Der Sport-Tag
28. Dezember 2025
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15:40 Uhr

"Bedeutet mir alles": Ailton kauft Torjäger-Kanone nach 18 Jahren zurück

2004 wurde Ailton deutscher Meister mit Werder Bremen und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga. Jetzt hat der beliebte Brasilianer nach vielen Jahren auch seine Torjäger-Kanone aus der damaligen Zeit zurückgekauft. Das zeigte er stolz auf seinem Instagram-Account.

"Sehr lange Zeit wollte mein Ex-Berater meine Kanone verkaufen. Das hat er nicht geschafft - Gott sei Dank", sagte der 52 Jahre alte Ailton in einem Video. "Jetzt ist sie wieder zurück bei mir in meiner Hand."

18 Jahre lang vermisste Ailton nach eigenen Angaben die traditionsreiche Auszeichnung des "Kicker". Sein damaliger Berater nahm sie ihm einst ab. "Sie bedeutet mir alles und ich werde sie nicht mehr hergeben", sagte der frühere Bundesliga-Star der "Bild"-Zeitung. "Eine solche Trophäe gibt es nur einmal. Wie viel ich gezahlt habe, behalte ich für mich."

"Bedeutet mir alles": Ailton kauft Torjäger-Kanone nach 18 Jahren zurück
14:29 Uhr

Nach emotionalem Spiel: Jotas Witwe meldet sich

Mit emotionalen Worten hat sich die Witwe von Diogo Jota beim FC Liverpool und dessen Fans für die Gesten zu Ehren des bei einem Unfall gestorbenen Ex-Fußballstars bedankt. Sie danke dem Klub und seinen Anhängern "von ganzem Herzen für die Liebe, den Respekt und die Unterstützung in dieser unglaublich schweren Zeit", schrieb Rute Cardoso in den sozialen Medien.

Das Liga-Spiel zwischen Englands Fußball-Meister Liverpool und den Wolverhampton Wanderers (2:1) am Samstag stand ganz im Zeichen des früheren Profis beider Klubs. Unter anderem waren Jotas Söhne Dinis und Duarte vor dem Anpfiff an der Seite von Liverpools Kapitän Virgil van Dijk aufs Spielfeld gelaufen.

Zuvor war in der Nähe des Stadions ein Wandgemälde zu Ehren des portugiesischen Ex-Stürmers enthüllt worden. Es zeigt Jota, der seine Hände zu einem Herzen formt. Darunter steht "Forever 20". Jotas Rückennummer 20 wird bei den Reds nach seinem Tod nicht mehr vergeben. Das Spiel war das erste Aufeinandertreffen zwischen Liverpool und den Wolves seit dem Unglück.

Nach emotionalem Spiel: Jotas Witwe meldet sich
13:51 Uhr

BVB sucht Verstärkung - und findet sie bei Guardiola?

Borussia Dortmund hat in der ersten Saisonhälfte zwar mit vielen guten Ergebnissen überzeugt, wirklich attraktiv war der schwarz-gelbe Fußball allerdings nur selten. Damit das Spiel ein wenig mehr Esprit bekommt, sehen sich die Verantwortlichen auf dem Markt bereits nach Winter-Verstärkungen um. Ein Objekt der Begierde ist laut "Bild"-Angaben Oscar Bobb von Manchester City.

Wie das Blatt berichtet, prüfen die Dortmunder derzeit, ob sich ein Transfer des 22-jährigen Offensivspielers realisieren lässt. Geplant ist demnach ein Leihgeschäft inklusive Kaufoption. Bobb selbst sei "wohl wechselwillig", heißt es. Der norwegische Nationalspieler soll das zuweilen lahmende und statische Offensivspiel der Schwarz-Gelben beleben.

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Dribbelt Bobb bald in der Bundesliga auf? (Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Dass er dazu in der Lage ist, kann er unter Pep Guardiola in Manchester aber nur sehr selten beweisen. In der laufenden Saison stand er zwar in 15 Pflichtspielen auf dem Platz, 90 Minuten durchspielen durfte er allerdings nur vier Mal, zwei Mal davon im League Cup, in dem nur die "B-Mannschaft" mit ihm auf dem Platz stand.

Laut "Bild"-Angaben ist der Transfer allerdings an zwei Bedingungen geknüpft. Zunächst einmal muss Manchester City grünes Licht für einen Deal gegeben. Die zweite Bedingung: Der BVB selbst muss erst Platz in seinem Kader schaffen. Immerhin dieser Teil scheint leicht zu erfüllen. Julien Duranville strebt dem Bericht zufolge einen Abschied an. Gemeinsam mit seinem Berater sucht der 19-Jährige angeblich schon einen neuen Verein, dem er sich leihweise für den Rest der Saison anschließen könnte.

Mehr über die turbulente Transferwelt lesen Sie bei sport.de.

BVB sucht Verstärkung - und findet sie bei Guardiola?
13:31 Uhr

Trauer um Karl Quade

Der deutsche Behindertensport trauert um Karl Quade. Der frühere Para-Sportler und spätere Funktionär starb am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 71 Jahren. Dies teilte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mit und nannte Quade "Gesicht und Herz der Paralympischen Bewegung in Deutschland".

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Karl Quade gewann selbst einmal paralympisches Gold. (Foto: picture alliance/dpa)

Der gebürtige Essener Quade gehörte der deutschen Nationalmannschaft im Standvolleyball an und holte mit dieser Gold bei den Paralympics 1988 in Seoul, nachdem er 1984 in Los Angeles bereits Silber gewonnen hatte. Nach seiner aktiven Karriere war Quade ab 1996 als Chef de Mission des Team Deutschland Paralympics bei den Spielen im Einsatz. Seit 1995 war Quade Vizepräsident im DBS.

"Der Tod von Dr. Karl Quade trifft uns alle schwer. Mit ihm verlieren wir einen leidenschaftlichen Impulsgeber und einen überzeugten Träger des paralympischen Gedankens. In großer Dankbarkeit werden wir sein Vermächtnis bewahren und den von ihm geprägten Weg fortsetzen. Er war ein ausgewiesener Fachmann mit einem außergewöhnlichen Wissensspektrum, dabei immer authentisch, herzlich und sympathisch", sagt DBS-Präsident Hans-Jörg Michels.

Trauer um Karl Quade
12:40 Uhr

"Wird immer besser": Trainer feiert Florian Wirtz

Teammanager Arne Slot hat dem deutschen Nationalspieler Florian Wirtz nach dessen Premierentor für den FC Liverpool ein großes Lob ausgesprochen. "Ich finde, er hat schon einige gute Spiele für uns gemacht, aber ich habe auch das Gefühl, dass er mit jedem Spiel besser wird. Er wird immer fitter und kam seinem ersten Tor immer näher", sagte Slot: "Deshalb war es für mich keine Überraschung, dass er getroffen hat. Aber er selbst weiß wahrscheinlich am besten, dass ein Tor nicht genug ist. Er wird noch viele weitere Tore für uns schießen, aber mir hat seine Leistung über weite Strecken des Spiels sehr gut gefallen."

Wirtz hatte am Samstag in seinem 23. Einsatz für Liverpool den erlösenden ersten Treffer erzielt, beim 2:1 (2:0) gegen die Wolverhampton Wanderers traf er in der 42. Minute. "Wir freuen uns für ihn, und er sollte sich auch freuen", sagte Kapitän Virgil van Dijk: "Er gewöhnt sich immer mehr an die Intensität und die Art und Weise, mit der wir spielen."

"Wird immer besser": Trainer feiert Florian Wirtz
12:14 Uhr

Neuer Fortuna-Boss will mit Anfang weitermachen

Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf setzt unter der neuen sportlichen Führung weiterhin auf Trainer Markus Anfang. Dies bestätigte der Klub nach entsprechenden Medienberichten. Damit hat Fortuna nach der Trennung von Sportvorstand Klaus Allofs und Sportdirektor Christian Weber dem Cheftrainer trotz einer sehr mageren Bilanz von zwei Siegen aus zehn Spielen das Vertrauen ausgesprochen.

"Die Leistung der letzten Spiele, die Arbeit von Markus Anfang auf und neben dem Trainingsplatz und die Gespräche haben gezeigt, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind, um aus der schwierigen Lage wieder rauszukommen", teilte der neue Sportvorstand Sven Mislintat mit.

Neuer Fortuna-Boss will mit Anfang weitermachen
11:17 Uhr

"Ich bin so stolz": Texans-Siegesserie führt direkt in die Playoffs

Im Endspurt um die Play-offs der US-Football-Liga NFL haben die Houston Texans ihre Siegesserie fortgesetzt und sich damit ein Ticket gesichert. Dem Team um Quarterback C.J. Stroud gelang ein 20:16 bei den Los Angeles Chargers, es war der achte Sieg in Folge und der elfte der Spielzeit. Houston liegt nun gleichauf mit den ebenfalls bereits qualifizierten Chargers (11:5).

Die Texans konnten sich in Inglewood erneut auf ihre starke Defensive verlassen. "Ich bin so stolz auf die Jungs", sagte Stroud, "sie haben es das ganze Jahr über durchgezogen. Wir sind hart gebaut."

Ebenfalls am Samstag hielten die Baltimore Ravens ihre Play-off-Hoffnungen am Leben. Das Team aus dem Bundesstaat Maryland gewann bei den schon qualifizierten Green Bay Packers mit 41:24. Noch am Sonntag könnte Baltimore dennoch aus dem Rennen sein, wenn die Pittsburgh Steelers bei den schwachen Cleveland Browns gewinnen. Verliert Pittsburgh allerdings, dann gibt es in der kommenden Woche einen Showdown zwischen den Steelers und den Ravens.

"Ich bin so stolz": Texans-Siegesserie führt direkt in die Playoffs
10:14 Uhr

Deutscher Eishockey-Nachwuchs steuert auf nächsten Klassenerhalts-Thriller zu

Die deutschen Eishockey-Junioren haben bei der U20-WM einen Fehlstart hingelegt. Das Team von Bundestrainer Tobias Abstreiter kassierte beim 1:4 gegen die Slowakei seine zweite Niederlage im zweiten Spiel, zum Auftakt hatte es ein erwartbares 3:6 gegen Gastgeber und Titelverteidiger USA gegeben. Die deutsche U20 ist damit bereits unter Druck.

Gegen die Slowakei mit Dreierpacker Tomas Chrenko (11., 20., 34.) wurden Fehler direkt bestraft. Zwei Gegentreffer kassierte das deutsche Team in Unterzahl, ganz spät war Adam Belusko (60.) erfolgreich, als der deutsche Torhüter Linus Vieillard bereits für einen sechsten Feldspieler vom Eis gegangen war. Dustin Willhöft (52.), der für die Saskatoon Blades in Kanada spielt, erzielte das zwischenzeitliche 1:3 für Deutschland.

Bei dem Turnier im US-Bundesstaat Minnesota sind zahlreiche Scouts der nordamerikanischen Profiliga NHL dabei, Deutschland spielt einzig um den Klassenerhalt in der Top-Division. Dies gelang in den vergangenen beiden Jahren im jeweils dramatischen Entscheidungsspiel.

Deutscher Eishockey-Nachwuchs steuert auf nächsten Klassenerhalts-Thriller zu
09:28 Uhr

Viel Ärger und ein schwerer Vorwurf: Gladbachs Türkei-Leihe abgebrochen

Stürmer Tomas Cvancara hat seinen Leihvertrag beim türkischen Klub Antalyaspor aufgelöst und kehrt zu Jahresbeginn zum Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zurück. Dies teilte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder dem "Kicker" mit. "Wir können bestätigen, dass der Vertrag von Tomas in der Türkei gekündigt wurde", sagte Schröder: "Wir erwarten ihn zur Abreise zum Trainings-Kick-off am 2. Januar am Borussia-Park."

Zu den Hintergründen machte der Klub keine Angaben. In der Türkei kursieren Medienberichte, Cvancara habe bereits seit längerer Zeit kein Gehalt von Antalyaspor bezogen und deshalb Beschwerde beim Weltverband FIFA eingelegt. Aufgrund dieser Beschwerde sei er nicht mehr berücksichtigt worden. Der Tscheche hatte seit Juli auf Leihbasis in der Türkei gespielt. Sein Vertrag in Mönchengladbach läuft bis Ende Juni 2028.

Viel Ärger und ein schwerer Vorwurf: Gladbachs Türkei-Leihe abgebrochen
08:56 Uhr

Magic gewinnt mit da Silva: Deutscher EM-Held dreht Mega-Rückstand in Sieg

Mit einem gut aufgelegten Basketball-Europameister Tristan da Silva in den eigenen Reihen haben die Orlando Magic in der NBA einen eindrucksvollen Comeback-Sieg gefeiert. Das Team aus Florida gewann sein Heimspiel gegen die Denver Nuggets trotz eines zwischenzeitlichen 17-Punkte-Rückstands mit 127:126. Damit revanchierten sich die Magic auch für die Niederlage in Denver etwas mehr als eine Woche zuvor.

Da Silva kam von der Bank und steuerte 17 Punkte zum Sieg bei, seine höchste Punktzahl seit mehr als einem Monat. Herausragender Akteur bei Orlando war jedoch Anthony Black mit 38 Zählern. Die beiden Weltmeister Franz und Moritz Wagner fehlten weiterhin verletzt. Aufseiten der Nuggets dominierte einmal mehr Nikola Jokic das Geschehen, doch auch seine Gala mit 34 Punkten, 21 Rebounds und 12 Assists genügte Denver nicht zum Sieg.

Auch für Dennis Schröder und die Sacramento Kings gab es einen Erfolg zu bejubeln. Das Team aus Kalifornien gewann zu Hause gegen die Dallas Mavericks mit 113:107 und feierte seinen achten Saisonsieg. Nationalmannschafts-Kapitän Schröder kam wie gewohnt von der Bank und erzielte zehn Punkte, zudem gab er fünf Assists. Damit stand er aber im Schatten unter anderem von Russell Westbrook und Keon Ellis, die beide jeweils 21 Punkte erzielten.

Magic gewinnt mit da Silva: Deutscher EM-Held dreht Mega-Rückstand in Sieg
08:24 Uhr

Deutsche NHL-Stars freuen sich "alle so krass auf Olympia"

Wenn Anfang Februar die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina beginnen, erfüllt sich für viele Eishockey-Stars ein Traum. Erstmals seit 2014 in Sotschi sind die NHL-Profis wieder dabei - da wird die Vorfreude auch nicht von Fragezeichen um die Spielstätte gebremst. "Wir freuen uns alle so krass auf Olympia, deswegen wird das am Ende des Tages gar nicht so relevant sein", sagte der deutsche Nationalspieler John-Jason Peterka bei Sport1.

Die "PalaItalia Santa Giulia", in der 14.000 Zuschauer die NHL-Stars beim bestbesetzten Eishockeyturnier seit Olympia 2014 erleben sollen, ist bislang noch eine Baustelle. Die Eisfläche wird knapp einen Meter kürzer als in der NHL. "Ich glaube, die werden das schon irgendwie hinbekommen. Perfekt wird es wahrscheinlich nicht, aber das ist nicht wirklich so wichtig", sagte Peterka.

Neben dem Stürmer, der seit dieser Saison bei Utah Mammoth spielt, dürften in Italien auch Moritz Seider (Detroit Red Wings), Tim Stützle (Ottawa Senators) und vor allem Superstar Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) für Deutschland dabei sein.

Deutsche NHL-Stars freuen sich "alle so krass auf Olympia"
07:50 Uhr

Nationalspieler werden plötzlich zu Darts-Kommentatoren

Ricardo Pietreczko hatte nach seinem enttäuschenden Aus bei der Darts-WM nichts zu sagen und entschwand kommentarlos aus dem Alexandra Palace. Das konnte man von den beiden deutschen Fußballprofis Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach) und Maximilian Beier (Borussia Dortmund) nicht behaupten - das Duo besuchte in London nicht nur die Abendsession, sondern war plötzlich bei DAZN am Mikro zu hören.

Kleindienst und Beier sprachen über ihre Leidenschaft für Darts und ihren Blick auf das Fußball-Jahr 2026. Gladbach-Profi Kleindienst trug dabei einen Pullover mit der Aufschrift "The best time of the year". Darunter war eine Dartscheibe mit einer Weihnachtsmütze zu sehen.

Für Pietreczko lief der Abend weniger launig. Das 2:4 gegen Schwedens Debütant Andreas Harrysson ist für den 31-Jährigen ein bitterer Rückschlag. "Er ist kein angenehmes Los, aber ich würde tatsächlichen sagen, er ist eines der leichteren Lose in der dritten Runde", hatte Pietreczko zuvor in einem Interview bei Sport1 über den bärtigen Schweden gesagt. Harrysson hatte in Runde eins Ex-Europameister Ross Smith bezwungen.

Nationalspieler werden plötzlich zu Darts-Kommentatoren