Musiala stellt gegen Real Rekord auf
Jungstar Jamal Musiala hat im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid einen Rekord aufgestellt. Der Offensivspieler wurde in der 61. Minute für Serge Gnabry eingewechselt und kam damit bereits zum 50. Mal in der Königsklasse zum Einsatz – und das im Alter von nur 23 Jahren und 48 Tagen. Er ist damit der jüngste deutsche Spieler, der diese Marke erreicht. Den bisherigen Rekord hielt sein ehemaliger Teamkollege Thomas Müller, der bei seinem 50. Spiel in der Champions League 24 Jahre und 53 Tage jung gewesen war.
Musiala hätte sicher noch einige Spiele mehr aufzuweisen. Doch eine schwere Verletzung, die er sich im Juli 2025 bei der Klub-WM zugezogen hatte, setzte den Nationalspieler monatelang außer Gefecht. Im Januar war Musiala erst ins Team zurückgekehrt.
Zum ersten Mal in der Champions-League-Geschichte: Real spielt mit besonderer Aufstellung
In seiner langen und erfolgreichen Champions-League-Geschichte hat Real Madrid in München für ein Novum gesorgt. Der Rekordsieger (15 Titel) startete im Viertelfinal-Rückspiel der Königsklasse beim FC Bayern ohne einen Spanier in seiner Startelf.
Beim 1:2 im Hinspiel hatte Trainer Álvaro Arbeloa noch die Spanier Thiago Pitarch, Dean Huijsen und Álvaro Carreras aufgeboten. Die drei Profis saßen aber in der Allianz Arena zunächst auf der Bank. Arbeloa vertraute stattdessen einem internationalem Aufgebot um die Topstars Kylian Mbappé, Vinicius Junior und Jude Bellingham sowie Nationalspieler Antonio Rüdiger. Als Kapitän führte Fede Valverde aus Uruguay die Königlichen aufs Feld.
Bei den Bayern standen immerhin fünf Deutsche in der Anfangsformation: Kapitän Manuel Neuer, Jonathan Tah, DFB-Spielführer Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Serge Gnabry.
Kompany verzichtet im Kracher zunächst auf Rekord-Torschützen
Trainer Vincent Kompany verzichtet auch im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) zunächst auf Jamal Musiala. Der Nationalspieler, der mit seinem 1:0 zuletzt beim FC St.Pauli das 101. Saisontor erzielt und damit den bayerischen Uralt-Rekord eingestellt hatte, sitzt beim Kracher gegen den Rekordsieger wie im Hinspiel (2:1) zunächst auf der Bank. An seiner Stelle gibt der rechtzeitig von einer Knieblessur genesene Serge Gnabry die Zehn.
Im Vergleich zum 5:0 am vergangenen Samstag in der Bundesliga beim FC St. Pauli nimmt Kompany sieben Änderungen vor. Abwehrchef Dayot Upamecano, sein Nebenmann Jonathan Tah und Josip Stanisic rücken zu Kapitän Manuel Neuer und Konrad Laimer in die Abwehr.
Alles-Spieler Joshua Kimmich bekommt wieder seinen angestammten Mittelfeldpartner Aleksandar Pavlovic zur Seite gestellt. Davor rücken Gnabry, Luis Díaz und Harry Kane zurück in die Anfangsformation.
Zweitliga-Trainer kann sich ab 1. Juli "nahezu alles vorstellen"
Nach der Verkündung seines bevorstehenden Abschieds vom Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC hat sich Trainer Christian Eichner erstmalig zu seinen Zukunftsplänen geäußert. Einen Kontakt zum 1. FC Union Berlin, mit dem es laut Medienberichten bereits Gespräche gegeben haben soll, dementiert der Coach zwar. Er sagte bei Sky aber auch: "Ab dem 1. Juli kann ich mir nahezu alles vorstellen. Ich bin nicht festgezurrt auf irgendeinen Ort oder auf irgendein Spielsystem."
Angesprochen auf den kolportierten Austausch mit Berliner Verantwortlichen erklärte Eichner: "Ich habe mich in den letzten Tagen nur mit meiner Mannschaft, mit dem KSC und mit meiner Familie beschäftigt."
In Berlin war am späten Samstagabend Marie-Louise Eta als Nachfolgerin von Steffen Baumgart zur Cheftrainerin der Eisernen befördert worden. Die 34-Jährige ist die erste Frau in diesem Amt bei einem Bundesligisten. Das Engagement ist vorerst auf die restlichen fünf Partien im Saisonschlussspurt befristet.
Endlich mal wieder ein Sieg: DTB-Profi überrascht
Tatjana Maria hat beim WTA-Turnier in Rouen einen kleinen Schritt aus der Krise gemacht. Nach einer bisher völlig enttäuschenden Saison gewann die 38-Jährige in der ersten Runde mit 6:4, 6:3 gegen die an Position neun gesetzte Französin Elsa Jacquemot und feierte erst ihren vierten Sieg in diesem Tennis-Jahr. Im Achtelfinale trifft Maria auf Dominika Salkova aus Tschechien.
Die deutsche Nummer zwei Maria sucht in diesem Jahr ihre Form, zwischen Ende Januar und Mitte März kassierte sie sieben Niederlagen in Serie. Beim 250er-Turnier in Rouen ist die 61. der Weltrangliste die einzige Deutsche.
Formel-1-Boss reagiert auf Verstappen: "Das sollten wir nicht zulassen"
Stefano Domenicali hat Verständnis für die von Max Verstappen ausgeübte Kritik an der neuen Formel 1 gezeigt, gleichzeitig aber auch an einen respektvollen Ton appelliert. "Wir haben seit Beginn schon sehr, sehr oft miteinander gesprochen", sagte der Geschäftsführer der Königsklasse gegenüber "Autosport": "Ich verstehe seine Kommentare, und er versteht das Gesamtbild. Ich möchte nicht in die Falle tappen, Antagonismus zu schüren, denn das entspricht nicht meinem Wesen."
Die Formel 1 und der Red-Bull-Star "werden zusammenarbeiten. Er ist der beste Fahrer, er ist mehrfacher Weltmeister, und natürlich muss man auf seine Stimme hören", sagte Domenicali: "Aber er weiß, dass seine Stimme Gewicht hat. Und er muss dieses Gewicht respektieren, denn manchmal können manche Leute es falsch auffassen, und das sollten wir nicht zulassen."
Verstappen hatte in den ersten Wochen der Saison immer wieder das neue Regelwerk mit den Hybridmotoren und einem sehr hohen Energieanteil scharf kritisiert, die Formel 1 als einen "Witz" bezeichnet. Nach dem dritten Rennen des Jahres im japanischen Suzuka hatte der Niederländer dann sogar mit einem möglichen Abschied aus der Königsklasse gedroht.
Ex-Bundesliga-Trainer Favorit auf Premier-League-Job
Marco Rose soll den AFC Bournemouth zur neuen Saison als Trainer übernehmen. Laut eines Berichts des "Telegraph" ist der 49-Jährige aktuell der Top-Kandidat beim englischen Fußball-Erstligisten auf die Nachfolge von Andoni Iraola. Der Spanier hatte angekündigt, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Neben Rose ist Kieran McKenna von Ipswich Town ein Kandidat, dafür müsste Bournemouth allerdings wohl eine Ablöse von fast sieben Millionen Euro zahlen. Bei Rose gäbe es diese Probleme nicht, sein Vertrag bei RB Leipzig läuft Ende Juni aus. Rose hatte den Bundesligisten bis Ende März 2025 trainiert, war dann von seinen Aufgaben entbunden worden.
Bournemouth ist aktuell Elfter der Premier League. Der Klub von der Südküste liegt aber nur drei Punkte hinter Platz sechs und hofft auf eine Teilnahme am Europapokal in der kommenden Saison.
"Was ist das für ein Tor?": DFB-Talent zaubert
Im EM‑Qualifikationsspiel der U19 liefert Rosa Rückert den Moment des Abends: Mit dem Rücken zum Tor kickt sie den Ball lässig mit ihrer Hacke ins Eck. Damit gewinnt die DFB‑Auswahl nicht nur 4:2 gegen die Slowakei, sondern übernimmt auch die Tabellenführung.
Kurioses Spitzentreffen: Kanadas Premier schießt Eishockey-Tor bei Pressekonferenz
Finnlands Präsident Stubb ist zu Besuch in Kanada. Da ihn und den kanadischen Premier Carney nicht nur die Politik, sondern auch die Liebe für Hockey vereint, zieht es die beiden aufs Eis. Als Stubb vor den Kameras gerade von ihrer Freundschaft berichtet, zielt Carney nebenbei aufs Tor - und versenkt den Puck elegant.
Lahm setzt gegen Real auf "Grizzlybär" Neuer
"Ein Jahrhunderttorwart", "ein Grizzlybär", der schon längst einen Ballon d'Or hätte gewinnen müssen: Aus Sicht von Philipp Lahm bleibt die Aura seines früheren Teamkollegen Manuel Neuer unerreicht. Der Keeper des FC Bayern flöße "Stürmern Respekt ein – er beeinträchtigt ihre Abschlussqualität", schrieb Lahm in einer Kolumne für das Onlineportal "The Athletic".
Neuer, der am Abend (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) mit den Münchnern im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid gefordert ist, sei "ein Jahrhunderttorwart, gesegnet mit allen Talenten und Eigenschaften, die für seine Position erforderlich sind: Sprungkraft, Wendigkeit, Reflexe, Physis und Reaktionsvermögen", ergänzte der frühere DFB-Kapitän, der 2014 an Neuers Seite Weltmeister geworden war. Der inzwischen 40-Jährige besitze "Charisma" sowie "eine beeindruckende Präsenz", er sei "unbezwingbar": "Als Stürmer steht man einem Grizzlybären gegenüber."
Lahm hob Neuers "fantastischen" Auftritt in der Vorwoche in Madrid hervor. Der frühere Bayern-Kapitän betonte aber auch: "Wenn man seine Leistung in Madrid genauer betrachtet, findet man keine einzige 'unmögliche' Parade. Seine Stärken lagen in seiner absoluten Ruhe, seiner Präsenz und seiner Konzentration." Viele Torhüter reagierten falsch in wichtigen Spielen. "Doch genau dann zeigt Manuel seine wahre Klasse", schrieb Lahm: "Es ist diese Qualität, die Mannschaften auch heute noch zu Titeln verhilft."
Nach Teamchef-Beben: Doch kein Wechsel von Ex-Audi-Boss?
Nach dem überraschenden Rücktritt von Jonathan Wheatley als Teamchef von Formel-1-Neuling Audi rechnete im Fahrerlager eigentlich jeder mit einem Wechsel des Briten zum kriselnden Aston-Martin-Rennstall. Laut BBC-Reporter Andrew Benson ist dieser allerdings keineswegs in trockenen Tüchern. "Ich weiß nicht, ob das definitiv passieren wird. Teambesitzer Lawrence Stroll kann ein bisschen launisch sein", sagte "BBC"-Korrespondent Andrew Benson im "Chequered Flag Podcast".
Audi hatte die Trennung von Wheatley aus "persönlichen Gründen" bereits kurz nach Saisonstart in der Formel 1 vollzogen. Die Aufgaben des 58-Jährigen verteilt der deutsche Autobauer intern neu. Zunächst hat Formel-1-CEO Mattia Binotto das Heft des Handelns in der Hand.
Bei Aston Martin wiederum soll Design-Guru Adrian Newey seine Rolle als Teamchef abgeben und sich künftig wieder nur den technischen Aspekten seiner Tätigkeit widmen. Wheatley wird heiß als sein Nachfolger im Tagesgeschäft gehandelt. Aber bei welchem Formel-1-Team könnte der Ex-Audi-Boss unterkommen, wenn es nicht zu Aston Martin geht? "Im Moment gibt es keine anderen offenen Stellen", sagte Benson.
Sexismus zum Trotz: Fans haben klare Meinung zu Eta
Die Beförderung von Marie-Louise Eta bei Union Berlin zur ersten Cheftrainerin der Fußball-Bundesliga hat im Netz viele Reaktionen aufgewirbelt - auch viele unsägliche Reaktionen in Form von Sexismus. Eine große Mehrheit der deutschen Fans findet den Schritt der Köpenicker aber gut.
Laut einer repräsentativen Umfrage des Sportmarktforschungsunternehmens ONE8Y unter 1272 Fußballinteressierten bewerten 70 Prozent die Entscheidung positiv oder sehr positiv. Nur vier Prozent lehnen sie ab. In der Gruppe der über 55-Jährigen fällt der Zuspruch am größten aus: 41 Prozent bewerten die Entscheidung als "sehr positiv". In der Gruppe der unter 30-Jährigen sind es hingegen nur 26 Prozent. Darüber hinaus sprachen sich 55 Prozent der Befragten grundsätzlich dafür aus, dass Frauen Männerteams im Profifußball trainieren sollten – unabhängig von Notlagen oder Interimslösungen. Weitere 26 Prozent akzeptieren es "nur situativ". Neun Prozent lehnen es grundsätzlich ab.
Bislang ist geplant, dass Eta die Berliner für die finalen fünf Spieltage betreut und zur neuen Spielzeit das Frauenteam in der Bundesliga übernimmt. Ihr Debüt als hauptverantwortliche Trainerin der Männer gibt Eta am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg.
Manuel Neuer weiß noch nicht, was er überhaupt will
Manuel Neuer befindet sich in entscheidenden Tagen. Am Abend (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) geht es im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid um den Traum vom Champions-League-Triumph, der Weltmeister von 2014 denkt aber intensiv darüber hinaus: Mit 40 Jahren naht das Ende einer großen Karriere.
"Mir ist schon bewusst, dass es vielleicht meine letzte Saison sein könnte", sagte der Torhüter im DAZN-Interview vor dem Spiel. "Aber im Grunde genommen möchte ich mir auch nicht mehr zu viel Zeit lassen. Entscheidend ist, dass ich mit meiner eigenen Situation noch nicht zu einhundert Prozent im Reinen bin, wie es jetzt weitergeht." Der Verein würde seinen Vertrag wohl noch einmal um ein Jahr verlängern.
"Mein Fokus liegt ganz klar auf dem FC Bayern", betonte Neuer, mit der ewigen Diskussion über eine (WM-)Rückkehr zur Nationalmannschaft will er sich nicht beschäftigen: "Die Mannschaft vertraut unseren Torhütern beim DFB, und ich habe mein Statement dazu abgegeben - da gibt es nicht mehr viel zu sagen."
Juve greift an: Bayerns Kim und zwei Superstars sollen kommen
Abwehrspieler Min-Jae Kim von Bayern München hat offenbar das Interesse des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin geweckt. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, haben die Italiener bereits Kontakt zum Rekordmeister aufgenommen. Kim gilt als Wunschtransfer von Juves Coach Luciano Spalletti, der den Südkoreaner bereits aus der gemeinsamen Zeit bei der SSC Neapel kennt. 2023 hatten Spalletti und Kim gemeinsam den Meistertitel gewonnen.
Der ehemalige Napoli-Spieler steht seit drei Jahren beim FC Bayern unter Vertrag und möchte den Verein offenbar verlassen, da er weniger Einsatzzeit als erwartet erhält. Sein Vertrag läuft bis 2028. Der deutsche Meister wäre laut "Gazzetta" bereit, ihm den Wechsel zu ermöglichen. Die Münchner, die vor drei Jahren 50 Millionen Euro für Kim an Neapel zahlten, fordern für einen Transfer mindestens 30 Millionen, eine Leihe gilt als ausgeschlossen. Die Ablöse und Kims Gehalt würden die Turiner gerne noch drücken.
Juve will für die nächste Saison mehrere Stars verpflichten. So zeige die Alte Dame Interesse am ehemaligen Bundesliga-Torjäger Robert Lewandowski und an Nationalspieler Antonio Rüdiger, berichteten italienische Zeitungen.
WM-Wahnsinn: Zugtickets sollen 100 Dollar kosten - statt 12,90
In den USA müssen Fußballfans bei der Weltmeisterschaft für Zugfahrten offenbar tiefer in die Tasche greifen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Tickets von Manhattan zum Metlife Stadium, wo unter anderem das WM-Finale am 19. Juli stattfindet, während des Turniers 100 US-Dollar kosten - statt bisher 12,90.
Jose Emilio Santamaria ist tot
Der spanische Fußball trauert um José Emilio Santamaría. Der frühere spanische Nationaltrainer und Profi von Real Madrid starb im Alter von 96 Jahren, wie Real mitteilte. Santamaría absolvierte für die Königlichen zwischen 1957 und 1966 insgesamt 337 Pflichtspiele und gewann dabei sechs Meisterschaften und viermal den Europapokal der Landesmeister. Die spanische Nationalmannschaft trainierte er unter anderem bei der Heim-WM 1982.
Die Madrilenen sprachen in einer Mitteilung von "einer der größten Legenden unseres Vereins und des Weltfußballs. Real Madrid möchte seiner Ehefrau Nora, seinen Kindern Nelson, Nora, Beatriz, José, Silvia und Javier, seinen Enkeln, Urenkeln und all seinen Angehörigen, Freunden und Liebsten sein Beileid und seine Zuneigung aussprechen."
Santamaria wurde in Uruguays Hauptstadt Montevideo geboren und nahm später die spanische Staatsbürgerschaft an. Für Uruguay absolvierte der Innenverteidiger 20 Länderspiele, für Spanien 16. Zwischen 1980 und 1982 trainierte er Spaniens Nationalmannschaft.
Gerüchte um Nagelsmann bekommen neues Futter
Verlässt Bundestrainer Julian Nagelsmann nach der WM die deutsche Nationalmannschaft und kehrt zurück in den Vereinsfußball? Angeblich erwägt ein Premier-League-Schwergewicht jetzt konkrete Schritte, den 38-Jährigen auf die Insel zu lotsen. Laut "Givemesport" handelt es sich dabei um Manchester United, immerhin geteilter Rekordmeister der englischen Eliteklasse, gemeinsam mit dem FC Liverpool. Die Red Devils werden aktuell von Ex-Profi Michael Carrick betreut, der allerdings nur interimistisch bis Saisonende im Amt ist.
Es heißt, die überraschende 1:2-Pleite gegen Abstiegskandidat Leeds United am Montag im heimischen Old Trafford habe die Zweifel daran bestärkt, auch in der kommenden Saison noch auf die Dienste des 44-Jährigen zu bauen. Unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen heißt es weiter, United wolle noch im Laufe des Aprils mit Alternativkandidaten sprechen, darunter Nagelsmann. Der frühere Chefcoach des FC Bayern soll demnach auf der Prioliste von United über Carrick und weiteren Optionen wie US-Nationalcoach Mauricio Pochettino stehen. Eine konkrete Kontaktaufnahme zur Nagelsmann-Seite sei geplant.
Nagelsmanns Vertrag beim DFB ist zwar noch bis zur EM 2028 in Großbritannien und Irland datiert. Seit Monaten halten sich aber hartnäckige Gerüchte, es könne schon nach der WM im Sommer zur Trennung kommen.
Refcam filmt Kimmichs Frust nach "Boxkampf" im Seitenaus
Beim 5:0-Glanzsieg der Bayern gegen den FC St. Pauli kommt es zu einem intensiven Zweikampf zwischen Münchens Michael Olise und dem Hamburger Karol Mets. Joshua Kimmich schmeckt der harte Einsatz des Paulianers gar nicht. Er beschwert sich lautstark beim Schiri, dessen Refcam filmt mit.
Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen
Vogelwildes Gerücht: Jürgen Klopp soll Real doch zugesagt haben
Als Trainer von Borussia Dortmund und des FC Liverpool feierte Jürgen Klopp große Erfolge und erlangte sowohl beim BVB als auch bei den Reds Legendenstatus. Anfang 2025 verließ der 58-Jährige allerdings die allererste Reihe, um eher im Hintergrund im RB-Fußballkosmos als Global Sports Director die Fäden zu ziehen. Einem spektakulären Gerücht zufolge könnte der Deutsche allerdings schon bald auf die Trainerbank zurückkehren.
Wie das spanische Portal "fichajes.net" erfahren haben will, soll bereits feststehen, dass Jürgen Klopp in der nächsten Saison als Coach von Real Madrid agieren wird. Demnach haben die Bosse der Madrilenen beschlossen, einen kompletten Umbruch unter Klopp anzustreben. Eine mündliche Übereinkunft mit Klopp soll man bereits im Dezember 2025 erzielt haben, heißt es. Klopp habe versprochen, ab Juli wieder "rasantes Tempo" ins Real-Spiel zu bringen.
Ein mögliches Amt bei Real Madrid verwies Klopp allerdings erst im März ins Reich der Märchen: "Das ist alles nur Blödsinn. Die haben mich nicht einmal angerufen, nicht ein einziges Mal. Und meinen Berater auch nicht."
Portland in den Playoffs, Hornets möglicher Wagner-Gegner
Die Portland Trail Blazers haben sich das Ticket für die NBA-Playoffs gesichert. Im Playin-Turnier gewann der Tabellenachte der Regular Season im Westen mit 114:110 bei den Phoenix Suns. Während Portland in der Meisterschaftsrunde nun auf die San Antonio Spurs trifft, hat Phoenix noch eine Chance, sich zu qualifizieren. Ein Sieg im nächsten Spiel ist dafür zwingend notwendig, den Gegner spielen die Los Angeles Clippers und die Golden State Warriors in der Nacht zu Donnerstag aus.
In der Eastern Conference setzten sich im Duell Tabellenneunter gegen -zehnter die Charlotte Hornets gegen Miami Heat mit 127:126 nach Verlängerung durch. Die Hornets sind damit der mögliche Gegner von Orlando Magic um das deutsche Trio Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva um den letzten Playoff-Platz im Osten. Orlando trifft in der Nacht zu Donnerstag auf die Philadelphia 76ers und könnte sich mit einem Sieg auch direkt qualifizieren. Für Miami ist die Saison derweil beendet.
Tor des Jahres? Rabona-Kunstschuss aus 20 Metern sorgt für offene Münder
Das Jahr 2026 ist noch nicht einmal vier Monate alt und der Fußball hat seinen schönsten Treffer vielleicht schon gefunden. Mit einem phänomenalen Trickschuss sichert Driss El Jabli seinem Team den Sieg - und sich selbst den Puskas-Award?
Hansi Flick ist schwer enttäuscht
Nach dem nächsten verpassten Titel lenkte Hansi Flick den Blick auf das Positive. "Das nächste Ziel ist der Gewinn der Liga, und wir sind auf dem besten Weg dahin. Wir müssen weitermachen und diese Mentalität behalten", sagte der Trainer des FC Barcelona nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League. Ein 2:1 bei Atlético Madrid im Rückspiel hatte das 0:2 aus dem ersten Duell nicht drehen können.
"Natürlich sind wir enttäuscht. Die Champions League zu gewinnen, ist ein Traum. Nächste Saison werden wir besser sein", sagte Flick. In der Liga hat Barça bei noch sieben ausstehenden Spielen neun Punkte Vorsprung vor Real Madrid. Im Pokal war man bereits an Atlético gescheitert, den Supercup hatte man Anfang Januar gegen Real gewonnen.
In der Königsklasse wäre das Aus zu verhindern gewesen. Nach Toren von Lamine Yamal und Ferran Torres hatte Barcelona nach 24 Minuten das Ergebnis aus dem Hinspiel egalisiert, doch für Atlético gelang Ademola Lookman wenig später der Anschlusstreffer. "Wir hatten die Chance, auf 3:0 zu erhöhen, und haben dann doch noch dieses Tor kassiert. Wir hatten viele Chancen, konnten sie aber nicht verwerten", bemängelte Flick.
Matthias Sammer spricht Florian Wirtz das Besondere ab
Nach dem bitteren Champions-League-Abend von Liverpool nahm Florian Wirtz immerhin noch ein Souvenir mit vom verregneten Rasen. Mit dem Trikot von Weltfußballer Ousmane Dembélé verabschiedete sich der 22-Jährige in die Nacht, nachdem sein FC Liverpool mit dem 0:2 gegen Paris Saint-Germain die letzte verbleibende Titelchance in dieser Saison verspielt hatte.
Wirtz blieb dabei einmal mehr unauffällig - ganz anders als der Ex-Dortmunder Dembélé, der beide Tore des Titelverteidigers (72. Minute/90.+1) im Viertelfinal-Rückspiel an der Anfield Road erzielte. "Er hat mitgespielt und hatte sicherlich gute Aktionen. Er ist vielleicht das Spiegelbild von Liverpool aktuell. Du siehst das Können, aber du siehst nicht das ganz Besondere", sagte Experte Matthias Sammer bei Prime Video.
Für den schwer angeschlagenen Trainer Arne Slot könnte die Amtszeit bei den Reds bald enden.