Erling Haaland. Nun ist ein neuer Name in der Gerüchteküche aufgetaucht. Wie die kroatische Boulevardzeitung "24 sata" schreibt, hat der BVB Interesse am 20-jährigen Dion Drena Beljo von NK Osijek signalisiert. Zuvor hatten auch die "Ruhr Nachrichten" den Angreifer als möglichen Haaland-Erben ins Gespräch gebracht.
Dem Bericht zufolge wolle Osijek seinen Schützling nicht unter zehn Millionen Euro abgeben. Es sei auch eine Konstellation denkbar, in der der BVB Beljo kauft und anschließend an seinen kroatischen Stammverein zurück verleiht, um ihm zunächst weitere Spielpraxis zu garantieren. Noch sei ein Transfer aber in weiter Ferne. Es habe noch keine konkrete Anfrage für das Top-Talent aus Dortmund gegeben, so das Blatt.
Beljo gilt mit seiner Körpergröße von 1,95 m gerade in physischer Hinsicht als hochveranlagt. Trotz seiner Statur verfügt er aber auch über eine feine Ballbehandlung. In seiner Heimat wird er deshalb bereits mit dem Schweden Zlatan Ibrahimović verglichen. Der kroatische U21-Nationalspieler war in vergangenen Saison an NK Istra ausgeliehen und profilierte sich dort als Torjäger. Mit seinen 15 Saisontreffern war das Offensiv-Talent der drittbeste Torschütze der kroatischen Liga.
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Umgang mit Homosexuellen: Wales mit Teilboykott der WM in Katar
Trotz der ersten WM-Qualifikation seit 1958 werden einige Mitarbeiter des walisischen Fußball-Verbandes nicht zur Weltmeisterschaft in Katar reisen. Sie wollen damit ein Zeichen gegen die Diskriminierung Homosexueller in dem Wüstenstaat setzen. "Sie werden nicht zu dem Turnier reisen, und es ist absolut ihr Recht", sagte Verbandschef Noel Mooney der BBC. Ein Turnier-Boykott sei dagegen nicht "das Richtige", ergänzte Mooney.
Homosexualität ist in Katar gesetzlich verboten und wird mit bis zu sieben Jahren Gefängnis bestraft. Auch wegen anderer Menschenrechtsfragen steht das WM-Turnier vom 21. November bis 18. Dezember weltweit in der Kritik.
Die Waliser wollen die Endrunde vielmehr als "Plattform" nutzen, um "zu versuchen, das Leben dort zu verbessern und einen guten Dialog über Themen wie Menschenrechte und Arbeitsmigranten zu führen", sagte Mooney. Der Verband wolle dabei eine "sehr aktive Rolle" spielen.
Zuvor hatte bereits die "Rainbow Wall", die offizielle Waliser LGBTQ*-Fanorganisation, angekündigt, dass einige Fans die WM boykottieren werden. Sie äußerten Sicherheitsbedenken wegen der Haltung des Gastgeberlandes zu den Rechten von Homosexuellen.
Barcelona, PSG und jetzt auch noch England: Lewandowski-Poker immer verrückter
Kaum ein Tag vergeht ohne neue Wasserstandsmeldung im Poker um Robert Lewandowski vom FC Bayern. Nun denken offenbar zwei weitere Klubs darüber nach, den polnischen Stürmer unter Vertrag zu nehmen: Manchester United und Paris Saint-Germain.
Wie die "Sun" berichtet, beobachtet Manchester United Lewandowskis Situation in München ganz genau. Demnach wollen die Red Devils ein Angebot vorbereiten, sollte ein Wechsel zum FC Barcelona scheitern.
Der Premier-League-Klub wolle einen ähnlichen Deal wie damals bei Cristiano Ronaldo eintüten, heißt es weiter in dem Bericht. Der Portugiese wechselte im Sommer 2021 im Alter von 36 Jahren für 15 Millionen Euro von Juventus Turin zu ManUnited. Lewandowski wäre bei einem Wechsel "erst" 33.
Doch Manchester United ist nicht der einzige Klub, der die Fühler nach Lewandowski ausstreckt. Der für gewöhnlich gut informierten französischen Sportzeitung "L'Équipe" zufolge beschäftigt sich auch Paris Saint-Germain mit dem Stürmer des FC Bayern.
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Michael Schumacher verliert "ewigen" Rekord: Alonso knackt Bestmarke am Start
Michael Schumacher hat einen weiteren seiner Rekorde in der Formel 1 verloren. Dank seines Starts in Baku am Sonntag ist Fernando Alonso jetzt der Pilot, zwischen dessen Debüt und seinem aktuell letzten Formel-1-Rennen die längste Zeitspanne vergangen ist. Der Spanier bestritt seinen ersten Grand Prix im März 2001 in Australien, das war beim Großen Preis von Aserbaidschan 7770 Tage her. Damit übertraf der 40 Jahre alte Alpine-Fahrer Schumachers bisherige Bestmarke um sieben Tage.
Der siebenmalige Weltmeister Schumacher absolvierte sein erstes Rennen in der Formel 1 im August 1991 im belgischen Spa-Francorchamps. Nach seinem Comeback bei Mercedes beendete er im November 2012 beim Grand Prix in Brasilien endgültig seine schillernde Karriere. Damit kam er auf 7763 Tage zwischen Debüt und letztem Rennstart.
Bald hat er Mike Powell: Para-Springer Rehm fliegt zu neuem Weltrekord
Paralympicssieger Markus Rehm hat seinen eigenen Weltrekord im Weitsprung verbessert. Der Prothesenspringer kam bei der Golden Roof Challenge in der Innsbrucker Innenstadt auf 8,66 m und steigerte seine fast genau vor einem Jahr aufgestellte Bestmarke um vier Zentimeter. Zum Weltrekord der olympischen Athleten von Mike Powell fehlen ihm damit lediglich noch 29 Zentimeter.
Rehm hatte im Vorjahr mit 8,18 m seine vierte Goldmedaille bei Paralympics gewonnen, in diesem Jahr fehlt nach der Verschiebung der WM in Kobe/Japan ein echter Höhepunkt im Kalender der Leichtathleten.
Trauung in vielen Welten: Boateng heiratet auch auf dem "Mond"
Kevin-Prince Boateng und seine Verlobte Valentina Fradegrada haben sich am Samstag im italienischen Radicondoli das Ja-Wort gegeben - und digital auf dem Mond. "Sie haben geheiratet", schrieb Hochzeitsplaner Enzo Miccio auf Instagram und postete dazu Fotos der frisch Vermählten.
Dazu veröffentlichte er ein Bild des digitalen Teils der Trauung, denn der 35 Jahre alte Fußballprofi von Hertha BSC Berlin und die Influencerin heirateten auch noch im sogenannten Metaverse - also online - auf dem Mond. Auf dem Bild war das Paar in 3D auf der grauen Planetenlandschaft mit der Erde im Hintergrund zu sehen.
DFB-Legende schimpft: "Wenn der Torwart immer bester Mann ist, stimmt was nicht"
Im dritten Spiel der Nations League peilt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Sieg an. Am Ende ist aber doch nur ein maues 1:1 drin - mal wieder. Weltmeister Olaf Thon attestiert Flicks DFB-Elf, "die unterlegene Mannschaft gegen zweitklassige Ungarn" gewesen zu sein.
"Irgendwann muss man sagen ...": Bierhoff zählt Sané deutlich an
DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat Nationalspieler Leroy Sané nach dessen bislang enttäuschenden Tagen bei der DFB-Auswahl mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. "Das ist für ihn vielleicht auch keine leichte Situation. Wir helfen ihm, aber er muss sich natürlich auch selber helfen", sagte Bierhoff nach dem 1:1 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Samstag in Budapest gegen Ungarn. "Am Ende musst du dich da als Spieler auch rauskämpfen." Bundestrainer Hansi Flick hatte den 26 Jahre alten Bayern-Profi in der Puskas Arena nicht eingesetzt.
"Mit Leroy, da darf man seine Körpersprache auch nicht überinterpretieren. Das ist so seine Art und Weise", sagte Bierhoff über den formschwachen Flügelspieler, der beim 1:1 in Italien enttäuscht hatte und beim 1:1 gegen England drei Tage später eingewechselt worden war. Flick sei "sehr kommunikativ, ist sehr aufbauend, versucht immer wieder auch, die Spieler für sich zu gewinnen. Aber irgendwann muss man auch sagen, das ist es jetzt, und da muss ein Spieler was draus machen", äußerte Bierhoff.
Golfstar ist verletzt, kassiert und ist dann wieder verletzt
Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat seinen Start bei der US Open verletzungsbedingt absagen müssen. Der 37-Jährige aus Mettmann werde wegen einer Entzündung im Handgelenk nicht beim dritten Majorturnier des Jahres ab Donnerstag in Brookline im US-Bundesstaat Massachusetts abschlagen, teilte das Management des früheren Weltranglistenersten am Sonntag mit. Kaymer, der 2014 die US Open gewann und damit ein zehn Jahre langes Startrecht erhielt, hatte erst vor zehn Tagen wegen der gleichen Verletzung seinen Start bei einem Turnier in Winsen bei Hamburg abgesagt.
Allerdings startete der zweimalige Majorsieger zwischenzeitlich beim Auftaktturnier der umstrittenen und von Saudi-Arabien finanzierten, neuen LIV Golf Invitational Series. Im Centurion Club in London kam Kaymer auf den 16. Rang und strich dafür 245 000 US-Dollar Preisgeld ein.
Geschichtsträchtiger Finaleinzug: NHL-Titelverteidiger dreht Serie
Die Eishockey-Profis der Tampa Bay Lightning haben erneut das Stanley-Cup-Finale erreicht. Im Endspiel um den Titel in der nordamerikanischen Profiliga NHL geht es nun gegen die Colorado Avalanche. Die Lightning holten sich den Stanley Cup in den vergangenen beiden Jahren.
Tampa Bay sicherte sich mit einem 2:1-Heimsieg im sechsten Playoff-Spiel gegen die New York Rangers die dritte Endspielteilnahme in Serie. Dabei hatte das Team um Kapitän Steven Stamkos in der Serie nach dem Modus best-of-seven schon 0:2 zurückgelegen, setzte sich aber noch mit 4:2 durch. Dieses Kunststück gelang in der NHL-Geschichte nur insgesamt acht Mannschaften. Stamkos erzielte am Samstag beide Tore für Tampa, Frank Vatrano traf für die Rangers. Die Best-of-seven-Finalserie beginnt am Mittwoch (15. Juni) in Denver.
Matthäus schimpft: DFB-Stars zeigen nicht, "dass sie sich verbessern"
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus vermisst beim deutschen Team auf dem Weg zur Fußball-WM den Aufwärtstrend. "Die Leistungen, die sie zurzeit bringen, zeigen nicht, dass sie sich verbessern", kritisierte der 61-Jährige als RTL-Experte nach dem enttäuschenden 1:1 (1:1) der Nationalmannschaft in Ungarn. Es war das vierte 1:1 der DFB-Auswahl in Serie nach den Remis gegen die Niederlande, Italien und England. In den drei Spielen der Nations League habe die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick "nicht so überzeugt", monierte Matthäus.
Der frühere DFB-Kapitän beschrieb aus seiner Sicht das Dilemma: "Wenig Aktionen nach vorn, wenig Abschlüsse. Da muss einiges verbessert werden."