Jake Paul weint vor Freude mit: Eisschnell-Topstar erfüllt sich Gold-Wunsch - mit Rekord
Im Vorfeld sorgte ihr Auftreten Wirbel, auf der Eisstrecke macht sie ihre Kritiker mundtot: Jutta Leerdam feiert bei den Olympischen Winterspielen in Mailand Gold über 1000 Meter - in olympischer Rekordzeit. Ihr Verlobter, Influencer-Superstar Jake Paul, fiebert von der Bühne aus emotional mit.
Vater über Lindsey Vonn: "Das ist das Ende ihrer Karriere"
Am Tag nach ihrem Horrorsturz befindet sich Lindsey Vonn weiterhin in einem Krankenhaus in Treviso. Sie soll bereits zweimal an ihrem linken Oberschenkel operiert worden sein. Von einem Oberschenkelbruch ist die Rede. In der Öffentlichkeit herrscht weiterhin Unklarheit über den Gesundheitszustand des Superstars. Sehr viel genauer ist Alan Kildow, ihr Vater, informiert.
In einem Interview mit AP verkündet er nun das Karriereende seiner Tochter. Er sagt: "Sie ist 41 Jahre alt und das ist das Ende ihrer Karriere. Es wird keine weiteren Skirennen für Lindsey Vonn geben - solange ich dabei ein Wort mitzureden habe." Über Vonns Verletzung will auch Kildow nicht sprechen. Er sagt: "Sie ist ein sehr starker Mensch. Sie kennt körperliche Schmerzen. Sie versteht die Situation, in der sie sich befindet - und sie kann damit umgehen." Seine Tochter gehe "besser als erwartet" mit der Situation um. "Sie ist eine sehr, sehr starke Person. Ich glaube, sie kommt wirklich gut damit zurecht."
Führung nach dem ersten Durchgang: Gleich springt Philipp Raimund um Gold
Es winkt die große Sensation im Skispringen. Auf der Normalschanze landet Philipp Raimund mit 135,6 Punkten und einer Weite von 102 Metern im ersten Durchgang auf Rang eins. Hinter ihm lauert der Franzose Valentin Foubert (134,6 Punkte), der Norweger Kristoffer Eriksen Sundal (132,9 Punkte) sowie Kacper Tomasiak aus Polen und der Schweizer Gregor Deschwanden mit je 132,8 Punkte. Das Finale startet um 20:12 Uhr. Raimund hat noch nie einen Weltcup gewonnen, jetzt geht es um Gold.
Noch etwas warten: Team D steht vor Doppelsieg
Die deutschen Rennrodlerinnen haben bei den Olympischen Winterspielen Kurs auf einen Doppelsieg genommen. Einen Tag nach dem Olympiasieg von Max Langenhan im Einsitzer führt Weltmeisterin Julia Taubitz nach zwei Läufen in Cortina - allerdings liegt die erst 22 Jahre alte Merle Fräbel bei ihrem Olympia-Debüt nur 61 Tausendstel dahinter auf Platz zwei. Anna Berreiter, Olympiazweite von Peking, hat zumindest noch zarte Chancen auf Bronze. Ihr fehlen als Neunte zwar 0,867 Sekunden auf Taubitz, sie liegt aber weniger als vier Zehntel hinter der bei Halbzeit drittplatzierten Lettin Elina Bota.
Fräbel hatte im ersten Lauf einen Bahnrekord im Cortina Sliding Centre erzielt, im zweiten leistete sie sich einen kleinen Fehler. Das nutzte Taubitz aus, die sich ihrerseits mit Bahnrekord hauchdünn an die Spitze setzte. Die Entscheidung fällt am Dienstag, wo noch zwei weitere Läufe anstehen (17.00/18.41).
Taubitz, die vor vier Jahren in Peking im zweiten Lauf gestürzt und in der Folge nur Siebte geworden war, will in Norditalien ihr olympisches Trauma überwinden. Gesucht wird die Nachfolgerin der mittlerweile zurückgetretenen Natalie Geisenberger, die in Peking mit ihren Goldmedaillen fünf (Einzel) und sechs (Teamstaffel) zur erfolgreichsten deutschen Winter-Olympionikin aufgestiegen war.
Große Aufregung in Italien: Juve-Trainer drückt Moderatorin einen Kuss auf
Juventus Turins Trainer Luciano Spalletti hat mit einem Kuss mitten in einem Live-Interview für Empörung gesorgt. Nach dem Serie-A-Spiel gegen Lazio Rom (2:2) küsste der ehemalige italienische Fußball-Nationaltrainer die Moderatorin des Streamingdienstes DAZN Federica Zille vor laufenden Kameras auf die Schulter. In den sozialen Medien bekam Spalletti von Usern Kritik für die Aktion ab. Spalletti und Zille unterhielten sich in der Live-Schalte über eine strittige Szene der Partie am Sonntagabend. Spalletti war der Meinung, dass seiner Mannschaft ein Foulelfmeter verwehrt worden war. Der 66-Jährige wollte mit seiner Aktion den Unterschied zwischen einem Kontakt und einem Zusammenprall zeigen.
Er fragte Zille zwar: "Darf ich dir einen Kuss geben?" Spalletti wartete allerdings nicht auf die Antwort der DAZN-Moderatorin und küsste sie auf die Schulter. "Ich habe dir einen Kuss gegeben, das ist ein Kontakt", sagte er danach. Zille lachte daraufhin verlegen, reagierte aber nicht weiter. In den sozialen Medien sorgte die Aktion des Juve-Trainers für Empörung. Einige merkten an, dass er bei einem männlichen Journalisten wohl nicht dasselbe getan hätte. Zille habe außerdem nicht ihr Einverständnis gegeben nach Spallettis Frage vor dem Kuss. Deswegen sei die Aktion zu kritisieren.
Lindsey Vonn ist wieder in den sozialen Medien unterwegs
Am Tag nach ihrem Crash und einer ersten Operation griff Lindsey Vonn schon wieder zum Handy. Am Vormittag kommentierte sie auf X den Beitrag eines Reporters. "Thank you, Dan!", schrieb sie an einen Mann namens Dan Walker, der nach der Olympia-Abfahrt der Frauen ein Loblied auf die schwer gestürzte Amerikanerin gesungen hatte.
Nach ihrem schweren Sturz wird Vonn möglicherweise noch einige Tage im Ospedale Ca' Foncello in Treviso bleiben müssen. Vonn wurde dort bereits ein zweites Mal operiert, wie die Klinik der italienischen Nachrichtenagentur Ansa bestätigte. Vonn selbst wird von Mitarbeitern des US-Teams abgeschirmt. Das gesamte Ausmaß ihrer Verletzungen ist noch unklar.
HSV fehlt Arsenal-Leihe wochenlang
Der Hamburger SV muss mehrere Wochen auf seinen Mittelfeldspieler Sambi Lokonga verzichten. Der 26-jährige Belgier hat einen Riss des Außenbandes im linken Sprunggelenk erlitten. Dies ergaben Untersuchungen nach dem Erfolg im Auswärtsspiel in Heidenheim (2:0). Lokonga war in der Partie zur Halbzeitpause ausgewechselt worden.
Lokonga, der im Sommer vom FC Arsenal zum HSV ausgeliehen wurde, zählt bei den Hanseaten zu den Leistungsträgern. Er bestritt bisher 16 von 18 möglichen Partien und traf dabei vier Mal.
1. FC Köln flüchtet vor dem Karneval
Der 1. FC Köln macht zunächst einen Bogen um das bunte Karnevalstreiben in der eigenen Stadt und reist frühzeitig ab zum nächsten Gegner. Nach einem nicht öffentlichen Training am Donnerstagnachmittag wird die Mannschaft in Richtung Frankfurt aufbrechen, um dort am Freitag auf dem DFB-Campus eine weitere Einheit zu absolvieren, bevor am Samstag das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) ansteht. Das teilte der Verein mit.
Im vergangenen Jahr hatten Linton Maina und zwei weitere Spieler des damaligen Zweitligisten entgegen interner Vorgaben an Weiberfastnacht Karneval gefeiert. Gut 48 Stunden später verlor der FC dann beim Karlsruher SC (0:1) und Maina zog sich in der Partie einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Das Trio entschuldigte sich später bei der Mannschaft und musste eine Geldstrafe zahlen.
Beim Kölner Rosenmontagszug wird der FC aber traditionell mit einem eigenen Wagen dabei sein. Auf dem durften in den vergangenen Jahren auch ausgewählte Spieler mitfahren. Am trainingsfreien Dienstag findet in Köln überdies am Abend die traditionelle FC-Karnevalssitzung statt. Am Mittwoch beginnt das Training der Mannschaft von Lukas Kwasniok erst um 14.30 Uhr.
Wellinger über "Katastrophe": "Niemand weiß, wie lange betrogen wurde"
Skispringer Andreas Wellinger hat vor seinem Start bei den Olympischen Spielen den Manipulationsskandal um eingenähte Bänder in Skisprunganzügen im norwegischen Verband als "Katastrophe" bezeichnet. "Ich finde nicht, dass der ganze Skandal ausreichend aufgearbeitet worden ist. Es gab Geldstrafen, Disqualifikationen und auch ein paar Sperren. Aber sonst? Niemand weiß, wie viele Anzüge manipuliert worden sind. Niemand weiß, wie lange betrogen wurde", sagte der Olympiasieger von 2018 dem "Spiegel".
Dass bis heute eine klare Entschuldigung der Athleten fehle, schade zusätzlich. "Jeder, der betrügt, hat einen Stempel. Das trifft auf gedopte Sportler genauso zu wie auf diejenigen, die ihr Material manipulieren. Deshalb wäre es ja auch so wichtig, dass Einsicht gezeigt wird". Wellinger sprach auch über sein Formtief in dieser Saison. Nach einer starken Phase zum Ende der vergangenen Saison sei die Leichtigkeit "schleichend" verloren gegangen. "Es gab einige Regeländerungen, zum Beispiel wurden die Anzüge etwas enger. Ich merkte dann im Sommer, dass ich mit den Anpassungen nicht so gut zurechtkomme", so der 30-Jährige.
Im "Verrat"-Duell: Schweizerin schnappt Chinas Superstar die Gold-Medaille weg
Die Schweizer Ski-Freestylerin Mathilde Gremaud hat Chinas Superstar Eileen Gu erneut die Goldmedaille im Slopestyle-Wettbewerb weggeschnappt. Die Olympiasiegerin von 2022 und amtierende Weltmeisterin setzte sich in Livigno wie vor vier Jahren in Peking hauchdünn vor dem Topstar der Szene durch. Bronze ging mit deutlichem Abstand an Megan Oldham aus Kanada. Gremaud und Gu trennten am Ende eines hochklassigen Duells winzige 0,38 Punkte. In Peking hatte sich Gremaud mit einem Vorsprung von 0,33 Zählern durchgesetzt. Oldham fehlten 10,50 Punkte zur Spitze.
Die gebürtige US-Amerikanerin Gu, die in Peking Gold im Big Air und in der Halfpipe gewonnen hatte, legte im ersten der drei Finalläufe mit einer Wertung von 86,58 vor. Doch Gremaud konterte im zweiten Durchgang mit 86,96. Gu riskierte im dritten Run noch einmal alles und stürzte bereits am ersten Hindernis. Das Duell hatte im Vorfeld an Schärfe gewonnen, weil Gremauds Trainer Misra Noto wie schon vor Peking die Seiten gewechselt hatte und sich Gus Lager anschloss. Die Schweizer Boulevardzeitung Blick schrieb von "Verrat".
Der Schweizer Chefcoach Dominik Furrer kommentierte den Wirbel in Italien um Superstar Gu am Rande des Wettkampfs in der ARD schnippisch: "Wir sind ja nicht wegen eines Heiratsantrags hier - sondern wegen des Skifahrens. Und da gibt's nur eine Königin."
"Schockierend": Sportwelt leidet mit Lindsey Vonn
Der schwere Sturz von Ski-Star Lindsey Vonn in der Olympia-Abfahrt bewegt die Sportwelt weiter. Ein "Albtraumtag" sei das für die US-Amerikanerin gewesen, schrieb die italienische Zeitung "Gazzetta dello Sport" nach dem Drama. Von einem "herzzerreißenden Umschwung" und einer "schockierenden Wendung des Comebacks" berichtete CNN.
"Dieses Ende wünscht Lindsey Vonn niemand", schrieb der Schweizer "Blick" und blickte unter dem Titel "Vonns Leben zwischen Himmel und Hölle" auf die glorreiche Karriere der 41-Jährigen zurück. Ihr Sturz habe die Zuschauer an der berühmten Piste Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo "erschaudern" lassen, schilderte "Corriere dello Sport" nach der Tragödie vom Sonntag.
Vonn war nach einem Fahrfehler in der Abfahrt früh zu Fall gekommen, heftig auf die Piste aufgeschlagen, lange behandelt und schließlich per Helikopter geborgen worden. Die einstige Speed-Queen hat sich bei dem Unfall schwer verletzt. "Anscheinend soll es ein Bruch im Unterschenkel sein", hatte der Speed-Trainer des US-Teams, Alex Hödlmoser, dem Sender SRF gesagt.
Wayne Rooney sieht BVB-CL-Gegner im Abstiegskampf
Es sieht nicht gut für Tottenham Hotspur aus: Der Londoner Klub konnte nur zwei seiner letzten 16 Spiele gewinnen. Dazu kommt noch eine Verletzungsmisere. Nur elf Feldspieler standen Trainer Thomas Frank am Wochenende zur Verfügung. Nach der 0:2-Niederlage am Wochenende in der Premier League gegen Manchester United macht die englische Fußball-Ikone Wayne Rooney das nächste Horror-Szenario auf.
Der langjährige United-Spieler sieht Tottenham in der aktuellen Form sogar als Abstiegskandidaten. Derzeit steht das Team noch mit sechs Punkten Vorsprung über dem Strich. "Man kann nicht glauben, dass sie sich nicht in einem Abstiegskampf befinden, wo sie doch dort stehen. Ich denke, sie werden definitiv über ihre Schultern schauen", sagte er in seiner BBC-Show. Zumal sich mit West Ham United und Nottingham Forrest gleich zwei Teams hinter ihnen in aufsteigender Form befinden. Kurios ist das vor allem, weil Tottenham sogar in der Champions League gespielt hatte. Und dort unter anderem mit 2:0 gegen den BVB gewonnen hatten.
Bericht: Lindsey Vonn hatte eine zweite Operation
Die schwer gestürzte Ski-Queen Lindsey Vonn hatte offenbar zwei Operationen nach ihrem Crash am Sonntag. Wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf eine anonyme Quelle berichtet, sei die 41-Jährige ein weiteres Mal operiert worden, um Komplikationen zu vermeiden.
Vonn war bei ihrem aufsehenerregenden Abfahrts-Comeback schon nach 13 Sekunden gestürzt, dabei hat sie sich Berichten zufolge das linke Bein gebrochen. Eine erste Operation war bereits am Sonntag bekanntgeworden, der zweite Eingriff ist laut Reuters unter dem Beisein auch von plastischen Chirurgen durchgeführt worden. Über die genaue Schwere ihrer Verletzungen ist nichts bekannt. Ein Statement wird im Laufe des Tages noch erwartet. Nach einem Crash vor den Olympischen Winterspielen musste sie einem Kreuzbandriss im Knie antreten.
Malinins Rückwärtssalto reißt Djokovic aus dem Sitz
Bisher nur im Team unterwegs, überraschend häufig gewackelt, und dennoch: Ilia Malinin scheint der Star der Spiele zu werden. Das Programm des Eiskunstläufers zieht auch Tennis-Gigant Novak Djokovic in seinen Bann, der sich beim Rückwärtssalto Malinins nur noch fassungslos an den Kopf greifen kann.
Nach Pinkel-Protest: Britischer Athlet offenbart Morddrohungen
Nach seiner Kritik an der ICE-Behörde macht der britische Freestyle-Skifahrer Gus Kenworthy Morddrohungen gegen ihn öffentlich. Der Olympionike hatte in der vergangenen Woche ein Foto auf Instagram gepostet, auf dem "Fuck ICE" mit gelber Schrift in den Schnee geschrieben stand. Wie er nun selbst bei Instagram berichet, habe sein Post heftige Reaktionen ausgelöst. "Leute, die mir sagen, ich solle mich umbringen, die mich bedrohen, die sich wünschen, dass sie sehen können, wie ich mir bei meiner Veranstaltung das Knie kaputt mache oder mir das Genick breche, die mich beschimpfen ... das ist verrückt", erzählte der 34-Jährige. Sportlich startet er erst in der kommenden Woche.
"Wäre kein schöner Abschluss": Deutsche Ski-Legende fühlt mit Vonn
Lindsey Vonn reist mit der Hoffnung auf ein Ski-Märchen zu den Olympischen Winterspielen, doch der Traum platzt ganz früh in der Abfahrt: Die US-Amerikanerin verletzt sich bei einem Sturz schwer, Schmerzensschreie hallen über den Hang und ihre große Karriere dürfte statt mit einer Medaille mit einem Drama enden. Laut dem Krankenhaus hat Vonn sich das linke Bein gebrochen und war bereits gestern operiert worden.
Die deutsche Ski-Legende Martina Ertl fühlt mit der 41-Jährigen: "Es ging so schnell, sie war ja kaum gestartet. Und dann lag sie auch schon. Und der Sturz sah natürlich auch dementsprechend nicht gut aus. Ich war beim Europacup-Rennen von meiner Tochter und wir haben es alle auf der Leinwand geschaut. Da ging ein lautes Raunen durch die Menge. Und natürlich sind jetzt alle schon erschrocken und betroffen", sagte die dreifache Medaillengewinnerin im Gespräch mit ntv/RTL und sport.de.
Vonn hatte erst vor der laufenden Saison ihr Comeback gestartet - mit einer Teilprothese im rechten Knie. Kurz vor Olympia riss sie sich das Kreuzband im anderen Knie. Entgegen zahlreicher Warnungen ging sie dennoch an den Start - mit furchtbaren Folgen. Die neuerliche Verletzung dürfte für Vonn das endgültige Karriereende bedeuten. "Es ist nicht schön, mit so einer Verletzung aufzuhören. Bei mir war es glücklicherweise, dass ich meine Karriere gesund beenden konnte. Meine super erfolgreiche Teamkollegin Hilde Gerg hat damals gesagt, das Schlimmste war, dass sie mit der Verletzung ihre Karriere beenden musste. Das hat sie noch lange beschäftigt. Und deswegen glaube ich auch, dass es für die Lindsey nicht ein so schöner Abschluss wäre."
"Wer sind die Ultras?": Clemens Tönnies versteht die Proteste nicht
Der frühere Schalke-Boss Clemens Tönnies hat gelassen auf teils beleidigende Spruchbänder und Plakate gegen ihn reagiert. "Wer sind die Ultras? Eine kleine und laute Gruppe in diesem großartigen Verein. Ehrlich gesagt habe ich mich in meiner aktiven Zeit kein einziges Mal über die vielen Anwürfe und Beleidigungen der Ultras gegen mich geärgert", sagte Tönnies der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".
Während des Heimspiels gegen Dynamo Dresden hatten Fans in der Nordkurve Transparente gezeigt, die sich gegen mögliche Pläne richteten, Tönnies bei der Mitgliederversammlung im Juli ins Ehrenpräsidium des Fußball-Zweitligisten zu berufen. Auf Bannern war unter anderem zu lesen: "Kein Ehrenpräsidium für Ehrenlose. Verpiss dich Tönnies!". Das Verhältnis des Unternehmers zur organisierten Schalker-Fanszene gilt bereits seit vielen Jahren als zerrüttet.
Athleten erstaunt: Olympia-Medaillen haben Sollbruchstelle
Die Medaillen bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo haben offenbar eine Sollbruchstelle. Bei mehreren an den ersten beiden Wettkampftagen geehrten Athletinnen und Athleten brach der Steg, der das Band an der Plakette hält. Das Malheur passierte dem deutschen Biathleten Justus Strelow nach Bronze mit der Mixed-Staffel genauso wie der Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson und der schwedischen Langläuferin Ebba Andersson nach ihrem Silber-Gewinn.
"Du solltest damit nicht hüpfen", riet Johnson der Olympia-Zweiten Emma Aicher, die ihre Silbermedaille in der Abfahrt daher bei der Party am Sonntagabend bald in Sicherheit brachte. Mit Erfolg: "Meine ist ganz, ich kann mich nicht beschweren", sagte Aicher am Montagmorgen. An Johnsons Medaille war wie bei Andersson der dünne Steg kurz nach der Siegerehrung im Überschwang der Gefühle gebrochen. Strelows Medaille löste sich bei der wilden Feier im Deutschen Haus vom Band. Teamkollege Philipp Nawrath gab am nächsten Morgen aber Entwarnung: "Ich hoffe und glaube, dass das relativ schnell wieder zusammenzusetzen war. Einen kleinen Schwund gab es, aber das ließ sich alles beheben."
DFB-Keeper äußert sich deutlich zum "Kasperl-Theater"
Im Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim haben die Führungsspieler Oliver Baumann und Grischa Prömel bemerkenswert deutlich Position für Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker bezogen. Und für einen weiteren Weg mit Schicker und Trainer Christian Ilzer. Der Coach warb nach dem 1:5 im Spitzenspiel gegen den FC Bayern in München ebenfalls noch einmal eindringlich für seinen Landsmann Schicker, mit dem Ilzer schon bei Sturm Graz erfolgreich zusammengearbeitet hatte.
Am heutigen Montag könnte es bei einer Gesellschafterversammlung im Kraichgau zum Showdown um Schickers Zukunft kommen. Der 39-Jährige will eine mögliche Degradierung zum Sportdirektor keinesfalls hinnehmen. Beim Streamingdienst DAZN bezeichnete er in München die aktuellen Vorgänge bei der TSG als "Kasperl-Theater". Nationaltorwart Baumann warb offen dafür, dass Schicker zusammen mit Ilzer Teil des TSG-Weges bleiben solle. "Er und Christian haben diese Mannschaft aufgebaut. Wir stehen alle hinter den beiden. Wenn wir auf dem Weg bleiben - das wünsche ich mir -, kann es eine sehr erfolgreiche Saison werden."
Prömel betonte ebenfalls, dass die Mannschaft hinter Schicker stehe. "Das steht außer Frage. Wir sind froh, was für eine Arbeit er leistet. Ich persönlich habe einen engen Draht zu ihm." Es sei "einfach ein geiler Weg" mit Schicker. "Er hat eine super Mannschaft zusammengestellt". Die TSG kämpft in dieser Saison als Tabellendritter überraschend um einen Champions-League-Platz.
Biathlet fehlt nach Olympia-Coup überraschend im Einzel
Zwei Tage nach Bronze mit der deutschen Mixed-Staffel bekommt Biathlet Philipp Nawrath bei den Olympischen Winterspielen in Italien gleich die nächste Medaillenchance. Im Gegensatz zu Justus Strelow startet Nawrath am Dienstag (13.30 Uhr/ZDF, Eurosport und im ntv.de-Liveticker) gemeinsam mit Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher in Antholz auch im schweren Einzel über 20 Kilometer. Während Horn, Zobel und Fratzscher jeweils ihre Olympia-Debüts geben, ist nicht bekannt, warum der Sachse Strelow nicht eingesetzt wird.
Nach dem überraschenden Bronze-Coup mit fehlerfreien Schießleistungen von Nawrath und Strelow am Sonntag gehören die Deutschen im Klassiker auf 1600 Metern Höhe maximal zum erweiterten Favoritenkreis. Die aussichtsreichsten Anwärter auf Medaillen sind der französische Gesamtweltcupführende Eric Perrot, der Italiener Tommaso Giacomel und der Norweger Johan-Olav Botn.
Alle Highlights des Spiels: Maye patzt, Myers glänzt - Seattle gewinnt Super Bowl
Es ist das größte Spiel der NFL, doch die größten Stars der Liga bleiben im Super Bowl lange blass. Stattdessen ist es die Nacht des Jason Myers. Der Kicker der Seahawks bleibt bei seinen Field-Goal-Versuchen eiskalt und schießt Seattle eine 12:0-Führung heraus, bevor das vierte Viertel den ersten Touchdown parat hält.
Die DSV-Adler fliegen: Das bringt der Olympia-Tag
Rot bei Bayern-Sieg - Schiri erklärt umstrittenen Pfiff
Es ist ein echtes Spitzenspiel: Tabellenführer Bayern München trifft auf die TSG Hoffenheim. Am Ende siegen die Bayern deutlich. Doch nach dem Spiel wird weniger über die Tore diskutiert, sondern eher über den Platzverweis für Kevin Akpoguma. Schiedsrichter Tobias Stieler erklärt die Entscheidung.
Kuriose Einlage: Paar heiratet während Super-Bowl-Show
Ein Paar hat während der Halbzeit-Show des Super Bowls mitten im Auftritt des Grammy-Gewinners Bad Bunny geheiratet. Die "New York Times" erfuhr aus dem Umfeld des puertoricanischen Superstars, dass die Zeremonie auf dem Rasen des Stadions von Santa Clara echt war.
Demnach habe das Paar Bad Bunny, bürgerlich Benito Antonio Martínez Ocasio, ursprünglich auf seine Hochzeit eingeladen. Der Sänger drehte den Spieß um: Er bot dem Paar an, live in seiner Show zu heiraten.
Zunächst war während des Auftritts ein Heiratsantrag des späteren Bräutigams auf Knien zu sehen, später eine Szene mit Brautkleid und einem Geistlichen: "Sie sind nun verheiratet und dürfen sich küssen." Unmittelbar danach folgte der Gastauftritt von Lady Gaga.
"Super Typ": FC Bayern feiert Schlüsselspieler Luis Díaz
Mit dem Spielball unter dem Arm schlenderte Luis Díaz aus dem Stadion, da geriet Sportvorstand Max Eberl mit Blick auf den überragenden Kolumbianer ins Schwärmen. Díaz sei beim 5:1 (3:1) von Bayern München gegen die TSG Hoffenheim "der Schlüsselspieler" gewesen, "der den Unterschied gemacht hat", lobte Eberl.
Tatsächlich hatte Díaz nicht nur selbst drei Treffer erzielt (45.+2, 62., 89.), sondern auch die Elfmeter herausgeholt, die Harry Kane jeweils souverän verwandelte (20., 45.). Hoffenheims Kevin Akpoguma (17.) sah zudem nach einem Foul an Díaz die Rote Karte.
"Was willst du mehr dazu sagen? Als Gruppe haben wir den Sieg eingefahren, aber Luis hat einen großen Teil dazu beigetragen", betonte Eberl. Díaz war im Sommer vom FC Liverpool nach München gekommen, für den Transfer hatten sich Eberl und Co. einige Kritik anhören müssen.
"Luis hat in Liverpool einen riesigen Unterschied gemacht in einer Mannschaft, die sehr erfolgreich war. Das setzt er nahtlos hier beim FC Bayern fort", sagte Eberl. Díaz spiele mit "unglaublich viel Herz, Herzblut und Bereitschaft." Die Münchner seien "extrem froh", den Flügelspieler zu haben. Díaz, der nun bei 13 Saisontoren steht, kommt aber nicht nur wegen seiner sportlichen Qualitäten gut an. "Was der abreißt, ist überragend. Er ist zudem ein super Typ", sagte Nationalspieler Aleksandar Pavlovic.
Weil Haaland foult, fliegt Gegenspieler vom Platz: Guardiola ärgert sich über Rote Karte - für den Gegner
Es kommt nicht oft vor, dass sich ein Trainer über eine Rote Karte für einen Gegenspieler beschwert. Nach dem 2:1 von Manchester City beim FC Liverpool kritisierte Citys Coach Pep Guardiola jedoch den Platzverweis für Dominik Szoboszlai in der Nachspielzeit. Das Eingreifen des Videoassistenten hatte nämlich auch die Aberkennung des dritten Treffers von Manchester zur Folge.
"Wir haben das Spiel gewonnen, und jetzt darf Dominik Szoboszlai nicht spielen", sagte Guardiola mit Unverständnis, nachdem es in Anfield in den Schlussminuten zu einer kuriosen Situation gekommen war. Was war passiert? Bei einem Konter kurz vor dem Abpfiff schoss Citys Rayan Cherki den Ball von der Mittellinie in Richtung des leeren Liverpool-Tors, das Keeper Alisson verlassen hatte.
Erling Haaland und Szoboszlai liefen dem Ball hinterher. Als Szoboszlai den City-Stürmer als letzter Mann foulte, ließ der Schiedsrichter Vorteil laufen. Danach foulte Haaland jedoch seinerseits den Liverpool-Profi. Der Ball rollte ins Tor, doch der Videoassistent schaltete sich ein. Haalands Foul wurde geahndet, der Treffer zählte nicht. Damit musste aber auch Szoboszlais Notbremse geahndet werden - es folgte die Rote Karte.
Dies missfiel Guardiola. "Gesunder Menschenverstand, oder?", sagte er. "Ich weiß, er hat ihn gezogen, aber wie oft wird in diesem Land, in dieser Liga jemand gezogen und der Schiedsrichter lässt weiterspielen? Gib das Tor, 3:1, Szoboszlai darf weiterspielen und wir freuen uns."
"Kann nur lachen", "Frechheit": 1. FC Köln ist sauer
Christoph Baumgartner war einfach nur erleichtert. "Ich hätte mich nicht beschweren können, wenn es Handspiel ist und Elfmeter gibt", sagte der Matchwinner von RB Leipzig nach dem hart erkämpften 2:1 (1:0) beim 1. FC Köln mit Blick auf die Szene in der 77. Minute, die das Spiel beinahe noch einmal komplett auf den Kopf gestellt hätte.
Was war passiert? Baumgartner rettete einen Abschluss von Kölns Jan Thielmann kurz vor der Linie, als sein Torhüter Peter Gulacsi bereits geschlagen war. Der Österreicher spielte den Ball dabei erst mit dem linken Bein, dann aber deutlich mit dem linken Arm. Schiedsrichter Frank Willenborg entschied nach minutenlanger Überprüfung, keinen Elfmeter zu geben - jedoch aus einem ganz anderen Grund.
Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler habe sich "bei einer Privataudienz" von Willenborg erklären lassen, dass Leipzigs Kapitän David Raum bei seinem Kopfball unmittelbar zuvor "nicht in der Lage gewesen sei, den Ball kontrolliert zu klären", sagte Kessler. Dadurch sei aus Sicht von Willenborg und seinen Video-Assistenten die Abseitsposition von FC-Verteidiger Sebastian Sebulonsen aktiv geworden. Es ging um Millimeter.
Der gesamte Ablauf stieß auf wenig Verständnis. "Ich habe gerade das Bild gesehen, ich kann darüber nur lachen, das sind keine Millimeter", polterte Tom Krauß, laut Thielmann war es gar "eine Frechheit", nicht auf Handelfmeter und Rote Karte für Baumgartner zu entscheiden.