Erste Aufsteiger in die 3. Liga stehen fest
Die SG Sonnenhof Großaspach und der SV Meppen sind in die 3. Fußball-Liga zurückgekehrt. Der selbsternannte "Dorfklub", der sogar das Patent für diese Bezeichnung besitzt, machte in der Regionalliga Südwest durch ein 0:0 beim FSV Mainz 05 II den Wiederaufstieg nach sechs Jahren Abstinenz perfekt. Meppen schaffte in der Nord-Staffel nach drei Jahren auf irre Weise den Sprung zurück in den Profifußball.
Zunächst vergaben die Emsländer am Samstag ihren Matchball. Ein Punkt hätte gegen den Bremer SV für den Aufstieg genügt, die Vorbereitungen im mit 12.865 Zuschauern ausverkauften Stadion waren nahezu abgeschlossen, als die Gäste in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 3:2 (1:1)-Sieg trafen. Die Feierlichkeiten sollten jedoch nur um wenige Stunden verschoben werden: Weil der VfB Oldenburg am Abend patzte, stieg Meppen trotzdem auf.
Im Westen vertagte Rot-Weiß Oberhausen durch ein 5:2 (3:1) beim VfL Bochum II die Entscheidung. Fortuna Köln kann dadurch am Sonntag (14 Uhr) beim SC Paderborn II aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen. Die Kölner Südstädter haben zuletzt in der Saison 2018/19 in der 3. Liga gespielt. Den vierten Aufsteiger spielen die Vertreter der Regionalligen Nordost und Bayern aus.
Barças Superstar feiert Comeback gegen FC Bayern
Pünktlich zum Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Bayern München hat die dreimalige Weltfußballerin Aitana Bonmatí ihr Comeback beim FC Barcelona angekündigt. "Es war eine lange, harte und prägende Herausforderung. Ich bin jetzt wieder bei der Mannschaft, und ich freue mich auf das Champions-League-Spiel im Camp Nou. Ich würde es wieder tun. Wir werden es wieder tun. Bis morgen", schrieb Bonmatí vor dem Duell am Sonntag (16.30 Uhr/ZDF und Disney+) bei X. Die 28-Jährige hatte im November einen Wadenbeinbruch erlitten.
Zuvor hatte schon Barça-Trainer Pere Romeu bestätigt, dass Bonmatí dem Kader gegen die Bayern angehören werde. Die Offensivkünstlerin hatte die Verletzung im Training bei der spanischen Nationalmannschaft erlitten und musste operiert werden. Für die Startelf dürfte es bei der Spanierin nach mehr als fünfmonatiger Verletzungspause zwar noch nicht reichen, umso mehr hofft Barcelona auf Akzente von der Bank.
Das Hinspiel in der Münchner Allianz Arena hatte mit 1:1 keinen Sieger gefunden. Wer am Sonntag im legendären Camp Nou als Gewinner vom Platz geht, folgt Olympique Lyon um Nationalspielerin Jule Brand ins Endspiel von Oslo (23. Mai). Für die Bayern wäre es das erste Europapokal-Endspiel in der Vereinsgeschichte.
Beeindruckende Bilder: Schalker Fans ziehen Aufstieg entgegen
Der FC Schalke 04 steht kurz vor der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga: Mit einem Sieg am Abend gegen Fortuna Düsseldorf (20.30 Uhr/ NITRO und im Liveticker auf ntv.de) haben die Königsblauen den Aufstieg vorzeitig sicher. Die Fans sorgen schon weit vor Anpfiff für große Bilder.
"Geisteskranke" Aktion? Kniat leidet "brutal" wegen Rot
Das Zweitligaspiel zwischen Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum endet mit einem Unentschieden. Bielefeld-Trainer Kniat fühlt sich dabei um die letzte Chance auf den Siegtreffer betrogen - und teilt das dem Schiedsrichter mit. Dafür muss er nun bezahlen.
Schockszene in München: "Hat seine komplette Nase verloren"
Die Schlussphase beim wilden 3:3 (1:2) bei Bayern München war für den 1. FC Heidenheim in doppelter Hinsicht schmerzhaft. Verteidiger Jonas Föhrenbach erlitt bei einem heftigen Zusammenprall mit seinem eigenen Torhüter Diant Ramaj eine Fraktur der Nase, dann glich der Rekordmeister Sekunden vor Schluss aus.
"Der Föhre hat seine komplette Nase verloren", kommentierte Abwehrspieler Patrick Mainka bei Sky. "Die Nase ist gebrochen, ist durch", bestätigte Trainer Frank Schmidt. Er selbst sei das beste Beispiel dafür, wie eine Nase Jahre nach einer Fraktur aussehe, ergänzte er mit einem Lächeln. Dass Föhrenbach trotz der Verletzung nochmal aufs Feld kam und versuchte, das 3:2 über die Zeit zu bringen, "war Wille pur, ich weiß nicht, wieso wir dieses Spiel am Ende nicht gewinnen können. Das ist Wahnsinn", sagte Schmidt.
"Trainer heute kein Thema": Eintracht-Boss relativiert Wutrede - und vermeidet Bekenntnis
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat eine klare Rückendeckung für den umstrittenen Trainer Albert Riera vermieden. "Heute ist der Trainer kein Thema", sagte Krösche zwar nach dem schwachen 1:2 zu Hause gegen den Hamburger SV.
Inwieweit der 44-Jährige aber in den kommenden Tagen beim Fußball-Bundesligisten zur Debatte steht, dazu äußerte sich Krösche nicht. "Am Ende geht es letztendlich um die Leistung der Mannschaft und da muss man sagen: Das ist diese Saison gerade in solchen wichtigen Spielen nicht ausreichend."
Riera hatte einen Tag vor dem 32. Spieltag mit einer bemerkenswerten Pressekonferenz für Aufsehen gesorgt. Als "totalen Bullshit" bezeichnete der Spanier die Medienberichte über einen angeblichen Zwist mit Nationalspieler Jonathan Burkardt. Riera soll demnach ein Problem mit den vermeintlich hohen Körperfettwerten des Stürmers gehabt haben. Er soll aber nicht persönlich mit Burkardt darüber gesprochen, sondern Co-Trainer Jan Fießer vorgeschickt haben.
Aus Sicht von Krösche war dieser denkwürdige Monolog keine Wutrede. "Albert ist eine Persönlichkeit, die das Herz auf der Zunge trägt. Und der sagt, was er denkt. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Ich finde, dass er nicht so viele Dinge so wirklich falsch eingeschätzt hat."
Flammen an Hülkenbergs Audi: Deutscher verpasst Sprintrennen
Nächster Dämpfer für Nico Hülkenberg: Der einzige deutsche Formel-1-Pilot verpasste aufgrund technischer Probleme an seinem Audi das Sprintrennen in Miami. Auf dem Weg zur Startaufstellung stieg zunächst viel Rauch aus dem Heck seines Wagens auf. Als sich dann sogar Flammen bildeten, stoppte Hülkenberg sofort seinen Boliden und kletterte aus dem Cockpit.
"Wir hatten schon in der Box Probleme", sagte Audis neuer Racing Director Allan McNish bei Sky: "Wir dachten, es wäre geklärt." Genauere Angaben zu den Problemen machte der Brite nicht, eine Teilnahme im Qualifying am Abend (22 Uhr MESZ/Sky) soll aber nach Sky-Informationen nicht in Gefahr sein.
Für Hülkenberg läuft die Premierensaison mit Audi nicht nach Plan, nach drei Rennen hat er noch keine WM-Punkte auf dem Konto. Die Schwierigkeiten vor Rennstart sind zudem ein wiederkehrendes Problem beim deutschen Rennstall. Hülkenberg hatte schon beim Auftakt in Australien zusehen müssen, Teamkollege Gabriel Bortoleto verpasste dann den Grand Prix von China mit technischen Problemen.
DFB-Star schießt ihr Team ins Champions-League-Finale
Die Fußballerinnen von Olympique Lyon stehen dank eines Last-Minute-Treffers der deutschen Nationalspielerin Jule Brand im Finale der Champions League. Dort könnten die Französinnen nun auf den FC Bayern München treffen. Lyon setzte sich im Halbfinal-Rückspiel daheim gegen Titelverteidiger Arsenal mit 3:1 durch und schaffte damit nach dem 1:2 im Hinspiel noch die Wende. Brand traf in der 89. Minute und sicherte ihrem Team den zwölften Einzug in das Finale der Königsklasse.
Wer am 23. Mai in Oslo Lyons Finalgegner sein wird, entscheidet sich am Sonntag (16.30 Uhr/ZDF und im Liveticker auf ntv.de) im Rückspiel zwischen den Münchenerinnen und dem FC Barcelona. Nach dem 1:1 im Hinspiel in der bayerischen Landeshauptstadt will der deutsche Meister im legendären Camp Nou den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte auf europäischem Parkett perfekt machen.
Krimi im entscheidenden Duell: Deutschem Tischtennis-Team gelingt WM-Überraschung
Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft der Männer hat in ihrem ersten Spiel bei der Team-Weltmeisterschaft in London für eine Überraschung gesorgt. Dang Qiu, Patrick Franziska und Benedikt Duda besiegten den Titelkandidaten Japan mit 3:2.
Der ehemalige Einzel-Europameister Dang Qiu schlug beide japanischen Spitzenspieler ohne Satzverlust. Im entscheidenden fünften Match gewann Duda gegen den Weltranglistenachten Sora Matsushima mit 3:2.
Zuvor hatten auch die deutschen Frauen ihr Auftaktspiel in der Wembley Arena gewonnen. Die Europameisterinnen von 2025 besiegten Frankreich mit 3:1. Die Punkte für das deutsche Team holten die Weltranglisten-Neunte Sabine Winter, Nina Mittelham und Ying Han.
Dritter Drittliga-Absteiger steht fest
Der TSV Havelse steigt nach nur einem Jahr wieder aus der 3. Fußball-Liga ab. Die Niedersachsen verloren am drittletzten Spieltag der Saison mit 0:4 (0:3) beim SC Verl und können den rettenden 16. Tabellenplatz dadurch nicht mehr erreichen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit kassierte der TSV drei Gegentore in nur sechs Minuten.
Als Aufsteiger standen die Havelser seit dem dritten Spieltag auf einem der vier Abstiegsplätze. Trotzdem hielt das Team von Trainer Samir Ferchichi in dieser Saison deutlich besser mit, als der Mitaufsteiger Schweinfurt 05. Siege gegen namhafte direkte Konkurrenten wie den SSV Ulm (2:1), Erzgebirge Aue (3:1) oder den 1. FC Saarbrücken (2:0) ließen die Havelser in ihrem zweiten Drittliga-Jahr nach der Saison 2021/22 immer wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Aue und der 1. FC Schweinfurt standen bereits zuvor als Absteiger fest. Der SSV Ulm auf dem letzten Abstiegsrang hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.
Zwei NHL-Stars stoßen zum DEB-Team, aber Draisaitl sagt ab
Eishockeystar Leon Draisaitl wird nach der Olympia-Enttäuschung nicht an der Weltmeisterschaft in der Schweiz teilnehmen, Verteidiger Moritz Seider und Torhüter Philipp Grubauer stehen dagegen vor dem Comeback. Das bestätigte Christian Künast, Sportvorstand beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB), dem Fachmagazin "Eishockey News" vor dem Testspiel gegen Österreich (17 Uhr/MagentaSport) in Garmisch-Partenkirchen.
Laut Künast sollen die NHL-Profis Seider (Detroit) und Grubauer (Seattle), die mit ihren Mannschaften die Playoffs verpasst haben, zur vierten Phase der Vorbereitung auf die WM (15. bis 31. Mai) mit der Generalprobe gegen Olympiasieger und Titelverteidiger USA (10. Mai, 17 Uhr) zur DEB-Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis stoßen.
DTTB-Team startet mit erfolgreicher Revanche in WM
Die deutschen Tischtennisspielerinnen sind erfolgreich in die Mannschafts-WM in London gestartet. Mit der Weltranglistenneunten Sabine Winter an der Spitze gewann das Europameister-Team des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) gegen den WM-Dritten Frankreich 3:1 und verschaffte sich damit im vorgeschalteten Rennen um eine Setzung für die Positionen eins bis acht eine gute Ausgangslage. In ihren weiteren Begegnungen beim Aufgalopp für die am Montag beginnende K.o.-Phase treffen Winter und Co. heute Abend auf Gastgeber England sowie morgen (13.30 Uhr/beide Dyn) auf Mitfavorit Japan.
Gegen Frankreich sorgten die Weltcup-Dritte Winter, die ehemalige EM-Zweite Nina Mittelham und Defensivstrategin Ying Han für die erfolgreiche Revanche der DTTB-Auswahl für das Viertelfinal-Aus bei der WM 2024 in Busan. Han hatte zuvor etwas unerwartet das Auftakteinzel verloren.
Görner verneigt sich: Alex Zanardi "war ein Gigant des Willens"
Als der gefeierte Rennfahrer Alessandro Zanardi nach einem schweren Unfall beide Beine verliert, hängt er seine Karriere nicht etwa an den Nagel, sondern startet als Parasportler noch einmal durch. Jetzt stirbt der gefeierte "Alex" im Alter von 59 Jahren. RTL/ntv-Sportreporter Felix Görner blickt auf dessen bewegtes Leben zurück.
"Kann ich nicht akzeptieren": Gladbach-Ikone verteidigt Präsident Bonhof gegen Fan-Kritik
Nach der Fan-Kritik an Borussia Mönchengladbachs Präsident Rainer Bonhof bei der vergangenen Mitgliederversammlung hat Gladbach-Rekordspieler Berti Vogts seinen einstigen Teamkollegen verteidigt. "Rainer Bonhof die Schuld daran zu geben, was bei Borussia nicht passt, kann ich so nicht akzeptieren", schrieb Vogts in einer Kolumne für die "Rheinische Post". "Dass ihn viele nun derart angehen, ist nicht fair. Er ist es nicht, der die Trainer und Spieler verpflichtet, das tun andere."
Bei der Versammlung am Montag hatte die organisierte Fanszene Flugblätter verteilt, in denen die Ablösung des Präsidiums gefordert wurde. Während der Versammlung wurde Bonhof von Mitgliedern verbal angegangen. Schon bei seiner Ansprache zuvor war er in Tränen ausgebrochen, als er die schwache Saison der abstiegsgefährdeten Gladbacher ein "Scheißjahr" nannte. Vogts hat Mitgefühl mit seinem Weltmeister-Kollegen von 1974 und schreibt: "Es tut mir sehr weh, was auf der Mitgliederversammlung passiert ist. Rainer Bonhof ist mit Leib und Seele Borusse – und er ist ein Mann mit Emotionen. Natürlich geht ihm die Situation an die Nieren. Und er hat recht, wenn er sagt, dass es ein 'Scheißjahr' ist."
Hochsprung-Legende kritisiert Umgang mit einstigen DDR-Athleten scharf
Sie selbst feierte für die Bundesrepublik Deutschland zwei Olympiasiege, jetzt kritisiert die ehemalige Hochspringerin Ulrike Nasse-Meyfarth den Umgang mit den Erfolgen ihrer Sportkollegen aus der DDR heftig. "Ich finde es unsäglich, wie wenig Respekt ostdeutschen Olympiasiegern, Weltmeistern und sonst erfolgreichen Athleten von den Westdeutschen entgegengebracht wurde und wird. Die hierzulande auf den Sport in Westdeutschland fokussierte Erinnerungskultur macht mich sauer", sagte Nasse-Meyfarth in einem Interview der "Welt am Sonntag".
Dabei stößt sich die Olympiasiegerin von 1972 und 1984, die in Frankfurt am Main geboren wurde und in Wesseling bei Köln aufwuchs, vor allem an der aus ihrer Sicht einseitigen Darstellung der DDR-Sportgeschichte in der öffentlichen Debatte. "Stereotyp und pauschal werden immer wieder die Themen institutionelles Doping und Stasi-Mitgliedschaft bei den DDR-Sportlern aufgemacht. Dabei wird nicht hinterfragt, ob jemand wissentlich die nur in Akten geschilderten Dopingpraktiken mitgemacht hat oder ob ein in die Stasi verwickelter Sportler jemand verriet oder schadete", sagte Nasse-Meyfarth, die am Montag ihren 70. Geburtstag feiert. "Dagegen wird geflissentlich das insbesondere vor dem Mauerfall vorsätzlich praktizierte Individualdoping der Westdeutschen ignoriert."
HSV-Spielerin nach Kollaps aus Krankenhaus entlassen
Nach dem Zusammenbruch von Verteidigerin Magou Doucouré hat der Hamburger SV Entwarnung gegeben. "Positive Nachrichten von Magou Doucouré zum Start in den Tag. Die Untersuchungen im UKE Hamburg sind gut verlaufen und sie ist bereits seit gestern Abend wieder zu Hause", schrieb der Frauenfußball-Bundesligist bei Instagram zu einem Foto, das Doucouré leicht lächelnd und mit erhobenem Daumen in einem Krankenhausbett zeigt.
Auch Doucouré äußerte sich in einem Instagram-Beitrag und schrieb: "Danke euch allen für eure Nachrichten, eure Unterstützung und eure Anteilnahme. Mir geht es gut. Nach dem Spiel wurde ich medizinisch versorgt, und alles ist wieder normal und unter Kontrolle. Ich werde mir Zeit für die Erholung nehmen und bin sehr bald wieder zurück." Sie werde bis zum Schluss alles geben, betonte die 25-Jährige am Ende ihres Beitrags.
Nach dem Schlusspfiff im Bundesligaspiel gegen den 1. FC Union Berlin war die Französin auf dem Spielfeld zusammengebrochen und daraufhin in ein Krankenhaus gebracht worden. Bereits beim Verlassen des Stadions sei die Spielerin aber wieder ansprechbar und stabil gewesen, hatte der Verein bereits am Freitagabend mitgeteilt. Die Hamburgerinnen hatten die Partie gegen die Berlinerinnen 0:1 verloren und müssen weiter um den Klassenverbleib bangen.
Ausgerechnet PSG? Wildes Transfergerücht um Bayern-Star Harry Kane
Ausgerechnet Bayern Münchens Champions-League-Gegner Paris Saint-Germain soll ein Auge auf Stümerstar Hrry Kane geworfen haben. Laut "Bild"-Fußballchef Christian Falk steht der Engländer bei den Franzosen ganz oben auf der Wunschliste ."Sie fokussieren sich auf Kane", schrieb der Journalist in einem Beitrag auf seinem eigenen News-Portal. "Man weiß nie", schloss der Reporter einen Abgang des 32-Jährigem vom FC Bayern nicht aus. "Wenn Bayern in dieser Saison alles gewinnt, geht er vielleicht zu den Verantwortlichen und sagt, er möchte eine neue Herausforderung. Ein Wechsel nach England wäre dann aber sicher näher als einer in die französische Hauptstadt."
Der FC Bayern strebt an, Kanes Vertrag (läuft noch bis 2027) zeitnah zu verlängern. "Es ist ja bekannt, dass er eine Ausstiegsklausel hatte. Die hat er nicht gezogen und damit signalisiert, dass er auf jeden Fall in München bleibt. Und jetzt werden die zuständigen Verantwortlichen im operativen Bereich – so ist das besprochen – irgendwann nach der Saison Gespräche mit ihm führen. Mit dem klaren Ziel, seinen Vertrag zu verlängern", sagte der frühere Vorstandschef und derzeitige Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge jüngste bei "t-online".
Niko Kovac vermisst beim BVB den "Überfluss" des FC Bayern
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vermisst in seinem Kader jene individuelle Qualität, mit der Bayern München in dieser Saison souverän deutscher Fußballmeister geworden ist. "Was uns vielleicht ein wenig fehlt, ist das, was die Bayern im Überfluss haben: einen unglaublich starken Kader mit vielen besonderen Individualisten", sagt Kovac in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Es gelingt ihnen in dieser Saison besonders gut, das Attraktive mit dem Erfolgreichen zu verbinden."
Nach zwei Niederlagen in den jüngsten drei Spielen und vermeintlich nachlassendem Elan im Saisonendspurt verteidigt Kovac aber die Leistungen seiner Mannschaft. "Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung, die die Jungs in den vergangenen 15 Monaten genommen haben; ich denke, dass wir durchaus in dieser Saison auch sehr gute und attraktive Spiele gezeigt haben", sagt der 54-Jährige. "Ich traue meiner Mannschaft 72 Punkte zu – damit wäre Borussia Dortmund 2023 deutscher Meister geworden. Diesmal reichen sie leider nicht."
Ikone des FC Bayern adelt "fantastischen" Kompany
Fußballidol Bastian Schweinsteiger hat Trainer Vincent Kompany und dessen Auftreten bei Bayern München in den höchsten Tönen gelobt. "Ich finde, dass er es fantastisch macht, wie er nicht nur mit der Mannschaft umgeht und mit ihr spricht, sondern auch, wie er es in die Öffentlichkeit bringt", sagte der Weltmeister von 2014. Dass Kompany beim Rekordmeister mit seiner ruhigen und authentisch-sympathischen Art gut ankommt, wundert Schweinsteiger nicht. Er habe den Belgier genau so "auch persönlich kennengelernt, wenn wir aufeinandergetroffen sind oder uns mal abseits des Platzes gesehen haben", sagte Schweinsteiger.
Bei den Bayern galt er 2013 als Schlüsselspieler beim Gewinn des Triples und gewann mit den Münchnern achtmal die deutsche Meisterschaft. "Natürlich" benötige auch Kompany weiterhin Erfolg, sagte Schweinsteiger: "Wenn du den nicht hast, dann ist es schwierig."
Europäische Kolosse baggern offenbar an BVB-Talent
Borussia Dortmunds Mittelfeldtalent Samuele Inacio steht offenbar schon bei zwei europäischen Fußball-Schwergewichten auf dem Zettel. Wie die "Bild" berichtet, sollen der FC Barcelona und Paris Saint-Germain den 18-Jährigen genau beobachten. Bei Borussia Dortmund ist man sich der Avancen wohl bewusst und bemüht sich, Inacio mit einem langfristigen Vertrag auszustatten.
Laut Transferexperte Fabrizio Romano geht es in den Verhandlungen nur noch darum, ob der italienische Spielmacher bis 2030 oder bis 2031 beim BVB unterschreibt. Tut er dies, könnte ein satter Gehaltssprung folgen. "Bild" zufolge soll das Top-Talent künftig statt 150.000 Euro pro Jahr das Fünffache davon verdienen. Dortmund hatte Inacio 2024 aus dem Nachwuchs von Atalanta Bergamo verpflichtet. In den vergangenen Wochen gab Trainer Niko Kovac dem italienischen U19-Nationalspieler seine ersten Bundesliga-Einsätze, beim 4:0 gegen Freiburg am vergangenen Wochenende stand Inacio erstmals in der Startelf.
Ex-Formel-1-Star: Mick Schumacher hat in der IndyCar-Serie ein "Problem"
Ex-Formel-1-Star Juan Pablo Montoya ist von Mick Schumachers Schwierigkeiten in der IndyCar-Serie nicht überrascht. "Es ist nicht ganz einfach, denn wenn man nur in Europa aufgewachsen ist, ist man an glatte Strecken gewöhnt, wo alles ordentlich gemacht wird, und hier hüpft das Auto herum und bewegt sich hin und her", sagte Montoya bei "Betpack". "Die Strecken sind viel holpriger und das Rennen ist härter in der IndyCar-Serie. Es ist wirklich schwierig, sich darauf einzustellen und es zum Laufen zu bringen. Das ist mehr als alles andere Teil des Problems."
Montoya, der in der Formel 1 einst für Williams und McLaren fuhr, gab von 2014 und 2016 selbst ein IndyCar-Gastspiel. 2015 wurde er Gesamtzweiter der US-Rennserie. Der 50 Jahre alte Kolumbianer glaubt, dass Schumacher bei seinem US-Abenteuer noch in Fahrt kommen wird ."Mit der Zeit wird er sich in der IndyCar-Serie zurechtfinden", prophezeite Montoya. "Wenn sie auf die Straßenkurse gehen, wird es ein viel leichteres Wochenende für ihn. Die Strecken sind wirklich glatt und passen besser zu seinem Hintergrund. Auf den Indy-Straßenkursen sollte er einen großen Schritt nach vorne machen."
Nach Spektakel gegen FC Bayern: PSG-Trainer Enrique wettert gegen Kritiker
Paris Saint-Germain und der FC Bayern lieferten im Halbfinal-Hinspiel der Champions League ein monumentales Fußball-Spektakel. In Wayne Rooney trat danach ausgerechnet ein früherer Stürmer als Kritiker auf den Plan. "Die Defensive von beiden Mannschaften war wirklich schlecht", monierte der Engländer und bezeichnete das Abwehrverhalten der Teams als "unreif". Speziell PSG-Coach Luis Enrique bekam von Rooney sein Fett weg. "Luis Enrique ist ein Top-Trainer. Als seine Mannschaft 5:2 vorn lag, hätte er ihr sagen sollen: Lasst uns den Laden dichtmachen und uns in die Defensive begeben."
Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel der Pariser in der Ligue 1 gegen den FC Lorient reagierte Enrique auf die Aussagen Rooneys. "Es ist wie im Leben, es gibt überall Meinungen. Und ich denke, dass es nicht wichtig ist, alle Meinungen zu respektieren. Denn wenn es eine beschissene Meinung ist, muss man die nicht respektieren", wetterte der Spanier.
Deutsches Duo fliegt aus NHL-Playoffs
Der frühere Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm ist mit den Boston Bruins in der ersten Runde der NHL-Playoffs ausgeschieden. Der sechsmalige Stanley-Cup-Sieger unterlag den Buffalo Sabres im sechsten Spiel der Serie 1:4. Die Saison ist damit für Sturm ebenso beendet wie für Nationalspieler John-Jason Peterka. Der Angreifer verlor mit Utah Mammoth gegen die Vegas Golden Knights 1:5
.Damit ist aus deutscher Sicht nur noch Nico Sturm im Rennen, der 30-Jährige hat mit Minnesota Wild das Viertelfinale erreicht. Dort geht es gegen die topgesetzte Colorado Avalanche. Sieben Deutsche hatten sich für die Playoffs qualifiziert - so viele wie nie zuvor. Doch auch für Leon Draisaitl und Joshua Samanski (Edmonton) sowie Tim Stützle (Ottawa) war früh Schluss.
Sturm verpasste es mit Boston am Freitag, das alles entscheidende siebte Spiel zu erzwingen, Nationalspieler Lukas Reichel kam dabei nicht zum Einsatz. Auch für Utah und Peterka, der ohne Scorerpunkt blieb, endete die Serie mit 2:4. Offen ist in der NHL damit nur noch eine Erstrunden-Partie: Tampa Bay Lightning erkämpfte sich bei den Montreal Canadiens ein 1:0 nach Verlängerung und damit Spiel sieben.
Orlando vergibt Matchball - Showdown jetzt auch für Schröder
Ohne den weiterhin verletzten Basketball-Weltmeister Franz Wagner haben die Orlando Magic in der NBA auch ihren zweiten Matchball gegen die Detroit Pistons vergeben. Nach dem 79:93 wartet in der ersten Playoff-Runde das alles entscheidende siebte Spiel. Zum Showdown kommt es auch für Dennis Schröder mit den Cleveland Cavaliers nach einem dramatischen 110:112 nach Verlängerung bei den Toronto Raptors.
RJ Barrett traf 1,2 Sekunden vor Schluss zum Sieg der Kanadier, sein Wurf war zunächst am Ring abgeprallt, sprang aber hoch in die Luft und noch in den Korb. "Gott sei Dank! Ich habe im vierten Viertel und in der Verlängerung nichts getroffen, ich habe schlecht gespielt. Gott sei Dank hat dieser Wurf geklappt", sagte Barrett. Schröder spielte keine große Rolle und kam nur auf sieben Punkte. Seine Cavaliers haben im siebten Spiel am Sonntag Heimrecht und damit offenbar einen großen Vorteil: In allen sechs bisherigen Spielen der Serie setzte sich das Heimteam durch.
Orlando muss dagegen am Sonntag in Detroit um den Einzug in die nächste Runde kämpfen, dabei hätte die Serie längst zugunsten des Teams aus Florida entschieden sein können. Am Freitag führten die Magic zwischenzeitlich mit 24 Punkten (62:38), ließen das beste Team der Hauptrunde der Eastern Conference aber wieder herankommen.
Im Viertelfinale stehen die Los Angeles Lakers. Altmeister LeBron James (28 Punkte) führte sein Team, das weiterhin auf Superstar Luka Doncic verzichten muss und wieder auf Maximilian Kleber verzichtete, zum 98:78 bei den Houston Rockets. Nach dem 4:2 in der Serie geht es für die Lakers nun gegen Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Nationalspieler Isaiah Hartenstein.
Schalke 04 hat französisches Flügel-Juwel für Bundesliga-Kader an der Angel
Der FC Schalke 04 plant bereits für die Bundesliga, kann den lang ersehnten Aufstieg am Samstagabend gegen Fortuna Düsseldorf (ab 20 Uhr, live bei Nitro). Im Hintergrund basteln die Verantwortlichen bereits auf Hochtouren am Kader für die erste Liga. Laut dem Portal "fussballtransfers" haben die Königsblauen mit Yassine Benhattab einen möglichen Neuzugang für die rechte Schiene im Visier.
Der 23-Jährige steht derzeit bei Stade Reims unter Vertrag (Leihe vom FC Nantes) und könnte wohl für rund fünf Millionen Euro verpflichtet werden. Neben dem FC Schalke buhlen dem Medienbericht zufolge auch zahlreiche andere Klubs Vereine aus ganz Europa um Benhattab, darunter auch Hannover 96 aus der 2. Bundesliga sowie Klubs aus Frankreich und England.
Zverev hat schon wieder Angstgegner Sinner vor der Brust
Tennisstar Alexander Zverev hat seinen Halbfinal-Fluch gebrochen und spielt im Masters-1000-Turnier in Madrid gegen Dominator Jannik Sinner um seinen ersten Saison-Titel. Der 29-Jährige gewann gegen den belgischen Außenseiter Alexander Blockx nach einer starken Vorstellung mit 6:2, 7:5. Nach 1:36 Stunden verwandelte der Weltranglistendritte seinen ersten Matchball.
In seinem sechsten Halbfinale in diesem Jahr gelang Zverev der erste Sieg. Im Finale am Sonntag wartet in dem Weltranglistenersten Sinner aber die denkbar schwerste Aufgabe. 2018 und 2021 hatte Zverev den Titel in der spanischen Hauptstadt gewonnen. "Ich bin glücklich im Finale zu stehen und ich freue mich, wieder gegen Jannik spielen zu können. Er ist der beste Spieler der Welt. Aber ich werde ihm einen harten Kampf liefern", sagte Zverev nach dem Match. Sinner hat in diesem Jahr bereits die Masters-Turniere in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo gewonnen.