Der Sport-Tag

Der Sport-TagEberl appelliert: Was Boote und Paddel mit Berater-Zoff zu tun haben

27.02.2026, 14:56 Uhr

In der durch Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge intensivierten Debatte über Berater im Profifußball hat Bayern-Sportvorstand Max Eberl an alle Beteiligten appelliert. "Wir müssen uns alle bewusst sein, wir haben nur dieses eine Boot und das eine Boot sollten wir nicht zum Kentern bringen", sagte Eberl. "Wir sitzen natürlich alle in diesem Boot des Fußballs und dieses Boot hat nur eine gewisse Anzahl an Paddeln", sagte der 52-Jährige. "Wenn ich das Paddel jetzt mal mit finanziellen Möglichkeiten nehme und wenn irgendwann keine Paddel mehr da sind, dann rudert keiner mehr von uns."

Die Ausgaben für Berater der Klubs stiegen laut FIFA in den vergangenen Jahren deutlich. Rund um die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern hatte Ehrenpräsident Hoeneß eine härtere Gangart angekündigt. "Wir werden es uns nicht mehr gefallen lassen, dass Berater allein bestimmen, wie es läuft", hatte er gesagt. Der frühere Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer äußerte den Wunsch, Berater abzuschaffen. Der langjährige Münchner Vorstandschef Rummenigge hält "Reformen" und ein anderes Miteinander für notwendig.

Quelle: ntv.de