Blamage im FA Cup: Havertz und Arsenal scheitern
Triple-Traum geplatzt: Kai Havertz und der FC Arsenal sind im Viertelfinale des FA Cup an einem Zweitligisten gescheitert. Beim FC Southampton verlor der Spitzenreiter der englischen Premier League völlig überraschend mit 1:2 (0:1).
Ross Steward (35.) und Shea Charles (85.) trafen für den Underdog um den deutschen Teammanager Tonda Eckert, der seine Ungeschlagen-Serie auf 15 Spiele ausbaute. Der eingewechselte Viktor Gyökeres sorgte nach starker Vorarbeit von Havertz zwischenzeitlich für den Ausgleich der Gunners (68.), die Teammanager Mikel Arteta keinesfalls mit einer B-Elf aufbot.
Drei Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon war Arsenal zwar spielbestimmend, die Saints jedoch zielstrebiger. Der ehemalige Heidenheimer Leo Scienza verpasste mit seinem Lattenschuss das 2:0 (62.), Bayern-Leihgabe Daniel Peretz hielt mehrmals glänzend, auch der ehemalige Nürnberger Caspar Jander spielte stark.
Bereits am Nachmittag hatte Florian Wirtz mit dem FC Liverpool ein Debakel erlebt und 0:4 (0:2) bei Manchester City um Dreierpacker Erling Haaland verloren. Zudem gewann der FC Chelsea deutlich mit 7:0 gegen den Drittligisten Port Vale, den letzten Halbfinalisten ermitteln am Montag West Ham United und das von Daniel Farke trainierte Leeds United.
Nico Schlotterbeck verteidigt sich nach Interview-Wirbel
Nico Schlotterbeck hat im Vertragspoker mit Borussia Dortmund eine baldige Entscheidung angedeutet. "Ich hatte ein gutes Gespräch mit Lars und Ole. Wir führen die Gespräche diese Woche weiter. Dann wird es, glaube ich, nicht mehr lange dauern, bis ich eine Entscheidung treffe", sagte der 26-Jährige nach dem 2:0 beim VfB Stuttgart bei Sky. Er könne sich "natürlich vorstellen, hier zu bleiben. Trotzdem müssen alle Gespräche funktionieren und wir hoffen, dass wir diese Woche gute führen."
Seine deutliche Klarstellung nach dem Länderspiel gegen Ghana unter der Woche hatte für großes Aufsehen gesorgt. "Ich war sehr verwundert und wollte mich nur verteidigen", sagte der Nationalspieler: "Ich wollte das klarstellen, weil es natürlich viel gegen meine Person war. Wenn ein Medium schreibt, dass ich diese Woche unterschreibe und ich unterschreibe dann nicht, stehe ich auch blöd da. Ich kann es niemandem so richtig recht machen."
Er habe gewusst, "dass dann Gegenwind kommt, auch zu meiner Person. So ist das Fußball-Geschäft. Das war nicht böse gemeint gegenüber euch (den Journalisten, d. Red) und den BVB-Fans", führte der Innenverteidiger aus: "Ich wollte einfach mal von Ole den Standpunkt hören, wie er das angeht. Deshalb wollte ich das revidieren, was in den Medien stand."
Die sportlichen Schlagzeilen am Abend
Gnabrys Jubel in kurioser Goretzka-Hose verwirrt Kompany
Nach dem knappen Sieg des FC Bayern gegen den SC Freiburg sorgt Serge Gnabry für den wohl kuriosesten Moment des Abends: Er jubelt in einer Hose voller Gesichter von Leon Goretzka. Trainer Vincent Kompany wirkt sichtlich irritiert: "Ich habe total keine Ahnung."
Mitchell Weiser lässt Lage bei Werder Bremen eskalieren
Mitchell Weiser spielte gar nicht mit, trotzdem war der verletzte Profi von Werder Bremen nach seiner Generalkritik am Klub und dem 1:2 (0:1) gegen RB Leipzig in aller Munde. Der 31-Jährige rechnete bei Sky bemerkenswert offen mit der Vereinsführung ab und sorgte damit mitten im Kampf gegen den Abstieg für Unruhe, Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz reagierte säuerlich - und kündigte ein ernstes Gespräch an.
"Ich habe nur Bruchstücke mitbekommen. Ich kann dazu noch nicht so viel sagen, aber das werden wir natürlich intern aufarbeiten", sagte Fritz nach der Partie über Weisers Interview in der Halbzeitpause. Weiser, der nach seinem Kreuzbandriss im Sommer nach eigenen Angaben kurz vor seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining steht, äußerte offen sein Unverständnis über die strategische Ausrichtung des Vereins. Im vergangenen Sommer seien "viele Dinge passiert", die "für mich fragwürdig waren. Ich warte daher auf Signale, dass wir wieder in die Richtung gehen, in der wir mit Ole Werner waren", sagte Weiser. Werder hatte sich von Werner getrennt, nachdem dieser seinen Vertrag nicht verlängern wollte. Danach wechselte der 37-Jährige nach Leipzig.
Tabellenplatz 14 und Abstiegskampf stellt Weiser, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft, nicht zufrieden. "Der ganze Verein hat eigentlich nach etwas anderem gestrebt als dem, wo wir jetzt stehen. Ich will dort auch hin, deshalb hoffe ich, dass wir das gemeinsam gestalten können", sagte er: "Neben der Entlassung von Ole sind auch wichtige Entscheidungen im Kader getroffen worden. Es sind Spieler gegangen, denen wir jetzt nachtrauern." Und: "Diese Entscheidungen waren für mich etwas fahrlässig."
Real Madrid verliert überraschend gegen Team von Ex-Bayern-Star
Real Madrid hat die Generalprobe vor dem Champions-League-Kracher gegen den FC Bayern verpatzt. Die Königlichen verloren bei Abstiegskandidat RCD Mallorca um Trainer Martin Demichelis, ehemals Abwehrspieler der Münchner, überraschend mit 1:2 (0:1) und drohen damit im Meisterrennen mit dem FC Barcelona früh den Anschluss zu verlieren. Mit einem Sieg bei Atlético Madrid könnten die Katalanen am Samstagabend bis auf sieben Punkte davonziehen.
Real spielte am Samstag mit einer Formation, die so ähnlich auch am Dienstag im Viertelfinal-Hinspiel der Königsklasse beginnen könnte. Vinicius Junior wurde anfangs geschont, dafür stand Kylian Mbappé erstmals seit dem 21. Februar wieder in der Startelf. Doch Manu Morlanes (41.) und Vedat Muriqi (90.+1) schockten die überlegenen Madrilenen. Auch die Einwechslung von Vinicius Junior in der 59. Minute konnte das Spiel nicht mehr kippen, es gelang lediglich der zwischenzeitlich Ausgleich durch Eder Militao nach einer Ecke (88.). Nach fünf Pflichtspielen riss damit die Siegesserie des Teams von Álvaro Arbeloa.
So steht's um Bayerns Superstürmer Harry Kane
Der FC Bayern hofft weiter auf einen Einsatz von Torjäger Harry Kane im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid. "Die Physios arbeiten daran. Er ist ständig auf dem Gelände und lässt sich pflegen. Wir glauben daran, dass es funktioniert", sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem 3:2 (0:0)-Erfolg der Münchner beim SC Freiburg.
Die furiose Aufholjagd nach einem 0:2-Rückstand im Breisgau verpasste Kane aufgrund von Sprunggelenk-Problemen. Am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker bei ntv.de) soll der Engländer beim Rekordsieger der Königsklasse aber wieder auf Torejagd gehen. "Ich bin grundsätzlich ein positiv denkender Mensch", sagte Eberl.
In Freiburg schonte Trainer Vincent Kompany zunächst einige Stammkräfte. Michael Olise und Konrad Laimer wurden in der zweiten Halbzeit eingewechselt, Dayot Upamecano kam gar nicht zum Einsatz. Die zuletzt verletzt fehlenden Jamal Musiala und Alphonso Davies brachte Kompany im Verlauf der zweiten Hälfte.
Gregoritsch sorgt für großen Fairplay-Moment in Bundesliga
An seiner alten Wirkungsstätte im Hamburger Volksparkstadion hat Michael Gregoritsch als Spieler des FC Augsburg neue Sympathien gesammelt. Kurz vor der Pause im Bundesliga-Spiel entschied Schiedsrichter Deniz Aytekin auf Foul an Gregoritsch durch HSV-Spielmacher Fabio Vieira in aussichtsreicher Position für die Gäste. Im TV war dann zu sehen, wie der Österreicher im Gespräch mit Aytekin deutlich machte, dass er nur ausgerutscht sei. Daraufhin nahm der Schiri die Entscheidung zurück und bedankte sich bei Gregoritsch. Auch Vieira klatschte sich mit seinem Gegenspieler ab.
"Wenn der Gregoritsch zugegeben hat, dass es kein Foul war beziehungsweise den Schiedsrichter auch darauf hingewiesen hat, so sah es zwischendurch aus, dann ist das natürlich sehr fair und hervorzuheben", sagte HSV-Sportdirektor Claus Costa bei Sky. "Für uns ist es natürlich gut, dass es eben kein Foul war, dass der Freistoß nicht mehr zustande gekommen ist." Auf den TV-Bildern war zu sehen, dass Augsburgs Stürmer bei der Aktion an der Strafraumgrenze Vieira versehentlich am Fuß getroffen hatte. Beide Spieler mussten kurz behandelt werden. Anschließend befragte Aytekin den Augsburger Profi.
VfL Osnabrück ist in 3. Liga nicht mehr zu schlagen
Der VfL Osnabrück strebt unbeirrt dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga entgegen. Der Drittliga-Spitzenreiter gewann sein Heimspiel gegen den Aufsteiger und abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt 05 souverän mit 4:0 (2:0). Niklas Wiemann (27. Minute), Lars Kehl (37.), Robin Meißner (61.) und Frederik Christensen (83.) waren für die Mannschaft von Trainer Timo Schultz erfolgreich.
Die Niedersachsen spielten souverän und abgeklärt. Immer höher wurde der Druck auf die Schweinfurter. Die Gäste wehrten sich nach Kräften, hatten der spielerischen Überlegenheit des Teams von der Bremer Brücke aber zu wenig entgegenzusetzen. So gab es für den VfL den siebten Sieg und das mittlerweile zwölfte ungeschlagene Spiel in Serie.
Weiter geht es für das Schultz-Team schon am Dienstag (19 Uhr/MagentaSport). Auf dem Programm steht dann das Top-Duell beim MSV Duisburg.
Pep Guardiola überrascht seine Bosse
Vertraglich ist Pep Guardiola zwar noch bis zum Juni 2027 an Manchester City gebunden, doch in den vergangenen Monaten verdichteten sich die Anzeichen, dass der Star-Coach sein Amt schon im Sommer 2026 niederlegen könnte. Englischen Medien zufolge wollte der Katalane der Klubspitze schon in der vergangenen Länderspielpause mitteilen, wie seine Entscheidung ausfällt. Doch dazu ist es nicht gekommen. Laut jüngsten "Telegraph"-Informationen bleibt es vorerst auch dabei.
Die Zeitung berichtet, dass Guardiola sich mit seiner Entscheidung nun doch bis zum Saisonende Zeit lassen will. Der 55-Jährige wolle erst im Mai genau analysieren, wo das Team unter ihm steht und wie er sich fühlt. Erst danach wird er dem Bericht zufolge entscheiden, ob er noch ein weiteres Jahr dranhängt. Die unklare Zukunft von Guardiola ist auf der Insel schon seit Monaten ein großes Thema. Die Sorgen vor seinem Rückzug sind bei Man City so groß, dass der Markt längst nach potenziellen Nachfolgern sondiert wird. In diesem Zusammenhang wurde auch immer wieder Bayern-Trainer Vincent Kompany als Kandidat genannt. Aber auch Bundestrainer Julian Nagelsmann soll auf Citys Liste stehen.
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Der FC Bayern stellt 40-Jährigen ins Tor (kleiner Scherz)
Manuel Neuer bestreitet sein erstes Bundesligaspiel als 40-Jähriger. Der Torwart des FC Bayern steht nach fast einem Monat Verletzungspause in der Partie beim SC Freiburg wieder zwischen den Pfosten. Neuer hatte am 6. März im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (4:1) einen "kleinen Muskelfaserriss" erlitten. In der Zwischenzeit feierte der Weltmeister von 2014 am 27. März seinen runden Geburtstag.
Neuer ist der elfte Profi, der in diesem Alter noch in der Eliteklasse aktiv war. "Das Schönste ist, dass ich wieder spielen kann und wieder fit bin", sagte der Keeper, dessen Zukunft über das Saisonende hinaus ungewiss ist, kurz vor dem Anpfiff bei Sky.
Da die Bayern die Bundesliga dominieren und der neuerliche Meistertitel nur noch Formsache scheint, richten sich bereits alle Augen auf den Kracher im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker bei ntv.de) bei Rekordsieger Real Madrid. Dabei steht Harry Kane im Mittelpunkt. Im Breisgau fehlte der Starstürmer wegen Sprunggelenk-Problemen. Zudem schonte Trainer Vincent Kompany einige Stars. Dayot Upamecano, Alphonso Davies, Michael Olise und Konrad Laimer saßen zunächst auf der Bank.
Sabine Winter greift nach der Tischtennis-Sensation
Tischtennis-Spielerin Sabine Winter steht im Halbfinale des World-Cup-Turniers in Macau. Die 33-Jährige vom TSV Dachau setzte sich im Viertelfinale mit 4:0 (11:7, 11:9, 11:9, 11:8) gegen die Weltranglisten-Achte Wang Yidi aus China durch. Am Sonntag geht es für Winter gegen die chinesische Titelverteidigerin und Weltmeisterin Sun Yingsha um den Einzug in das Endspiel.
Der World Cup ist im Tischtennis das wichtigste internationale Turnier nach den Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen. "Ich bin sehr glücklich, dass ich bei diesem Prestigeturnier im Halbfinale stehe", sagte Winter. Elf Jahre nach der Deutschen Petrissa Solja ist die Dachauerin die erste Europäerin, die wieder unter den besten vier Spielerinnen dieser Veranstaltung steht.
Noch vor dem Anpfiff: Hansa Rostock schafft Weltrekord
Exakt 42,37 Meter sind es geworden: Damit hat ein Caterer den Rekord für das längste Fischbrötchen der Welt nach Rostock geholt. Am Vormittag hatte das Catering-Team des Ostseestadions stundenlang Hunderte Bismarckheringe, Salatblätter, Gewürzgurken und Zwiebeln ausgelegt und die Brötchenteile so ineinander gesteckt und miteinander verbacken, dass sie als ein Brötchen gelten. Das Rekord-Institut Deutschland bestätigte bereits den neuen Rekord.
Das meterlange Brötchen war im Umlauf des Heim-Stadions des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock aufgebaut worden - dort wo es auch sonst während der Fußballspiele Wurst, Brötchen und Getränke gibt. Um den Rekord zu schaffen, hatte das Catering-Unternehmen W.Holz eigenen Angaben zufolge zuvor 120 Kilogramm Hering bestellt. Nach dem Rekord sollten die Brötchen im und vor dem Stadion verkauft werden. Die gesamten Einnahmen kommen den Tafeln Mecklenburg-Vorpommern zugute. Der Rekordversuch ist Teil des Aktionstages "Hansa für MV", bei dem nicht nur Geld für die Tafeln gesammelt, sondern auch auf das Thema Organspende aufmerksam gemacht werden soll. Zum Heimspiel von Hansa Rostock gegen Viktoria Köln werden rund 25.500 Besucherinnen und Besucher erwartet worden.
Tritt in den Schritt: Ex-Leverkusener sorgt für Eklat
Der Ex-Leverkusener Moussa Diaby hat im Trikot des saudischen Fußball-Erstligisten Al-Ittihad für einen Eklat gesorgt. Der Franzose sah am Freitagabend nach einem Tritt in den Schritt seines Gegenspielers die Rote Karte. Für den 26-Jährigen war es bereits der zweite Platzverweis der Saison, ihm droht nun eine lange Sperre.
Diaby stand nach einem Gerangel mit dem Rücken zu Abdulrahman Al-Dakheel, holte dann mit dem linken Fuß aus und traf Al-Dakheel mit der Hacke im Unterleib. Der Referee zog nach kurzem Kontakt mit dem Videoschiedsrichter die Rote Karte. Diaby hatte in seiner Zeit in Leverkusen von 2019 bis 2023 nie Rot und nur einmal Gelb-Rot gesehen. Nach einem Jahr bei Aston Villa spielt er seit Juli 2024 für Al-Ittihad.
Basketball-Legende Pesic hört doch nicht so richtig auf
Svetislav Pesic kann sich eine Aufgabe bei den Basketballern des FC Bayern über das Ende seiner Trainerlaufbahn hinaus "sehr gut vorstellen". In München werde er "sowieso bleiben, warum dann nicht auch bei den Bayern? In welcher konkreten Funktion, weiß ich noch nicht", sagte Pesic im Interview mit Sport1.
Der 76 Jahre alte Serbe, der Deutschland 1993 zum EM-Titel geführt hatte, hatte den FC Bayern im Dezember nach der Trennung von Gordon Herbert übernommen und war damit für eine zweite Amtszeit nach München zurückgekehrt. Für das Ende der Saison kündigte er sein Karriereende als Cheftrainer an. Der Plan sei jedoch, "dass es immer weitergeht", sagte Pesic: "Trainer werde ich nicht mehr sein, aber ich möchte trotzdem im Basketball bleiben. Wie genau, weiß ich noch nicht." Über eine Funktion bei den Münchnern werde er mit den Verantwortlichen "nach der Saison" sprechen, so Pesic. Nun sei erst einmal der "gesamte Fokus" darauf ausgerichtet, "Meister zu werden".
Erste Europäerin seit 2015: Deutsche überraschend im Welt-Cup-Halbfinale
Tischtennis-Spielerin Sabine Winter steht im Halbfinale des World-Cup-Turniers in Macau. Die 33-Jährige vom TSV Dachau setzte sich im Viertelfinale mit 4:0 (11:7, 11:9, 11:9, 11:8) gegen die Weltranglisten-Achte Wang Yidi aus China durch. Am Sonntag geht es für Winter gegen die chinesische Titelverteidigerin und Weltmeisterin Sun Yingsha um den Einzug in das Endspiel.
Der World Cup ist im Tischtennis das wichtigste internationale Turnier nach den Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen. "Ich bin sehr glücklich, dass ich bei diesem Prestigeturnier im Halbfinale stehe", sagte Winter. Elf Jahre nach der Deutschen Petrissa Solja ist die Dachauerin die erste Europäerin, die wieder unter den besten vier Spielerinnen dieser Veranstaltung steht.
BVB-Star Guirassy trifft offenbar Zukunftsentscheidung
Seit Wochen wird Serhou Guirassy beim BVB als Abschiedskandidat gehandelt. Nun soll der Stürmer auch selbst die Entscheidung getroffen haben, seine Karriere in Dortmund nicht weiter fortzusetzen. Der Stürmer will die Schwarz-Gelben laut "Bild"-Zeitung im Sommer verlassen, sofern er ein gutes Angebot von einem anderen Klub vorliegen hat. Dieser Entschluss sei mittlerweile beim 30-Jährigen gereift, heißt es.
Die BVB-Bosse dürften mit dieser Entscheidung nicht unzufrieden sein. Schon seit Wochen wird berichtet, dass Guirassy auf der internen Verkaufsliste steht. Zumindest auf dem Papier könnte ein Transfer problemlos über die Bühne gehen, denn im Vertrag des Stürmers gibt es eine Ausstiegsklausel, die bei rund 35 Millionen Euro liegen soll. Einziger Haken: Besagte Klausel gilt erst ab dem 01. Juli. Bedeutet: Wollen die Schwarz-Gelben vorher Planungssicherheit, müsste die Ablöse mit einem anderen Verein erst ausgehandelt werden. Dass der BVB in diesem Fall die vollen 35 Millionen bekommt, wäre zwar möglich, ist aber nicht garantiert.
Hoffnung kann den Dortmunder Verantwortlichen machen, dass es bereits zahlreiche Vereine geben soll, die an Guirassy interessiert sind. Neben Klubs aus Saudi-Arabien führen auch Spuren zur AC Mailand und Fenerbahçe Istanbul. Tottenham gilt ebenfalls als potenzieller Abnehmer.
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Spanisches Talent bei zwei Bundesligisten gehandelt
Die Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und RB Leipzig werden als Interessenten an einer Verpflichtung eines spanischen Offensivtalents genannt. Doch auch der italienische Rekordmeister Juventus Turin soll auf den Youngster aufmerksam geworden sein. Den 21 Jahre alten Iván San José Cantalejo, kurz Chuki, zieht es nach Angaben der spanischen Zeitung "AS" im kommenden Sommer weg von seinem Ausbildungsklub Real Valladolid.
Der VfB Stuttgart soll dem Bericht zufolge schon im vergangenen Sommer ein Auge auf den offensiven Mittelfeldspieler geworfen haben. Das Interesse sei nicht abgeklungen, heißt es. Denn: Chukis Vertrag beim Zweitligisten läuft im Sommer aus, der Offensivspieler wäre also ablösefrei zu haben. Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig könnte indes auf den Plan treten, sollte Senkrechtstarter Yan Diomande nach nur einer Saison schon wieder weiterziehen. Der 19 Jahre alte Ivorer zählt mit zehn Toren und sieben Vorlagen in der laufenden Bundesliga-Saison zu den großen Entdeckungen, bei den Sachsen ist er noch bis 2030 vertraglich gebunden.
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Für 70 Millionen Euro? FC Liverpool hat wohl nächsten Bayer-Spieler im Visier
Schlägt der FC Liverpool ein Jahr nach dem Wirtz-Transfer erneut in ganz großem Stil in der Fußball-Bundesliga zu? Laut "SportsBoom"-Angaben sind die Reds an einer Verpflichtung von Bayer Leverkusens Malik Tillman interessiert.
Zwar steht der 23-jährige Mittelfeldspieler noch bis 2030 bei der Werkself unter Vertrag, doch das soll Arne Slot und Co. nicht sonderlich stören. Es heißt, dass Liverpool versuchen will, die Bayer-Bosse mit einem Angebot in Höhe von 70 Millionen Euro von einem Transfer zu überzeugen.
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"Abschied fällt extrem schwer": Deutsche Nationalspielerin verlässt New York
Das WNBA-Team New York Liberty hat den kurzfristigen Abgang von Basketball-Nationalspielerin Nyara Sabally bedauert. "Der Abschied von Nyara fällt uns extrem schwer", sagte Jonathan Kolb, General Manager des Profiteams und fügte an: "Wir sind ihr dankbar für alles, was sie für dieses Team geleistet hat." Sabally war am Freitag ebenso wie Nationalspielerin Luisa Geiselsöder im Expansion Draft der Liga ausgewählt worden, beide müssen nun kurzfristig umziehen. Die neu gegründeten Franchises Toronto Tempo und Portland Fire wählten Sabally (26/Center) und Geiselsöder (26/Center) an den Positionen vier und fünf aus.
Sabally habe in ihren vier Jahren in New York "Professionalität, Bescheidenheit und eine ausgeprägte Teamorientierung" vorgelebt und sich "zu einem wertvollen Mitglied unserer Mannschaft entwickelt", sagte Kolb weiter: "Ihre Leistung in Spiel 5 der Finals 2024 wird für immer Teil der Liberty-Geschichte sein und war maßgeblich für unseren ersten Titel." Auch die Dallas Wings, bisheriges Team von Geiselsöder, waren wenig begeistert. "Der Expansion Draft ist immer ein schwieriger Tag", sagte Klubboss Curt Miller: "Es ist immer schwer zu akzeptieren, dass man Spielerinnen verliert, die man schätzt und an die man glaubt."
Ein Toter bei "Zwischenfall" vor Peru-Superclásico
Vor dem Superclásico zwischen den Fußballklubs Alianza und Universitario in Perus Hauptstadt Lima ist bei einem "Zwischenfall" mindestens eine Person ums Leben gekommen, 47 weitere wurden verletzt. Das teilte das peruanische Gesundheitsministerium mit. Der Vorfall ereignete sich am Freitag während einer Veranstaltung im Alejandro-Villanueva-Stadion, der Heimat von Alianza. Zur Ursache machten die Behörden bislang keine konkreten Angaben.
Gesundheitsminister Juan Carlos Velasco bestätigte die Opferzahlen. "Es hat einen bedauerlichen Zwischenfall im Stadion gegeben, bei dem 47 Menschen verletzt wurden. Leider gibt es einen Todesfall", sagte Velasco Medienvertretern. Nach Angaben des Ministers wurden 39 Verletzte in Krankenhäuser in der Region Lima gebracht, drei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand. Zunächst war von einem Einsturz eines Teils der Stadionmauer die Rede gewesen. Alianza widersprach dieser Darstellung jedoch. In einem Beitrag im sozialen Netzwerk X erklärte der Verein, der Unfall sei nicht durch "den Einsturz von Mauern oder strukturelle Schäden des Sportkomplexes" verursacht worden. Das Derby findet trotzdem statt.
Ferrari-Ikone wettert: "Die Formel 1 braucht Verstappen nicht"
Der ehemalige britische Formel-1-Pilot und Vize-Weltmeister von 1999 Eddie Irvine kann der inzwischen mehrfach von Max Verstappen geäußerten Kritik an den neuen Regeln wenig abgewinnen. "Die Formel 1 braucht Max nicht, es gibt genügend talentierte Piloten", sagte die Ferrari-Ikone im Interview mit der "Gazzetta dello Sport". Nicht nur einmal hatte der Niederländer einen Abschied aus der Königsklasse angedeutet, da ihm die neue Auto-Generation überhaupt nicht gefällt.
Irvine fügte hinzu: "Für ihn ist es hart, nur unten in der Tabelle zu stehen, aber wenn er an sein Gehalt denkt, gibt es sicher 50 Millionen gute Gründe zu bleiben." Verstappen, bis 2028 an Red Bull gebunden, ist der Top-Verdiener der Formel 1. Sein Basis-Gehalt beträgt 65 Millionen US-Dollar, hinzu kamen in 2025 elf Millionen Dollar an Bonuszahlungen. Gegenwind war dem vierfachen Weltmeister zuletzt auch aus anderer Richtung entgegengeweht. Ex-Pilot Martin Brundle sagte in einem Sky-Podcast: "Entweder geh, oder hör auf, davon zu reden!" Einen ersten Abstecher in eine andere Serie hat Verstappen zuletzt gemacht: Auf der Nordschleife stieg er ins GT3-Auto von Mercedes-AMG, im Mai fährt er beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
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Bayern-Boss Max Eberl ist absolut begeistert
Vor fast zwei Jahren suchte Max Eberl händeringend nach einem Trainer für den FC Bayern, heute klopft er sich angesichts der Entscheidung für Vincent Kompany deutlich vernehmbar auf die Schulter. "Auch wenn er erst 40 wird: Er gehört schon jetzt zur ganz großen Trainer-Gilde", sagte der Sportvorstand im Gespräch mit dem "Münchner Merkur"/"tz" über den Belgier. Kompany, fügte Eberl hinzu, sei solch ein großer Trainer, "weil er ein sehr schlauer, intelligenter Mensch" sei. "Das Wort Mensch bitte unterstreichen! Die Leute hatten schon immer Respekt vor ihm. Aber er lässt diesen Respekt jeden Tag wachsen. Indem er einfach er selber ist."
Den "Kompany-Faktor" spürten sie beim FC Bayern "jeden Tag", sagte Eberl. Der Coach habe "sich seit unserem ersten Gespräch nicht verändert, nur weiterentwickelt. Die Erfahrung, die er als Kapitän einer großen Mannschaft gemacht hat, überträgt er vor jedem Spiel. Diese Qualität ist großartig, seine Gelassenheit tut uns sehr gut."
Kompany war vor der Saison 2024/25 vom FC Burnley, mit dem er aus der Premier League abgestiegen war, nach München gekommen. Zuvor hatte Eberl einige Absagen renommierter Trainer kassiert. Doch Kompany, einst Weltklasse-Verteidiger und Kapitän von Manchester City, überzeugte sofort. In der ersten Saison gewann er mit den Bayern die Meisterschaft, in diesem Jahr haben die Münchner Chancen auf das Triple. Er besitzt einen Vertrag bis 2029.
Real-Experte Oliver Kahn erklärt, was das Bernabeu ausmacht
An seine Auftritte im Estadio Santiago Bernabéu, dem Fußball-Tempel von Real Madrid, kann sich Oliver Kahn gut erinnern. Und der frühere Torwart weiß genau, was seine Nachfolger beim FC Bayern im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker) erwartet. "90 Minuten im Bernabéu sind so anstrengend wie nirgendwo sonst", sagte Kahn im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
Der 56-Jährige erklärte: "Das Publikum in Madrid ist deutlich intensiver als in Barcelona, man hat das Gefühl, alles drückt dich nach unten. Die Atmosphäre kann einen einschüchtern. Und jetzt, mit dem Dach, wird das noch verstärkt." Kaum jemand kennt die Herausforderung Real Madrid so gut wie Kahn und nur wenige haben sie so oft erfolgreich gemeistert. 2000 gehörte er zur Bayern-Elf, die als erste deutsche Mannschaft ein Spiel im Bernabéu gewann. Insgesamt feierte er sieben Siege gegen die Königlichen (ein Unentschieden, vier Niederlagen), in der Ära Kahn verdienten sich die Bayern als "Bestia Negra" den Respekt der Spanier.
Nach Verletzungsschreck: Diagnose bei Lakers-Superstar Doncic da
Basketball-Superstar Luka Doncic wird den Los Angeles Lakers für den Rest der NBA-Hauptrunde fehlen. Wie der Klub mitteilte, hat sich der Slowene eine Zerrung des linken Oberschenkelmuskels zugezogen und wird die verbleibenden fünf Spiele der regulären Saison verpassen. Ob Doncic in den Playoffs einsatzfähig sein wird, ist offen.
Der Ausfall trifft die Lakers hart. Das Team hat sich zwar bereits für die Endrunde qualifiziert, liegt als Dritter der Western Conference aber nur einen Sieg vor den viertplatzierten Denver Nuggets. Doncic ist mit im Schnitt 33,5 Punkten pro Partie der beste Scorer der Liga und steuerte zudem 8,3 Assists sowie 7,7 Rebounds bei. Der 27-Jährige hatte sich am Donnerstag im dritten Viertel der deutlichen 96:139-Niederlage gegen Titelverteidiger Oklahoma City Thundder verletzt.
Werder-Boss spricht über peinliches Leih-"Missverständnis"
Bei Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz hat die Kritik der vergangenen Wochen Spuren hinterlassen. "Es macht was mit mir. Ich bin im 20. Jahr bei Werder. Werder ist nicht irgendein Verein für mich; ich habe eine enge emotionale Bindung", sagte Fritz im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Auf der Sachebene ist alles an Kritik okay. Doch sollte es niemals persönlich werden. Vor allem das Verstecken hinter Pseudonymen im Internet stört mich."
Der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten war während der Talfahrt des Klubs für viele Fans zum Gesicht der Krise geworden, auch weil Werder unter seiner Führung im Winter ein Fehler unterlaufen war. Fritz nahm fälschlicherweise an, dass der Verein die Anzahl von Leihspielern ausgeschöpft habe. "Es gab ein internes Missverständnis. Dann war das Thema in der Welt, und wir haben Fehler in der Kommunikation nach außen gemacht. Es lief sportlich nicht bei uns; auch deswegen wurde das Thema groß und größer", sagte Fritz, ergänzte aber: "Wäre uns im Winter dadurch etwas weggebrochen an Möglichkeiten auf dem Transfermarkt, weil wir auf dem falschen Pfad unterwegs waren, hätte ich die harte Kritik eingesteckt. Das war aber nicht der Fall. Wir konnten agieren und reagieren. Nur hat das niemand hören wollen."
Nach der Entlassung von Trainer Horst Steffen Anfang Februar und einem holprigen Start unter dessen Nachfolger Daniel Thioune fing sich Bremen zuletzt mit drei Siegen aus vier Spielen. Vor dem 28. Spieltag gegen RB Leipzig (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) hat Werder vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16.
Deutsches Rad-Ass nimmt kurzfristig weiteres Rennen ins Programm
Radsport-Ass Florian Lipowitz hat nach seinem starken Auftritt bei der Katalonien-Rundfahrt kurzfristig ein weiteres Rennen ins Programm genommen und startet ab Montag bei der Baskenland-Rundfahrt. Der 25 Jahre alte Tour-de-France-Dritte wolle "das Momentum aus Katalonien nutzen und seine Form bewusst unter Rennbedingungen weiterentwickeln", teilte sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe mit. Lipowitz hatte bei der am vergangenen Sonntag beendete Volta a Catalunya den dritten Platz belegt und sich dabei in stärkerer Form als sein neuer Teamkollege Remco Evenepoel gezeigt.