Der Sport-Tag
26. Februar 2026
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22:53 Uhr

Ex-Bayern-Star übernimmt spanischen Klub

Der frühere Bayern-Profi Martín Demichelis ist neuer Trainer von RCD Mallorca. Wie der abstiegsbedrohte Tabellen-18. der spanischen La Liga mitteilte, erhält der 45 Jahre alte Argentinier einen Vertrag bis zum Saisonende mit Option auf ein weiteres Jahr. Demichelis ist Nachfolger des entlassenen Jagoba Arrasat.

Mit den Münchnern (2003 bis 2010) war der Defensivakteur viermal deutscher Meister. 2014 gehörte Demichelis zu jener argentinischen Mannschaft, die das WM-Finale von Rio gegen Deutschland mit 0:1 verlor. Bei den Bayern begann er seine Trainerkarriere als Verantwortlicher für die U19 und danach für die zweite Mannschaft. Später trainierte er River Plate in seiner Heimat und danach den mexikanischen Erstligisten CF Monterrey.

Ex-Bayern-Star übernimmt spanischen Klub
22:24 Uhr

Äthiopierin Welteji verliert WM-Medaille

Die äthiopische Mittelstreckenläuferin Diribe Welteji ist wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für zwei Jahre gesperrt worden. Wie der Internationale Sportgerichtshof CAS mitteilte, gilt die Strafe der ehemaligen WM-Zweiten über 1500 Meter rückwirkend ab dem 8. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2027.

Der CAS gab damit einer Berufung der Athletics Integrity Unit (AIU) des Weltverbandes World Athletics teilweise statt. Die AIU hatte eine Sperre von vier Jahren gefordert, nachdem die nationale Anti-Doping-Agentur Äthiopiens Welteji am 21. Mai 2025 beschuldigt hatte, eine unangekündigte Trainingskontrolle ohne triftigen Grund verweigert zu haben. Nach einer Anhörung am 12. August war die Athletin zunächst freigesprochen worden. Kurz vor der WM im vergangenen September hatte der CAS diese Entscheidung aufgehoben.

Alle Resultate seit dem 25. Februar 2025 werden CAS-Angaben zufolge annulliert, damit verliert Welteji ihre Silbermedaille von den Hallen-Weltmeisterschaften 2025 in Nanjing. Die Olympia-Vierte von Paris war zuletzt am 5. Juli 2025 in Eugene gestartet und hatte in 3:51,44 Minuten ihre persönliche Bestzeit verbessert. Diese ist nun ebenfalls hinfällig.

Äthiopierin Welteji verliert WM-Medaille
21:58 Uhr

Bericht: FIFA erhöht ohnehin umstrittene Preise für WM-Parkplätze

Schon die ursprünglichen Parkplatz-Preise für die Fußball-Weltmeisterschaft sorgten für Kopfschütteln, doch die FIFA setzt nun einem Medienbericht zufolge noch einen drauf: Durchschnittlich soll es in den USA etwa 175 US-Dollar (etwa 150 Euro) kosten, sein Auto während einer WM-Partie in Stadionnähe abzustellen, schreibt "The Athletic". Im vergangenen Herbst lag dieser Wert noch bei 75 Dollar, also etwa 60 Euro. Doch nachdem die FIFA nun weitere Verhandlungen mit Betreibern geführt habe, wurden die Preise erhöht. Überraschend: Wie es im US-Sport üblich ist, schreibt "The Athletic" weiter, gebe es keine Ermäßigung für Behindertenparkplätze - diese kosteten genauso viel wie normale Stellplätze.

Bericht: FIFA erhöht ohnehin umstrittene Preise für WM-Parkplätze
21:25 Uhr

"Das ist Quatsch" - DFB-Stürmer Undav meckert nach EL-Pleite

Der VfB Stuttgart verliert das Rückspiel in den Europa-League-Playoffs gegen Celtic Glasgow. Eigentlich hätte es zum Unentschieden reichen können, doch der VAR kassiert das Tor von Ermedin Demirovic wieder ein. Sturmkollege Dennis Undav hat dazu nach dem Spiel eine klare Meinung.

"Das ist Quatsch" - DFB-Stürmer Undav meckert nach EL-Pleite
20:50 Uhr

Schwere Vorwürfe beim Olympia-Neuling: Erste Konsequenzen beim DAV

Nach schweren Vorwürfen deutscher Skibergsteiger rund um mögliche Missstände bei medizinischen Tests hat der Deutsche Alpenverein (DAV) den Sportlichen Leiter Hermann Gruber freigestellt. Er ist einer der beiden Beschuldigten in der Causa, die zuletzt während Olympia öffentlich geworden war und für Aufsehen gesorgt hatte. Die Staatsanwaltschaft Traunstein leitete unterdessen gegen zwei Personen ein Ermittlungsverfahren ein. Laut DAV bat Gruber um seine Freistellung.

In einem "Sportschau"-Bericht hatten die Skibergsteiger Felix Gramelsberger und Sophia Weßling die Anzeigen gegen Gruber und den ehemaligen Bundestrainer Maximilian Wittwer öffentlich gemacht. Den Sportlern war dem Bericht zufolge im April 2024 am Olympiastützpunkt Chiemgau in Ruhpolding bis zu 60 Mal innerhalb weniger Stunden Blut aus dem Ohrläppchen entnommen worden. Es seien laut der Sportler Hygiene-Mindeststandards nicht beachtet worden, die angeblich zum Teil ungeschulten Helfer sollen ihre Handschuhe zwischen den Blutabnahmen nicht gewechselt, sondern sie bei mehreren Athleten nacheinander benutzt haben. Gramelsberger sprach in dem Bericht von einer "wahnsinnigen Blutpanscherei".

Der Verband räumte ein, dass es nach dem Test Beanstandungen gegeben habe. Es seien nach Rückmeldungen von Athleten "Abläufe überprüft und organisatorisch weiterentwickelt" worden, hieß es.

Schwere Vorwürfe beim Olympia-Neuling: Erste Konsequenzen beim DAV
20:05 Uhr

Europäische Teams sorgen sich vor nächstem WM-Problem

Für einige europäische Fußball-Verbände wird die kommende Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko laut einem Medienbericht zu einem Verlustgeschäft. Wie der britische "Guardian" schreibt, dass einige Verbände errechnet hätten, deutlich weniger Geld einzunehmen als noch bei der Katar-WM. Teilnehmer erhalten von der FIFA laut dem Bericht etwa neun Millionen US-Dollar und 1,5 Millionen Dollar für die Vorbereitung. Die Summen seien vergleichbar mit denen für Katar, obwohl das Turnier signifikant größer ist - und viel weitere Wege zurückgelegt werden müssen.

Ein großes Problem seien die Steuerausnahmen. Normalerweise erhalten Nationalverbände, die an einer WM teilnehmen, auch Steuererleichterungen. Laut "Guardian" gibt es das auch für Kanada und Mexiko - aber nicht für die USA. Deshalb könnten auf Teams abhängig von den Spielorten unterschiedliche Kosten zukommen, zumal es noch einmal deutliche Unterschiede von Bundesstaat zu Bundesstaat gibt. Hinzu kommen die Reisekosten, die Verlängerung des Turniers und die Ticketpreise als weitere Kostenpunkte. Die FIFA selbst äußerte sich im "Guardian" nicht dazu.

Europäische Teams sorgen sich vor nächstem WM-Problem
19:31 Uhr

Krasser Fehlstart: VfB kassiert Nackenschlag nach 28 Sekunden

Mit einem komfortablen 4:1-Vorsprung aus dem Hinspiel empfängt der VfB Stuttgart die Schotten von Celtic Glasgow in den Playoffs der Europa League. Dass das Weiterkommen aber noch nicht besiegelt ist, zeigt sich nach nicht einmal einer Minute. Die erste Aktion der Gäste fliegt den Schwaben direkt um die Ohren.

Krasser Fehlstart: VfB kassiert Nackenschlag nach 28 Sekunden
19:10 Uhr

Hansi Flick muss wochenlang auf seinen Taktgeber verzichten

Trainer Hansi Flick muss beim FC Barcelona vorerst ohne Taktgeber Frenkie de Jong auskommen. Der niederländische Fußball-Nationalspieler erlitt im Training eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel und wird fünf bis sechs Wochen ausfallen. Das teilten die Katalanen mit.

Damit verpasst der Mittelfeldspieler unter anderem die anstehenden Ligaspiele gegen den FC Villarreal (28. Februar), Athletic Bilbao (8. März), den FC Sevilla (25. März) und Rayo Vallecano (22. März). Auch das Achtelfinale der Champions League am 10./11. sowie 17./18. März gegen Newcastle United oder Paris Saint-Germain findet ohne de Jong statt. Zudem fehlt der ehemalige Ajax-Profi im Rückspiel des Pokal-Halbfinales gegen Atlético Madrid, in dem Barcelona am kommenden Dienstag ein 0:4 aufholen muss.

De Jong stand in dieser Saison wettbewerbsübergreifend 31-mal auf dem Feld. Erst am vergangenen Wochenende hatte der 28-Jährige beim 3:0-Ligasieg gegen UD Levante seinen ersten Saisontreffer erzielt. Zudem kommt er in dieser Spielzeit auf sieben Assists.

Hansi Flick muss wochenlang auf seinen Taktgeber verzichten
18:24 Uhr

Manuel-Neuer-Stil fliegt Torwart peinlich um die Ohren

Mit seinem offensiven Spiel revolutioniert Manuel Neuer die Torwart-Zunft im Fußball. Dass das eine Kunst ist, die nicht jeder beherrscht, demonstriert Josh Oluwayemi vom Auckland FC in der australischen Liga. Bei einem weiten Ball rennt er aus dem Kasten - und produziert das vielleicht peinlichste Eigentor des Jahres.

Manuel-Neuer-Stil fliegt Torwart peinlich um die Ohren
17:52 Uhr

Bundesliga-Kracher findet wohl ohne Neuer statt

Der Einsatz von Kapitän Manuel Neuer im Bundesliga-Spitzenspiel des FC Bayern München bei Borussia Dortmund ist weiter offen. Trainer Vincent Kompany wird mit Blick auf die wichtigen Aufgaben im März kein Risiko beim langjährigen Fußball-Nationaltorhüter eingehen. Der 39-Jährige hatte sich im Bundesliga-Spiel bei Werder Bremen Mitte des Monats einen Faserriss in der linken Wade zugezogen. Die Woche startete der Torhüter mit individuellem Training.

Kompany wird am Freitag bei der obligatorischen Pressekonferenz über die Einsatzchancen von Neuer informieren. Sollte der Routinier nicht spielen können, wird er erneut von Jonas Urbig vertreten. Beim Bundesliga-Klassiker am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) fehlt in jedem Fall der Kanadier Alphonso Davies. Der Außenverteidiger absolvierte erstmals seit seinem Muskelfaserriss im Heimspiel vor fünf Tagen gegen Eintracht Frankfurt laut Vereinsangaben ein 20-minütiges lockeres Lauftraining.

Bundesliga-Kracher findet wohl ohne Neuer statt
17:16 Uhr

So viel kosten 94 bengalische Feuer, sieben Raketen und sechs Böller beim DFB

Eintracht Frankfurt kommen mehrere Vergehen der eigenen Fans teuer zu stehen. Das Sportgericht des DFB belegte den Fußball-Bundesligisten mit einer Geldstrafe in Höhe von 440.250 Euro. Das Gericht ahndete im Einzelrichterverfahren nach Anklage durch den DFB-Kontrollausschuss zehn Fälle unsportlichen Verhaltens sowie einen Fall diskriminierenden Verhaltens von Anhängern. Bis zu 146.500 Euro können die Hessen dabei für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

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Dieses Feuerwerk gefiel dem DFB nicht. (Foto: picture alliance / osnapix / Marcus Hirnschal)

Der größte Anteil der Strafe resultiert aus den Vorfällen beim Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am 22. November 2025. Dort brannten Frankfurter Anhänger nach DFB-Angaben 94 bengalische Feuer, sieben Raketen und sechs Böller ab, die Partie wurde für zwei Minuten unterbrochen. Nach Abpfiff wurde Choreomaterial verbrannt, zudem kam es zu einem diskriminierenden Sprechgesang. Dafür verhängte das Sportgericht 171.000 Euro. Weitere Strafen betreffen unter anderem das Gastspiel bei Borussia Dortmund mit 102.000 Euro sowie Partien beim Hamburger SV (63.000), beim SC Freiburg (46.000) und bei Bayer Leverkusen (41.250). Auch Vorfälle gegen Union Berlin, beim 1. FC Heidenheim und bei Borussia Mönchengladbach wurden sanktioniert. Die Urteile sind rechtskräftig.

So viel kosten 94 bengalische Feuer, sieben Raketen und sechs Böller beim DFB
16:39 Uhr

Vorwurf: Salah "benimmt sich wie ein großes Baby"

In 28 Spielen dieser Saison hat Liverpools Stürmerstar Mohamed Salah bisher gerade einmal sieben Tore geschossen. Seit neun Spielen ist der 33-jährige Ägypter ohne Tor. Und ganz offensichtlich selbst nicht glücklich damit, das zeigt auch seine Körpersprache. Die wiederum Ex-Trainer Sam Allardyce übel aufstößt: "Er sollte aufhören, seine Unzufriedenheit mit der Situation auf dem Rasen zur Schau zu stellen. Geh, klopfe an die Tür des Trainers und regle das. Aber mach es nicht vor den Augen aller. Er benimmt sich wie ein großes Baby", kritisierte der 71-Jährige im Podcast "No Tippy Tappy Football".

Für Allardyce leidet Salah derzeit an einer "mentalen Blockade", eine die "Liverpool und ihm selbst Sorgen bereiten" sollte. Salahs Vertrag beim FC Liverpool läuft noch bis 2027, seit Längerem gibt es aber Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel. Liverpool ist derzeit nur Tabellen-Sechstr der Premier League.

Vorwurf: Salah "benimmt sich wie ein großes Baby"
16:14 Uhr

Gesichert wie "Bunker": Mexiko spielt WM-Test inmitten der Gewaltwelle

Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen hat Mexiko rund vier Monate vor der Endrunde einen erfolgreichen Testlauf für die Fußball-WM absolviert. Die Nationalmannschaft des Co-Gastgebers bezwang Island in Queretaro mit 4:0 (2:0). Sportlich war die Begegnung für Mexiko auf dem Weg zur Endrunde mit den Gruppenspielen gegen Südafrika, Südkorea und einen europäischen Playoff-Sieger eine wichtige Wegmarke: Aguirre setzte nur Profis aus der heimischen Liga ein, um zu sehen, wer von ihnen für die Endrunde infrage kommen könnte.

"Das Spiel hat einige Zweifel ausgeräumt", sagte Mexikos Trainer Javier Aguirre und bezog sich dabei auch auf die Sicherheitslage. Angesichts der Welle der Gewalt in weiten Teilen des Landes nach der Tötung des berüchtigten Drogenbosses "El Mencho" durch die Armee wurde die Begegnung stark bewacht. Rund um das Stadion La Corregidora kamen Kräfte der Nationalgarde, der Armee und der Staatspolizei sowie der Katastrophenschutz zum Einsatz, sechs Sicherheitsringe wurden errichtet. Laut der Zeitung Cuarto Poder glich die mit 31.600 Zuschauern voll besetzte Arena einem "Bunker".

Gesichert wie "Bunker": Mexiko spielt WM-Test inmitten der Gewaltwelle
15:50 Uhr

"Fit genug": Dreimaliger Weltmeister gibt Comeback

Der dreimalige Darts-Weltmeister Michael van Gerwen meldet sich nach seinem Ausfall in der Premier League zurück. Ein Fragezeichen hinter seinem Fitnesszustand bleibt. Wie van Gerwen gegenüber der niederländischen Tageszeitung "AD" bestätigte, wird er am vierten Premier-League-Spieltag in Belfast teilnehmen. Zum Auftakt wartet Gerwyn Price auf ihn. "Am Mittwoch fliege ich nach Nordirland. Ich bin noch nicht ganz fit, aber fit genug", sagte der dreimalige Darts-Weltmeister.

Van Gerwen hatte vergangene Woche im schottischen Glasgow gefehlt. Zudem sagte die Darts-Legende für die Players-Championship-Turniere 5 und 6 ab. "Mir geht es jetzt viel besser, aber ich war wirklich krank", verriet der 36-Jährige. Seine genauen Symptome wollte der Weltranglistenvierte gegenüber "AD" nicht preisgeben. Hinter seinem Fitnesszustand bleibt somit noch ein Fragezeichen. Obwohl er den dritten Spieltag verpasste, rangiert van Gerwen in der Premier League Darts mit acht Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Einzig der Waliser Jonny Clayton (9 Zähler) liegt vor "Mighty Mike". Dahinter folgen Gian van Veen (6), Gerwyn Price (5), Luke Humphries, Luke Littler (beide 4) sowie Stephen Bunting und Josh Rock (beide 0).

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"Fit genug": Dreimaliger Weltmeister gibt Comeback
15:13 Uhr

"Tretertruppe"? Trainer von angeklagtem Team beschwichtigt

Urs Fischer hat die Vorwürfe eines übermäßig harten Auftretens seiner Mannschaft abgestritten. "Ein Spieler hat sich nach Abpfiff irgendwo geäußert, das Ganze aber auch wieder relativiert. Da war viel aus der Emotion heraus, deswegen nehme ich das nicht so ernst", sagte der Trainer des FSV Mainz 05 vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

Miro Muheim vom Hamburger SV hatte nach dem Spiel am vergangenen Freitag in Mainz (1:1) bei Sky bemängelt, er habe "lange nicht mehr gegen so eine Tretertruppe gespielt". Die Mainzer hätten sich in der Partie nicht über zwei Gelb-Rote Karten beschweren dürfen. Fischer nahm seine Mannschaft in Schutz und will kein Muster in der Spielweise erkennen. "Es war von meiner Seite nie ein Thema. Das Physische ist heute wichtig und wir müssen es in jedem Spiel abrufen. Das zählt zu unseren Basics", sagte der Schweizer. "Dann passiert auch mal ein Foul, das etwas drüber ist." Schließlich habe es aber auch unter der Woche in der Champions League "die ein oder andere Rote Karte" gegeben, sagte er und mahnte: "Das gehört zum Fußball. Wir müssen aufpassen, sonst spielen wir am Ende Fußball ohne Kontakt."

"Tretertruppe"? Trainer von angeklagtem Team beschwichtigt
14:30 Uhr

"Knallharte Worte" im Bundesliga-Abstiegskampf

Trainer Eugen Polanski von Borussia Mönchengladbach will mit einer eher ungewöhnlichen Maßnahme den Turnaround im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga schaffen. "Es ist brutal wichtig, dass wir knallharte Worte an die Jungs richten und im Training Dinge aufbrechen", sagte Polanski am Donnerstag vor dem Heimspiel gegen Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker). Dazu trainierte er mit der Mannschaft zwei Tage vor dem Spiel gegen "intensive" Berliner bereits im Stadion.

Es sei "reine Kopfsache, wir wollen auf das Tor, was wir am Samstag treffen wollen, auch heute schon schießen", sagte der 39-Jährige, der mit seinem Team in der Rückrunde noch sieglos ist und nur noch zwei Zähler vor dem Relegationsplatz liegt. Die Niederlage am vergangenen Sonntag in Freiburg (1:2) bedeutete das siebte Spiel ohne Sieg in Serie. Zum Duell mit dem Tabellenneunten kann Polanski wieder auf Kapitän Rocco Reitz zählen, der seine Gelbsperren abgesessen hat. Zudem könnte Winter-Leihgabe Alejo Sarco nach einem Kapselriss im Fußgelenk wieder eine Kader-Option sein.

"Knallharte Worte" im Bundesliga-Abstiegskampf
13:42 Uhr

"Weiß nicht, was das soll": Schumacher schimpft über Verstappen

Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher kann die Kritik des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen an den grundlegenden Regeländerungen der Rennserie nicht nachvollziehen. "Ich weiß nicht, was die Diskussion jetzt soll", sagte Schumacher in einer Sky-Presserunde: "Zu sagen: 'Es macht mir keinen Spaß, das ist nicht die Formel 1, die ich will', bringt ja nichts."

Verstappen hatte die Formel 1 Mitte Februar bei Testfahrten als "Formel E auf Steroiden" bezeichnet und öffentlich gar mit einem Ausstieg kokettiert. Die Boliden sind ab der kommenden Saison, die am 8. März in Australien beginnt, kleiner und leichter, der klassische Verbrennungsmotor liefert nur noch 50 Prozent der PS, die andere Hälfte kommt aus einer Batterie. Und diesen Elektro-Schub - inklusive eines Boost-Knopfs für Überholmanöver - müssen sich die Fahrer gut einteilen.

Schumacher findet es "schade, wenn die Fahrer jetzt schon so anfangen, obwohl noch kein Rennen gelaufen ist". Das würde auch die Fans verunsichern, wenn einer der Top-Fahrer so seinen Unmut äußere, so der 50-Jährige.

"Weiß nicht, was das soll": Schumacher schimpft über Verstappen
13:12 Uhr

Zverev haut sich gegen die Nummer 84 quasi selbst raus

Ein Schrei, pure Emotion - doch am Ende jubelt der Außenseiter. Alexander Zverev ringt sich nach Satzrückstand zurück, erzwingt den Tiebreak im dritten Durchgang und vergibt beim Matchball. Für seinen Gegner ist es der erste Sieg gegen einen Top-Fünf-Spieler.

Zverev haut sich gegen die Nummer 84 quasi selbst raus
12:40 Uhr

Saudi-Verbindungen: Cristiano Ronaldo steigt bei Klub ein

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat sich beim spanischen Zweitligisten UD Almería eingekauft. Der Portugiese sicherte sich über seine Firma CR7 Sports Investments 25 Prozent der Anteile an dem Klub, wie Almería mitteilte. "Seit Langem ist es mein Ziel, über den Platz hinaus einen Beitrag zum Fußball zu leisten. UD Almería ist ein Verein mit einer soliden Basis und klarem Wachstumspotenzial", wurde der 41-Jährige zitiert.

Mehrheitsanteilseigner und Präsident des Klubs ist Mohamed Al Khereiji aus Saudi-Arabien. Ronaldo spielt seit 2023 in der saudischen Liga für Al Nassr. Der Unternehmer soll ein enges Verhältnis zu Ronaldo pflegen und Berichten zufolge schon eine Schlüsselrolle beim Wechsel Ronaldos zu Al-Nassr im Winter 2023 gespielt haben. Lange Jahre war der mehrfache Weltfußballer zuvor erfolgreich bei Real Madrid. Almería peilt den Aufstieg in La Liga an und liegt aktuell auf Rang drei.

Saudi-Verbindungen: Cristiano Ronaldo steigt bei Klub ein
12:13 Uhr

Lothar Matthäus feiert XXL-WM als "Geschenk"

Ex-Weltmeister Lothar Matthäus ist ein Fan der ersten XXL-WM mit 48 Teilnehmern in diesem Sommer. "Und was das für eine Begeisterung diesen Leuten verschafft, das ist für mich ein Geschenk für viele Länder", die jetzt das erste Mal seien, sagte der RTL-Experte in einem FIFA-Interview über das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. "Und ich freue mich und ich bin auch nicht der Meinung, dass 48 Länder zu viele für eine Weltmeisterschaft sind." Die Entwicklung im Fußball sei temporeich, wie generell die Entwicklung auf der Welt, erklärte der deutsche Rekordnationalspieler. "Und ich freue mich, dass Usbekistan, Jordanien und auch die anderen Länder, die das erste Mal dabei sind, nicht nur die Weltmeisterschaft sehen im Fernsehen", so der 64-Jährige.

Die WM findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in drei Ländern statt. Erstmals sind 48 Teams dabei, zuvor waren es 32. Kritiker befürchten ein aufgeblähtes Turnier mit geringerer Qualität in der Gruppenphase.

Lothar Matthäus feiert XXL-WM als "Geschenk"
11:45 Uhr

Geld-Report: Deutsche Klubs überholen Spanien

Die Bundesliga-Klubs haben mit ihren Einnahmen die Teams aus der spanischen La Liga auf Platz zwei des Europa-Rankings abgelöst. Wie die UEFA in ihrem neuesten Landscape-Report für das Jahr 2024 mitteilt, nehmen die deutschen Vereine nun den Platz hinter dem klaren Spitzenreiter England ein. Auch im Liga-Durchschnitt ist der deutsche Fußball bei den Einnahmen auf dem zweiten Platz.

Der Fußball-Kontinentalverband gibt in dem Wirtschaftsbericht sogenannte Medianwerte an, da das Gefälle zwischen Top-Klubs und anderen Vereinen in praktisch allen Ländern eklatant ist. So steigerte der englische Median-Klub seine Einnahmen um 20 Millionen Euro auf 265 Millionen Euro. Der mittlere Wert der teilnehmenden Bundesliga-Vereine stieg um zehn Millionen Euro auf 164 Millionen Euro Einnahmen. Hier liegen Spanien (77 Mio. Euro), Italien (71 Mio.) und Frankreich (68 Mio.) klar zurück. Im Finanzjahr 2024 erzielten die Vereine mit 28,6 Milliarden Euro eine Rekordmarke, für das Jahr 2025 wird von der UEFA eine Summe von über 30 Milliarden Euro erwartet.

Geld-Report: Deutsche Klubs überholen Spanien
10:51 Uhr

Ex-Schiri erklärt Grund für Schlotterbecks Rot

Während Nico Schlotterbeck sich über seine Rote Karte wundert, hat Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe eine Erklärung für die Entscheidung von Schiedsrichter José Maria Sanchez. Der BVB-Verteidiger hatte bei der Pleite gegen Atalanta Bergamo gar nicht mitgespielt, in der Schlussphase aber den Platzverweis kassiert. "FIFA und UEFA haben da relativ klare und strikte Anweisungen. Wer als Teamoffizieller oder Auswechselspieler seine Coaching-Zone, seinen Bereich verlässt, ist zumindest schon mal zwingend zu verwarnen", sagte Gräfe der "Bild".

Er erklärte weiter: "Und wenn er dann die Review-Area in konfrontativer, aggressiver Art und Weise auch noch betritt, oder die gegnerische Coaching-Zone oder das Spielfeld, der ist sehr schnell des Feldes zu verweisen." Das sei offensichtlich der Fall gewesen, so Gräfe.

Ex-Schiri erklärt Grund für Schlotterbecks Rot
10:01 Uhr

Ex-Bayern-Profi würde Kimmich auf die Bank setzen

Joshua Kimmich braucht eine Verschnaufpause. Das sagt freilich nicht er selbst, sondern Experte Thomas Helmer, selbst früher Verteidiger beim FC Bayern. Der "tz" sagte er, der Kapitän wirke überspielt. "Er hat viele Spiele gemacht. Er will ja immer spielen. Das ist eher das Problem. Manchmal muss man ihm sagen: Nimm dich mal raus", so Helmer. Der allerdings auch betonte: "Es ist eine normale Delle, wenn man überhaupt davon sprechen kann. Und die sei ihm auch mal zugestanden."

Allerdings steht am Wochenende das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund an und dann startet die K.-o.-Phase der Champions League. "Hinzu kommt Leverkusen im Halbfinale des DFB-Pokals. Jetzt kommen die schwierigen Aufgaben. Da ist auch Joshua gefragt", so Helmer. "Sie haben schon viele Spiele in den Beinen. Dann lässt man nach. Da wird man mal unaufmerksamer, man bekommt auch Gegentore." Zuletzt war es gegen Eintracht Frankfurt trotz komfortabler 3:0-Führung nochmal spannend geworden, ehe die Partie 3:2 endete.

Ex-Bayern-Profi würde Kimmich auf die Bank setzen
09:18 Uhr

Bitteres Aus wird für BVB richtig teuer

Champions League in den Sand gesetzt, im DFB-Pokal ausgeschieden. In der Bundesliga acht Punkte hinter dem FC Bayern. Der BVB muss sich mit einer problematischen Saison auseinandersetzen. Und mit dem Aus gegen Atalanta Bergamo hatte niemand gerechnet, bestätigt Sportdirektor Sebastian Kehl: "Dieses Weiterkommen war eingeplant, die Einnahmen hatten wir eingeplant." Und die fehlen nun in der Kasse. Elf Millionen Euro, die das Weiterkommen ins Achtelfinale in die BVB-Kasse gespült hätte, sind futsch, dazu natürlich die Einnahmen weiterer Champions-League-Abende im Westfalenstadion und mögliche Zahlungen für die kommenden Runden. Kehl bekannte, er sei "extrem enttäuscht".

Bitteres Aus wird für BVB richtig teuer
08:37 Uhr

Real Madrid wirft Fan nach Hitlergruß aus dem Verein

Real Madrid hat ein Mitglied für das Zeigen des Hitlergrußes beim Rückspiel gegen Benfica Lissabon nach dem Rassismus-Vorfall gegen Vinícius Júnior aus dem Stadion geworfen. Gegen den Fan soll nach dem Vorfall im Estadio Santiago Bernabéu nun ein Verfahren zum Ausschluss eröffnet werden, teilten die Madrilenen mit.

Demnach sei das Mitglied von Fernsehkameras gefilmt worden, wie es die Geste in der Fanzone zeigte. Sicherheitskräfte machten den Fan dann ausfindig. "Real Madrid verurteilt solche Gesten und Äußerungen, die zu Gewalt und Hass im Sport und in der Gesellschaft aufrufen", hieß es in der Mitteilung des Vereins.

Die K.-o.-Runden-Partie gegen die Portugiesen (2:1) stand ohnehin unter besonderer Beobachtung, weil Real-Angreifer Vinícius Júnior beim Spiel in Lissabon von Gegenspieler Gianluca Prestianni rassistisch beleidigt worden sein soll. Prestianni war von der UEFA vorläufig gesperrt worden. Madrider Fans zeigten im Rückspiel ein Banner mit den Worten "no al racismo" ("Nein zu Rassismus"). Bei Ballberührungen wurde Vinícius von den mitgereisten Benfica-Anhängern ausgebuht. Wie schon im Hinspiel erzielte der Brasilianer ein Tor.

Real Madrid wirft Fan nach Hitlergruß aus dem Verein
07:59 Uhr

Mega-Projekt soll Rekorde brechen: Dieses Stadion kostet unglaubliche 32 Milliarden Euro

In Vietnams Hauptstadt Hanoi soll künftig das größte Stadion der Welt stehen - mit 135.000 Plätzen. Der gigantische Bau soll an ein wichtiges kulturelles Symbol des Landes erinnern und Ausrichtungsort für Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele sein.

Mega-Projekt soll Rekorde brechen: Dieses Stadion kostet unglaubliche 32 Milliarden Euro
06:42 Uhr

Gegner feiert besondere Premiere: Zverev verliert überraschend Dreisatz-Krimi

Tennis-Spitzenspieler Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier im mexikanischen Acapulco überraschend bereits im Achtelfinale gescheitert. Der 28-Jährige verlor sein Zweitrundenmatch gegen den Serben Miomir Kecmanovic nach 2:35 Stunden mit 3:6, 7:6 (7:3) und 6:7 (4:7).

Gut drei Wochen nach seinem Halbfinal-Aus bei den Australian Open musste Zverev damit einen Rückschlag hinnehmen. Der Hamburger war bei dem Hartplatz-Turnier an Position eins gesetzt.

Anders als noch bei seinem Auftaktsieg gegen Corentin Moutet leistete sich Zverev deutlich mehr Fehler und agierte auch beim eigenem Aufschlag nicht so dominant. Bereits im ersten Satz musste der Weltranglistenvierte zweimal sein Aufschlagspiel abgeben. Zwar stabilisierte er sich in der Folge, kam gegen seinen Gegner aber selbst kaum zu Breakchancen. Für Kecmanovic war es der erste Sieg gegen einen Top-5-Spieler überhaupt in seiner Karriere.

Gegner feiert besondere Premiere: Zverev verliert überraschend Dreisatz-Krimi
06:15 Uhr

"Himmele ihn an": Bundesliga-Torjäger outet sich als Dzeko-Fan

Edin Dzeko hat für Schalke 04 einen neuen Fan gewonnen - und zwar in der eigenen Nationalmannschaft. "Ich bin jetzt seinetwegen Schalke-Sympathisant, schaue mir regelmäßig die Spiele, seine Tore, seine Leistung an", sagte Ermedin Demirovic vom VfB Stuttgart, wie Dzeko bosnischer Fußball-Nationalspieler, im RTL/ntv-Interview.

Er sei "jedes Mal begeistert, was dieser Mann mit fast 40 Jahren noch auf den Platz bekommt. Viele verfolgen jetzt Schalke seinetwegen", schwärmte Demirovic: "Und alle fragen sich: Wie macht er das?"

Nicht ganz uneigennützig wünscht der VfB-Stürmer sich vor dem Playoff-Rückspiel der Europa League gegen Celtic Glasgow am Abend (18.45 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) einen Schalker Aufstieg. "Ich würde mich freuen, wenn wir nächste Saison gegeneinander spielen. Dann muss ich ihm schon ein paar Tage vorher schreiben, dass ich sein Trikot bekomme."

Er habe, betonte Demirovic, selten "mit jemandem zusammengespielt, den ich so anhimmle und der so normal ist".

"Himmele ihn an": Bundesliga-Torjäger outet sich als Dzeko-Fan