Geht Rose auf die Insel?Ex-BVB-Trainer Favorit auf Premier-League-Job

Wird Marco Rose der nächste deutsche Trainer in der Premier League? Der einstige Bundesliga-Profi, der im vergangenen Frühjahr in Leipzig freigestellt wurde, soll beim AFC Bournemouth hoch im Kurs stehen.
Marco Rose soll den AFC Bournemouth zur neuen Saison als Trainer übernehmen. Laut eines Berichts des "Telegraph" ist der 49-Jährige aktuell der Top-Kandidat beim englischen Fußball-Erstligisten auf die Nachfolge von Andoni Iraola. Der Spanier hatte angekündigt, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Neben Rose ist Kieran McKenna von Ipswich Town ein Kandidat, dafür müsste Bournemouth allerdings wohl eine Ablöse von fast sieben Millionen Euro zahlen. Bei Rose gäbe es diese Probleme nicht, sein Vertrag bei RB Leipzig läuft Ende Juni aus. Rose hatte den Bundesligisten bis Ende März 2025 trainiert, war dann von seinen Aufgaben entbunden worden.
Zuvor war Rose, der einst Borussia Mönchengladbach sensationell ins Achtelfinale der Champions League und Borussia Dortmund zur Vizemeisterschaft geführt hatte, auch schon bei Tottenham Hotspur gehandelt worden. Für den ehemaligen Bundesliga-Profi (Mainz 05) wäre es nach seinem Engagement bei Red Bull Salzburg die zweite Trainerstation im Ausland. Mit Daniel Farke (Leeds United) und Fabian Hürzeler (Brighton & Hove Albion) arbeiten schon zwei deutsche Trainer in der Premier League.
Iraola einer für Bayer?
Bournemouth ist aktuell Elfter der Premier League. Der Klub von der Südküste liegt aber nur drei Punkte hinter Platz sechs und hofft auf eine Teilnahme am Europapokal in der kommenden Saison. Zuletzt hatten die "Cherries" Tabellenführer Arsenal geschockt - und beim 2:1 drei Punkte aus London mitgenommen.
Iraola wird derweil neben Hürzeler vom "Kicker" auch als Kandidat bei Bayer 04 Leverkusen ins Gespräch gebracht. Bei der Werkself sind offenbar die Zweifel groß, dass der erst kurz nach Saisonbeginn für Erik ten Hag gekommene Kasper Hjulmand der Trainer ist, mit dem der Verein in absehbarer Zeit wieder einen Angriff auf die Spitze starten kann. Der Vertrag des Dänen läuft noch bis 2027, eine vorzeitige Trennung scheint allerdings nicht ausgeschlossen.