Der Sport-Tag
9. März 2026
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20:43 Uhr

Weltpolitische Lage zwingt Tischtennis-Star zu schwerer Entscheidung

Aus Sicherheitsgründen hat der deutsche Tischtennis-Spitzenspieler Benedikt Duda seine Teilnahme am WTT Champions ab Dienstag im chinesischen Chongqing abgesagt. Die Entscheidung des EM-Zweiten und Weltranglistenelften vor dem Hintergrund der weltpolitischen Lage gab der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) bekannt.

Durch Dudas Abwesenheit sind aus dem DTTB-Trio in den Top 20 der Weltrangliste nur zwei Asse bei dem mit 800.000 Dollar dotierten Eliteturnier im Männer-Wettbewerb vertreten. Der Mannschafts-Olympiazweite von Tokio, Patrick Franziska, greift am Mittwoch ins Turniergeschehen ein, während Ex-Europameister Dang Qiu sein Erstrundenmatch erst am Donnerstag bestreitet.

Weltpolitische Lage zwingt Tischtennis-Star zu schwerer Entscheidung
19:53 Uhr

US-Giganten zerlegen überfordertes Deutschland mit 13:0

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei bei den Paralympischen Winterspielen die nächste deftige Niederlage kassiert. Nach dem 0:12 zum Auftakt gegen China war auch beim 0:13 (0:6, 0:5, 0:2) im zweiten Vorrundenspiel gegen den Rekord-Goldmedaillengewinner USA ein großer Klassenunterschied ersichtlich. Deutschland kam in der einseitigen Begegnung vor 1284 Zuschauern zu nur einem Torschuss. Die US-Amerikaner, die die letzten vier Goldmedaillen bei Winterspielen gewannen, dominierten nach Belieben.

Bereits knapp 15 Stunden nach dem USA-Spiel steht für die Auswahl um Fahnenträger Jörg Wedde schon das Gruppenfinale gegen Italien in der Mailänder Arena Santagiulia an (10.05 Uhr), dann geht es um Platz drei in der Gruppe A. Auch die Gastgeber verloren gegen die übermächtigen Amerikaner und Chinesen jeweils zweistellig.

US-Giganten zerlegen überfordertes Deutschland mit 13:0
19:05 Uhr

Deutschem Radprofi gelingt dicke Überraschung bei Paris-Nizza

Ungläubig fasste Max Kanter sich an den Helm: Der deutsche Radprofi hat die zweite Etappe von Paris-Nizza gewonnen und damit seinen ersten WorldTour-Sieg überhaupt gefeiert. Der 28-jährige Cottbuser vom Team Astana triumphierte auf den 187 Kilometern von Épône nach Montargis knapp vor dem Neuseeländer Laurence Pithie und dem Belgier Jasper Stuyven. Die Gesamtwertung führt weiterhin US-Auftaktsieger Luke Lamperti gleichauf mit Vito Braet aus Belgien an. Lamperti kam zu Wochenbeginn als Fünfter ins Ziel.

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Da ist das Ding. Ja wirklich. (Foto: IMAGO/MAXPPP)

Für den deutschen Topsprinter Phil Bauhaus endete die Etappe nach einem Sturz 32 Kilometer vor dem Ziel auf dem enttäuschenden 137. Platz. Pascal Ackermann landete als zweitbester Deutscher auf Rang 14 unmittelbar vor Landsmann Niklas Märkl. Lennard Kämna und Nils Politt hatten nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun.

Paris-Nizza ist das erste wichtige Etappenrennen der Saison und traditionell für die Rundfahrstars wie das parallel ausgetragene Tirreno-Adriatico ein erster Formtest auf dem Weg Richtung Giro und Tour. Bei der "Fahrt zur Sonne" mit dabei sind unter anderem der zweimalige Tour-Sieger Jonas Vingegaard (Dänemark) bei seinem Saisondebüt und der britische Tour-Vierte Oscar Onley. 

Deutschem Radprofi gelingt dicke Überraschung bei Paris-Nizza
18:25 Uhr

Prominenter Teamkollege stiehlt Max Kruse bei Comeback die Show

Ende 2023 verkündet Max Kruse das Ende seiner Profikarriere. Ganz ohne Fußball kann er aber offenbar nicht - denn jetzt spielt der RTL-Experte ("Matchday", Donnerstag ab 18:15 Uhr auf RTL+ und Hertha - Bochum, Samstag 20:15 Uhr bei NITRO und auf RTL+) in der schleswig-holsteinischen Provinz.

Prominenter Teamkollege stiehlt Max Kruse bei Comeback die Show
17:38 Uhr

Sorge um Iranerinnen: Trump warnt Australien vor "humanitärem Fehler"

US-Präsident Donald Trump hat Australien am Montag öffentlich aufgefordert, den Spielerinnen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft Asyl zu gewähren. Das Team solle nicht in die Heimat zurückgeschickt werden, so Trump, dort drohe den Spielerinnen "sehr wahrscheinlich" der Tod.

Trump kritisierte auf seinem Netzwerk Truth Social die Regierung in Canberra scharf und sprach von einem "schrecklichen humanitären Fehler". Der US-Präsident wandte sich direkt an den australischen Premierminister Anthony Albanese: "Die Vereinigten Staaten werden sie aufnehmen, wenn Sie es nicht tun", schrieb er.

Nach dem Vorrunden-Aus bei der Asienmeisterschaft hatte es große Sorgen um die Nationalspielerinnen gegeben. Weil die Mannschaft beim ersten Gruppenspiel gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte, befürchteten Menschenrechtsgruppen nach der Rückkehr in die Heimat Repressalien .Laut CNN setzten sich fünf Spielerinnen daher am Montag von ihrem Team ab. Das Quintett habe das Mannschaftshotel in Australien verlassen und Schutz bei der Polizei gesucht, berichtet der TV-Sender.

Sorge um Iranerinnen: Trump warnt Australien vor "humanitärem Fehler"
17:10 Uhr

Mit verrücktem Video: Max Verstappen erfüllt sich großen Traum

Der Formel-1-Weltmeister Max Verstappen verkündet sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen im Nürburgring. Das Rennen stand schon lange auf seiner Wunschliste, so Verstappen. Präsentiert wird auch der AMG, mit dem er an den Start gehen wird.

Mit verrücktem Video: Max Verstappen erfüllt sich großen Traum
16:23 Uhr

Medien: Trainer-Knall bei Bayer "nicht ausgeschlossen"

Die Zukunft von Trainer Kasper Hjulmand bei Bayer Leverkusen ist nach Angaben von "Sky"-Reporter Florian Plettenberg trotz laufenden Vertrags bis 2027 unklar. Beim Werksklub denke man derzeit "in alle Richtungen", schrieb er bei X: "Auch ein Wechsel auf der Position des Cheftrainers kann nicht ausgeschlossen werden." Spätestens nach dem Saisonende werde man am Bayer-Kreuz die übliche Analyse angehen, gemeinsam mit Hjulmand. 

Der 53-Jährige hatte den Bundesligisten erst im vergangenen September übernommen, nachdem sich der Klub überraschend nach zwei Liga-Spielen von Erik ten Hag getrennt hatte. Der Niederländer war selbst erst im Juli als Nachfolger von Erfolgscoach Xabi Alonso verpflichtet worden. Unter Hjulmand gelang nach dem verkorksten Liga-Start die schnelle Trendwende, vier der ersten fünf Bundesliga-Spiele wurden gewonnen. In der Champions League lief es hingegen zunächst weniger für die Werkself, die bis zum Jahreswechsel bei nur zwei Siegen - darunter bei Manchester City (2:0) - stand.

Letztlich schaffte es die Hjulmand-Auswahl über die Playoffs (2:0, 0:0 gegen Olympiakos Piräus) aber trotzdem ins Achtelfinale. Und auch im DFB-Pokal mischt Bayer Leverkusen, in der Bundesliga nach einigen wechselhaften Ergebnissen in 2026 inzwischen Tabellensechster, noch voll mit. Im Halbfinale trifft der Pokalsieger von 2023/24 auf den FC Bayern (21. April).

Medien: Trainer-Knall bei Bayer "nicht ausgeschlossen"
15:35 Uhr

Barça-Legende: "Hansi Flick hat sich bei mir entschuldigt"

Fast zwei Jahre nach seinem Abgang beim FC Barcelona hat Klublegende Xavi gegen die Vereinsführung nachgetreten - seinen Nachfolger Hansi Flick aber in Schutz genommen. "Der Verein hat ihm gesagt, er solle mir nichts sagen - deshalb kam er zu mir nach Hause, um sich bei mir zu entschuldigen", erzählte der ehemalige Barça-Trainer im Gespräch mit der katalanischen Zeitung "La Vanguardia".

In der Zeit, in der "der Verein bereits beschlossen hatte, mich zu entlassen, aber niemand mir das ins Gesicht sagte" habe Flick bereits erste Vertragsgespräche mit den Katalanen geführt, sich im Anschluss aber persönlich bei ihm entschuldigt. Die beiden haben sich "über zwei Stunden lang" unterhalten, auch jetzt sei das Verhältnis zum deutschen Trainer noch "ausgezeichnet", erzählte Xavi: "Wir schreiben uns ständig Nachrichten."

Barça-Legende: "Hansi Flick hat sich bei mir entschuldigt"
14:50 Uhr

Mourinho in nächsten Fußball-Eklat verwickelt

Der portugiesische Startrainer José Mourinho von Benfica Lissabon hat nach dem turbulenten Klassiker gegen den FC Porto schwere Vorwürfe gegen den gegnerischen Co-Trainer erhoben. "Er hat mich 50 Mal einen Verräter genannt", sagte der 63-Jährige. Mourinho selbst hatte in der Schlussphase die Rote Karte gesehen. Beide Mannschaften trennten sich am Sonntag 2:2, Porto bleibt damit klarer Tabellenführer.

Laut Mourinho soll Portos Co-Trainer Lucho González ihn nach dem Abpfiff beleidigt haben. Zuvor hatte es schon einen hitzigen Schlagabtausch zwischen beiden Bänken mit Rudelbildungen gegeben. "Ich würde gerne wissen, wem gegenüber ich ein Verräter sein soll. Ich war in Porto, ich habe meine Seele für Porto gegeben. Danach war ich bei Chelsea, Inter Mailand, Real Madrid", sagte Mourinho weiter: "Ich habe überall 24 Stunden am Tag alles gegeben. Das nennt man Professionalität."

Der Platzverweis gegen Mourinho erfolgte wiederum, nachdem er laut Schiedsrichter einen Ball in Richtung der Ersatzbank des Gegners geschossen hatte. Mourinho wies jedoch jede Absicht zurück und sagte: "Oft schieße ich den Ball in Richtung der Tribüne, damit ein Fan die Möglichkeit bekommt, ihn zu fangen. Ich weiß, technisch bin ich nicht der Beste, aber er war für die Tribüne gedacht."

Mourinho in nächsten Fußball-Eklat verwickelt
14:04 Uhr

Sven Hannawald macht überraschenden Vorschlag für den Bundestrainerposten

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Schmitt (l.) und Hannawald beim Neujahrsspringen 2004. Lange her.

Sven Hannawald sieht in seinem langjährigen Weggefährten Martin Schmitt zumindest perspektivisch einen Skisprung-Bundestrainer. "Martin war schon zu unserer aktiven Zeit sehr strukturiert", sagte der Vierschanzentournee-Gewinner von 2001/02 bei Sport1. Der viermalige Weltmeister Schmitt habe schon immer "viele Fragen gestellt und wollte genau verstehen, warum bestimmte Trainingsmethoden angewendet werden".

Als Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden DSV-Coach Stefan Horngacher kommt Schmitt für Hannawald aber eher nicht infrage. "Im Moment ist es dafür noch etwas früh. Er hat Familie und andere Verpflichtungen, und als Bundestrainer wäre man praktisch permanent unterwegs. Gleichzeitig wächst er derzeit Schritt für Schritt in eine Trainerrolle hinein, und dafür braucht es Zeit", sagte Hannawald.

Noch ist offen, wer die DSV-Adler zur kommenden Saison übernimmt, Sportdirektor Horst Hüttel hat eine Entscheidung bis Ende März angekündigt. Hannawald machte sich für den Österreicher Alexander Stöckl stark. "Er hat in Norwegen über viele Jahre hinweg hervorragende Arbeit geleistet. Aus irgendwelchen Gründen wurde er dann von den Springern ausgebootet", sagte Hananwald. Auf lange Sicht könnte der Bundestrainer ohnehin Schmitt heißen, so Hannawald: "Ihn haben die Hintergründe interessiert: Warum trainieren wir etwas auf diese Weise und welche Effekte hat das? Deshalb kann ich mir grundsätzlich gut vorstellen, dass Martin irgendwann einmal ein geeigneter Trainer für das deutsche Team sein könnte."

Sven Hannawald macht überraschenden Vorschlag für den Bundestrainerposten
13:21 Uhr

DFB nimmt nach kurioser Sabotage Ermittlungen auf

Nach der mutwilligen Sabotage des Videobeweises durch einen vermummten Fan droht Zweitligist Preußen Münster eine Bestrafung durch den Deutschen Fußball-Bund. "Wegen dieses Vorfalls sowie wegen der abgebrannten Pyrotechnik wird durch den Kontrollausschuss ein Verfahren gegen Preußen Münster eingeleitet", teilte der DFB mit.

Bei der 1:2-Niederlage des Tabellen-14. gegen Hertha BSC am Sonntag hatte Schiedsrichter Felix Bickel kurz vor der Pause auf dem Monitor am Spielfeldrand ein Strafraum-Foul des Münsteraners Niko Koulis am Berliner Michael Cuisance überprüfen wollen. Der Bildschirm blieb allerdings schwarz, weil ein Preußen-Fan kurz zuvor den Netzstecker gezogen hatte. Im Münsteraner Fanblock war kurz ein Banner hochgehalten worden, auf dem zu lesen war: "Dem VAR den Stecker ziehen."

Nach Angaben des Vereins habe es sich dabei um eine geplante Aktion gehandelt. "Der SC Preußen Münster bedauert den Vorfall und wird alles daransetzen, den oder die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen", hieß es.

DFB nimmt nach kurioser Sabotage Ermittlungen auf
12:39 Uhr

23 Rote Karten: Ex-Superstar und BVB-Neuzugang fliegen nach Massenschlägerei

Massenschlägerei im Fußball-Finale: Das Stadtderby in Belo Horizonte zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro ist am Sonntagabend in der Nachspielzeit außer Kontrolle geraten. Es kam auf den Rängen und auf dem Rasen zu Tumulten. Im Spielbericht im Endspiel des Pokalwettbewerbs "Campeonato Mineiro" standen am Ende 23 Rote Karten - der prominenteste Sünder war Atlético-Kapitän Hulk. Auch der erst 17 Jahre alte Abwehrspieler Kaua Prates, der im Sommer in die Bundesliga zu Dortmund wechselt, war dabei.

Der Auslöser? Als in der sechsminütigen Nachspielzeit nur noch wenige Sekunden zu spielen waren, rauschte Cruzeiros Angreifer Christian nach einem Schussversuch in Atlético-Torwart Everson hinein. Der reagierte, drückte seinen Gegenspieler mit den Knien zu Boden. Innerhalb weniger Sekunden kam es zu einer Rudelbildung, fast alle Spieler mischten sich ein - mit Faustschlägen und Tritten.

23 Rote Karten: Ex-Superstar und BVB-Neuzugang fliegen nach Massenschlägerei
11:48 Uhr

Terminchaos im Pokal: DFB bricht für Bayern und VfB mit eigenem Plan

Das Halbfinale im DFB-Pokal zwischen Titelverteidiger VfB Stuttgart und dem SC Freiburg wird ausnahmsweise an einem Donnerstag ausgetragen. Damit stehen sich die beiden baden-württembergischen Rivalen erst am 23. April und nicht wie geplant am Dienstag oder Mittwoch der Woche gegenüber. 

Das zweite Pokal-Halbfinale zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München steigt am Mittwoch, den 22. April. Das geht aus den Ansetzungen hervor, die der Deutsche Fußball-Bund bekanntgab. Beide Spiele beginnen um 20.45 Uhr. Die Vorschlussrundenpartien waren ursprünglich für den 21. und 22. April vorgesehen. 

Der Grund für die ungewöhnliche Ansetzung: Drei der vier DFB-Pokal-Halbfinalisten sind noch am Sonntag davor in der Fußball-Bundesliga im Einsatz und hätten bei einer Dienstag-Ansetzung nur einen Tag Pause gehabt. Der VfB tritt am 19. April beim FC Bayern an, der SC Freiburg hat den 1. FC Heidenheim zu Gast. 

Die Sonntags-Ansetzungen in der Bundesliga hängen auch damit zusammen, dass am Donnerstag die Rückspiele im Viertelfinale der Europa League mit dem VfB und Freiburg möglich wären.

Terminchaos im Pokal: DFB bricht für Bayern und VfB mit eigenem Plan
11:07 Uhr

"Ich lege mich fest, Hecking rettet seinen Ex-Verein"

Nach der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV stellt der VfL Wolfsburg seinen Trainer frei. Jetzt soll ein alter Bekannter den erstmaligen Bundesliga-Abstieg der Niedersachsen verhindern: Dieter Hecking. Timo Latsch aus der RTL/ntv-Sportredaktion sagt: Mit ihm bleibt der VfL in der Bundesliga.

"Ich lege mich fest, Hecking rettet seinen Ex-Verein"
10:37 Uhr

"Seit langem auf der Bucketlist": Euphorischer Verstappen verkündet spektakulären Ausflug

Der viermalige Weltmeister Max Verstappen geht seiner Rennsport-Leidenschaft auch im neuen Jahr abseits der Formel 1 nach. Wie Verstappen Racing bestätigte, wird der Niederländer Mitte Mai beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen. 

Bereits am 21. März, zwischen den Formel-1-Rennen in China (15. März) und Japan (29. März), wird Verstappen zum ersten Mal bei der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS2) im Boliden von Mercedes AMG Motorsport antreten. Die Veranstaltung soll als Vorbereitung für die 24 Stunden dienen.

"Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht schon seit langem auf meiner Bucketlist, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können", sagte Verstappen: "Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht."

Verstappen hatte im Vorjahr seine DMSB-Lizenz für die Nordschleife erhalten. Nur mit der Rennlizenz ist die Teilnahme bei offiziellen NLS-Veranstaltungen oder dem 24-Stunden-Rennen erlaubt. Im Mai hatte Verstappen sein Debüt auf der Nordschleife gegeben und in einem Ferrari 296 auf Anhieb eine Bestzeit für GT3-Fahrzeuge aufgestellt. Damals startete er unter dem Decknamen "Franz Hermann". 

"Seit langem auf der Bucketlist": Euphorischer Verstappen verkündet spektakulären Ausflug
10:08 Uhr

Skirennfahrerin holt erste Goldmedaille unter russischer Flagge seit 2014

Die alpine Skirennfahrerin Warwara Worontschichina hat Russland die erste paralympische Goldmedaille unter eigener Flagge seit den Heimspielen von Sotschi vor zwölf Jahren beschert. Die 23-Jährige aus Ostsibirien setzte sich am dritten Tag der Wettbewerbe in Cortina d'Ampezzo im Super-G der stehenden Startklasse durch. Nach ihrem Sieg weinte Worontschichina, bei der Siegerehrung wird auch die russische Hymne gespielt.

Worontschichina schlug in 1:15,60 Minuten die hochkarätige Konkurrenz deutlich. Die Französin Aurelie Richard (+1,96 Sekunden) wurde Zweite. Der schwedischen Dominatorin Ebba Arsjö, die seit Ende 2022 im Super-G ungeschlagen war, blieb nur Bronze (+2,04). Andrea Rothfuss (Mitteltal) fuhr auf einen starken vierten Platz (+3,35), Anna-Maria Rieder (Murnau) wurde Elfte (+8,68).

Worontschichina hatte bereits in der Abfahrt am Samstag zum Auftakt mit Bronze für die erste Medaille ihrer Heimat seit der Wiederzulassung unter eigener Flagge gesorgt, die im vergangenen Jahr von der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) beschlossen worden war. 

Skirennfahrerin holt erste Goldmedaille unter russischer Flagge seit 2014
09:41 Uhr

Tiefschlag nach Olympiasieg: Pöbelndes Curling-Team darf nicht zur WM

Das ist ein Schock: Bei den Olympischen Spielen gewinnt Team Kanada um Skip Brad Jacobs die Goldmedaille im Curling, nun verpassen die Olympiasieger die Weltmeisterschaften. Bei den kanadischen Meisterschaften, die auch als internes Qualifikationsturnier für die WM im April in Utah fungieren, scheitert das Team schon im Halbfinale.

Die Kanadier hatten bei den Spielen in Mailand und Cortina für einen Eklat gesorgt: Im Vorrundenmatch gegen Schweden war der kanadische Routinier Marc Kennedy von einem Gegenspieler des Betrugs bezichtigt worden. Daraufhin kam es zu einem der größten Aufreger der Spiele: Kennedy rief Oskar Eriksson zu: "Verpiss dich!", weitere im Gentleman-Sport unübliche Beschimpfungen folgten. Bilder zeigten nach der Begegnung, dass die kanadischen Spieler die Steine mehrfach regelwidrig berührt hatten.

"Es gab in dieser Woche viel Hass da draußen, aber wir haben uns entschieden, diesen Hass nicht in unsere Kabine zu lassen, ihm keinen Raum in unseren Köpfen zu geben und uns einfach gegenseitig zu vertrauen", sagte Kennedy nach dem 9:6 im Finale gegen Großbritannien.

Tiefschlag nach Olympiasieg: Pöbelndes Curling-Team darf nicht zur WM
09:00 Uhr

Littler schafft, was zehn Jahre niemandem gelang

Darts-Weltmeister Luke Littler hat zum zweiten Mal in Folge die UK Open gewonnen. Der 19-jährige Engländer setzte sich im Finale von Minehead mit 11:7 gegen seinen Landsmann James Wade durch und wiederholte damit seinen Triumph aus dem Vorjahr. Littler ist damit der erste Spieler seit Michael van Gerwen 2015 und 2016, der das als "FA Cup des Darts" geltende Turnier zweimal in Serie gewonnen hat. 2025 hatte er sich ebenfalls gegen Wade durchgesetzt (11:2).

Der Titelverteidiger startete im Finale souverän und ging schnell mit 3:0 in Führung, doch Wade kämpfte sich mehrfach zurück und glich sowohl zum 3:3 als auch zum 6:6 aus. Beim Stand von 7:7 gewann Littler dann vier Legs in Serie und entschied die Partie. Er erhielt 120.000 Pfund Preisgeld, umgerechnet rund 138.000 Euro.

Littler schafft, was zehn Jahre niemandem gelang
07:56 Uhr

Matthäus über WM: "Kein Freifahrtschein für Bayern-Spieler"

Bereits jetzt laufen die Spekulationen über den Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 heiß. Nominiert Bundestrainer Julian Nagelsmann Deniz Undav vom VfB Stuttgart und Leon Goretzka vom FC Bayern? "Wenn Julian Nagelsmann keine bessere Option hat, spielt Undav vorne", legte sich Lothar Matthäus bei "Sky90" fest und führte weiter aus: "Dann muss man das Spiel etwas anpassen und dann wird Undav auch seine Tore machen oder der Mannschaft anderweitig helfen."

Den Angreifer des VfB Stuttgart würde der Rekord-Nationalspieler "auf jeden Fall" mit zur WM nehmen. "Nicht unbedingt als klassische Nummer 9. Er ist eher der Thomas Müller zu Lewandowski, oder der Gnabry zu Kane, oder der Musiala zu Kane. Undav ist eher ein Neuneinhalber, der immer wieder vorne auftaucht . Das funktioniert beim VfB mit Demirovic ja hervorragend", hob Matthäus hervor. Undav hatte sich zuletzt zu einer möglichen WM-Teilnahme geäußert. "Ich habe die meisten Tore, ich bin zweiter Platz international, was Scorer angeht. Wenn es nach mir geht, bin ich dabei", sagte der 29-Jährige selbstbewusst bei "Sky" .

Ob Nagelsmann auf das Bayern-Duo Leon Goretzka und Alexandar Pavlovic setzt, konnte Matthäus nicht genau sagen. Eine Alternative kommt dem 64-Jährigen zufolge von Borussia Dortmund. "Nmecha ist für mich ein Konkurrent für Pavlovic und Goretzka", erklärte er. Daher gebe es für die beiden Spieler des FC Bayern "keinen Freifahrtschein".

Mehr zu Matthäus bei Sky90 hier bei den Kollegen von sport.de

Matthäus über WM: "Kein Freifahrtschein für Bayern-Spieler"
07:11 Uhr

"Juckt ihn überhaupt nicht": Nagelsmann mit gemischten Gefühlen bei Sané

Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt in den anstehenden Fußball-Länderspielen auch wieder auf Leroy Sané. Die DFB-Auswahl trifft in der WM-Vorbereitung am 27. März in Basel auf die Schweiz und drei Tage später in Stuttgart auf Ghana. "Wir haben von seinem Profil nicht viele Spieler, die oft ins Zentrum gehen vom rechten Flügel. Wenn die Gesundheit mitspielt, kann er für uns ein ganz wichtiger Spieler sein", sagte Nagelsmann dem "Kicker". Er schränkte allerdings auch ein: "So ehrlich sind wir: Wir wissen bei ihm nie zu 100 Prozent, was am Ende auf den Platz kommt."

Im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei hatte Sané im vergangenen November in Leipzig zwei Tore zum 6:0-Erfolg beigesteuert. Zuvor hatte ihn Nagelsmann vor dem 2:0-Sieg in Luxemburg nach einer Pause in den DFB-Kader zurückgeholt. "Ich denke, es juckt ihn überhaupt nicht, was daraus gemacht wurde, dass es seine letzte Chance beim DFB sei", sagte Nagelsmann nun und unterstrich: "Wir haben ein super Verhältnis, und Leroy hat super Spiele gemacht. Er macht es auch bei Galatasaray gut."

"Juckt ihn überhaupt nicht": Nagelsmann mit gemischten Gefühlen bei Sané
06:42 Uhr

Tennisstar Gauff muss aufgeben - wegen "beängstigendem Gefühl im Arm"

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Coco Gauff hat beim WTA‑Turnier in Indian Wells ihr Drittrundenmatch wegen einer Verletzung am linken Arm aufgegeben. Die Weltranglisten-Vierte lag gegen Alexandra Eala (Philippinen) bereits 2:6, 0:2 hinten, als sie nach 54 Minuten abbrechen musste.

Gauff sprach anschließend von einem "beängstigenden" Gefühl im Arm. Dieser habe sich angefühlt, als habe er "gebrannt". Dennoch zeigte sich die 21-Jährige optimistisch, für das kommende Turnier in Miami fit zu werden.

"Ich habe es erstmals im zweiten Spiel des ersten Satzes gespürt", berichtete Gauff, "es hat sich angefühlt, als würde ein Feuerwerk in meinem Arm explodieren, und dann fühlte sich mein ganzer Arm an, als stünde er in Flammen." Die Schmerzen seien im Verlauf des Matches stärker geworden, "selbst bei Schlägen, für die ich meinen linken Arm nicht mal benutzt habe".

Die US-Amerikanerin kündigte eine MRT-Untersuchung an, Ärzte vermuten eine nervenbedingte Problematik. Es war erst die zweite Aufgabe ihrer Karriere.

Tennisstar Gauff muss aufgeben - wegen "beängstigendem Gefühl im Arm"
05:52 Uhr

"Es geht nie gut aus ...": Ex-Bundesligaprofi sorgt sich um seine Heimat

Der langjährige Bundesliga-Profi und frühere US-Nationalspieler Steven Cherundolo schaut kurz vor der Fußball-WM sorgenvoll auf die Lage in seiner Heimat. "Ich mache mir große Sorgen, das vergangene Jahr war nicht einfach. Es geht nie gut aus, wenn eine Gesellschaft so gespalten, so polarisiert ist", sagte der einstige Profi von Hannover 96 im Gespräch mit dem Nachrichtenportal t-online. 

Dennoch hält der 47-Jährige, der zuletzt Trainer des Los Angeles FC in der Major League Soccer war, die USA weiter für einen angemessenen WM-Gastgeber an der Seite von Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). "Das Drumherum spielt keine Rolle. Es ist ein Sportevent, keine Politik", sagte Cherundolo. Man müsse auch damit klarkommen, dass US-Präsident Donald Trump die Bühne für sich nutzen werde. "Damit muss man umgehen können", sagte Cherundolo: "Ich kann den Spielern nur raten, sich auf die eigenen Aufgaben zu konzentrieren."

Zu möglichen politischen Äußerungen hat Cherundolo eine klare Auffassung: "Pauschal darf niemandem ein Maulkorb verpasst werden, es darf aber auch niemand zum öffentlichen Positionieren gezwungen werden."

"Es geht nie gut aus ...": Ex-Bundesligaprofi sorgt sich um seine Heimat