Vor Gizeh-Pyramide: Boxweltmeister Usyk verteidigt Titel gegen Kampfsportlegende
Der nächste Titelkampf von Boxweltmeister Oleksandr Usyk steht fest. Der Ukrainer wird seinen WBC-Gürtel im Schwergewicht am 23. Mai gegen den ehemaligen Kickboxer Rico Verhoeven verteidigen. Exotisch ist in jedem Fall der Austragungsort. Das Boxduell wird vor den Pyramiden von Gizeh stattfinden. Der Niederländer Verhoeven gilt als der beste Schwergewichts-Kickboxer der Welt und dominierte lange Jahre in der Organisation Glory.
Der Boxverband WBC hatte Usyk zuletzt angewiesen, nach einem freiwilligen Titelkampf seinen Gürtel gegen Agit Kabayel aus Wattenscheid zu verteidigen. Der Bochumer ist WM-Interimschampion des Verbandes und hatte diesen Status zuletzt in Oberhausen mit einem K.o.-Sieg gegen den Polen Damian Knyba behauptet.
Deutsches Super-Talent dominiert bei Junioren-WM
Eisschnelllauf-Talent Finn Sonnekalb hat seine Olympia-Enttäuschung gut weggesteckt und zum Auftakt der Junioren-Weltmeisterschaften in Inzell zweimal Gold geholt. Der 18 Jahre alte Erfurter siegte zunächst über seine Nebenstrecke 500 Meter in persönlicher Bestzeit von 35,14 Sekunden deutlich. Danach lag er auch über seine Lieblingsdistanz 1500 Meter in 1:44,87 Minuten klar vorne. Sonnekalb hatte im Vorjahr in Collalbo/Italien dreimal Gold bei der Nachwuchs-WM geholt. Bei den Winterspielen war er in Mailand aber mit den Plätzen 12 (1000 Meter) und 13 (1500 Meter) auch wegen der Folgen eines Infekts unter den Erwartungen geblieben.
Ogunleye siegt mit Bestleistung, Farken erlebt ganz bitteren Abend
Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye ist mit der größten Weite ihrer Karriere erneut deutsche Hallenmeisterin im Kugelstoßen geworden. Die 27 Jahre alte Mannheimerin wuchtete die Kugel zum Auftakt der nationalen Titelkämpfe in Dortmund auf 20,37 Meter und damit noch einmal zehn Zentimeter weiter als vor einem Jahr an gleicher Stelle. Vor den deutschen Meisterschaften hatte Ogunleye noch einmal über Umstellungen bei ihrer Drehstoßtechnik berichtet. In Dortmund war der fünfte Versuch - den sie mit einem Schrei begleitete - ihr bei weitem bester. "Unglaublich. Ich bin schwer reingekommen und war auch ein bisschen platt. Ich bin so froh, das war ein so schöner Wettkampf", sagte sie nach dem dritten Hallen-Titel in Folge.
Bitter endete der Abend für den Leipziger Robert Farken: Der WM-Sechste über 1.500 Meter griff sich knapp 1.000 Meter vor Schluss an den hinteren rechten Oberschenkel und musste das Rennen verletzt abbrechen. Am Montag soll ein MRT eine genaue Diagnose bringen.
Kreuzband: Skirennläufer muss kurz vor Heim-Weltcup die Saison beenden
Skirennläufer Luis Vogt muss seine Saison noch vor dem Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen verletzungsbedingt beenden. Der 24-Jährige zog sich beim Abschlusstraining für die Abfahrt auf der Kandahar eine starke Überdehnung des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Ein operativer Eingriff ist zwar nicht notwendig, das Knie muss aber ruhiggestellt werden.
"Ich habe an der Einfahrt Eishang die Position am Tor verloren", berichtete Vogt von dem unglücklichen Zwischenfall im Training: "Daraufhin hat es mich nach hinten gedrückt. Im Ziel spürte ich dann einen dumpfen Schmerz im rechten Knie." Dass ihn die Verletzung um die Heimrennen bringe, nannte er "extrem bitter und ärgerlich". Andererseits, ergänzte er, "hätte es schlimmer kommen können. Ich werde die Saison jetzt gezwungenermaßen beenden und mich auf die Rehabilitation und die Vorbereitung auf den kommenden Winter konzentrieren."
Messi umgerissen: Skurrile Szenen bei Miami-Spiel
Ein Testspiel mit Fußball-Weltstar Lionel Messi in Puerto Rico ist mit skurrilen Szenen zu Ende gegangen. Fans rannten in der Schlussphase der Partie in Bayamón auf den Rasen und versuchten unter anderem, Fotos mit dem argentinischen Weltmeister zu machen. Einer von ihnen packte den 38-Jährigen an der Hüfte, ehe beide von einem Sicherheitsmann zu Boden gebracht wurden. Messi stand allerdings schnell wieder auf. Einem der Flitzer signierte er sogar dessen Trikot, wie im Internet kursierende Videos zeigen.
Messi und sein US-Club Inter Miami gewannen die Partie gegen Independiente del Valle aus Ecuador mit 2:1. Der Offensivstar selbst erzielte nach seiner Einwechslung per Elfmeter in der 70. Minute das Siegtor.
Kung-Fu-Kahn, späte Tore, Rote Karten: Legendäre Momente des Klassikers Bayern-BVB
Der BVB empfängt den FC Bayern - es ist das größte Duell des deutschen Fußballs. Davon zeugen auch etliche ikonische Momente in den vergangenen Duellen. ntv zeigt die größten Hingucker und Aufreger aus den Spielen zwischen den Dortmundern und dem Rekordmeister.
Bis 2032: Tennisprofi wegen Wettmanipulationen gesperrt
Der argentinische Tennisspieler Leonardo Aboian ist wegen mehrerer Wettvergehen zu einer Sperre von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Diese Entscheidung teilte die zuständige International Tennis Integrity Agency (ITIA) mit.
Der 27 Jahre alte Aboian hatte zugegeben, zwischen 2018 und 2025 mehrere seiner Einzel- und Doppel-Matches auf der ITF World Tennis Tour und auf ATP-Challenger-Ebene verschoben zu haben. Der Argentinier muss zudem 40.000 Dollar Strafe zahlen, von denen 25.000 Dollar auf Bewährung ausgesetzt wurden. Als beste Platzierung hatte Aboian im April 2025 Platz 229 erreicht. Der Argentinier war seit dem 19. September 2025 bereits vorläufig gesperrt, der Südamerikaner darf nun bis zum 18. Juni 2032 keine Spiele bestreiten.
Schlechte Nachrichten für den FC Bayern
Der FC Bayern München muss vorerst erneut auf Abwehrspieler Hiroki Ito verzichten. Der Japaner hat einen Muskelfaserriss im rechten, hinteren Oberschenkel erlitten, wie der deutsche Fußball-Rekordmeister einen Tag vor dem Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) mitteilte. Ito hatte seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart zu den Bayern im Sommer 2024 schon mehrfach mit Verletzungen zu kämpfen. In der laufenden Saison bestritt der 26-Jährige bislang 15 Pflichtspiele für die Münchner - zehn davon in der Liga, gerade mal drei in der Champions League.
Schockbilder: Fußballer spielt nach böse abgeknicktem Finger weiter
Nottingham-Forest-Kapitän Ryan Yates erleidet im Europa-League-Spiel gegen Fenerbahce eine schockierende Fingerverletzung - so heftig, dass TV-Sender TNT Sports die Wiederholung nicht zeigen will. Nach medizinischer Behandlung kehrt Yates auf den Platz zurück und hilft seiner Mannschaft ins Achtelfinale.
Eberl appelliert: Was Boote und Paddel mit Berater-Zoff zu tun haben
In der durch Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge intensivierten Debatte über Berater im Profifußball hat Bayern-Sportvorstand Max Eberl an alle Beteiligten appelliert. "Wir müssen uns alle bewusst sein, wir haben nur dieses eine Boot und das eine Boot sollten wir nicht zum Kentern bringen", sagte Eberl. "Wir sitzen natürlich alle in diesem Boot des Fußballs und dieses Boot hat nur eine gewisse Anzahl an Paddeln", sagte der 52-Jährige. "Wenn ich das Paddel jetzt mal mit finanziellen Möglichkeiten nehme und wenn irgendwann keine Paddel mehr da sind, dann rudert keiner mehr von uns."
Die Ausgaben für Berater der Klubs stiegen laut FIFA in den vergangenen Jahren deutlich. Rund um die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern hatte Ehrenpräsident Hoeneß eine härtere Gangart angekündigt. "Wir werden es uns nicht mehr gefallen lassen, dass Berater allein bestimmen, wie es läuft", hatte er gesagt. Der frühere Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer äußerte den Wunsch, Berater abzuschaffen. Der langjährige Münchner Vorstandschef Rummenigge hält "Reformen" und ein anderes Miteinander für notwendig.
Trainer weiß bei Wirtz nicht Bescheid: DFB-Star fällt aus
Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz fällt weiter aus. Wie lange, weiß auch sein Trainer Arne Slot nicht. "Zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Und normalerweise sage ich, dass ich das zwar weiß, es aber nicht teilen möchte. Jetzt weiß ich es ehrlich gesagt nicht", sagte der Liverpooler Coach am Tag vor dem Heimspiel der Reds gegen West Ham United. Zuvor hatte der Niederländer angekündigt, dass Wirtz für das Premier-League-Spiel am Samstag (16 Uhr, im ntv.de-Liveticker) ausfallen werde. "Ich gehe nicht davon aus, dass Florian zur Verfügung stehen wird. Das ist natürlich enttäuschend", sagte Slot auf der Pressekonferenz vor der Partie. "Jedes Mal, wenn ein Spieler nicht zur Verfügung steht, ist das eine Enttäuschung - und auch etwas, was ich nach letzter Woche nicht erwartet hatte."
Nationalspieler Wirtz hatte am vergangenen Sonntag beim Aufwärmen zum Spiel bei Nottingham Forest über Rückenbeschwerden geklagt und wurde kurzerhand aus der Startelf gestrichen. Slot hatte nach dem 1:0 zunächst Entwarnung bezüglich Wirtz gegeben. Jetzt kam aber der Rückschlag.
Bericht: Goretzka von Topklub kontaktiert
Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin ist offenbar an einer Verpflichtung des deutschen Nationalspielers Leon Goretzka interessiert. Das berichtet die "Gazzetta dello Sport". Goretzka steht bei Bayern München nur noch bis Juni unter Vertrag und ist dann ablösefrei zu haben. Juve soll bereits Kontakt mit dem Mittelfeldspieler aufgenommen haben. Goretzka soll Wunschkandidat von Trainer Luciano Spalletti sein. Der Verein soll dem Coach laut Medienberichten die Verpflichtung von sieben neuen Spielern in Aussicht gestellt haben, um ihn zu einer Vertragsverlängerung über den Juni hinaus zu bewegen.
Im Rennen um Goretzka müssen sich die Turiner allerdings auf Konkurrenz einstellen: Auch die AC Mailand, Galatasaray Istanbul sowie Klubs aus Saudi-Arabien zeigen den Berichten zufolge Interesse an Goretzka, der 2018 von Schalke 04 nach München gewechselt war.
Traum wird im Flug wahr: Deutscher Olympiasieger jubelt
Highlight nach dem Tiefpunkt: Die deutschen Kombinierer haben eine gute Woche nach dem letzten Wettkampf enttäuschender Olympischer Spiele beim ersten Skiflug-Weltcup der Nordischen Kombination neue Erfahrungen gesammelt. Bei der Weitenjagd am Kulm in Bad Mitterndorf/Österreich war von den deutschen Olympiafahrern Johannes Rydzek der beste und liegt mit 212,5 Meter auf Rang sieben.
Der 34 Jahre alte Oberstdorfer geht mit 30 Sekunden Rückstand auf den führenden Österreicher Johannes Lamparter in den Skilanglauf über 10 Kilometer ab 16 Uhr. Lamparter, der 236,5 Meter sprang, kann in Bad Mitterndorf seinen zweiten Weltcup-Gesamtsieg perfekt machen. Bester DSV-Starter auf der Riesenschanze war David Mach mit 220,5 Meter auf Platz vier (+17 Sekunden) vor Wendelin Thannheimer (214,5/+26) auf Platz sechs.
Trainer-Entlassung wird richtig teuer für Manchester United
Das tut weh! 16 Millionen Pfund (rund 18 Millionen Euro) könnte die frühzeitige Entlassung von Ruben Amorim Manchester United insgesamt kosten. Das ging aus einer Meldung an die New Yorker Börse hervor, nachdem der Verein tags zuvor bestätigt hatte, im zweiten Quartal bis zum 31. Dezember 2025 einen Gewinn von 32,6 Millionen Pfund erzielt zu haben. Der Portugiese war im November 2024 von Sporting Lissabon gekommen. United gab damals an, 10 Millionen Pfund an den portugiesischen Verein zu zahlen, um Amorim als Ersatz für Erik ten Hag zu verpflichten, dessen Abgang ebenfalls satte 10,4 Millionen Pfund kostete.
Die 14-monatige Amtszeit des 41-Jährigen endete am 5. Januar nach seinem öffentlichen Angriff auf die Führungsriege von United, woraufhin auch seine fünf Co-Trainer Old Trafford verließen. Amorim gewann 25 seiner 63 Spiele und beendete die Saison auf dem 15. Platz der Premier League – Uniteds schlechtestes Ergebnis seit dem Abstieg aus der höchsten Spielklasse in der Saison 1973/74.
Nach Karriereende: Deutscher Ex-Weltmeister schnürt in USA die Schuhe
Michael "Mimi" Kraus hat sich längst als Experte und Kritiker einen Namen gemacht - doch jetzt greift der Weltmeister von 2007 wieder selbst zum Handball. Und zwar in den USA. Wie der Los Angeles Team Handball Club bekannt gab, verstärkt Michael Kraus die Mannschaft. "Legendärer Spielmacher. Weltmeister. Olympia-Teilnehmer. Schaut Mimi das ganze Wochenende hier in LA beim Spielen zu", heißt es bei Instagram.
Kraus hat bereits mit seinem neuen Team trainiert. Am Wochenende stehen bereits die ersten Spiele an. Der LATHC spielen dabei in Turnierform um den US-Titel. Kraus hat dabei alte Bekannte als Mitspieler: Martin Strobel fungiert als Co-Trainer und Spieler, Rechtsaußen ist Tobias Reichmann aktiv. Alle drei hatten ihre Karrieren bereits beendet. Los Angeles unternimmt viel Aufwand, um vor den Olympischen Spielen 2028 in der eigenen Stadt den Handball in den USA bekannt zu machen.
"Kleiner Fehler": US-Olympiasieger entschuldigen sich
Mehrere Eishockey-Olympiasieger haben für die Reaktion ihres Teams um Entschuldigung gebeten, nachdem US-Präsident Donald Trump nach ihrem Gold-Triumph einen Witz auf Kosten der Frauen-Mannschaft der USA gemacht hatte. "Es tut uns natürlich leid, wie wir in diesem Moment darauf reagiert haben", sagte etwa Charlie McAvoy vor dem NHL-Spiel seiner Boston Bruins gegen die Columbus Blue Jackets: "Wissen Sie, die Dinge sind dort einfach sehr schnell passiert". Die Lacher nach dem Trump-Spruch würden "sicherlich nicht widerspiegeln, wie wir uns fühlen".
Jake Sanderson von den Ottawa Senators räumte ein, das Lachen sei "ein kleiner Fehler" gewesen, Goalie Jeremy Swayman (Boston) meinte: "Wir hätten anders reagieren sollen." Laut Matthew Tkachuk, der für die Florida Panthers spielt, würde das Männer-Team die Mannschaft der Frauen "lieben, und das Frauenteam liebt uns". Während Olympia sei man "sich so nah" gewesen: "Wir haben uns gemeinsam andere Wettkämpfe angesehen. Wir sind hingegangen und haben sie angefeuert."
Luxusuhr und Teamklamotten: Outfit-Check von Bayer-Stars sorgt für Lacher
Die beiden Fußball-Kumpels Robert Andrich und Jonas Hofmann haben die Umkleidekabine von Bayer Leverkusen kurzerhand in einen Laufsteg verwandelt. Wie so manche Mode-Influencer posteten sie bei Instagram einen Outfit-Check, in dem Andrich Hofmann ausfragt. Anders als bei den Vorbildern meinen sie das ironisch. Denn Hofmann trägt zwar größtenteils die Vereinskleidung, aber eben auch eine teure Tasche und vor allem eine hochpreisige goldene Armbanduhr. Die verkauft Hofmann jedoch mit miserablem Schauspiel-Talent als günstige Casio.
In den Kommentaren amüsieren sich die Fans - und auch so mancher Promi. Ex-Bayer-Teamkollege Granit Xhaka kommentiert etwa: "Das ist doch krank." Torhüter Janis Blaswich merkt ein weiteres Detail an: "Frisur sitzt auch."
Toleranz beim Abseits? VfB-Stürmer fordert das nach "Unfassbarem"
Nach dem nächsten aberkannten Treffer des VfB Stuttgart per Videobeweis hat sich Stürmer Ermedin Demirovic für eine Toleranzregel bei Abseitsentscheidungen ausgesprochen. Trotz des 0:1 gegen Celtic Glasgow qualifizierten sich die Schwaben zwar dank des 4:1 aus dem Playoff-Hinspiel fürs Achtelfinale der Europa League. Der VAR-Einsatz aber nervte Demirovic schon wieder. "Ich finde es unfassbar, dass man das als Abseits wertet. Mir kann keiner sagen, dass die Linie so perfekt gezogen ist, dass die Schulter einen Millimeter abseits ist", kritisierte er. Zwei Tore des VfB hatten in der zweiten Hälfte wegen Abseitspositionen nicht gezählt - eins von Chris Führich, eins von Deniz Undav. Beim Undav-Treffer fiel die Entscheidung per Videobeweis. Demirovic war demnach zuvor ganz knapp im Abseits.
"Wenn es wirklich ein halber Meter ist oder ein ganzer Körper, der im Abseits ist, sage ich, okay, dadurch verschaffst du dir auch einen Vorteil", sagte der bosnische Fußball-Nationalspieler. "Aber wenn es ein Millimeter ist, wie beim Tor heute oder letzte Woche, dann ist das ja kein Vorteil, den ich mir dadurch schaffe. Dafür sollte man einfach eine Regelung finden, dass man da irgendeine Toleranzzone hat. Dieser Millimeter, Zentimeter bringt keinem was."
Effenberg sieht BVB vor "verheerenden Folgen"
Stefan Effenberg sieht Borussia Dortmund vor dem Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) gegen den FC Bayern erheblich unter Druck. Bei einer Niederlage erwartet der frühere Nationalspieler noch mehr Unruhe beim BVB. "Frühes Aus im DFB-Pokal, frühes Aus in der Champions League, frühes Aus im Titelrennen der Bundesliga - dann müsste doch die ganze Spielzeit infrage gestellt werden", sagte Effenberg bei t-online. "Gerade Karim Adeyemi, Nico Schlotterbeck oder Serhou Guirassy, die seit geraumer Zeit Gegenstand von Spekulationen über einen Abschied aus Dortmund im Sommer sind, werden nun ganz genau überlegen, wo sie kommendes Jahr spielen wollen", ergänzte der 57-Jährige.
Dies werde "auch für die BVB-Führungsetage um Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl eine Herkulesaufgabe, aus diesem Ergebnis nun die richtigen Schlüsse zu ziehen und auch 2026/27 eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen", sagte Effenberg weiter. Gerade der K.o. in der Königsklasse "könnte noch verheerende Folgen haben".
Kennt nur FC Bayern: Bleibt Pavlovic für immer?
Fußball-Nationalspieler Aleksandar Pavlovic ist erst 21 Jahre alt - doch schon jetzt kann er sich vorstellen, seinem Jugendklub Bayern München für immer treu zu bleiben. Dies sei "auf jeden Fall" eine Option. "Ich kenne nichts anderes als den FC Bayern. Wenn hier alles so läuft, wie wir uns das wünschen, gibt es keinen Grund, etwas anderes zu machen. Ich gebe jeden Tag alles für diese Farben und werde das weiter tun. Da kann man sich sicher sein", sagte Pavlovic dem Portal "Absolut Fußball" von "Münchner Merkur/tz". Sein Vertrag läuft bis 2029.
Er lebe seinen "Kindheitstraum", führte Pavlovic weiter aus und fügte mit Blick auf das Liga-Topspiel bei Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky) an: "Etwas Größeres gibt es ja nicht in Deutschland. Ich liebe den Klassiker als Spieler genauso wie als Fan. Vor der 'Süd' aufzulaufen, ist imposant, aber es macht mich nicht nervös. Im Gegenteil. Mich pusht das. Ich hatte schon als Kind vor nichts Angst, was auf dem Platz los war. Mein Spiel blieb immer gleich. Selbst bei meinem Debüt war ich nicht nervös. Das ist schon ein Vorteil!"
"Unnötig": Ralf Schumacher versteht Mick Schumacher nicht
Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hält den Wechsel seines Neffen Mick in die IndyCar-Serie für "unnötig". "Für mich stellt sich die Nutzen-Risiko-Frage", sagte er in einer Sky-Presserunde über den Schritt des 26-Jährigen in die USA: "Man muss kein Raketenwissenschaftler sein, um zu erkennen, dass Durchschnittsgeschwindigkeiten von 360 km/h gefährlicher sind, als normale Formel-1-Rennen." Ohnehin hätte er Mick lieber weiter bei Alpine bei der Langstrecken-WM oder gar in der Formel 1 gesehen, aber "mit diesem Schritt ist diese Tür auch zu. Es kommen ja auch immer neue Talente nach", sagte der 50-Jährige.
Dabei findet er, dass sein Neffe "einen Platz in der Formel 1 verdient" hätte. "Wenn ich den einen oder anderen sehe, da ist Mick definitiv besser", sagte Schumacher über den ehemaligen Haas-Piloten. Seine Premiere in der IndyCar-Serie feiert Mick Schumacher am Sonntag (18 Uhr/Sky) auf dem Stadtkurs von St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida.