Der Sport-Tag
10. März 2026
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22:45 Uhr

Partie abgebrochen: Eishockey-Profi muss wiederbelebt werden

Eine Eishockey-Partie in Österreich ist von einem schwerwiegenden Zwischenfall überschattet worden. Bei der ICE-Viertelfinalpartie zwischen dem Rekordmeister KAC aus Klagenfurt und dem ungarischen Team Fehervar gab es einen medizinischen Notfall. Betroffen war der vier Jahre lang in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aktive Profi Jordan Murray aus Kanada, wie der Klub auf seiner Website mitteilte.

Wie mehrere österreichische Medien berichteten, brach Murray zu einem frühen Zeitpunkt des Spiels ohne gegnerische Einwirkung auf dem Eis zusammen. Der 33-Jährige musste demzufolge auf dem Eis reanimiert und schließlich ins Krankenhaus gebracht werden. Das Spiel in Klagenfurt wurde in der 18. Minute beim Stand von 1:0 abgebrochen.

Murray stand für die deutschen Clubs Grizzlys Wolfsburg, Adler Mannheim und die Schwenninger Wild Wings unter Vertrag. Im vergangenen Sommer war er aus Deutschland nach Klagenfurt gewechselt.

Partie abgebrochen: Eishockey-Profi muss wiederbelebt werden
21:59 Uhr

Horrorabend in Champions League: Torwart-Debütant nach 17 Minuten ausgewechselt

Ein kurzer Abend zum Vergessen: Tottenham Hotspur hat im Champions-League-Achtelfinale bei Atlético Madrid seinen Torhüter-Debütanten Antonin Kinsky nach 17 verheerenden Minuten ausgewechselt. Der Tscheche war vor dem 1:0 für die Spanier durch Marcos Llorente (6.) mit Ball am Fuß weggerutscht, vor dem 2:0 durch Antoine Griezmann (14.) rutschte dann Micky van de Ven aus.

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Antonin Kinsky wurde nach 17 Minuten erlöst. (Foto: AP)

Nur 30 Sekunden später unterlief Kinsky erneut ein fataler Patzer, er trat bei einem Passversuch neben den Ball. Julian Alvarez schob ein (15.). Teammanager Igor Tudor beendete Kinskys Champions-League-Debüt danach umgehend, er brachte Guglielmo Vicario, den er wegen schwacher Leistungen eigentlich aus dem Tor genommen hatte. Vicario kassierte nur fünf Minuten später den vierten Treffer durch Robin Le Normand.    

Tottenham ist in der Premier League abstiegsbedroht, Tudor hat seine ersten drei Ligaspiele im Amt allesamt verloren.

Horrorabend in Champions League: Torwart-Debütant nach 17 Minuten ausgewechselt
21:33 Uhr

VAR-Saboteur noch immer auf der Flucht

Bei der Aufarbeitung der Sabotage an einem Videobeweis-Monitor durch einen vermummten Fan gibt es laut Fußball-Zweitligist Preußen Münster noch keine Informationen über den Verursacher. "Wichtige Erkenntnisse konnten gewonnen, der Täter aber noch nicht ermittelt werden", teilten die Westfalen mit. Der Verein arbeitet eigenen Angaben zufolge weiter intensiv an der Aufklärung des Zwischenfalls.

Beim 1:2 gegen Hertha BSC am Sonntag im Preußen-Stadion hatte Schiedsrichter Felix Bickel kurz vor der Pause auf dem Monitor am Spielfeldrand ein Foul des Münsteraners Niko Koulis am Berliner Michael Cuisance im Strafraum überprüfen wollen. Der Bildschirm blieb aber schwarz, weil ein Preußen-Fan kurz zuvor die Kabelverbindung getrennt hatte. Im Münsteraner Fanblock war kurz ein Banner hochgehalten worden, auf dem zu lesen war: "Dem VAR den Stecker ziehen."

Das Vorgehen sei laut Klub "extrem schnell und zielgerichtet" vonstattengegangen. "Der in diesem Bereich postierte Ordner und die Mitarbeiter des technischen Dienstleisters hatten leider keine Möglichkeit, die Situation in der Kürze der Zeit zu erkennen und darauf zu reagieren", teilte der Klub mit. Ein Schaden an dem Gerät sei nicht entstanden. Zusätzliches Ordnerpersonal habe die Technik anschließend geschützt.

VAR-Saboteur noch immer auf der Flucht
20:56 Uhr

Vincent Kompany geht kein Risiko bei Harry Kane

Fußball-Rekordmeister Bayern München startet ohne Stürmer Harry Kane in die K.-o.-Phase der Champions League. Der Engländer, der zuletzt wegen eines Schlags auf die Wade ausgefallen war, sitzt im Achtelfinal-Hinspiel bei Atalanta Bergamo (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker) zunächst auf der Bank. Stattdessen beginnt erneut Nicolas Jackson in der Sturmspitze.

Trainer Vincent Kompany nimmt sechs Änderungen an seiner Startelf vor. Im Vergleich zum 4:1 gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Freitag, bei dem Jackson Kane bereits ordentlich vertreten hatte, beginnen Jonathan Tah und Josip Stanisic anstelle von Min-Jae Kim und Tom Bischof in der Defensive an der Seite von Dayot Upamecano und Konrad Laimer, Aleksandar Pavlovic ersetzt Leon Goretzka im defensiven Mittelfeld.

Hinter Jackson bilden Michael Olise und Serge Gnabry mit Luis Díaz die offensive Dreierreihe, Lennart Karl und Jamal Musiala rücken auf die Bank. Zudem vertritt Jonas Urbig wie erwartet den erneut verletzten Kapitän Manuel Neuer.

Vincent Kompany geht kein Risiko bei Harry Kane
20:15 Uhr

Legende wütet: Neue Formel-1-Regeln "sind mir zu blöd"

Die Formel 1 startet in die neue Saison und hat mit der urtypischen Formel des Motorsports nicht mehr viel zu tun. Piloten der alten Vollgas-Schule sind verärgert. Motorsport-Urgestein Helmut Marko zieht eine erste drastische Bilanz, hat die Hoffnung aber nicht verloren.

Legende wütet: Neue Formel-1-Regeln "sind mir zu blöd"
19:09 Uhr

Nach nur acht Spielen: Piszczek schmeißt in Polen hin

Der ehemalige Bundesliga-Profi Lukasz Piszczek ist nach nur acht Spielen seinen Trainerjob beim polnischen Zweitligisten GKS Tychy wieder los. Wie der Klub bekannt gab, sei die Trennung in beidseitigem Einvernehmen erfolgt, "wobei die Interessen des Vereins an erster Stelle standen". Laut Medienberichten soll der ehemalige Dortmunder nach dem 0:4 bei Stal Mielec am vergangenen Wochenende mit seinem Rücktrittswunsch an die Verantwortlichen herangetreten sein.

Piszczek, der in seiner Zeit als Spieler mit dem BVB zweimal Meister und dreimal DFB-Pokalsieger wurde, hatte Tychy erst im November 2025 übernommen. Seitdem holte der Tabellenletzte nur zwei Punkte, der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt zehn Spieltage vor Schluss bereits sechs Zähler.

Nach nur acht Spielen: Piszczek schmeißt in Polen hin
18:20 Uhr

"Leider keine Zeit": Pöbelnder Mario Basler sagt HSV-Frauen ab

Mario Basler und der Frauenfußball - das bleibt ein schwieriges Thema. Der frühere Fußballstar hat eine Einladung des Hamburger SV zum DFB-Pokal-Viertelfinalspiel der Frauen am Mittwochabend gegen den FC Bayern München ausgeschlagen. Hintergrund: Der 57-Jährige hatte sich in einer Podcast-Reihe des Südwestrundfunks herablassend über Frauenfußball geäußert ("Das hat mit Fußball nichts zu tun"). Die Hamburgerinnen schrieben Basler daraufhin bei Instagram an: "Statt lange zu diskutieren, laden wir dich einfach ein", heißt es in dem Post. "Komm doch zu unserem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern München. Große Bühne, großer Sport - und wir wetten, nach 90 Minuten (oder mehr) siehst du den Frauenfußball mit anderen Augen."

Das Spiel findet am kommenden Mittwoch um 18.30 Uhr statt - Basler aber ist an diesem Abend verhindert. "Ich habe leider keine Zeit", sagte der frühere Nationalspieler von Werder Bremen und dem FC Bayern München dem "Hamburger Abendblatt". Mit seiner Show "Basler ballert" tritt er zeitgleich im Stadttheater Euskirchen auf.

"Leider keine Zeit": Pöbelnder Mario Basler sagt HSV-Frauen ab
17:24 Uhr

Überraschendes Alkohol-Geständnis: Luca Toni rechtfertigt seine Trinkkultur

Bayern Münchens früherer Stürmerstar Luca Toni hat mit dem Gerücht aufgeräumt, dass ihm als Italiener kein Bier schmecke. "Doch, doch, ich trinke gerne Bier", sagte der 48 Jahre alte Ex-Fußballer dem "Münchner Merkur" - und schränkte umgehend ein: "Aber nur, wenn ich Pizza esse. Zu Spaghetti trinke ich lieber Wein." Toni hatte anlässlich des Champions-League-Achtelfinals der Bayern gegen Atalanta Bergamo ein Interview gegeben.

Die Gelegenheit für bayerisches Bier kommt für den ehemaligen Nationalspieler, Weltmeister von 2006 und Bundesliga-Torschützenkönig bald: Zum Rückspiel in der Königsklasse zwischen den Münchnern und Atalanta am Mittwoch der nächsten Woche reise er als TV-Experte an. "Dann bleibe ich gleich für drei Tage in München", kündigte Toni bereits an. "Ich habe immer noch viele Freunde dort und freue mich sehr, sie und natürlich die Fans zu sehen."

Überraschendes Alkohol-Geständnis: Luca Toni rechtfertigt seine Trinkkultur
16:54 Uhr

Nach Wanner auch BVB-Profi: Rangnick angelt sich nächste WM-Option

Österreichs Teamchef Ralf Rangnick steht für die Fußball-WM im Sommer neben Paul Wanner eine weitere neue und namhafte Option zur Verfügung. Carney Chukwuemeka vom Bundesligisten Borussia Dortmund ist ab sofort für das österreichische Nationalteam spielberechtigt. Das geht aus den Daten der FIFA-Plattform zu Verbandswechseln hervor. Am Montag wurden demnach die Wechsel von Chukwuemeka und Wanner (PSV Eindhoven), der sich in der Vorwoche gegen eine Zukunft in der DFB-Auswahl entschieden hatte, genehmigt.

Das Duo könnte bereits in den Länderspielen in Wien gegen Ghana (27. März) und Südkorea (31. März) zum Einsatz kommen. Rangnick nominiert seinen Kader für die Tests am 16. März. Chukwuemeka wurde in Wien geboren und wuchs in England auf. Der Sohn nigerianischer Eltern durchlief auch mehrere U-Nationalteams auf der Insel. Seit Februar 2025 steht er beim BVB unter Vertrag, zuletzt fehlte der 22-Jährige aber mit muskulären Problemen.

Nach Wanner auch BVB-Profi: Rangnick angelt sich nächste WM-Option
16:11 Uhr

Deutsches Doppel-Silber und ein Disqualifikationsdrama

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Leonie Walter gewinnt erst Silber - und wird dann disqualifiziert. (Foto: picture alliance/dpa)

Das deutsche Team hat bei den Paralympischen Spielen in Italien bei den Wettkämpfen im Langlauf zweimal Silber gewonnen, aber auch eine Disqualifikation hinnehmen müssen. In der Klasse der sehbehinderten Frauen sicherte sich Linn Kazmaier mit Guide Florian Baumann im klassischen Sprint hinter der Russin Anastasija Bagijan die Silbermedaille. Teamkollegin Leonie Walter, die mit Guide Christian Krasman als Zweite ins Ziel gekommen war, wurde nachträglich wegen eines Verstoßes gegen die Technikregel am Anstieg auf den letzten Platz im Finale gesetzt. Dadurch rückte Kazmaier auf Platz zwei nach.

Kurz zuvor hatte bereits Sebastian Marburger, dem nach einem Motorradunfall das rechte Bein amputiert werden musste, bei seiner paralympischen Premiere ebenfalls in der Langlauf-Loipe für eine kleine Überraschung gesorgt. Im Zielsprint musste sich der 28-Jährige bei den stehenden Männern zwar dem belarussischen Sieger Raman Svirdydzenka geschlagen geben, sicherte sich aber die Silbermedaille.

Deutsches Doppel-Silber und ein Disqualifikationsdrama
15:37 Uhr

VW-Boss: "Sind mit Wolfsburg in kritischer Situation"

Der VfL Wolfsburg steckt tief in der Krise: Nach Jahren im sportlichen Mittelmaß könnte es trotz vielfältiger monetärer Mittel in dieser Saison etwas mit dem Abstieg in die 2. Bundesliga werden. Volkswagen-Boss Oliver Blume bleibt dennoch optimistisch. Neu-Trainer Hecking soll die Wende bringen.

VW-Boss: "Sind mit Wolfsburg in kritischer Situation"
14:52 Uhr

Abstiegskandidat schmeißt Trainer raus

Trainerwechsel im Abstiegskampf: Eintracht Braunschweig hat sich von Coach Heiner Backhaus getrennt. Der Fußball-Zweitligist aus Niedersachsen bestätigte die Entscheidung auf seiner Webseite, zuvor hatte es Medienberichte gegeben. Die Nachfolge ist noch offen. Die Löwen, die am Samstag beim 1:1 in Paderborn erst in letzter Minute den Ausgleich kassierten, müssen als Tabellen-15. um den Klassenerhalt bangen. Die Eintracht blieb zuletzt fünf Spiele ohne Sieg, die Situation im Rennen um den Ligaverbleib ist enorm eng.

Am Samstag (13 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) steht für Braunschweig ein wichtiges Duell mit Fortuna Düsseldorf an. Dann könnte schon ein neuer Trainer auf der Bank sitzen. Backhaus war im Sommer 2025 zu dem Traditionsklub gewechselt.

Abstiegskandidat schmeißt Trainer raus
14:27 Uhr

Erstmals treten Russen gegen Ukrainer bei Paralympics an

Bei den Langlaufwettbewerben der Paralympischen Spiele in Italien treffen erstmals auf paralympischer Bühne wieder russische und ukrainische Athletinnen und Athleten in Rennen direkt aufeinander. In der Sprint-Qualifikation der sitzenden Männer (9.55 Uhr) im italienischen Tesero geht der Russe Ivan Golubkov laut Startliste nur 30 Sekunden nach dem Ukrainer Pavlo Bal ins Rennen. In der Klasse sind zudem vier weitere Ukrainer am Start.

Kurz darauf (10.55 Uhr) folgt bei den sehbehinderten Frauen ein weiteres direktes Aufeinandertreffen: Die Russin Anastasiia Bagiian geht unmittelbar vor der Ukrainerin Oksana Shyshkova in das klassische Rennen über die Sprint-Distanz. Ihre ukrainische Teamkollegin Romana Obasheva folgt nur wenig später. Direkt vor der Russin starten zudem drei deutsche Athletinnen mit ihren Guides. Die Halbfinals beginnen ab 12.15 Uhr, die Finals stehen ab 13.20 Uhr auf dem Programm.

Erstmals treten Russen gegen Ukrainer bei Paralympics an
13:56 Uhr

Australischer Klub empfängt iranische Fußballerinnen mit offenen Armen

Nach ihrem Verbleib in Australien ist den fünf iranischen Fußball-Nationalspielerinnen eine neue sportliche Heimat in Aussicht gestellt worden. "Es wäre uns eine Ehre, euch unsere Türen zu öffnen und euch einen Ort zum Trainieren, Spielen und Dazugehören anzubieten", schrieb der Erstligist Brisbane Roar am heutigen Dienstag in einer Botschaft an die Spielerinnen, die aufgrund der drohenden Verfolgung in der Heimat Asyl in Australien erhalten.

Der Verein will nun prüfen, wie dies möglich gemacht werden kann. "Das sind Elite-Fußballerinnen - leidenschaftliche Frauen, die das Spiel genauso sehr lieben wie wir", schrieb der Klub an alle Mitglieder des iranischen Teams, die sich "in Australien ein neues Leben aufbauen" wollten: "Keine Politik. Keine Bedingungen. Nur Fußball, Gemeinschaft und ein herzliches Willkommen. Queensland ist jetzt euer Zuhause."

Nach dem Vorrunden-Aus bei der Asienmeisterschaft hatte es große Sorgen um die Nationalspielerinnen gegeben. Weil die Mannschaft beim ersten Gruppenspiel gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte, befürchteten Menschenrechtsgruppen nach der Rückkehr in die Heimat Repressalien. Nachdem fünf Frauen das Team vor der Abreise verlassen hatten, teilte die australische Regierung mit, dass die betreffenden Spielerinnen an einem sicheren Ort seien und Asyl erhalten würden.

Australischer Klub empfängt iranische Fußballerinnen mit offenen Armen
13:20 Uhr

Schnappt sich Hansi Flick den ablösefreien Julian Brandt?

Seit dem Wochenende ist klar: Die Zukunft von Fußball-Nationalspieler Julian Brandt ist offen. Der 29-Jährige verlängert seinen auslaufenden Vertrag bei Borussia Dortmund und verlässt den BVB nach fast 300 Pflichtspielen. Sein Ziel ist offenbar das Ausland, wie der TV-Sender Sky berichtet. Demnach beobachtet nicht nur der FC Arsenal die Lage um den Mittelfeldspieler, auch beim FC Barcelona soll man sich mit Brandt beschäftigen. Ganz unwahrscheinlich sei der Wechsel zu Trainer Hansi Flick nicht: Brandt spreche bereits Spanisch, seine Freundin komme aus Katalonien. Allzu konkret seien die Pläne aber nicht.

Schnappt sich Hansi Flick den ablösefreien Julian Brandt?
12:52 Uhr

Ex-Bayern-Ikone warnt vor dem BVB-Schreck

Luca Toni hat seinen ehemaligen Klub Bayern München vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo vor einem unerschrockenen und gefestigten Team gewarnt. "Sie dürfen ihren Gegner nicht unterschätzen. Die Atalanta-Spieler sind sehr selbstbewusst und sehr stolz, dass sie so weit gekommen sind", sagte der frühere Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga dem "Münchner Merkur"/"tz" vor dem Spiel am Abend (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker bei ntv.de) in Bergamo.

Als Grund für das zuletzt verbesserte Auftreten der Norditaliener machte Toni allen voran den Trainer verantwortlich. "Unter Palladino spielen sie einen starken Fußball. Er hat die Mentalität in der Mannschaft zum Positiven verändert", sagte der Weltmeister von 2006 über den Coach Raffaele Palladino, der Atalanta erst im November übernommen hatte. Der Tabellensiebte der Serie A ist unter dem 41-Jährigen deutlich widerstandsfähiger geworden. In den Playoffs der Königsklasse drehte Atalanta zuletzt gegen Borussia Dortmund eine 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel und siegte im eigenen Stadion 4:1.

Ex-Bayern-Ikone warnt vor dem BVB-Schreck
12:21 Uhr

Iran beschwert sich bei FIFA über Trump

Der iranische Fußballverband hat sich bei der FIFA über US-Präsident Donald Trump beschwert. Wie die Nachrichtenagentur AP im Fall der iranischen Fußballerinnen berichtet, habe der Verband die FIFA aufgefordert, Trumps "direkte politische Einmischung in den Fußball" zu überprüfen. Dass aber ausgerechnet der Weltverband FIFA, dessen Präsident Gianni Infantino beste Kontakte zu FIFA-Friedenspreisträger Trump pflegt, in dieser Sache aktiv wird, gilt als nahezu ausgeschlossen.

Trump hatte Australien aufgefordert, den iranischen Fußballerinnen, die beim Asia Cup gegen das Regime protestierten, Asyl zu gewähren. Bei mittlerweile fünf Spielerinnen ist das eingetreten.

Iran beschwert sich bei FIFA über Trump
11:47 Uhr

Tennisprofi zerlegt Schläger und wird ausgepfiffen

Alexander Bublik ist als Weltranglistenzehnter in der dritten Runde der Indian Wells Open klarer Favorit. Doch sein Gegner Rinky Hijikata macht dem Russen zu schaffen. Der Frust entlädt sich schließlich am Tennisschläger. Doch der Gefühlsausbruch bleibt ohne Effekt.

Tennisprofi zerlegt Schläger und wird ausgepfiffen
11:02 Uhr

Matthäus übt Kaffee-Kritik: "Wozu haben wir den VAR überhaupt?"

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat nach dem nächsten strittigen Vorfall in Köln harsche Kritik an den Video-Assistenten geübt. "Ich frage mich auch, was die Leute im Keller manchmal machen. Sitzen sie die ganze Zeit vor den Monitoren und prüfen jede einzelne Szene? Ab und zu hat man das Gefühl, die gehen zwischendurch mal einen Kaffee trinken", meinte Matthäus in seiner Sky-Kolumne. Es gebe durch den Videobeweis zwar viele korrigierte Fehlentscheidungen, aber "immer noch zu viele Fehler", sagte der TV-Experte. "Man fragt sich: Wozu haben wir ihn überhaupt?"

Matthäus bezog sich auch auf die Szene beim 1:2 des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund, die der Stadionsprecher Michael Trippel am Samstag in der Nachspielzeit der Bundesliga-Begegnung mit folgenden Worten kommentiert hatte: "In der 95. Minute hat es ein klares Handspiel eines Dortmunders im Strafraum gegeben und das guckt sich noch nicht einmal einer an!" Der Sky-Experte sieht es ähnlich: "Bei so einer Szene wie der in Köln muss man noch genauer draufschauen, wenn man nicht erkannt hat, was alle anderen, die die Bilder gesehen haben, erkannt haben. Vielleicht hat sich Benjamin Cortus im Keller die Szene nicht aus allen Perspektiven angesehen, ich weiß es nicht."

Matthäus übt Kaffee-Kritik: "Wozu haben wir den VAR überhaupt?"
10:11 Uhr

NBA stoppt Strip-Club-Deal

Die NBA hat Plänen der Atlanta Hawks für eine Werbeaktion mit einem Strip-Club einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Hawks hatten für das Heimspiel gegen Orlando Magic am Montag eine Zusammenarbeit mit dem in Atlanta ansässigen Erotikclub Magic City beabsichtigt. Wegen Bedenken der nordamerikanischen Basketballliga kam der Deal aber nicht zustande.

Die Liga teilte ihre Entscheidung nach einem Gespräch mit den Hawks mit. "Wir schätzen zwar die Sichtweise des Teams und den Wunsch, an der Aktion festzuhalten, haben aber von zahlreichen Beteiligten der Liga, darunter Fans, Partner und Mitarbeiter, erhebliche Bedenken vernommen", teilte NBA-Commissioner Adam Silver mit.

Die Hawks, erster NBA-Klub von Welt- und Europameister Dennis Schröder, hatten Magic City in einem Werbeartikel auf ihrer Webseite als "ikonische Kulturinstitution" bezeichnet und für das Heimspiel ein Angebot an Speisen, Musik und Fanartikeln angekündigt. Nach dem Scheitern des Deals zeigte sich der Klub enttäuscht, respektierte die Entscheidung aber. "Als Franchise setzen wir uns weiterhin dafür ein, das Beste von Atlanta authentisch zu präsentieren", hieß es in einer Mitteilung.

NBA stoppt Strip-Club-Deal
09:27 Uhr

Ohne Gnade: MLS sperrt zwei Spieler lebenslang

Wegen Sportwetten auch auf ihre eigenen Teams sind zwei Spieler der nordamerikanischen Fußballliga MLS lebenslang gesperrt worden. Der ghanaische Nationalspieler Yaw Yeboah, der 2023 mit Columbus Crew Meister wurde, und der in Ghana geborene US-Amerikaner Derrick Jones, der in der Nachwuchsakademie von Manchester City ausgebildet wurde, sollen nach Angaben der Liga 2024 und 2025 unter anderem auf ihre eigenen Spiele gewettet haben.

So setzten beide bei einem Spiel im Oktober 2024 darauf, dass Jones eine Gelbe Karte erhalten würde - was tatsächlich eintraf. Die Spieler hätten "vermutlich vertrauliche Informationen mit anderen Wettern geteilt", erklärte die MLS, stellte aber auch fest: "Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Wetten das Ergebnis eines Spiels beeinflusst haben."

Der 28-jährige Yeboah spielte in Frankreich, den Niederlanden, in Spanien und Polen, ehe er 2022 zu Columbus in die MLS wechselte. 2025 unterschrieb er beim Los Angeles FC, sein Vertrag wurde aber im Januar aufgelöst. Danach zog es ihn nach China. Der 29-jährige Jones stand unter anderem für Philadelphia, Nashville, Houston, Charlotte und Columbus auf dem Feld. Beide Spieler waren im Oktober vergangenen Jahres von der MLS vorläufig gesperrt worden.

Ohne Gnade: MLS sperrt zwei Spieler lebenslang
08:49 Uhr

Oktagon-Kämpfer kommt bei Unfall in NRW ums Leben

Er war in Deutschland ein Oktagon-Kämpfer der ersten Stunde, nun ist Ibrahim Cholo tot. Der 28-jährige Familienvater ist bei einem Verkehrsunfall gestorben. Wie die Polizei mitteilte, verlor der MMA-Kämpfer während der Fahrt durch Ennepetal am Sonntag die Kontrolle über seinen Wagen, geriet ins Schleudern und prallte gegen eine Hauswand. Durch den Aufprall wurde er laut Polizei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

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Cholo (r.) bei seinem Oktagon-Kampf gegen Jaime Cordero. (Foto: Oktagon MMA)

Cholo war 2022 Teil der "Oktagon Challenge", ein Casting-Format, in dem der Gewinner einen Platz beim ersten Deutschland-Event der tschechischen Organisation in Frankfurt gewinnen konnte. Der Kämpfer aus dem Düsseldorfer UFD Gym ging zwar nicht als Sieger aus der Show, einen Platz bei der Deutschland-Premiere bekam er trotzdem. Er stieg gegen Jaime Cordero in den Käfig - es war seitdem sein letzter Profi-MMA-Kampf.

Oktagon-Kämpfer kommt bei Unfall in NRW ums Leben
08:13 Uhr

Besoffen bei Olympia: Finnlands Skisprung-Trainer muss gehen

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Der finnische Skisprung-Trainer Igor Medved während des Skispringens der Herren von der Normalschanze im Predazzo-Skisprungstadion bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026. +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: picture alliance/dpa/Lehtikuva)

Der Alkoholvorfall bei den Olympischen Spielen kostet den slowenischen Cheftrainer der finnischen Skispringer den Job. Der auslaufende Vertrag mit Igor Medved wird nicht verlängert, dies berichtet der öffentlich-rechtliche TV-Sender Yle. Medved hatte während der Winterspiele die vorzeitige Heimreise antreten müssen, nach Medienangaben hatte er den Olympiasieg seines Landsmanns Domen Prevc zu ausschweifend im Quartier der Slowenen gefeiert.

Medved hatte mit den seit Jahren kriselnden Finnen zuletzt beachtliche Erfolge verzeichnet. Am Sonntag waren Antti Aalto und Niko Kytösaho im heimischen Lahti im Super-Team-Wettkampf auf Rang drei gelandet. Für Finnland, das einst Größen wie Matti Nykänen und Janne Ahonen hervorgebracht hatte, war es das erste Weltcuppodium seit dem Überraschungssieg von Anssi Koivuranta 2014 in Innsbruck. Medved hatte den Erfolg in Lahti nicht mehr an der Schanze erlebt, seit dem Vorfall werden die Springer von Lasse Moilanen betreut.

Besoffen bei Olympia: Finnlands Skisprung-Trainer muss gehen
08:02 Uhr

"Revolutionär": Ukrainischer Medaillengewinner feiert ChatGPT als Trainer

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Maksym Murashkovskyi (r.) glaubt an die revolutionäre Technik.

Der ukrainische Para-Biathlet Maksym Murashkovskyi führt seine erste Paralympics-Medaille auch auf die Unterstützung durch künstliche Intelligenz zurück. "In den vergangenen sechs Monaten habe ich mit ChatGPT trainiert", sagte der 25-Jährige nach dem Gewinn der Silbermedaille im Einzelrennen der sehbehinderten Männer bei den Paralympischen Spielen in Italien. Die KI habe durchaus Anteil an seinem Erfolg, betonte der Athlet. "Ich glaube daran. Es ist eine revolutionäre Technik", sagte er. Die Software habe ihm nicht nur bei taktischen Fragen unterstützt. "Es war etwa die Hälfte meines Trainingsplans, Motivation und vieles mehr. Es machte also einen großen Teil meines gesamten Trainings aus", erklärte Murashkovskyi. "Ich habe es als Psychologen, Trainer und manchmal sogar als Arzt genutzt."

"Revolutionär": Ukrainischer Medaillengewinner feiert ChatGPT als Trainer
07:06 Uhr

Gespräche mit Abwehr-Star stocken: Zieht der FC Bayern es diesmal durch?

In den Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung sind der FC Bayern München und Österreichs Fußball-Nationalspieler Konrad Laimer bislang nicht vorangekommen. Die Vorstellungen des deutschen Rekordmeisters und des Defensivallrounders liegen zu weit auseinander. "Wir würden gerne mit Konni verlängern. Gespräche gab es, momentan ruht es und das ist auch nicht schlimm", sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem Achtelfinal-Hinspiel am heutigen Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de) in der Champions League bei Atalanta Bergamo.

Es gebe keinen "Groll" und auch nichts "Böses", sagte Eberl. "Man hat Vorstellungen, wir haben Vorstellungen, die müssen zusammenpassen in irgendeiner Art und Weise. Momentan nicht, aber ist auch nicht schlimm." Mit Blick auf die Kaderkosten beim Rekordmeister soll die Gehaltsverbesserung nach Bayern-Wünschen nicht zu stark ausfallen.

Laimer, der besonders für seine Vielseitigkeit geschätzt wird, spielt seit Sommer 2023 für den FC Bayern. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2027. Am Ende der Vertragslaufzeit wäre der Österreicher 30 Jahre alt. Die Münchner hatten zuletzt signalisiert, in Verhandlungen stärker Grenzen setzen zu wollen. Der Vertragspoker mit dem Franzosen Dayot Upamecano hatte sich lange gezogen. Zwischenzeitlich hatten die Münchner das Angebot zurückgezogen, letztlich fanden die Verhandlungspartner trotzdem zueinander. Ob es bei Laimer ähnlich laufen könnte?

Gespräche mit Abwehr-Star stocken: Zieht der FC Bayern es diesmal durch?
06:36 Uhr

Neymar wirft wohl letzte WM-Chance mit fadenscheiniger Ausrede weg

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Hier lacht Neymar, im Sommer aber wohl nicht im Trikot der Brasilianer. (Foto: IMAGO/TheNews2)

Seine wohl letzte Chance, noch auf Brasiliens Fußball-WM-Zug aufzuspringen, verspielt Superstar Neymar wohl mit einer fadenscheinig anmutenden Ausrede. Der 34-Jährige trainierte laut seines Klubs FC Santos normal am Montag, wurde aber aus Gründen der "Belastungssteuerung" für das Ligaspiel am Dienstag bei Mirassol FC aus dem Kader gestrichen.

Ausgerechnet für diese Partie hat Selecao-Trainer Carlo Ancelotti sein Kommen angekündigt. Der Italiener wollte sich vor Ort ein Bild vom dreimaligen WM-Teilnehmer machen, der Ende Februar mit zwei Toren beim 2:1-Erfolg über Vasco da Gama aus Rio de Janeiro seine Klasse aufblitzen ließ. Doch nach seinem Kreuzbandriss im linken Knie im Oktober 2023 und einem erneuten operativen Eingriff am selben Gelenk im vergangenen Dezember zwickt es den Olympiasieger von 2016 immer wieder im Oberschenkel.

Und so will Neymar lieber seine letzte Karte am Sonntag im Derby gegen den Erzrivalen Corinthians SC aus Sao Paulo ausspielen. Dann weilt Ancelotti aber in Rio de Janeiro beim dortigen Klassiker Botafogo gegen Flamengo. Am Tag darauf verkündet der 66-Jährige sein Aufgebot für die letzten ernsthaften Testspiele Ende März auf der US-Tour gegen Frankreich und Kroatien. Mit Neymar auf der Vorabliste, aber nun wohl ohne ihn im endgültigen Aufgebot.

Neymar wirft wohl letzte WM-Chance mit fadenscheiniger Ausrede weg
05:43 Uhr

Ehemaliger Bundesliga-Profi Löwen trauert um seine Frau

Der frühere Bundesligaprofi Eduard Löwen trauert um seine Frau Ilona, die am Montag nach langer schwerer Krankheit an Krebs gestorben ist. Das teilte Löwens aktueller Klub St. Louis City aus der amerikanischen Major League Soccer auf X und Instagram mit.

"Wir trauern mit Edu und allen, die von diesem Verlust betroffen sind, und bitten die Gemeinde, sie in dieser schweren Zeit in ihre Gebete einzuschließen. Ilona war ein leuchtendes Beispiel für Liebe, Demut und Güte und wird uns sehr fehlen", schrieb der Verein und veröffentlichte ein Statement von Löwens Pastor Marc Sikma: "Edu und Ilona haben ihr Leben auf den Glauben an Christus gegründet, und es tröstet uns zu wissen, dass Ilonas Leiden nun ein Ende hat und sie in der ewigen Gegenwart ihres Erlösers weilt."

Löwen hatte bereits vor geraumer Zeit die Krebserkrankung seiner Frau öffentlich gemacht und sich für die große Anteilnahme bedankt. Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler war einst in der Bundesliga für den 1. FC Nürnberg, Hertha BSC, FC Augsburg und den VfL Bochum aktiv. Seit 2022 spielt er in St. Louis.

Ehemaliger Bundesliga-Profi Löwen trauert um seine Frau