Sonntag, 21. Juni 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & David Bedürftig
21:38 Uhr

Bierhoff: Druck auf Werner wegen Verzicht auf Champions League

Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff glaubt nicht an einen freiwilligen Verzicht von Timo Werner auf die Champions League. "Timo will immer spielen. Vielleicht gibt es da auch wirtschaftliche Aspekte. Zum Beispiel, dass Chelsea gesagt hat: Wir können nicht das Risiko eingehen, dass er verletzt oder müde bei uns anfängt. Ich glaube, dass da von verschiedenen Seiten Druck auf Timo ausgeübt wurde", sagte der 52-Jährige im "Sport1 Doppelpass". Werner hatte sich im Zuge seines Wechsels von Fußball-Bundesligist RB Leipzig zum FC Chelsea gegen eine Teilnahme am Blitzturnier der Königsklasse im August in Lissabon entschieden. Bereits zuvor hatte Werners Berater Karlheinz Förster betont, dass die Entscheidung von allen beteiligten Parteien getroffen worden ist. "Es wäre für Timo alles andere als ein guter Start bei seinem neuen Klub gewesen, wenn er nach dem Urlaub erst noch für die Vorbereitung und die Champions League nach Leipzig hätte zurückzukehren sollen", sagte Förster.

20:42 Uhr

Hertha will mit suspendiertem Kalou frühstücken

Der nach seinem umstrittenen Corona-Video suspendierte Salomon Kalou soll bei Hertha BSC wie alle anderen scheidenden Spieler bei einem gemeinsamen Frühstück verabschiedet werden. Das kündigte Trainer Bruno Labbadia bei einer Video-Pressekonferenz an. Einen Tag nach dem letzten Saison-Spiel in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach will Labbadia seine Spieler am kommenden Sonntag vor dem Urlaub noch einmal zu einer Teamsitzung und einem Frühstück bitten. "Da hoffe ich zum Beispiel auch, dass Salomon Kalou auch dazu kommt, weil er in der Saison dabei war", sagte Labbadia.

Kalou hatte kurz vor dem Re-Start der Bundesliga Anfang Mai mit einem Live-Video aus der Hertha-Kabine für große Aufregung gesorgt, da er bei der Aktion eigene Verstöße gegen die Corona-Regularien beging und andere dokumentierte. Noch am gleichen Tag war der 34-jährige Ivorer von seinem Klub suspendiert worden. Kalous Vertrag bei der Hertha endet ohnehin zum 30. Juni. Manager Michael Preetz hatte mehrfach betont, dass ihm die unvermeidliche Suspendierung leid tue, da Kalou in seinen sechs Jahren bei Hertha bis zu seinem Video ein vorbildlicher Profi gewesen sei.

20:09 Uhr

Verletzter Leno erhält Genesungswünsche

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Leno muss vom Platz getragen werden.

(Foto: imago images/Xinhua)

Die Aufmunterung tut sicherlich der Seele gut: Der deutsche Arsenal-Torwart Bernd Leno hat nach seiner Verletzung am Samstag bei der 1:2-Niederlage seines Teams gegen Brighton & Hove Albion Genesungswünsche von Fußballer-Kollegen bekommen.

  • "Ich wünsche dir viel Kraft und gute Besserung!", schrieb der deutsche Nationalkeeper Marc-André ter Stegen bei Instagram. Dazu postete der Profi des FC Barcelona ein Foto der beiden im DFB-Trikot.
  • Torhüter Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt schrieb: "Alles Gute, Großer! Werd schnell gesund!!!"
  • Lenos früherer Mitspieler Jonathan Tah von Bayer Leverkusen wünschte ebenfalls gute Besserung und riet: "Immer wieder aufstehen."
  • Auch der frühere Arsenal- und DFB-Keeper Jens Lehmann meldete sich auf Twitter: "Es tut mir sehr leid für Bernd Leno. Er war stark bei Arsenal, und ich hoffe, seine Verletzung ist nicht zu schwer, und er erholt sich bald", schrieb Lehmann.
  • Leno war in der Partie am Samstag nach einem Luftduell, bei dem Brighton-Stürmer Neal Maupay mit ihm zusammengestoßen war, unglücklich aufgekommen. Leno musste anschließend auf einer Trage vom Platz gebracht werden. Es wird ein Kreuzbandriss befürchtet.
19:20 Uhr

Leichtathletik-Weltverband verteilt je 3000 Dollar an 193 Sportler

Der Leichtathletik-Weltverband bezahlt aus seinem Notfond in der Corona-Krise jeweils 3000 US-Dollar an 193 Sportler aus 58 Mitgliedsländern. Der Fond wurde von ursprünglich 500 000 auf 600 000 Dollar (rund 537 000 Euro) aufgestockt. 261 Anträge seien beim Weltverband bis zum Ende der Registrierungsfrist am 31. Mai eingegangen.

Die Gelder für die Sportler sollen vom Ende kommender Woche an ausbezahlt werden. Voraussetzung für die Annahme der Anträge war, dass die Athleten die Zulassungsstandards für die Olympischen Spiele erfüllt haben, nie einen positiven Dopingtest hatten und ihre Einkommensverluste nachweisen konnten. Nicht antragsberechtigt waren Top-6-Platzierte der vorjährigen Diamond League und Athleten, die 2019 durch die Premium-Serie 6000 Dollar oder mehr verdient haben. Grund für die Finanzprobleme vieler Profisportler sind vor allem die Absagen fast aller internationalen Leichtathletik-Veranstaltungen. Die sonst lukrative Diamond-League-Serie soll nach den Plänen von World Athletics erst Mitte August in Monaco starten.

18:44 Uhr

Historisches Krimi-Unentschieden bei BBL-Halbfinale

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Ludwigsburgs Nick Weiler-Babb stopft den Ball.

(Foto: imago images/BBL-Foto)

Die MHP Riesen Ludwigsburg und ratiopharm Ulm haben sich beim Finalturnier der Basketball Bundesliga (BBL) im Hinspiel des ersten Halbfinales 71:71 (36:34) getrennt und für das erste Unentschieden seit 45 Jahren gesorgt. Damit gibt es vor dem Rückspiel am Dienstag (20.30 Uhr/MagentaSport und Sport1) keine Rechenspiele, der Sieger zieht ins Finale ein. Am 26. und 28. Juni geht es gegen Alba Berlin oder die EWE Baskets Oldenburg, die das zweite Halbfinale austragen.

Es ist das erste Unentschieden in einem Play-off-Spiel der Bundesliga seit 1975, als es zwischen Gießen und Wolfenbüttel im Halbfinale ein 78:78 gegeben hatte. "Beide Teams haben hart gefightet", sagte Derek Willis (19 Punkte), bester Werfer der Ulmer. Ludwigsburg und Ulm lieferten sich im Münchner Audi Dome ein Duell auf Augenhöhe. Die höchste Führung holten sich die MHP Riesen im ersten Viertel (17:7/8. Minute), danach ging es hin und her. Ulm, das im Schlussviertel einen kleinen Vorsprung verspielte, hatte den Ball und die Chance zum Sieg, als noch 2,6 Sekunden auf der Uhr waren. Doch Knight blockte einen Korblegerversuch von Archie Goodwin. Ulm spielt um seinen vierten Finaleinzug, Ludwigsburg um den ersten. Alba und Oldenburg treffen am Montag (20.30 Uhr/MagentaSport) erstmals aufeinander.

17:39 Uhr

Muss Kohfeldt beim Abstieg gehen?

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Kohfeldt muss zusätzlich um seinen Job bangen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Abstieg droht, der Abschied auch: Aufsichtsratschef Marco Bode von Werder Bremen lässt offen, ob die Hanseaten im Fall der Fälle mit Trainer Florian Kohfeldt auch in die 2. Liga gehen würden. "Wir haben das noch nicht entschieden", sagte Bode am Sonntag bei Sky90.

  • "Diese Gespräche, die unsere Verantwortung und Rolle und die Zukunft betreffen, werden wir auf nächste Woche verschieben oder eine Zeit nach der Relegation, sollten wir das Wunder noch schaffen." Dafür sei aktuell "nicht der richtige Zeitpunkt".
  • Der Klassenerhalt sei für den Tabellenvorletzten von der Weser nach dem 1:3 bei Mainz 05 noch "möglich", sagte Bode, bezeichnete die Chancen aber als "gering".
  • Werder muss im Fernduell mit Fortuna Düsseldorf im Kampf um den Klassenerhalt am letzten Spieltag gegen den 1. FC Köln unbedingt gewinnen, um den ersten Abstieg seit 40 Jahren zu verhindern. Düsseldorf könnte bei Union Berlin schon ein Unentschieden reichen, wenn Bremen nicht mit vier Toren Unterschied gegen Köln gewinnt.
16:33 Uhr

Drittliga-Aufstiegskampf spitzt sich weiter dramatisch zu

Auch nach 34 Spieltagen bleibt der Drittliga-Aufstiegskampf spannend wie nie. Vier Spieltage vor Schluss steuert die 3. Fußball-Liga im Aufstiegskampf unbeirrt auf ein Herzschlag-Finale zu. An der Tabellenspitze steht weiterhin die nicht aufstiegsberechtigte zweite Mannschaft des FC Bayern München, dahinter machen sich eine Handvoll Teams berechtigte Hoffnungen auf einen der direkten Aufstiegsplätze.

Mit 57 Zählern nach 34 Spieltagen steht der MSV Duisburg punktgleich vor den Würzburger Kickers auf Platz drei, Hansa Rostock bleibt mit nur zwei Punkten dahinter Tabellenfünfter. Neuer Tabellenzweiter mit 58 Zählern ist Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen setzten ihren starken Lauf fort und bleiben dank des 1:0 (1:0) gegen Preußen Münster nach der Corona-Pause weiterhin ungeschlagen. In die 2. Liga will auch Waldhof Mannheim. Der SVW bezwang die SG Sonnenhof Großaspach mit 3:2 (2:0) und bleibt mit 54 Punkten in Lauerstellung. Leise Hoffnungen auf den Aufstieg kann sich auch noch 1860 München machen. Die Löwen gewannen gegen Abstiegskandidat Hallescher FC mit 2:1 (1:1) und stehen bei 52 Zählern.

15:55 Uhr

Russlands Fußball-Restart von Corona gestoppt

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Maximilian Philipp könnte zu den Spielern in Quarantäne gehören.

(Foto: imago images/Aleksandar Djorovic)

So wird das nix: Das ursprünglich für Sonntagabend angesetzte Spiel des FK Krasnodar gegen Dynamo Moskau in der ersten russischen Fußball-Liga wurde aufgrund mehrerer Coronafälle beim Klub aus Moskau verschoben. Wie der russische Verband bekannt gab, wurden drei Spieler des Vereins positiv auf das Virus getestet.

  • Der Nachholtermin steht aber schon fest. "Das Spiel zwischen Krasnodar und Dynamo wird am 19. Juli stattfinden", hieß es in einem Statement. Zuvor hatte Krasnodar einer Verschiebung zugestimmt. Bei Moskau wurden die drei betreffenden Spieler für 14 Tage unter Quarantäne gestellt.
  • In dem Statement des Verbandes hieß es außerdem, dass das restliche Team, die Trainer und weitere Mitarbeiter des Moskauer Klubs sich seit Samstag auf dem Trainingsgelände des Vereins befinden. Dazu könnte auch Ex-BVB-Stürmer Maximilian Philipp zählen.
15:05 Uhr

Iraks einziger WM-Torschütze stirbt an Covid-19

Der ehemalige irakische Fußball-Nationalspieler Ahmed Radhi ist nach einer Covid-19-Infektion verstorben. Das teilte das nationale Gesundheitsministerium mit. Vergangene Woche war der 56-Jährige nach einem positiven Coronatest in ein Krankenhaus in Bagdad eingeliefert worden. "Manchmal fällt es schwer zu atmen, aber das ist normal", hatte Radhi den Medizinern in einem erst gestern veröffentlichten Video gesagt.

Radhi gewann mit der irakischen Nationalmannschaft 1984 und 1988 den Golfpokal. Bei der Weltmeisterschaft 1986 schoss der Stürmer gegen Belgien (1:2) das bislang einzige WM-Tor für den Irak.

14:46 Uhr

Kappel stellt neuen Weltrekord auf

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Paralympicssieger Niko Kappel hat einen noch inoffiziellen Weltrekord im Kugelstoßen in der Wettkampfklasse der Kleinwüchsigen aufgestellt. Der Weltmeister von 2017 verbesserte die alte Bestmarke des Briten Kyron Duke aus dem vergangenen Jahr (14,19 Meter) auf 14,40 Meter.

  • Derzeit läuft der Antrag beim Internationalen Paralympischen Komitee (IPC), die Weite als offiziellen Weltrekord zu werten. Der Wettkampf in Stuttgart war aufgrund der kurzfristigen Organisation nicht beim IPC angemeldet, ein Vertreter der Nationalen Anti-Doping-Agentur war zunächst nicht anwesend, wurde jedoch angefordert und entnahm Kappel eine Dopingprobe.
  • "Ich bin völlig überwältigt von dieser sensationellen Weite", sagte der 25-Jährige. Auch wenn der Rekord nicht gewertet werde, bleibe die Gewissheit, "die Weite drauf zu haben."
13:40 Uhr

Löw rangierte Weltmeister-Trio "bewusst" aus

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"Hervorragende Leistungen" helfen den Dreien nicht zurück ins DFB-Team.

(Foto: www.imago-images.de)

Die Tür zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleibt für Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng trotz starker Leistungen verschlossen. "Ich gehe zum heutigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass Jogi seine Meinung ändern wird", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff im Sport1-Doppelpass.

  • Bundestrainer Joachim Löw habe das Weltmeister-Trio "bewusst" aus der Mannschaft genommen. "Du musst Platz schaffen. Das schaffst du nicht, wenn du immer solche Persönlichkeiten hast", erläuterte Bierhoff und verwies auf Konflikte zwischen den damaligen Anführern und der jüngeren Confed-Cup-Generation bei der historischen WM-Pleite 2018.
  • Trotz der teilweise herausragenden Auftritte von Müller und Co. sieht Bierhoff das Leistungsprinzip in der DFB-Auswahl nicht außer Kraft gesetzt: "Ich als Trainer stelle die auf, von denen ich glaube, dass sie am wichtigsten für die Mannschaft sind. Das heißt nicht, dass immer die Besten spielen müssen."
12:47 Uhr

Ärzte: Zanardis Zustand könnte sich plötzlich verschlechtern

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Die Ärzte kämpfen um das Leben von Alessandro Zanardi.

(Foto: AP)

Der frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi befindet sich nach seinem schweren Unfall weiter in einem stabilen, aber kritischen Zustand. Wie das Krankenhaus Siena am Sonntag mitteilte, zeigen die laufenden neurologischen Untersuchungen eine "gewisse Stabilität".

  • Diese Daten müssten aber mit Vorsicht aufgenommen werden, "da das neurologische Bild weiterhin ernst ist".
  • Zanardis gegenwärtiger Zustand schließe eine plötzliche Verschlechterung immer noch nicht aus, und daher gebe es für ihn nach wie vor nur eine zurückhaltende Prognose, hieß es in der Klinikmitteilung.
  • Der 53 Jahre alte Italiener ist weiter im künstlichen Koma und wird beatmet.
  • Der viermalige Paralympicssieger, der 2001 bei einem tragischen Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verlor, hatte am Freitag die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lkw kollidiert. Dabei zog er sich massive Kopf- und Gesichtsverletzungen zu. Auch ein Auge sei sehr schwer betroffen, hieß es. Er war am Freitag drei Stunden lang operiert worden.
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12:04 Uhr

Mercedes-Teamchef diskutiert Vettel-Verpflichtung mit seiner Frau

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Bald in einem Team? Toto Wolff und Sebastian Vettel.

(Foto: imago images / Motorsport Images)

Schließlich hat sie Ahnung vom Fach: Mercedes-Teamchef Toto Wolff holt sich in der Frage nach einer Verpflichtung von Sebastian Vettel auch Rat bei seiner Frau. "Sie steht mir am nächsten, ihre Meinung ist absolut wichtig für mich. Sie ist eine ganz besondere Ratgeberin", sagte der Österreicher der "Welt am Sonntag" über seine Ehepartnerin Susie Wolff.

  • Die 37 Jahre alte Britin war früher selbst Rennfahrerin und dabei auch Testpilotin in der Formel 1. Inzwischen führt sie das Formel-E-Team Venturi.
  • Seit Wochen wird spekuliert, ob Toto Wolff zur neuen Saison den viermaligen Weltmeister Vettel zu Mercedes holt. Vettel verlässt Ferrari am Jahresende nach Ablauf seines Vertrags. Der Hesse hatte sich mit der Scuderia nicht auf einen neuen Kontrakt einigen können. Bislang hat er noch keinen neuen Arbeitgeber in der Formel 1 gefunden.
  • Beim Weltmeister-Team Mercedes laufen am Ende des Jahres die Verträge von Titelverteidiger Lewis Hamilton und seinem Teamkollegen Valtteri Bottas aus. Wolff hatte mehrfach betont, Mercedes sei loyal zu seinen Fahrern.
  • Vettel bezeichnete er als "Außenseiterkandidaten" auf ein Cockpit, wollte eine Verpflichtung aber nicht gänzlich ausschließen.
11:15 Uhr

Svein Arne Hansen ist tot

Svein Arne Hansen, der Präsident des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (EAA), ist am Samstag im Alter von 74 Jahren in Oslo gestorben. Der norwegische Sportfunktionär erlag den Folgen eines am 15. März erlittenen Schlaganfalls.

  • "Die europäische Leichtathletik verliert eine große Persönlichkeit", sagte Jürgen Kessing, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV): "Svein Arne Hansen, der ein begeisterter Freund der deutschen Leichtathletik war, hat sich große Verdienste um die Entwicklung der Leichtathletik erworben und war für mich ein wertvoller Freund und Ratgeber."
  • In Hansens Amtszeit, der 2015 Nachfolger des Schweizers Hansjörg Wirtz an der EAA-Spitze geworden war, trug der DLV 2018 in Berlin spektakuläre Europameisterschaften aus und erhielt den Zuschlag für die EM 2022 in München.
  • "Ich bin zutiefst traurig über den Tod von Svein Arne. Er war ein großartiger Anführer, ein Visionär für unseren Sport und eine charismatische Persönlichkeit innerhalb der Leichtathletik-Familie", sagte EAA-Interimspräsident Dobromir Karamarinow.
  • EAA-Geschäftsführer Christian Milz beschrieb Hansen als einen Menschen, "der immer versuchte sein Bestes zu geben, um den Sport zu fördern, und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Wir werden ihn alle vermissen."
10:44 Uhr

Weltmeister Hamilton gründet Diversity-Kommission

Er kämpft für die gute Sache: Weltmeister Lewis Hamilton will Schwarzen den Einstieg in die Formel 1 mit der Gründung einer Kommission erleichtern. Mit dieser Entscheidung verfolge er das Ziel, die Königsklasse "so vielfältig zu machen wie die komplexe und multikulturelle Welt, in der wir leben", schrieb der sechsmalige Champion in einem Beitrag in der "Sunday Times": "Ich hoffe, dass die Hamilton-Kommission echte, greifbare und messbare Veränderungen ermöglicht."

  • Bei dem Vorhaben kooperiert Hamilton mit der britischen Royal Academy of Engineering. Durch die Partnerschaft mit der Forschungseinrichtung will der 35-Jährige, der sich zuletzt mehrmals emotional an der Rassismus-Debatte beteiligt hatte, junge Schwarze ermutigen, Wissenschaft, Technik, Ingenieurwesen oder Mathematik zu studieren.
  • "Es reicht nicht aus, auf mich oder einen einzigen schwarzen Neuzugang als aussagekräftiges Beispiel für Fortschritt zu verweisen. Tausende von Menschen sind in dieser Branche beschäftigt, und diese Gruppe muss repräsentativer für die Gesellschaft sein", erklärte Hamilton, die Zeit der "Plattitüden und symbolischen Gesten" sei vorbei.
09:39 Uhr

Räikkönen zerrt Alonso mit ins Verderben

Um die Wartezeit auf die neue Saison zu verkürzen, präsentiert ntv.de Highlights aus der Historie der Formel 1 - passend zum Datum. Am 21. Juni 2015 schrammt Räikkönen ganz knapp an der Tragödie vorbei. Der Spanier Alonso parkt seinen McLaren ungewollt auf dem Ferrari des Finnen.

08:42 Uhr

Barca fordert Weltrekord-Ablöse für Fati

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Ansu Fati ist gerade einmal 17 Jahre jung.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Einmal gut festhalten bitte, bei diesen Summen kann man sonst schonmal vom Stuhl kippen: Der FC Barcelona hat ein Juwel in seinen Reihen. Ansu Fati wird von vielen Klubs umworben, unter anderem offenbar von Manchester United. Die Katalanen wissen sich nun wohl nicht anders zu helfen, als mit Abschreckung.

Für den 17-Jährigen verlangen die Klub-Verantwortlichen nun eine Ablöse von 390 Millionen Euro, berichtet der "Express". Das wäre Weltrekord - und zwar deutlich. Der bisherige Rekord-Transfer gehört Neymar. Der Brasilianer wechselte für 222 Millionen Euro zu Paris St. Germain - im Übrigen ebenfalls aus Barcelona.

08:02 Uhr

Kahn will nicht über möglichen Sané-Transfer spekulieren

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Bei wohl niemandem anderes schwelt die Gerüchteküche so wie bei Sané.

(Foto: dpa)

Ist das mehr als nur Zier: Bayern-Vorstandsmitglied Oliver Kahn hat noch einmal betont, dass Fußball-Nationalspieler Leroy Sané "noch ein Jahr Vertrag bei Manchester" habe. "Und mehr gibt es jetzt dazu nicht zu sagen", erklärte der 51-Jährige im ZDF-Sportstudio auf die entsprechende Frage. Kahn erklärte, dass "wir dann über Transfers, über Verpflichtungen von Spielern sprechen, wenn sie auch wirklich stattgefunden haben".

  • Nationalspieler Sané wird schon länger vom FC Bayern umworben, gilt als Wunschkandidat des alten und neuen deutschen Meisters. Sein letztes Pflichtspiel bestritt der 24-Jährige Anfang März mit der U23 von Manchester City. Der Angreifer war wegen einer Kreuzbandverletzung monatelang ausgefallen. Im ersten Spiel zum Wiederbeginn der Meisterschaft in England kam Sané zuletzt gegen den FC Arsenal noch nicht zum Einsatz.
  • Sein Vertrag in Manchester ist bis zum 30. Juni 2021 gültig. Allerdings hat Sané Angebote für eine Vertragsverlängerung abgelehnt. "Er ist ein feiner Junge und ich liebe ihn so sehr. Ich habe nichts gegen ihn - er will aber ein anderes Abenteuer", sagte Pep Guardiola, der Trainer von Manchester City. "Wenn man sich mit einem anderen Verein einigt, kann er diesen Sommer gehen. Wenn nicht, erst nach Ende seines Vertrages", hatte der frühere Bayern-Coach Guardiola gesagt.
  • In diesem Sommer würde Manchester City allerdings eine Ablösesumme kassieren, in einem Jahr nicht mehr.