Der Sport-Tag"Trainer heute kein Thema": Eintracht-Boss relativiert Wutrede - und vermeidet Bekenntnis
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat eine klare Rückendeckung für den umstrittenen Trainer Albert Riera vermieden. "Heute ist der Trainer kein Thema", sagte Krösche zwar nach dem schwachen 1:2 zu Hause gegen den Hamburger SV.
Inwieweit der 44-Jährige aber in den kommenden Tagen beim Fußball-Bundesligisten zur Debatte steht, dazu äußerte sich Krösche nicht. "Am Ende geht es letztendlich um die Leistung der Mannschaft und da muss man sagen: Das ist diese Saison gerade in solchen wichtigen Spielen nicht ausreichend."
Riera hatte einen Tag vor dem 32. Spieltag mit einer bemerkenswerten Pressekonferenz für Aufsehen gesorgt. Als "totalen Bullshit" bezeichnete der Spanier die Medienberichte über einen angeblichen Zwist mit Nationalspieler Jonathan Burkardt. Riera soll demnach ein Problem mit den vermeintlich hohen Körperfettwerten des Stürmers gehabt haben. Er soll aber nicht persönlich mit Burkardt darüber gesprochen, sondern Co-Trainer Jan Fießer vorgeschickt haben.
Aus Sicht von Krösche war dieser denkwürdige Monolog keine Wutrede. "Albert ist eine Persönlichkeit, die das Herz auf der Zunge trägt. Und der sagt, was er denkt. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Ich finde, dass er nicht so viele Dinge so wirklich falsch eingeschätzt hat."