Mit Kantersieg: Nächstes Team folgt DHB-Auswahl ins WM-Halbfinale
Olympiasieger Norwegen ist mit der nächsten Machtdemonstration ins WM-Halbfinale eingezogen. Der Topfavorit feierte im Viertelfinale gegen Montenegro einen 32:23 (19:11)-Kantersieg und folgte den deutschen Handballerinnen in die Runde der letzten vier.
Während Deutschland im Halbfinale am Freitag gegen Titelverteidiger Frankreich oder den WM-Dritten Dänemark spielt, bekommt es das norwegische Starensemble mit Co-Gastgeber Niederlande oder Ungarn zu tun. Die Medaillenspiele finden dann am Sonntag statt, Austragungsort der Endrunde ist Rotterdam.
Gesa Krause sendet eine Kampfansage
Leichtathletin Gesa Krause nimmt sich nach ihrem gescheiterten Marathon-Debüt in Valencia einen weiteren Start über die prestigeträchtige Distanz von 42,195 Kilometern vor. "Meine Mission Marathon ist noch nicht beendet. Ihr kennt mich, ich lasse mich nicht unterkriegen", schrieb Krause in einem Instagram-Beitrag.
Die 33-Jährige musste am Sonntag das Rennen bei Kilometer 34 abbrechen. Zuvor war Krause lange Zeit gut unterwegs gewesen und ein gleichmäßiges Tempo gelaufen. Doch dann brach die Europameisterin von 2016 und 2018 über die 3000 Meter Hindernis abrupt ein, anschließend suchte die gebürtige Hessin nach Erklärungen für ihre Aufgabe.
Krause habe zunächst gedacht, dass sie nie wieder einen Marathon bestreiten werde. "Wenn ich es aber ehrlich reflektiere, so hatte ich auf der ersten Hälfte Spaß und ich weiß, dass ich es irgendwann erneut probieren werde", schrieb die gebürtige Hessin, die im kommenden August bei der Leichtathletik-EM im britischen Birmingham über 3000 Meter Hindernis starten will.
Kult-Drittligist verlängert mit Kult-Trainer
Fußball-Drittligist Rot-Weiss Essen hat den Vertrag mit Trainer Uwe Koschinat verlängert. Wie der Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet im Rahmen seiner Mitgliederversammlung mitteilte, bleibt der 54-Jährige auch über den Sommer 2026 hinaus im Amt. Über die genaue Laufzeit des neuen Kontrakts machte RWE keine Angaben.
Koschinat übernahm Essen im Dezember 2024 auf einem Abstiegsplatz und führte das Team in der Rückrunde noch zum sicheren Klassenerhalt, zudem holte er mit dem Klub den Niederrheinpokal. Er habe "schnell gemerkt, welch große Bedeutung RWE hier in Essen und der Region hat. Die vergangenen zwölf Monate waren intensiv, haben alle Beteiligten sehr gefordert - und sie haben einen großen, positiven Eindruck bei mir hinterlassen", sagte Koschinat: "Ich gehe die großen Herausforderungen und hohen Ziele dieser Saison mindestens mit demselben Ehrgeiz an wie den Abstiegskampf der vergangenen Saison."
Lennart Karl sorgt für nächsten Eintrag in die Geschichtsbücher
Bayern Münchens Supertalent Lennart Karl hat erneut Champions-League-Geschichte geschrieben. Mit 17 Jahren und 290 Tagen ist Karl der jüngste Spieler in der Königsklasse, der in drei aufeinanderfolgenden Partien getroffen hat. Karl sorgte am Abend beim 3:1 (0:0) gegen Sporting Lissabon für das zwischenzeitliche 2:1 (69.).
Zuvor hatte er gegen den FC Brügge und beim FC Arsenal jeweils einen Treffer erzielt. Bei seiner Auswechslung in der 77. Minute gegen Sporting war Karl mit tosendem Applaus verabschiedet worden. In bislang 20 Pflichtspielen für den Rekordmeister hat der Offensivspieler fünf Tore erzielt. Inzwischen gilt der Jungstar sogar als Kandidat für eine WM-Nominierung.
Salah zum FC Bayern? Eberl äußert sich deutlich
Bayern-Sportvorstand Max Eberl hat Spekulationen über eine mögliche Verpflichtung von Stürmerstar Mohamed Salah vom FC Liverpool zurückgewiesen. "Wir haben mit Lennart Karl ein herausragendes Talent. Jetzt jemanden ihm davorzusetzen, würde keinen Sinn machen", sagte Eberl dem Streamingdienst DAZN am Rande des Heimspiels des FC Bayern München in der Champions League gegen Sporting Lissabon.
Salah hatte beim 3:3 der krisengebeutelten Reds in der Premier League am vergangenen Wochenende bei Leeds United zum dritten Mal hintereinander nicht in der Startelf gestanden und wurde auch nicht eingewechselt. Nach der Partie erhob er schwere Vorwürfe gegen den Verein und Trainer Arne Slot. Der Ägypter steht wegen der aufsehenerregenden Wutrede nicht im Kader des englischen Fußball-Meisters für das Spiel in der Königsklasse bei Inter Mailand. "Ich habe seine Aussagen verfolgt, aber ich habe es jetzt nicht in der Tiefe verfolgt", sagte Eberl und fügte hinzu: "Wie es dann jetzt weitergeht, das ist ehrlicherweise Gott sei Dank nicht mein Problem."
Nach sieben Jahren: Bittencourts Zeit bei Werder Bremen endet
Mittelfeldspieler Leonardo Bittencourt und Bundesligist Werder Bremen werden nach insgesamt sieben Jahre zum Ende der Saison getrennte Wege gehen. Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz bestätigte in einer Vereinsmitteilung am Abend einen "offenen und ehrlichen Austausch, an dessen Ende die einvernehmliche Entscheidung stand, dass wir uns im Sommer trennen werden". Der Vertrag des 31-Jährigen wäre nach der aktuellen Spielzeit ausgelaufen.
"Wir sind sehr dankbar dafür, was Leo bisher für Werder auf und neben dem Platz geleistet hat. Er war in all den Jahren ein wichtiger Faktor in der Kabine, hat Dinge auch immer wieder kritisch angesprochen und hat sich voll mit seiner Aufgabe identifiziert", erklärte Fritz. "Wir sind überzeugt, dass er sich bis zum letzten Spieltag für Werder voll reinhängen wird." Bittencourt absolvierte seit seinem Wechsel aus Hoffenheim im Sommer 2019 insgesamt 179 Pflichtspiele (20 Tore) für die Bremer, davon 22 Einsätze in der zweiten Liga.
Woltemade kehrt mit Ansage nach Deutschland zurück
Nick Woltemade fiebert seinem ersten Champions-League-Spiel auf deutschem Boden mit großer Vorfreude entgegen. "Es ist sehr schön, ich freue mich sehr nach Deutschland zu kommen", sagte der gut gelaunte Angreifer von Newcastle United vor der Partie bei Bayer Leverkusen am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker von ntv.de) - und fügte ambitioniert an: "Mit meinen alten Teams lief es hier nicht so. Ich freue mich darauf, morgen zu gewinnen."
Mit dem Premier-League-Klub will der deutsche Nationalstürmer in Leverkusen den wohl entscheidenden Schritt Richtung K.-o.-Phase machen. Dass in Deutschland ein besonderer Druck auf ihm lastet, stört den 23-Jährige nicht. "Ich schaue nur auf mich selbst. Das hilft mir am besten", sagte Woltemade, der sich in Newcastle schon gut integriert hat und sich "wie zu Hause fühlt". Sein Trainer Eddie Howe lobte Woltemade in den höchsten Tönen. "Er macht es brillant. Er ist eine tolle Person, ein toller Charakter", sagte Howe, der dem gebürtigen Bremer einen "britischen Humor" attestierte und sportlich hinzufügte: "Es wird noch so viel von ihm kommen."
Kompany wechselt beim FC Bayern kräftig durch
Alphonso Davies ist achteinhalb Monate nach seiner schweren Knieverletzung beim FC Bayern zurück. Der 25 Jahre alte Kanadier steht am Dienstagabend (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) im Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon wie von Trainer Vincent Kompany angekündigt erstmals nach 262 Tagen Pause wieder im Kader des Rekordmeisters. Davies hatte am 23. März beim Einsatz für die kanadische Nationalmannschaft gegen die USA unter anderem einen Kreuzbandriss erlitten.
Ob der Flügelspieler zum Einsatz kommen wird, hängt vom Spielverlauf ab. "Wenn das Spiel so eng wird, wie ich glaube", hatte Kompany zuvor gesagt, werde Davies "wahrscheinlich eher keine Minute bekommen". Nach dem jüngsten 5:0 in Stuttgart rotiert Kompany erneut und nimmt diesmal sogar sieben Umstellungen vor. Kapitän Manuel Neuer steht anstelle von Jonas Urbig im Tor der Münchner. Zudem rücken Harry Kane, Jonathan Tah, Aleksandar Pavlovic, Josip Stanisic, Serge Gnabry und Lennart Karl in die Startelf. Nicolas Jackson, Min-Jae Kim, Tom Bischof, Raphael Guerreiro und Leon Goretzka sitzen zunächst auf der Bank. Luis Díaz fehlt rotgesperrt.
Potenzieller DFB-Schreck fährt zum Afrika Cup
Saison-Entdeckung Yan Diomande von RB Leipzig ist ins Aufgebot des deutschen WM-Gegners Elfenbeinküste für den Afrika Cup berufen worden. Das Kontinentalturnier startet am 21. Dezember, die Pflicht zur Abstellung der Profis beginnt bereits am 15. Dezember. Das bedeutet, dass bereits das letzte RB-Spiel des Jahres in der Bundesliga am 20. Dezember (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) gegen Bayer Leverkusen ohne den Rechtsaußen stattfinden wird, wie die Sachsen mitteilten.
Für wie viele Spiele der 19 Jahre alte Dribbelkünstler fehlen wird, hängt vom Turnierverlauf ab. Die Elfenbeinküste spielt in der Vorrunde am 24. Dezember gegen Mosambik, am 28. Dezember gegen Kamerun sowie am 31. Dezember gegen Gabun. Übersteht das Team die Vorrundengruppe und schafft es bis ins Viertelfinale, würde dieses am 10. Januar über die Bühne gehen.
Katar übernimmt belgischen Zweitligisten
Der belgische Fußball-Zweitligist KAS Eupen wird vollständig von der katarischen Investmentgruppe Qatar Sports Investments (QSI) übernommen. Das teilte der deutschsprachige Klub mit. Demnach wird die staatlich verbundene Investmentgesellschaft, die auch Eigentümer von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain ist, die "sofortige Verantwortung für sportliche Angelegenheiten" übernehmen, hieß es in einem Vereinsstatement.
Eupen steht bereits seit 2012 unter der Kontrolle und dem Einfluss Katars, die Akademie Aspire wollte den Verein als Sprungbrett für Nachwuchstalente nutzen. Das Projekt habe nun jedoch "sein natürliches Ende erreicht", teilte der Verein weiter mit: "Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, bekanntzugeben, dass Aspire und Qatar Sports Investments eine Absichtserklärung über die vollständige Übernahme des Vereins unterzeichnet haben."
Der Klub war 2024 aus der ersten belgischen Liga abgestiegen, derzeit belegt Eupen den siebten Rang in der Challenger Pro League. Die Katarer sind seit 2011 im Besitz von Frankreichs Topklub Paris Saint-Germain, Präsident Nasser Al-Khelaifi ist zugleich Vorsitzender von Qatar Sports Investments.
Indianapolis denkt sich völlig absurden Notfallplan aus
Für Quarterback Daniel Jones ist die Saison nach einem Achillessehnenriss vorbei, Ersatzmann Riley Leonard plagen Knieprobleme, deshalb suchen die Indianapolis Colts nach Lösungen. Laut ESPN arbeitet der Klub aus der NFL an einem Notfallplan mit Philip Rivers, dabei hat der 44-Jährige (!) seine Karriere nach der Saison 2020/21 beendet. Rivers soll am Dienstag in Indianapolis ein Workout absolvieren, dann eine Entscheidung fallen. Der Routinier war nach 16 Spielzeiten im Trikot der San Diego und Los Angeles Chargers vor seinem Abschied ein Jahr für die Colts aufgelaufen.
Indianapolis hatte nach einem starken Saisonstart zuletzt dreimal in Folge verloren, in der AFC North ist das Team mit 8:5 Siegen nur noch Dritter hinter den Jacksonville Jaguars (9:4) und den Houston Texans (8:5). Am Sonntag (22.25 Uhr MEZ) geht es im Rennen um ein Play-off-Ticket zu den starken Seattle Seahawks.
Deutsche EM-Helden gehen böse unter
115 Tage nach dem goldenen Abschluss der Heim-EM sind die deutschen Hockey-Männer mit einer deutlichen Niederlage in die neue Saison der Pro League gestartet. Der Welt- und Europameister unterlag Belgien in Irlands Hauptstadt Dublin mit 1:4 (0:2). Für die Mannschaft von Bundestrainer André Henning, der neben zwölf Europameistern auch einige unerfahrene Spieler mit nach Dublin genommen hat, traf nur Paul-Philipp Kaufmann - zum zwischenzeitlichen 1:3.
Vor Kaufmanns Treffer (36.) hatten Top-Angreifer Tom Boon (14.) und Doppelpacker Thomas Crols (19., 33.) die Belgier auf die Siegerstraße gebracht. Alexander Hendricks (48.) stellte im Schlussviertel den Endstand her.
Die Pro League wird jährlich vom Welthockeyverband FIH ausgetragen. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen nehmen neun Teams teil, die jeweils zwei Mal auf die acht anderen treffen. Die Erstplatzierten der Abschlusstabelle gewinnen den Titel, zuletzt gingen beide Trophäen in die Niederlande. Der Wettbewerb dient zudem als Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele.
Waghalsige Wingsuit-Stunts: Athleten schießen mit 220 km/h durch Hochhaus-Türme
Mit irrem Tempo rasen zwei Extremsportler am Himmel von Bahrain entlang. In ihrem perfekt synchron getimten Sprung treffen sie sich genau zwischen zwei Türmen eines Hochhauses und schießen zwischen den Glasfronten hindurch.
BVB-Star hat gar keine "Abneigung gegen den Fußball meines Coaches"
Julian Brandt hat seine Kritik an der Spielweise von Borussia Dortmund beim 2:0 in der Fußball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim relativiert. "Die Interpretation, dass ich eine Abneigung gegen den Fußball meines Coaches hätte, ist Quatsch", sagte der 48-malige Nationalspieler auf der Pressekonferenz des BVB vor dem Champions-League-Spiel morgen (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) gegen den FK Bodö/Glimt, "wir haben für uns einen Weg gefunden, erfolgreich zu sein, den Weg werden wir weitergehen."
Brandt hatte nach dem Spiel am Sonntag gesagt: "Das ist nicht meine Art und Weise, Fußball zu spielen." Das sei "eher" auf das Hoffenheim-Spiel bezogen, er fügte aber auch grundsätzlich an: "Am Ende spielen wir Fußball, und wir laufen nicht Fußball." Am Dienstag betonte er: "Ich bin Offensivspieler, ich konzentriere mich auf das Spiel mit dem Ball. Ich habe selbst bei 4:0 was auszusetzen, das ist mein eigener Antrieb." Gleichzeitig sei aber wichtig, defensiv "extrem gut" zu stehen.
Ter Stegen ist zurück im Barça-Kader
Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen steht in der Champions League erstmals nach seiner Verletzungspause wieder im Kader des FC Barcelona. Der 33-Jährige habe "grünes Licht" von der medizinischen Abteilung erhalten, teilten die Katalanen vor der Partie gegen Eintracht Frankfurt heute Abend (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de) im Camp Nou mit.
Trainer Hansi Flick hatte die Rückkehr des Torhüters bereits am Montag bei der Pressekonferenz angedeutet. Der deutsche Coach betonte jedoch auch: Für ihn sei "ganz klar", dass Joan García trotz der Rückkehr die Nummer eins bleibe.
Seine bislang letzte Partie hatte ter Stegen für Deutschland im Spiel um Platz drei der Nations League gegen Frankreich am 8. Juni bestritten. Bei Barcelona hatte er gut zwei Wochen zuvor am vorletzten Liga-Spieltag gegen den FC Villarreal zum vorerst letzten Mal zwischen den Pfosten gestanden. Im Hinblick auf ter Stegens Ambitionen, bei der WM 2026 im deutschen Tor zu stehen, scheint ein Vereinswechsel im Winter nicht unwahrscheinlich. Laut Bundestrainer Julian Nagelsmann sind regelmäßige Einsätze die Grundvoraussetzung für eine Nominierung.
"Exklusive Einblicke": Ex-Top-Spielerin wechselt zu OnlyFans
Die französische Tennisspielerin Océane Dodin schlägt einen weiteren Karriereweg ein und wird ab sofort für die weltweit bekannte Erotik-Plattform "OnlyFans" Content produzieren. So will die 29-Jährige, einst unter den Top 50 der Welt platziert, ihren Fans einen "exklusiven Einblick hinter die Kulissen" geben.
Ihr Ziel sei es, ihren Anhängern einen "exklusiven Einblick hinter die Kulissen" zu geben und "persönlichen Content" zu teilen, teilte die 29-Jährige dazu mit. Sie wolle ein "Universum" kreieren, in dem "Tennis Sinnlichkeit" trifft. Schlagzeilen der ungewöhnlichen Art hatte die Französin bereits vor einigen Monaten geschrieben. Damals unterzog sie während einer Verletzungspause einer Schönheitsoperation und ließ sich die Brüste vergrößern.
Die Zusammenarbeit mit "OnlyFans" ist für Dodin nicht einseitiger Natur. Zwar wird sie Content auf der Plattform posten, im Gegenzug wird "OnlyFans" der Französin aber auch als Sponsor zu Seite stehen. Was das genau heißt und im welchem Umfang dies geschieht, ist nicht klar. Dodin wird die erste noch aktive Spielerin der WTA-Tour sein, die sich auf der Erotik-Plattform präsentiert.
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BVB und RB blitzen bei Sensationstransfer des HSV offenbar ab
Er ist ein kompromissloser Verteidiger und schoss im Nordderby gegen Werder Bremen ein Sensationstor: Die Leihe von Luka Vuskovic von Tottenham Hotspur zum Hamburger SV erweist sich bislang als Volltreffer. Laut dem Portal "TEAMtalk" wollen die Nordlondoner den Innenverteidiger fest in ihre langfristigen Pläne einbeziehen. Borussia Dortmund und RB Leipzig sollen ein Auge auf den 18-Jährigen geworden haben. Die Spurs planen aber offenbar keinen Verkauf von Vuskovic (Vertrag bis 2030).
Der Youngster ist ein polarisierender Typ, bereits 18 Millionen Euro wert, und hat das Potenzial, sich den Titel zum besten Liga-Transfer des Sommers zu verdienen. Seit Wochen trägt der Bruder des wegen Dopings gesperrten Mario die Hamburger durch die Liga. Mit seiner Qualität und seiner Emotion, das weckt natürlich (vergebliche) Interessen.
Langlauf-Anfänger sorgt für Angst und Ärger im Weltcup
Vor vier Wochen war er zum ersten Mal in seinem Leben mit Skiern auf Schnee unterwegs und nun mischt sich unter die Weltbesten: Edward Limbagas Ausflug in den Langlauf-Weltcup wird von einigen erfahrenen Profis zunehmend kritisch gesehen. Der 48-jährige Filipino darf dank einer Sonderregel der FIS in der 1. Liga starten, um so die Qualifikations-Kriterien für die Olympischen Spiele zu erfüllen. Das Problem: Die "Exoten" werden für die Profis aus Europa und Amerika auf der Strecke zum Sicherheitsrisiko.
In Trondheim etwa machte ein Video die Runde, auf dem zu sehen ist, wie Limbaga in einer Abfahrt unbeholfen zu Fall kommt. Während er aufsteht, bricht ihm auch noch ein Skistock. Von hinten kommen derweil drei Läufer mit hoher Geschwindigkeit an, die ausweichen müssen. Mit Mühe und Not gelang es ihnen. Für Limbaga war es einer von insgesamt drei Stürzen an diesem Tag. "Das ist gefährlich und der Grund, warum man mit Kinderrennen anfängt und nicht im Weltcup", beschwerte sich der Österreicher Mika Vermeulen bei NRK. "Diese Jungs können nicht mal Skilaufen", klagte auch der Norweger Jan Thomas Jenssen. Und was sagt Limbaga selbst zu der ganzen Aufregung? "Ich versuche so gut ich kann den Regeln zu folgen und aus dem Weg zu gehen, wenn ein Konkurrent von hinten kommt."
Xabi Alonso reagiert auf brisante Berichte
Xabi Alonso will trotz der anhaltenden Diskussionen um seine Arbeit bei Real Madrid Ruhe bewahren. "Wenn man Trainer von Real Madrid ist, muss man darauf vorbereitet sein, solche Situationen mit Ruhe, Einheit und Verantwortung zu bewältigen", sagte der 44-Jährige vor dem Champions-League-Spiel gegen Manchester City am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de). Nach nur zwei Siegen aus den vergangenen sieben Spielen steht Alonso mächtig unter Druck. Laut spanischen Medien muss er bei einer Niederlage gegen City mit seiner Entlassung rechnen, längst wird über mögliche Nachfolger diskutiert.
Zuletzt wurde darüber hinaus häufiger über Alonsos angeblich angespanntes Verhältnis zu Teilen seiner Mannschaft berichtet. "Wir stecken da alle zusammen drin, in guten wie in schlechten Zeiten", betonte Alonso am Dienstag jedoch. Die Mannschaft sei "vereint" und "mental darauf vorbereitet, alles zu bewältigen, was auf uns zukommt". Im Fußball könne sich "alles, zum Guten oder Schlechten, schnell ändern", ergänzte der Baske. Er habe einen "großen Willen, den Ärger zu überwinden", so Alonso: "Du musst dich anpassen und lernen. Es gibt gute Tage und weniger gute. Aber wir machen Fortschritte in jedem Spiel. Wir müssen diese Situation angehen, um sie zu wenden."
Serge Gnabry geht die Dinge ganz entspannt an
Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry sieht bei den Verhandlungen über seine Zukunft beim FC Bayern keinen Druck. Der Vertrag des 30-Jährigen läuft im Sommer aus. Es gebe aber bei den Gesprächen "keinen Zeitplan. Es ist eine ganz entspannte Situation. Wir schauen einfach, was in nächster Zeit dabei rauskommt", sagte Gnabry vor dem Champions-League-Spiel der Münchner am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) gegen Sporting Lissabon.
Bisher, fügte er an, sei "alles gut von beiden Seiten, deswegen passt es so". Gnabry ist beim Rekordmeister bereits seit 2017 unter Vertrag. Schon oft genug war über einen Verkauf spekuliert worden, auch vor dieser Saison. Doch der Offensivspieler konnte in den letzte Monaten überzeugen und sich für eine Weiterbeschäftigung durchaus empfehlen.
Gnabry sieht seine Rolle bei den Bayern inzwischen auch leicht verändert. "Im Laufe der Zeit verfestigt man sich in der Mannschaft, man denkt anders über Dinge nach. Ich denke, ich bin ein bisschen lauter, ein bisschen führender geworden, als ich es vielleicht war, als ich mit 23 hergekommen bin", sagte er.
Fall wirft Fragen auf: Biathletin Puff kollabiert im Rennen
Schreckmoment für das deutsche Biathlon-Team: In der Ergebnisliste des IBU-Cup-Verfolgers in Obertilliach tauchte Johanna Puff mit einem "DNF" (Did Not Finish) auf. Was genau der Grund dafür war, wurde vom deutschen Verband zunächst jedoch nicht öffentlich kommuniziert. Im Biathlon-Podcast "Extrarunde" verriet David Zobel nun, dass die 23-Jährige während des Rennens plötzlich zusammenbrach: "Johanna ist an einem Anstieg kollabiert und musste ins Krankenhaus abtransportiert werden."
Nach der anschließenden Untersuchung im Krankenhaus folgte dann jedoch schnell die Entwarnung. Puff wurde entlassen und durfte sich auf den Weg nach Hause machen. Puff war an den Tagen vor dem Verfolger bereits in den beiden Sprint-Rennen in Obertilliach an den Start gegangen. Diese beendete sie auch. Im ersten Rennen kam sie als 50. ins Ziel, im zweiten Sprint reichte es zu Rang 46. Ob das schwache Abschneiden womöglich mit gesundheitlichen Problemen zusammenhing, kann nur spekuliert werden.
Donald Trump soll verstorbene Box-Legende begnadigen
US-Präsident Donald Trump hat eine Petition des Boxverbandes WBC erhalten, in der darum gebeten wird, den ehemaligen Schwergewichts-Champion Joe Louis wegen früherer Steuerschulden zu begnadigen. Zusätzlich soll ihm posthum die Presidential Medal of Freedom verliehen werden. Das berichtet das Fachportal "BoxingScene". Der Amerikaner ist einer der erfolgreichsten Box-Weltmeister der Geschichte, der auch als einer der besten Kämpfer der Geschichte gilt.
Zwischen 1937 und 1949 verteidigte er 26 Mal (!) seinen Schwergewichtstitel. Bekannt wurde er vor allem für seinen Blitz-K.o. im Rückkampf gegen den Deutschen Max Schmeling im Jahr 1938. 1949 beendete er vorerst seine Karriere. Dann aber begannen erst die Sorgen. Der "Brown Bomber" verlor sich in Steuerschulden aus seinen Einkünften. Seine Steuerschulden sollen am Ende über 500.000 Dollar betragen haben.
Später arbeitet er auf Vermittlung von Frank Sinatra als Empfangsmitarbeiter im Ceasers Palace in Las Vegas. 1981 verstarb er verarmt. Das Begräbnis in Arlington soll unter anderem Max Schmeling finanziert haben.
Mitten in der Krise erhält Frankfurt nächste Hiobsbotschaft
Dino Toppmöller hat die Profis von Eintracht Frankfurt vor dem Champions-League-Kracher beim FC Barcelona in die Pflicht genommen. "Es ist mit Sicherheit eine der größten Herausforderungen, die es momentan im europäischen Fußball gibt. Da kommt eine gewaltige Offensivwucht auf uns zu. Das Wichtigste wird sein, dass wir mental stark sind. Wir müssen bereit sein, 90 Minuten zu leiden", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten vor der Partie am Abend.
Anders als beim jüngsten 0:6-Debakel in Leipzig müssten im Camp Nou "Einstellung, Körpersprache und Einsatz" stimmen, forderte Toppmöller. Auch Routinier Mario Götze appellierte, "an die Leistungsgrenze zu gehen und mehr als einhundert Prozent zu geben. Wir müssen voll da sein, denn Barcelona hat eine sensationell gute Mannschaft." Zu allem Überfluss ist die Stürmer-Not bei den Hessen noch größer geworden. Wie die Eintracht mitteilte, hat sich Michy Batshuayi am vergangenen Samstag in Leipzig einen Mittelfußbruch zugezogen und ist bereits operiert worden. "Er wird dementsprechend ausfallen", sagte Toppmöller.
Lindsey Vonn trampelt Mailands berühmtem Stier auf den Eiern herum
Lindsey Vonn ging auf Nummer sicher. Und so trampelte sie, wie immer begleitet von Hündchen Chance, dem berühmten Stier am Mailänder Dom, nun ja, auf den Eiern herum. Das Ritual in der Olympiastadt, wo täglich Tausende Touristen auf das Tiermosaik in der Galleria Vittorio Emanuele II treten, "bringt Glück", erklärte Vonn ihren 2,6 Millionen Fans bei Instagram - davon kann sie jede Menge gebrauchen.
Vonn lebt eines der unwahrscheinlichsten Comebacks der Sportgeschichte, an dessen Ende nicht weniger als der Olympiasieg stehen soll. "Ich bin keine Außenseiterin, ich bin wieder im Rennen", sagte die 41-Jährige, die Teile ihres Knies durch Titan hat ersetzen lassen, dem "Time Magazine". Auf dessen weltberühmtem Cover prangte Vonn Ende Oktober, pünktlich zum Auftakt der Olympiasaison. Es war der denkbar lauteste Startschuss zu ihrem letzten großen Vorhaben: Gold. Nach den Winterspielen im Februar soll zum zweiten Mal nach 2019 und dann endgültig Schluss sein.
Nach kuriosem Verbrechen: Biathlon-Superstar Simon kehrt zurück
Julia Simon steht nach ihrer Sperre wegen der Kreditkartenaffäre vor der Rückkehr in den Biathlon-Weltcup. Wie der französische Skiverband bekannt gab, gehört die 29-Jährige wie erwartet zum Aufgebot für die am Freitag beginnende zweite Station des Winters in Hochfilzen.
Die zehnmalige Weltmeisterin Simon hatte am 24. Oktober vor Gericht gestanden. Ihr war vorgeworfen worden, ab 2021 wiederholt die Bankkarten ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet und eines Physiotherapeuten des französischen Teams für Einkäufe im Gesamtwert von bis zu 2400 Euro benutzt und kleinere Geldbeträge (zwischen 20 und 50 Euro) gestohlen zu haben. Nach dem Geständnis und einer öffentlichen Entschuldigung wurde Simon zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe sowie einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro verurteilt.
In der Folge sprach dann auch der FFS-Disziplinarausschuss eine Sperre von sechs Monaten aus, fünf davon auf Bewährung, die am 7. November in Kraft getreten war. Damit verpasste sie lediglich den Weltcup-Auftakt im schwedischen Östersund. Zusätzlich zur Sperre wurde Simon zu einer Geldstrafe von 30.000 € verurteilt, von der 15.000 € zur Bewährung ausgesetzt wurden.
Heißes Gerücht: Kommt's bei Red Bull zum Bosse-Knall?
Bei Formel-1-Team Red Bull steht offenbar der nächste große Personal-Paukenschlag bevor. Die Zeichen verdichten sich, dass Eminenz Helmut Marko nach diesem Jahr in seiner Rolle bei Red Bull Racing ausscheiden wird. Das Aus sei beschlossen, berichtet der "Telegraph". Der Vertrag des 82-Jährigen läuft eigentlich noch bis einschließlich der kommenden Saison. Laut dem Bericht heißt es, dass der Österreicher auf eigenen Wunsch ausscheide.
Die "Bild" schreibt, dass dies nur die halbe Wahrheit sei. Demnach sollen Red Bull und Sport-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff schon länger auf einen größeren Neustart drängen. Schon im Frühjahr hatte Red Bull für Personalschlagzeilen gesorgt, als sich der Rennstall vom langjährigen Teamchef Christian Horner trennte. Nun könnte ein weiterer Erfolgsgarant folgen.
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Riesenwirbel bei Real: Xabi Alonso bekommt nun wohl nur noch eine Chance
Der Druck auf Trainer Xabi Alonso wird bei Real Madrid immer größer. Das Champions-League-Duell am Mittwoch (21 Uhr) gegen Englands Top-Team Manchester City sei schon die letzte Chance für den früheren Leverkusener Meistertrainer, berichtete die Zeitung "El Mundo". Die Verantwortlichen des Weltklubs hätten nach der blamablen Niederlage im heimischen Estadio Bernabeu gegen Celta Vigo (0:2) beraten und seien zu diesem Schluss gekommen. Ähnlich berichtete auch "Marca". Die Mannschaft müsse sich gegen City anders präsentieren. Die Königlichen haben in der Liga nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen und weiter an Boden auf den Erzrivalen FC Barcelona verloren.
Zidane und Klopp als Nachfolger auf der ListeAlonso, der erst im Sommer aus der Fußball-Bundesliga in die spanische Hauptstadt wechselte, soll mit Teilen seines Star-Ensembles, darunter Offensivmann Vinícius Júnior, zerstritten sein. Auch über mögliche Nachfolger sollen die Bosse schon gesprochen haben: Dabei stünden der frühere Real-Erfolgscoach Zinédine Zidane und Jürgen Klopp ganz oben auf der Liste.
"Was Mo Salah nach dem Spiel getan hat, war eine Schande"
Liverpool-Legende Jamie Carragher hat Stürmerstar Mohamed Salah nach dessen Wutrede gegen den Klub und Trainer Arne Slot scharf kritisiert. "Was er nach dem Spiel getan hat, war eine Schande", sagte der TV-Experte beim britischen Sender Sky. "Einige Leute haben das als emotionalen Ausbruch dargestellt. Ich glaube nicht, dass es das war. Ich glaube, wenn Mo Salah in der Mixed Zone Halt macht, was er in acht Jahren bei Liverpool viermal getan hat, dann ist das mit ihm und seinem Agenten abgesprochen, um maximalen Schaden anzurichten."
Der frühere Abwehrmann ärgerte sich: "Die Fans von Liverpool, der Trainer, alle, die mit dem Verein zu tun haben, fühlen sich im Moment wie am Boden zerstört. Und er hat genau diesen Zeitpunkt gewählt, um den Trainer anzugreifen und vielleicht zu versuchen, ihn feuern zu lassen." Carragher verteidigte auch Slots Entscheidung, Salah in den vergangenen Spielen nicht einzuwechseln. "Warum sollte man ihn einwechseln, wenn man in diesen Spielen führt? Man braucht kein Tor. Man muss nur keine Gegentore kassieren", sagte der 47-Jährige. "Wenn man Salah einwechselt, holt man einen Spieler, der bei Standardsituationen nicht verteidigen kann und nicht zurückläuft."