Der Sport-Tag
18. Februar 2026
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20:58 Uhr

Lipowitz absolviert erfolgreiche Rundfahrt-Auftaktetappe

Deutschlands Radsportstar Florian Lipowitz ist bei der Auftaktetappe der Algarve-Rundfahrt mit dem Hauptfeld ins Ziel gekommen. Für den Vorjahresdritten der Tour de France war es erst der zweite Auftritt in dieser Saison. Zuvor hatte der 25-Jährige nur das Teamzeitfahren auf Mallorca bestritten und sich an der Seite von seinem neuen Red-Bull-Teamkollegen Remco Evenepoel direkt den ersten Sieg gesichert.

Die erste Etappe in Portugal gewann der Franzose Paul Magnier nach 183,5 Kilometern von Vila Real de Santo Antonio nach Tavira im Massensprint vor Jordi Meeus aus Belgien und dem Tschechen Pavel Bittner. Bester Deutscher war Pascal Ackermann, der als Siebter ins Ziel sprintete. Am Donnerstag führt der zweite Tagesabschnitt über 147,2 Kilometer von Portimao nach Foia. Die Algarve-Rundfahrt endet am Sonntag.

Lipowitz absolviert erfolgreiche Rundfahrt-Auftaktetappe
20:05 Uhr

Olympioniken lachen über eigene Aussprache

Für die App für die Olympischen Winterspiele sollen die Teilnehmenden ihren Namen in der korrekten Aussprache einsprechen. Daraus machen sich einige der Athletinnen und Athleten einen Spaß und betonen ihre Namen in kreativen Formen.

Olympioniken lachen über eigene Aussprache
19:25 Uhr

Unfassbar bitter: Deutscher Weltmeister fällt erneut aus

Nur neun Tage nach dem Comeback hat Welt- und Europameister Franz Wagner den nächsten Rückschlag erlitten und fehlt Orlando Magic in der NBA erneut auf unbestimmte Zeit. Nach Klubangaben soll erst in drei Wochen entschieden werden, wie es mit dem deutschen Basketballstar weitergeht. Wagner, der in der nordamerikanischen Profiliga bereits 26 Saisonspiele verpasst hat, plagen weiter Schmerzen im linken Knöchel.

Aktuelle bildgebende Untersuchungen hätten gezeigt, dass Wagner "zusätzliche Zeit und Rehabilitation" benötige, bevor er wieder "voll ins Basketballtraining" einsteigen könne, teilte Orlando mit. Der 24-Jährige hatte Anfang Dezember eine schwere Knöchelverstauchung erlitten und war erst bei seinem "Heimspiel" Mitte Januar in Berlin gegen die Memphis Grizzlies aufs Parkett zurückgekehrt. Nur wenige Tage später folgte eine weitere Pause, nun ist Wagner zum dritten Mal in der laufenden Spielzeit raus. "Es ist schön, wieder dabei zu sein", hatte Wagner zuletzt gesagt und nach vorn geschaut, "wir brauchen jeden Sieg, den wir holen können". Jetzt kam das erneute Aus. Orlando liegt im Osten als Tabellensiebter außerhalb der direkten Play-off-Ränge - von 54 Spielen gingen 24 verloren. Nach der Allstar-Pause geht es in der Nacht zu Freitag bei den Sacramento Kings weiter.

Unfassbar bitter: Deutscher Weltmeister fällt erneut aus
17:57 Uhr

Bundesliga-Torwart entschuldigt sich für Trainerwechsel

Werder Bremens Torwart Mio Backhaus tut die Trennung von dem ehemaligen Werder-Trainer Horst Steffen leid. "Natürlich hat uns das weh getan. Hätten wir Punkte geholt, wäre er noch im Amt. Es ist auch eine Verantwortung von uns. Ein gutes Gefühl war das nicht", sagte der 21-Jährige in einer Medienrunde vor dem Abstiegskampfduell beim FC St. Pauli (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN). "Ich persönlich durfte unter Horst meine ersten Schritte als Profi bei Werder machen. Ich bin ihm da sehr dankbar."

Die Bremer hatten sich vor zwei Wochen nach nur acht Monaten von Steffen getrennt. Jetzt versucht der neue Trainer Daniel Thioune, den Tabellen-16. der Fußball-Bundesliga vor dem Abstieg zu retten. "Bisher habe ich einen sehr positiven Eindruck von ihm. Ich habe das Gefühl, dass er uns weiterhelfen kann", sagte Backhaus.

Bundesliga-Torwart entschuldigt sich für Trainerwechsel
16:42 Uhr

Annika Morgan verpasst nur knapp sensationelle Medaille

Annika Morgan konnte nur noch warten und zittern, doch ein sensationelles Happy End blieb der Snowboarderin aus Mittenwald am Ende eines nervenaufreibenden Wettbewerbs im Slopestyle verwehrt. Bis zur letzten Starterin im letzten Run lag die 24-Jährige auf Rang drei, dann schob sich Weltmeisterin Zoi Sadowski Synnott aus Neuseeland noch vorbei auf den zweiten Platz. Gold gewann überraschend Mari Fukada aus Japan, Bronze deren Teamkollegin Kokomo Murase, die zuvor schon Gold im Big Air gewonnen hatte.

Morgans Rückstand auf das Podium war am Ende groß, mehr als sieben Punkte fehlten ihr zur ersten Medaille für die deutschen Freestyle-Snowboarder seit dem Olympiasieg von Nicola Thost in der Halfpipe 1998 in Nagano. Nach zwei starken Runs durch den Parcours im Snow Park von Livigno durfte die ehemalige Eiskunstläuferin dennoch hoffen. Im Gegensatz zu Sadowski Synnott, Olympiasiegerin 2022 in Peking und letzte Starterin des Feldes, konnte sie im dritten Run aber nicht mehr nachlegen.

Annika Morgan verpasst nur knapp sensationelle Medaille
15:38 Uhr

Hund läuft auf Olympia-Strecke und löst Zielfoto aus

Die Olympischen Winterspiele in Italien sind um die nächste sehenswerte Anekdote reicher. In der Teamsprint-Qualifikation der Ski-Langläuferinnen mischt plötzlich ein Vierbeiner mit. Auf der Schlussgeraden taucht ein großer, grauer, wolfsähnlicher Hund auf, der den Olympionikinnen bis ins Ziel hinterherjagt.

Hund läuft auf Olympia-Strecke und löst Zielfoto aus
14:48 Uhr

Rassismus-Eklat in Champions League: UEFA kündigt Ermittlungen an

Der mutmaßliche Rassismus-Vorfall im Playoff-Hinspiel der Champions League zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid hat ein Nachspiel. Die Europäische Fußball-Union UEFA kündigte an, die vor allem von Real-Star Vinícius Junior erhobenen Vorwürfe gegen Benfica-Profi Gianluca Prestianni zu untersuchen. Der 20-Jährige soll Vinícius Junior nach dessen Siegtor und einem von den Benfica-Spielern als provokant wahrgenommenem Jubel rassistisch beleidigt haben.

Prestianni bestritt dies in einer Stellungnahme auf Instagram: "Ich möchte klarstellen, dass ich zu keinem Zeitpunkt rassistische Beleidigungen gegen Vinícius Junior gerichtet habe, der leider das, was er zu hören glaubte, falsch interpretiert hat." Er sei niemals rassistisch gegenüber irgendjemandem gewesen und bedauere, dass ihn Real-Spieler bedroht hätten.

Prestianni hatte sich bei der verbalen Auseinandersetzung das Trikot über Mund und Nase gezogen. "Rassisten sind vor allem Feiglinge. Sie müssen sich das Trikot in den Mund stopfen, um ihre Schwäche zu demonstrieren", schrieb Vinícius Junior bei Instagram. "Doch sie genießen den Schutz anderer, die theoretisch zur Bestrafung verpflichtet sind." Schiedsrichter François Letexier aus Frankreich hatte nach der Vinícius-Junior-Beschwerde die Partie am Dienstagabend im Estádio da Luz für mehrere Minuten unterbrochen. Mit gekreuzten Armen hatte er angezeigt, dass das Anti-Rassismus-Protokoll der UEFA durchlaufen wird.

Rassismus-Eklat in Champions League: UEFA kündigt Ermittlungen an
13:24 Uhr

Superstar zerlegt Olympia-Reporter: "Lächerlich" - Ski-Ikone bricht in höhnisches Lachen aus

Freestyle-Ski-Superstar Eileen Gu hat in ihrer Karriere viele Medaillen gewonnen, davon etliche in Gold. Bei Olympia holt sie nun zweimal Silber. Als ein Reporter sie darauf anspricht, bricht ein höhnisches Lachen aus der 22-Jährigen heraus. Bissig bedankt sie sich dennoch für die "lächerliche" Frage.

Superstar zerlegt Olympia-Reporter: "Lächerlich" - Ski-Ikone bricht in höhnisches Lachen aus
12:45 Uhr

Langlauf-Gigant Klaebo baut seinen unheimlichen Rekord weiter aus

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Kläbo jubelt auf der Zielgeraden über den Sieg. (Foto: picture alliance/dpa)

Norwegens Skilanglaufstar Johannes Hösflot Klaebo hat seine Rekordshow bei den Olympischen Winterspielen fortgesetzt und zwei weitere Meilensteine erreicht. Der Rekord-Olympiasieger holte am Mittwoch in Val di Fiemme im Teamsprint als erster Wintersportler seine zehnte olympische Goldmedaille.

Mit seinem fünften Gold bei den laufenden Wettbewerben stellte Klaebo zudem die Bestmarke des legendären US-Eisschnellläufers Eric Heiden ein, der 1980 in Lake Placid als einziger Wintersportler fünfmal triumphiert hatte. Am Samstag (11 Uhr/ARD und Eurosport und im Liveticker auf ntv.de) über 50 km besitzt der 29 Jahre Ausnahmeathlet eine weitere Goldchance.

Drei Tage nach seinem Staffelerfolg, mit dem er zum alleinigen Rekord-Winterolympioniken geworden war, setzte sich Klaebo mit Einar Hedegart im Finale vor den USA und Italien durch. Das deutsche Duo mit Jakob Moch und Jan Stölben verkaufte sich im Finale über sechs im Wechsel gelaufene 1,5-km-Runden teuer und landete schließlich auf dem neunten Platz. Die bislang einzige deutsche Männer-Medaille im Teamsprint hatten Axel Teichmann und Tim Tscharnke 2010 in Vancouver mit Silber geholt.

Langlauf-Gigant Klaebo baut seinen unheimlichen Rekord weiter aus
12:22 Uhr

Jürgen Klopp widerspricht Uli Hoeneß: "Sehe das anders"

Jürgen Klopp hat Uli Hoeneß widersprochen und sieht sich in seiner Rolle als globaler Fußball-Chef von Red Bull gut aufgehoben. "Das ist für mich keine Rolle, die zu ihm passt", hatte Bayern Münchens Ehrenpräsident gesagt und in der "Bild" betont, er sehe Klopp nur als Trainer und nichts anderes. Klopp entgegnete dort nun, er respektiere Hoeneß schon immer aufs Allerhöchste und dessen Meinung erst recht. "Aber seine Meinung muss ja nicht immer deckungsgleich mit meiner sein. Und in dem Fall sehe ich es ein bisschen anders", sagte der 58-Jährige.

Der einstige Trainer von Mainz 05, Borussia Dortmund und des FC Liverpool muss dagegen aus Sicht von Hoeneß auf dem Fußballplatz stehen und könnte auch einmal das Amt des Bundestrainers übernehmen. "Das ist keiner, der für Vorträge durch die Welt fliegt", sagte Hoeneß. Derzeit besucht Klopp die Olympischen Winterspiele in Italien und war dort unter anderem als Gast bei den Biathlon-Wettbewerben zu sehen.

Jürgen Klopp widerspricht Uli Hoeneß: "Sehe das anders"
11:37 Uhr

Ex-Nationalspieler verlässt Schalke vorzeitig

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Dzeko (l.) ist da und Younes geht. (Foto: IMAGO/RHR-Foto)

Zweitliga-Spitzenreiter FC Schalke 04 und Amin Younes gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Verein mitteilte, wurde der bis zum Saisonende gültige Vertrag des Offensivspielers in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Grund sind die geringen Einsatzchancen des 32 Jahre alten früheren Fußball-Nationalspielers.

Dies werde Younes persönlichem Anspruch nicht gerecht. "Entsprechend wollen wir ihm die Gelegenheit geben, unter anderem die letzten Chancen, die die noch offene Wintertransferfenster bieten, zu nutzen", begründete Sportvorstand Frank Baumann die Entscheidung.

Younes war im Frühjahr 2024 als vereinsloser Spieler zu den Königsblauen gekommen und hielt sich dort zunächst in der Reserve fit. Im Juni 2024 erhielt er einen Profikontrakt über zwei Jahre. Seither absolvierte er insgesamt 31 Partien für Schalke. "Ich bin sehr dankbar für meine Zeit auf Schalke und die Erfahrungen, die ich hier sammeln durfte", sagte Younes.

Ex-Nationalspieler verlässt Schalke vorzeitig
10:56 Uhr

Mourinho geht Vinícius Jr. an: "Warum jubelst du so?"

Beim einem Champions-League-Spiel soll Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon Real-Spieler Vinícius Júnior nach dessen Torjubel mehrmals rassistisch beleidigt haben. Trainer José Mourinho stellt sich hinter seinen Stürmer.

Mourinho geht Vinícius Jr. an: "Warum jubelst du so?"
10:23 Uhr

Hund als Gaststarter beim Teamsprint

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Nahiara Diaz Gonzalez hat einen Hund getroffen. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Tierischer Trubel beim Teamsprint der Skilangläuferinnen: Während der Qualifikation in Lago di Tesero ging ein großer grauer Hund unbekannter Herkunft auf Entdeckungstour. Das freundliche Tier preschte die Zielgerade hinunter und jagte spielerisch die letzten Starterinnen der ersten Runde Richtung Ziellinie. Dort beschnupperte der Loipen-Hund neugierig die Argentinier Nahiara Diaz Gonzalez, ehe er sich nach absolviertem Auslauf zufrieden hechelnd "festnehmen" und tätscheln ließ. Gefahr für Tier wie Teamsprinterinnen bestand zu keinem Zeitpunkt.

Hund als Gaststarter beim Teamsprint
09:24 Uhr

Wilde Bundesliga-Gerüchte um Leon Goretzka

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Leon Goretzka macht bald die Flatter.

Die Gerüchteküche rund um die sportliche Zukunft von Leon Goretzka brodelt immer heißer. Nachdem der FC Bayern zuletzt bestätigte, dass der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem Mittelfeldstar nicht weiter verlängert wird, sollen schon mehrere Top-Klubs aus Europa auf den Plan getreten sein. Aber auch ein Verbleib in der Bundesliga scheint noch möglich. Wie die "Sport Bild" vermeldete, soll sich Bayer Leverkusen ernsthaft für den 31-Jährigen interessieren. Nach Informationen des Fachmagazins hat sich die Werkself sogar schon bei dem Berater von Leon Goretzka gemeldet, um auszuloten, ob eine Verpflichtung im Sommer dieses Jahres grundsätzlich vorstellbar sei.

Bayer Leverkusen sucht aktuell intensiv nach einem neuen Führungsspieler für das zentrale Mittelfeld. Die Rolle hatte bis zum letzten Sommer Granit Xhaka inne, wirklich adäquat nachbesetzt wurde sie bislang noch nicht. Wie es weiter heißt, sollen die Rheinländer aber nicht allzu gute Chancen haben, Goretzka nach acht Jahren beim FC Bayern auch tatsächlich ablösefrei verpflichten zu können.

Neben den Gehaltsforderungen des Nationalspielers, die bei deutlich über zehn Millionen Euro liegen sollen, könnte sich auch die Konkurrenz aus dem europäischen Ausland als zu groß erweisen. Mit Atlético Madrid aus Spanien, dem FC Arsenal aus England und AC Mailand aus Italien wurden zuletzt gleich drei Schwergewichte aus europäischen Top-Ligen mit dem gebürtigen Bochumer in Verbindung gebracht.

Mehr zu Leon Goretzka hier bei den Kollegen von sport.de

Wilde Bundesliga-Gerüchte um Leon Goretzka
08:50 Uhr

Der tragische Grund für die legendären norwegischen Curling-Hosen

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Magnus Ramsfjell (v.r.n.l), Martin Sesaker und Bendik Ramsfjell in Aktion. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Als Tribut für den an Krebs gestorbenen früheren Kapitän haben die norwegischen Curler bei Olympia die legendären bunten Hosen zurückgebracht. Beim 4:7 gegen Schweden in Cortina d'Ampezzo präsentierte sich das Team in den Hosen mit dem markanten Rautenmuster in den Nationalfarben rot-blau-weiß. Diese hatte die Auswahl um den damaligen Skip Thomas Ulsrud bei früheren Winterspielen berühmt gemacht. "Wir dachten, ein Spiel zu Ehren des alten Teams und in der kompletten norwegischen Tracht auf dem Eis wäre einfach großartig", sagte Norwegens aktueller Kapitän Magnus Ramsfjell. "Thomas war ein unglaublicher Mensch, ein unglaublicher Curler und hatte eine große Leidenschaft für Curling und für alles, was mich interessierte. Seine Energie war einfach fantastisch."

Ulsrud war im Jahr 2022 im Alter von 50 Jahren an Krebs gestorben. Er hatte mit seinem Team bei den Winterspielen 2010 in Vancouver nicht nur Silber geholt, sondern auch mit den ungewöhnlichen Hosen für Furore gesorgt. Diese hatten eine eigene Facebook-Seite mit zahlreichen Followern, auch König Harald V. erhielt ein Exemplar. Bei den vorigen Partien während der Winterspiele in Italien hatte das aktuelle norwegische Curling-Team gewöhnliche, einfarbige Hosen getragen. Zu diesen werde man für die weiteren Partien wahrscheinlich auch wieder zurückkehren, sagte Curler Martin Sesaker. "Wir haben noch nicht oft in diesen Hosen gespielt, daher fühlen wir uns darin noch nicht ganz wohl. Es war als Hommage gedacht, eine einmalige Sache."

Der tragische Grund für die legendären norwegischen Curling-Hosen
07:53 Uhr

Jürgen Klopp kann "Hansis" Karriere-Ende kaum glauben

Ein berühmter Gast mischt sich in die Menge am Zieleinlauf des deutschen Monobob-Dreifacherfolgs: Jürgen Klopp. Der Kult-Trainer zeigt sich "massiv beeindruckt" von den Höchstleistungen der Sportler. Allerdings kann er kaum glauben, dass der deutsche Gold-Rodler Johannes "Hansi" Lochner abtreten will.

Jürgen Klopp kann "Hansis" Karriere-Ende kaum glauben
07:10 Uhr

Uli Hoeneß attackiert Gianni Infantino

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß sorgt sich bei der aktuellen Teilnehmerzahl von 48 Teams an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko um die Gesundheit der Spieler. "Ich finde maximal 32 Teilnehmer richtig. Ich bin der Meinung, dass die Qualität der Spiele immer weiter verwässert wird und die Verletzungsgefahr immer weiter steigt. Das merken heute bereits alle Klubs", sagte der 74-Jährige im zweiten Teil eines "Bild"-Interviews. Als Hoeneß 1974 mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel holte, waren nur 16 Teams bei der Endrunde in Deutschland am Start.

Auch gegen den FIFA-Chef Gianni Infantino teilte Hoeneß aus. Besonders die Verleihung des Friedenspreises an US-Präsident Donald Trump gefiel ihm nicht. "Mit dieser Preisverleihung kann ich nichts anfangen, sie wirkte deplatziert", sagte Hoeneß. Infantino müsse sich als FIFA-Präsident um den Fußball kümmern, das sei schwer genug. "Ich erwarte von ihm, dass er den Fußball immer in den Vordergrund stellt und alles andere zweitrangig behandel."

Uli Hoeneß attackiert Gianni Infantino
06:27 Uhr

Auf Bett in Flieger verfrachtet: Lindsey Vonn zeigt komplizierte Heimreise

Damit Lindsey Vonn nicht noch mehr körperliche Schäden erleidet, muss sie während der gesamten Heimreise zurück in die Vereinigten Staaten im Bett liegen bleiben. Auf ihrem Instagram-Account zeigt sie, wie das aussieht.

Auf Bett in Flieger verfrachtet: Lindsey Vonn zeigt komplizierte Heimreise
05:45 Uhr

DSV droht historisch schlechte Olympia-Bilanz

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Auch Maskottchen Jürgen Klopp konnte nichts gegen die schwache Bilanz der Biathleten ausrichten. (Foto: picture alliance/dpa)

Emma Aicher schlug gleich zweimal zu, Philipp Raimund einmal richtig und dann noch die Mixed-Staffel im Biathlon - aber sonst? Mit bislang nur vier Medaillen (einmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze) droht dem Deutschen Skiverband bei den Winterspielen von Mailand und Cortina eine historische Negativbilanz.

Das numerisch schwächste Abschneiden seit der Wiedervereinigung gab es 1992, als in 33 Wettbewerben in Biathlon (sechs), Langlauf (zehn), Nordischer Kombination (zwei), Ski alpin (zehn), Ski-Freestyle (zwei) und Skispringen (drei) insgesamt acht Medaillen gewonnen wurden: Sieben im Biathlon und eine im Alpin. 34 Jahre später gibt es in diesen sechs Sportarten schon 57 Wettbewerbe (11/12/3/10/15/6).

Nach dem Tiefpunkt 1992 war die Ausbeute des DSV bei Winterspielen immer zweistellig. 1994 gab es in 35 Wettbewerben 13 Medaillen, 1998 exakt dieselbe Bilanz. 2002 wurde mit 19 Medaillen in 40 Wettbewerben ein bis heute gültiger Rekord verzeichnet.

Vier Jahre später waren es 18 Plaketten in 42 Entscheidungen, 2010 15 in 44. 2014 reichte es noch für elfmal Edelmetall bei 50 Wettkämpfen, 2018 waren es 16 in 51. Vor vier Jahren in Peking ergatterten die deutschen Athletinnen und Athleten auf Skiern erneut elf Medaillen bei damals 55 Entscheidungen. In Mailand und Cortina bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten, um das Abschneiden aufzuhübschen.

DSV droht historisch schlechte Olympia-Bilanz