Der Sport-Tag
17. März 2026
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22:15 Uhr

Mit Polizei-Geleit: Irans Fußballerinnen sind in Istanbul

Die iranische Fußball-Nationalmannschaft der Frauen hat auf dem Weg in ihre kriegserschütterte Heimat die Türkei erreicht. Aufnahmen der türkischen Nachrichtenagentur DHA zeigten die Spielerinnen, wie sie in ihren offiziellen Trainingsanzügen die Ankunftshalle am Flughafen Istanbul durchquerten. Das Team war über Oman und Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur eingereist. Zuvor hatte der Iran in Australien an der Asienmeisterschaft teilgenommen. Nun verließ das Team laut DHA den Flughafen Istanbul begleitet von der Polizei und steuerte ein Hotel in der Stadt an. Sie sollen am Mittwoch in den Iran zurückkehren.

Zwei Spielerinnen, Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh, sind unterdessen im australischen Brisbane geblieben. Beide trainieren fortan mit dem Frauenteam von Brisbane Roar, das in der A-League spielt, der höchsten australischen Fußballliga der Frauen. Ursprünglich hatten sieben Mitglieder der iranischen Nationalmannschaft aus Angst vor Repressalien in ihrer Heimat Asyl in Australien beantragt, zogen größtenteils aber ihre Anträge zurück.

Mit Polizei-Geleit: Irans Fußballerinnen sind in Istanbul
21:33 Uhr

Tennis-Star Moutet feuert Schläger aus dem Stadion

Bei professionellen Tennisspielen musste wegen der Wut der Spieler schon der ein oder andere Schläger dran glauben. Nach einem verlorenen Matchball verliert Corentin Moutet jetzt die Fassung und befördert sein Sportgerät nicht nur aus dem Tennisfeld.

Tennis-Star Moutet feuert Schläger aus dem Stadion
20:48 Uhr

Heißes Gerücht: DFB-Supertalent El Mala verlässt die Bundesliga

Ein Wechsel von Shootingstar Said El Mala in die englische Premier League rückt offenbar näher. Wie die "Bild" berichtete, soll der 19 Jahre alte Offensivspieler des 1. FC Köln über seine Eltern, die kürzlich die Beratung ihres Sohnes von einer Agentur übernommen haben, seine Zusage an Brighton & Hove Albion gegeben haben. Die von Fabian Hürzeler trainierten Engländer sollen auf einen schnellen Abschluss drängen.

El Mala erzielte in seiner ersten Bundesliga-Saison bislang neun Tore in 26 Spielen und hofft auf eine WM-Nominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann. Mit Köln steckt er im Abstiegskampf. Nach einem Leistungstief zu Jahresbeginn zeigte er sich zuletzt wieder verbessert und traf am vergangenen Wochenende beim 1:1 beim Hamburger SV. Laut "Bild" soll eine Ablösesumme für El Mala von rund 35 Millionen Euro plus Boni "gut möglich" sein. Die Spielerseite soll mit den angebotenen Konditionen grundsätzlich einverstanden sein, die Gespräche mit dem FC laufen.

Heißes Gerücht: DFB-Supertalent El Mala verlässt die Bundesliga
19:39 Uhr

Real Madrid sortiert offenbar große Namen aus

Umbruch bei Real Madrid: Wie die "Sport Bild" berichtet, stehen etliche verdiente Stars auf der Abschussliste des spanischen Rekordmeisters. Ganz oben auf der Streichliste soll demnach laut Informationen aus Spanien der Ex-Münchner David Alaba stehen. Alaba ist bereits in seinem fünften Jahr bei den Madrilenen, sein Vertrag endet jedoch im Sommer.

Neben Alaba soll ein weiterer Ex-Bundesliga-Spieler auf der Streichliste stehen: Rechtsverteidiger Dani Carvajal ist nach aktuellem Stand ebenfalls nur bis Sommer an die Königlichen gebunden. Auch hier deutet nach Informationen von "The Athletic" alles auf eine Trennung hin. Die endgültige Entscheidung, den Routinier gehen zu lassen, soll allerdings noch offen sein.

Zudem sind die Madrilenen laut "Radio Marca" angeblich gesprächsbereit, was einen Verkauf von Eduardo Camavinga angeht. Vor allem in England sollen einige Klubs am Franzosen interessiert sein, für den sie allerdings knapp 50 Millionen Euro auf den Tisch legen müssten. Während bei Ferland Mendy und Fran Garcia ebenfalls ein Abschied näher rückt, scheint die Situation um Antonio Rüdiger weiter komplett offen zu sein.

Real Madrid sortiert offenbar große Namen aus
18:51 Uhr

Kompany will Blitz-Gespräch mit Nagelsmann wegen Musiala

Bayern-Coach Vincent Kompany will noch vor der Nominierung des ersten Nationalmannschafts-Kaders im WM-Jahr ein Gespräch mit Bundestrainer Julian Nagelsmann wegen Jamal Musiala führen. Der Offensivstar könnte nach seiner schweren Beinverletzung erstmals wieder im DFB-Kreis dabei sein. Der 23-Jährige fällt aktuell wegen einer Schmerzreaktion am operierten linken Fuß beim Rekordmeister erneut aus.

"Ich werde mit Julian auf jeden Fall mal telefonieren. Schauen wir mal, was dabei herauskommt. Ich glaube, wir haben das Gleiche vor. Wir haben die gleichen Interessen. Wir wollen alle einen topfitten Jamal Musiala zurückbekommen", sagte Kompany vor dem Champions-League-Spiel der Bayern gegen Atalanta Bergamo an. Musiala wird bei der Partie an diesem Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) in München fehlen.

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Kompany will Blitz-Gespräch mit Nagelsmann wegen Musiala
18:01 Uhr

Liverpool-Coach wehrt sich gegen bitteren Vorwurf

Teammanager Arne Slot vom FC Liverpool gibt sich angesichts der ungemütlichen Gemengelage selbstkritisch. Sollte es stimmen, dass die Liverpool-Fans ihrer Mannschaft und dem Coach wie vielfach behauptet zunehmend skeptisch gegenüber stehen, "dann habe ich viele Dinge falsch gemacht", sagte der Niederländer und betonte: "Das ist nie ein schönes Gefühl."

Allerdings spüre er trotz der jüngsten negativen Reaktionen des Anhangs nach wie vor große Unterstützung. Zudem wisse er, "wie das Fußballgeschäft funktioniert: Gewinnen kann vieles ändern - und das versuchen wir morgen Abend zu tun." Seine Elf sei "vollkommen bereit dafür", im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Galatasaray am Mittwoch (21 Uhr, DAZN und im Liveticker bei ntv.de) das 0:1 aus Istanbul umzudrehen, "das kann ich Ihnen garantieren".

Slot widersprach der Klub-Ikone Jamie Carragher, die nach dem enttäuschenden 1:1 am vergangenen Sonntag gegen Tottenham Hotspur die Arbeitsmoral der Liverpool-Profis um Nationalspieler Florian Wirtz kritisiert hatte. "Ich stimme Jamie bei vielen Dingen zu, die er in dieser Saison gesagt hat. Aber hier bin ich anderer Meinung." Seit er in Liverpool arbeite, habe es nicht viele Spiele gegeben, in denen seine Elf in Sachen Einsatz unterlegen gewesen sei.

Liverpool-Coach wehrt sich gegen bitteren Vorwurf
17:27 Uhr

Überraschender Knall: Star-Trainerin gibt heikle Aufgabe auf

Nach nur rund einem Jahr hört die einstige Trainerin der Ausnahmeturnerin Simone Biles früher als geplant mit ihrer heiklen Aufgabe am Bundesstützpunkt in Stuttgart wieder auf. Die US-Amerikanerin Aimee Boorman und der Verband hätten sich darauf geeinigt, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden, teilte der Deutsche Turner-Bund (DTB) mit.

Die 52-Jährige war wenige Monate nach dem Bekanntwerden der Missstände am Kunst-Turn-Forum Stuttgart als Ersatz verpflichtet worden, nachdem sich der Schwäbische Turnerbund (STB) im Zuge des Skandals von zwei Trainern getrennt hatte. Rund um den Jahreswechsel 2024/25 waren Missstände am Stuttgarter Kunst-Turn-Forum angeprangert worden. Mehrere ehemalige und aktive Turnerinnen hatten unter anderem "systematischen körperlichen und mentalen Missbrauch" sowie katastrophale Umstände kritisiert.

"Sie startete damals unter schwierigen Bedingungen am Stützpunkt, der im Zuge von Missbrauchsvorwürfen im Umbruch war und bis heute ist", heißt es in der Mitteilung des DTB über die Trennung von Boorman. "Trotz großem Bemühen von allen Seiten hat die Zusammenarbeit in Stuttgart nicht so funktioniert, wie es gewünscht und erforderlich gewesen wäre."

Überraschender Knall: Star-Trainerin gibt heikle Aufgabe auf
16:50 Uhr

Nach Stadionsprecher-Eklat: DFB bittet 1. FC Köln zur Kasse

Nach den verbalen Ausrutschern von Stadionsprecher Michael Trippel hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den 1. FC Köln zur Kasse gebeten. Wie das DFB-Sportgericht am Dienstag mitteilte, müssen die Kölner eine Geldstrafe von 8000 Euro zahlen.

"Zudem erhält der Klub die Auflage, seinen Stadionsprecher in geeigneter Weise ausdrücklich darauf hinzuweisen, unsportliche Aussagen, insbesondere in Bezug auf Schiedsrichter, Schiedsrichterentscheidungen und andere Spielbeteiligte, zukünftig zu unterlassen und Stadiondurchsagen ausschließlich mit neutralem Inhalt durchzuführen", hieß es in der Mitteilung. Dies sei dem DFB binnen einer Woche schriftlich nachzuweisen.

Trippel hatte im Rahmen des Bundesligaspiels am 7. März gegen Borussia Dortmund (1:2) über die Stadionlautsprecher Entscheidungen von Schiedsrichter Daniel Siebert infrage gestellt. "Pfui, widerlich", sagte der 71-Jährige deutlich hörbar, als Siebert die Rote Karte für FC-Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey nach VAR-Intervention verkündete. "Ich werde Ärger kriegen, aber ich sage es: In der Nachspielzeit gab es ein klares Handspiel eines Dortmunders, und das guckt sich noch nicht mal einer an", fluchte der 71-Jährige zudem kurz nach Schlusspfiff. In der hektischen Schlussphase hatte BVB-Verteidiger Yan Couto einen Ball mit dem Arm berührt - einen VAR-Eingriff gab es trotz heftiger Proteste der Kölner nicht.

Nach Stadionsprecher-Eklat: DFB bittet 1. FC Köln zur Kasse
15:49 Uhr

FIFA denkt (derzeit) nicht dran, Irans WM-Wunsch zu erfüllen

Eine Verlegung der iranischen WM-Spiele nach Mexiko wegen des Krieges im Nahen Osten ist für die FIFA derzeit kein Thema. "Die FIFA freut sich darauf, dass alle teilnehmenden Mannschaften gemäß dem am 6. Dezember 2025 veröffentlichten Spielplan antreten", teilte der Weltverband auf Anfrage mit. Zuvor hatte der iranische Verbandspräsident Mehdi Taj in einer Stellungnahme erklärt, dass man mit der FIFA über eine Austragung der iranischen Spiele in Mexiko verhandele.

Der Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. "Nachdem US-Präsident Donald Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen", sagte Taj in einer Stellungnahme, die auf dem X-Account der Botschaft des Landes veröffentlicht wurde.

Die FIFA bestätigte gegenüber dem Sportinformationsdienst regelmäßigen Kontakt mit allen teilnehmenden Mitgliedsverbänden, einschließlich des iranischen Fußballverbands, um die Planung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu besprechen".

FIFA denkt (derzeit) nicht dran, Irans WM-Wunsch zu erfüllen
15:33 Uhr

Bundestrainer denkt noch nicht an Ruhestand

In den Ruhestand will Handball-Nationaltrainer Alfred Gislason nach der Heim-Weltmeisterschaft im Januar 2027 definitiv nicht gehen. "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich erst einmal nicht aufhören möchte mit Handball nach der Weltmeisterschaft und gerne mit dieser Mannschaft weiterarbeiten würde", sagte der 66-Jährige vor den Testspielen am Donnerstag (18.15 Uhr/Pro7) in Dortmund und am Sonntag in Bremen gegen Afrikameister Ägypten.

Aktuell läuft Gislasons Vertrag mit dem Deutschen Handballbund (DHB) bis nach der WM vom 13. bis 31. Januar 2027. Der Bundestrainer sieht daher den Verband am Zug. Er habe sehr guten Kontakt zu allen Leuten dort und sei locker. "Ich habe immer signalisiert, mein Vertrag läuft aus nach der WM, und sie müssen entscheiden, wie es weitergeht. Ich werde diese Entscheidung akzeptieren", betonte der Isländer.

Sollte es für Gislason beim DHB keine Zukunft geben, hat er ebenfalls schon Pläne. In Rente will er demnach definitiv nicht gehen. "Ich werde nicht mit Handball aufhören, solange ich den Glauben habe, etwas geben zu können. Das hilft", sagte Gislason, der seit 2020 Bundestrainer ist.

Bundestrainer denkt noch nicht an Ruhestand
14:59 Uhr

Pogacar-Freundin beklagt Bekanntheit

Urska Zigart hat mit ihrer unfreiwilligen Bekanntheit als Freundin von Radsport-Superstar Tadej Pogacar zu kämpfen gehabt. "Ich habe mich ziemlich beobachtet gefühlt", sagte die 29 Jahre alte Radsportlerin dem Portal "Cyclingnews". "Weil ich die Freundin von Tadej bin, hat mich das ein wenig mehr unter Druck gesetzt." Die Slowenin in Diensten des Teams AG Insurance-Soudal hat gerade die beste Saison ihrer Karriere hinter sich. Sie erreichte Top-Ten-Platzierungen beim Giro d'Italia, der Tour de Suisse und der Tour de Romandie. Den Druck der Öffentlichkeit habe sie nun ausgeblendet.

"Es hat geholfen, die zu werden, die ich bin. Und heute sorgt mich nicht mehr wirklich, was die Öffentlichkeit denkt", sagte Zigart. Pogacar, mit dem sie in Monaco wohnt, spiele eine enorme Rolle in ihrer Karriere: "Er ist manchmal ein Witzbold, aber auch ein sehr reifer Mensch. Ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich bin."

Pogacar-Freundin beklagt Bekanntheit
14:31 Uhr

Supertrainer Hansi Flick klärt seine Zukunft wohl vorzeitig

Der frühere Bundestrainer Hansi Flick wird seinen Vertrag beim spanischen Fußball-Spitzenklub FC Barcelona wohl vorzeitig verlängern. Wie Präsident Joan Laporta nach seiner Wiederwahl in einem Interview mit dem Sender "RAC1" bestätigte, steht der 61-Jährige kurz vor der Unterschrift bis 2028, sein bisheriger Vertrag läuft bis 2027. "Er ist dafür - und wir werden die Vereinbarung in Kürze bekannt geben, da er sich hier sehr wohlfühlt", sagte Laporta. Eine offizielle Bestätigung vom Klub steht noch aus.

Laporta hatte in seinem Wahlkampf gegen seinen größten Rivalen Víctor Font voll auf die Karte Flick gesetzt. "Der Präsident ist der Grund, warum ich hier bin", hatte Flick bereits im Dezember mit Blick auf die Wahl gesagt. Dort sicherte sich Laporta 68,18 Prozent der Stimmen, auch die von Flick. Font erhielt 29,78 Prozent. Laporta wird seine Amtsgeschäfte im Juli wieder aufnehmen, nachdem er vor einigen Wochen im Zuge des Wahlprozesses zurückgetreten war.

Flick hatte Barcelona im Sommer 2024 übernommen und in seiner ersten Saison gleich zum nationalen Double aus Meisterschaft und Pokal geführt. Zuvor trainierte der gebürtige Heidelberger den FC Bayern und von 2021 bis 2023 auch die deutsche Nationalmannschaft.

Supertrainer Hansi Flick klärt seine Zukunft wohl vorzeitig
14:03 Uhr

Markus Söder hat einen Tipp für das DFB-Team

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder rät der deutschen Nationalmannschaft zum Verzicht auf politische Botschaften während der Fußball-WM. "Mein Rat: so wenig Politik wie möglich. Wir haben das jetzt einmal in Katar erfolglos gemacht. Nicht zweimal bitte", sagte der CSU-Politiker dem Portal "t-online".

In Katar hatte es 2022 zuerst Diskussionen um das Tragen einer Regenbogenbinde als Solidarisierung mit queeren Menschen durch Kapitän Manuel Neuer gegeben. Homosexualität steht in Katar unter Strafe. Anschließend hielten sich die deutschen Spieler beim Mannschaftsfoto vor dem Spiel gegen Japan die Hand vor den Mund. Deutschland schied in der Gruppenphase aus. Söder hofft bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko vom 11. Juni bis 19. Juli auf so wenig Ablenkung wie möglich. "Und ich wünsche sehr, dass die Mannschaft diesmal frei aufspielen kann und nicht wieder 1000 politische Ratschläge aus Deutschland bekommt", sagte der 59-Jährige.

Markus Söder hat einen Tipp für das DFB-Team
13:27 Uhr

Seit 16 Jahren im Blick: Topklub wagt dritten Anlauf bei Goretzka

Leon Goretzka wird den FC Bayern im Sommer ablösefrei verlassen. Ein europäischer Spitzenklub hat die Entwicklung um den deutschen Fußball-Nationalspieler eng verfolgt und wittert nun seine Chance - zum bereits dritten Mal. Der italienische Rekordmeister Juventus Turin will es erneut bei Goretzka versuchen, berichtet die "Gazzetta dello Sport". Trainer Luciano Spalletti habe den 31-Jährigen "ganz nach oben auf die Liste" gesetzt, heißt es in der Tageszeitung.

Die Idee: Der deutsche Nationalspieler soll mit seiner Erfahrung für die notwendige Ausgeglichenheit im recht jungen Kader der Bianconeri sorgen. Da sein Vertrag beim FC Bayern ausläuft, wäre keine Ablösesumme zu zahlen. Man wolle nun dafür sorgen, dass sich Goretzka für die Alte Dame - und nicht etwa für den FC Arsenal - entscheidet. Die Gunners waren zuletzt mit dem gebürtigen Bochumer in Verbindung gebracht worden. Bei Juventus verfolgt man die Entwicklung des zentralen Mittelfeldspielers bereits seit knapp 16 Jahren, mehrfach wurden Versuche unternommen. So sei Juve bereits im Oktober 2010 auf den damaligen U16-Nationalspieler aufmerksam geworden, berichtet die "Gazzetta".

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Seit 16 Jahren im Blick: Topklub wagt dritten Anlauf bei Goretzka
13:06 Uhr

DFB hat kein schönes Geschenk für Edin Dzeko

Dieses Geschenk wird Edin Dzeko gar nicht gefallen: Am Tag seines 40. Geburtstags hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Starstürmer von Zweitliga-Tabellenführer Schalke 04 nach seinem Platzverweis am Sonntag für zwei Spiele gesperrt. Der Bosnier verpasst damit neben dem Spitzenspiel am Samstag (20.30 Uhr/Sky und RTL sowie im ntv.de-Liveticker) bei Darmstadt 98 auch das nächste Heimspiel nach der Länderspielpause gegen den Karlsruher SC am Ostersonntag.

Dzeko hatte im Spiel gegen Hannover 96 (2:2) in der 52. Minute nach einem unbeabsichtigten Tritt auf Bauchhöhe gegen Husseyn Chakroun die Rote Karte gesehen. Sein Trainer Miron Muslic kritisierte Schiedsrichter Robin Braun bei Sky für die Entscheidung und warf ihm fehlendes "Fingerspitzengefühl" vor, Sportdirektor Youri Mulder brachte zudem einen Protest ins Spiel, sollte das Strafmaß über das Darmstadt-Spiel hinausgehen.

DFB hat kein schönes Geschenk für Edin Dzeko
12:24 Uhr

Mit 31 Jahren: Handball-Meistercoach erleidet zweiten Schlaganfall

Im Juni 2025 krönte Jaron Siewert mit Handball-Bundesligist Füchse Berlin seine Trainerkarriere mit dem Meistertitel, wenige Monate später folgten Freistellung, Funkstille - und ein weiterer Schicksalsschlag: Im Interview mit dem Streamingdienst Dyn bestätigte der heute 32-Jährige, dass er Ende Oktober einen weiteren Schlaganfall hatte. "Zwei Monate nach meinem Rausschmiss habe ich einen Schlaganfall erlitten. Da bin ich wirklich am Boden angekommen. Da habe ich alles hinterfragt", sagte Siewert. Bereits 2022 war es während einer Trainingseinheit zu einem Schlaganfall gekommen.

Der ehemalige Meistertrainer, der die Berliner vergangenen Juni zum ersten HBL-Titel der Vereinsgeschichte geführt hatte, arbeitet dennoch an seinem Comeback. "Ich nähere mich den 100 Prozent an, bin voller Energie und für neue Aufgaben bereit" sagte Siewert. Sein Ziel sei klar: "Ich habe nur den einen Plan, das ist nämlich Plan A - und das ist Cheftrainer sein zu wollen und hoffentlich bald auch irgendwo wieder an der Seitenlinie zu stehen."

Gespräche mit mehreren Vereinen habe es bereits gegeben, diese seien jedoch durch den gesundheitlichen Rückschlag zunächst gestoppt worden.

Mit 31 Jahren: Handball-Meistercoach erleidet zweiten Schlaganfall
11:58 Uhr

Felix Kroos übt herbe Kritik: Bewertung aus dem VAR-Keller ist "dramatisch schlecht"

Der VAR sorgt bereits seit seiner Einführung für Diskussionen im Fußball. Felix Kroos übt deutliche Kritik am Status Quo des Systems, der ehemalige Bundesligaprofi hat aber auch einen Verbesserungsvorschlag für die Zukunft.

Felix Kroos übt herbe Kritik: Bewertung aus dem VAR-Keller ist "dramatisch schlecht"
11:07 Uhr

F1-Shootingstar will "echte Legende" treffen

Nach seinem ersten Formel-1-Sieg beim Grand Prix von China will sich Mercedes-Pilot Kimi Antonelli einen weiteren persönlichen Traum erfüllen. Er möchte Skilegende Alberto Tomba kennenlernen, der wie er aus Bologna stammt. "Tomba ist eine echte Legende. Meine Eltern haben mir oft von ihm erzählt. Es wäre schön, ihn kennenzulernen", sagte der 19-Jährige im Interview mit dem "Corriere dello Sport".

Seinen Triumph in China sieht Antonelli, erster italienischer Formel-1-Sieger seit 20 Jahren, als "Startpunkt": "Wir sind auf dem richtigen Weg, aber er ist noch lang und steil." Besonders dankte er seinem Vater Marco. "Manchmal sehe ich Bilder von uns beiden auf der Strecke, ich war noch ein Kind. Er hat mir die Leidenschaft für den Motorsport vermittelt. Ihn in China unter dem Podium zu sehen, war etwas ganz Besonderes." Auch seinem Rennstall Mercedes dankte Antonelli, der Anfang 2025 als 18 Jahre alter Rookie das Cockpit von Rekordweltmeister Lewis Hamilton übernommen hatte: "Ich habe dort eine Familie gefunden, die mich früh gefördert und mir die besten Bedingungen gegeben hat, mich zu entwickeln."

F1-Shootingstar will "echte Legende" treffen
10:27 Uhr

Fünf Doping-Verstöße: Tennistrainer gesperrt

Der frühere Tennisprofi Marinko Matosevic ist wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln mit einer vierjährigen Sperre belegt worden. Das teilte die International Tennis Integrity Agency (ITIA) mit. Der frühere Weltranglisten-39., der mittlerweile als Trainer tätig ist, bestritt zunächst alle Vorwürfe, doch bekannte dann, Blutdoping betrieben zu haben. Ein unabhängiges Schiedsgericht stellte fünf Vergehen des Australiers zwischen 2018 und 2020 fest.

Dazu gehörten "die Anwendung einer verbotenen Methode durch Blutdoping und die Unterstützung eines anderen Spielers beim Blutdoping". Außerdem habe Matosevic "anderen Ratschläge gegeben, wie man positive Tests vermeiden kann", dazu "die verbotene Substanz Clenbuterol verwendet und besessen". Clenbuterol, ein Medikament zur Behandlung von Asthma und anderen Atemproblemen, wird teilweise von Bodybuildern und Sportlern als nicht zugelassener Leistungssteigerer missbraucht.

Matosevic, der während seiner aktiven Karriere von 2003 bis 2018 bei allen vier Grand-Slam-Turnieren gespielt hatte, ist bis 2030 von allen von der ITIA autorisierten Tennisveranstaltungen und -aktivitäten, etwa ATP- und WTA-Turnieren, ausgeschlossen. Dem 40-Jährigen ist es somit ebenfalls untersagt, Spieler zu trainieren oder mit ihnen zu arbeiten. Bislang trainierte er die Australier Chris O'Connell (ATP-130.) und Jordan Thompson (ATP-121). Hinweise darauf, dass auch die beiden Profis gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen haben, gibt es nicht.

Fünf Doping-Verstöße: Tennistrainer gesperrt
09:56 Uhr

2024 noch Balljunge - ist das Bayerns Torwart für die CL?

2024 wünscht sich Leonard Prescott noch, gemeinsam mit Manuel Neuer spielen zu können. Damals ist er 14. Zwei Jahre später meldet der FC Bayern beide für die Königsklasse an. Und sollte Jonas Urbig für die Partie gegen Bergamo nicht fit werden, winkt Prescott sogar das Debüt in der Champions League.

2024 noch Balljunge - ist das Bayerns Torwart für die CL?
09:14 Uhr

Frankfurts Erfolgsmacher spricht über Abschied

Zuletzt gab es Gerüchte, nach denen Markus Krösche den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Sommer verlassen könnte. Der Sportvorstand reagierte nun auf die Spekulationen. "Am Ende ist es immer so, dass sehr viel spekuliert wird. Ich halte mich an die Fakten", sagte Krösche der "Bild"-Zeitung. Der 45-Jährige ergänzte: "Ich habe einen Vertrag bis 2028. Wir waren sehr erfolgreich. Wir haben eine sehr spannende, sehr entwicklungsfähige Mannschaft. Es ist ein pulsierender Klub, bei dem ich mich wohlfühle, und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen."

Die "Sport Bild" hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass Krösche über ein vorzeitiges Aus bei Eintracht Frankfurt nachdenkt. Er sei "ins Grübeln" gekommen, hieß es. Seine Entscheidung werde er aber nicht vom sportlichen Abschneiden in dieser Saison abhängig machen. Vielmehr gehe es Krösche um die künftige Ausrichtung des Klubs. Die Philosophie, die talentiertesten Spieler gewinnbringend zu verkaufen und trotzdem sportlichen Erfolg zu haben, sei auf Dauer nur schwer umsetzbar.

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Frankfurts Erfolgsmacher spricht über Abschied
08:35 Uhr

Rätsel um Leon Draisaitl

Ein Spiel, zwei Spiele, vielleicht sogar mehr? Wie lange Eishockeystar Leon Draisaitl den Edmonton Oilers in der NHL fehlen wird, kann oder will derzeit wohl niemand genau sagen. "Ich denke, wir werden einige Zeit auf ihn verzichten müssen", erklärte Trainer Kris Knoblauch und blieb vage. Das Team werde bei der Entscheidung eher vorsichtig vorgehen: "Wir wollen es nicht verschlimmern."

Draisaitl hatte sich am Sonntag im Spiel gegen die Nashville Predators (3:1) bei einem harten Hit gegen die Bande eine Unterkörperverletzung zugezogen und schon im ersten Drittel das Eis verlassen müssen. Der gebürtige Kölner spielte nur 3:12 Minuten und kehrte nicht zurück. "Ich bin mir nicht sicher, ob es ein oder zwei Spiele sind oder wie lange es dauern wird", sagte Knoblauch zur erwarteten Ausfallzeit: "Ich habe im Moment nicht viele Informationen." Die Oilers hätten "natürlich das große Ganze im Blick", da der Playoff-Einzug nicht sicher sei. "Wir müssen unsere Spiele gewinnen. Aber wenn er nicht fit ist, wird er natürlich nicht spielen."

Edmonton tritt am Dienstag gegen die San Jose Sharks an, am Freitag kommt es zur Neuauflage der beiden vergangenen Stanley-Cup-Finals gegen die Florida Panthers.

Rätsel um Leon Draisaitl
08:04 Uhr

Rio-Weltmeister erklärt Arsenals Geheimwaffe

Die Stärke des FC Arsenal bei ruhenden Bällen wirkt sich laut Ex-Profi Shkodran Mustafi auch in psychologischer Hinsicht auf die Gegner aus. Es gehe den Gunners "nicht nur um die Standards selbst, sondern auch um deren Wirkung: Sie sollen eine Art Abschreckung sein", sagte der frühere Arsenal-Profi der "Süddeutschen Zeitung". Die Gegner gingen vorsichtiger in Zweikämpfe, um Freistöße zu vermeiden, oder ließen eher eine Flanke zu, statt mit letzter Konsequenz zu blocken, damit kein Eckball entstehe, erklärte Mustafi: "In gewisser Weise spielt Arsenal mit den Gedanken des Gegners und löst Verunsicherung aus."

Unter Teammanager Mikel Arteta hätten Standards bei Arsenal "Priorität", sagte Mustafi, der von 2016 bis 2021 das Trikot der Gunners getragen und zwei Jahre unter dem spanischen Coach gespielt hatte. Standards seien "sofort ein Thema" gewesen, betonte der Weltmeister von 2014: "Arteta hat uns schon in der zweiten oder dritten Teambesprechung eine Präsentation gezeigt, in der klar wurde, dass wir hier Nachholbedarf haben."

Die Londoner erzielten 37 ihrer 103 Pflichtspieltore in dieser Saison nach Ecken, Freistößen, Elfmetern oder Einwürfen. Am Abend (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker) muss sich Bayer Leverkusen im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League (Hinspiel 1:1) auf diese Stärke der Gunners einstellen.

Rio-Weltmeister erklärt Arsenals Geheimwaffe
07:36 Uhr

Antonio Rüdiger spricht erstmals über Brutalofoul-Vorwurf

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger von Real Madrid hat den Vorwurf seines Gegenspielers Diego Rico vom FC Getafe vehement zurückgewiesen, ihn im Liga-Spiel absichtlich und boshaft gefoult zu haben.

"Wenn man sich natürlich die Bilder in Zeitlupe anschaut, dann sieht es schlimm aus. Das will ich nicht herunterspielen", sagte Rüdiger in der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) gegen Manchester City. "So wie er nach dem Spiel geredet hat, könnte man meinen, ich hätte ihn umgebracht", äußerte der 33-Jährige, der mit Real nach dem 3:0 im Hinspiel vor dem Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse steht.

Bei der 0:1-Niederlage Anfang März gegen Getafe in der spanischen Liga hatte Rüdiger Mitte der ersten Hälfte den am Boden liegenden Diego Rico mit dem Knie im Gesicht getroffen.

Antonio Rüdiger spricht erstmals über Brutalofoul-Vorwurf
07:08 Uhr

Ex-Nationalspieler räumt bei Günther Jauch ab

Der ehemalige deutsche Basketball-Nationalspieler Vladimir Bogojevic hat bei der RTL-Show "Wer wird Millionär?" kräftig abgeräumt. Der aktuelle Co-Trainer des elfmaligen Meisters Alba Berlin schaffte es am Montagabend auf den Stuhl gegenüber von Moderator Günther Jauch und stieg erst bei der 125.000-Euro-Frage aus. Der 57-malige Nationalspieler, der 1999 an der Seite von Dirk Nowitzki an der EM teilgenommen hatte, gewann somit 64.000 Euro.

Der in Serbien geborene Bogojevic erzählte in der Show unter anderem von seiner Flucht wegen des Krieges im Jahr 1992 und seiner späteren Einbürgerung in Deutschland. "Der Deutsche Basketballbund hatte Interesse, mich bei den Maßnahmen auch spielberechtigt zu bekommen", erzählte er. Zum Abschluss fragte Jauch, was mit dem Gewinn passieren solle. "Wir bauen gerade ein Haus, dafür wird Geld benötigt", sagte seine als Begleitung mitgekommene Frau.

Ex-Nationalspieler räumt bei Günther Jauch ab
06:21 Uhr

"Ja Prost Mahlzeit": Nächster Bayern-Gegner jetzt schon genervt

Geschäftsführer Horst Heldt vom 1. FC Union Berlin befürchtet, dass die massive Kritik des FC Bayern München an dem Platzverweis für Luis Díaz das Duell der beiden Klubs am Wochenende beeinflussen wird. "Das nächste Schiedsrichtergespann beim nächsten Spiel - ja Prost Mahlzeit - die haben es nicht einfach. Weil natürlich jede Situation ganz genau beäugt und begleitet wird. Und das ist nicht in Ordnung", sagte Heldt bei "Triple - der Hagedorn-Fußballtalk" bei Sky vor dem Auswärtsspiel der Köpenicker in München am Samstag (15.30 Uhr/Sky und ntv.de-Liveticker) in der Fußball-Bundesliga.

Die Bayern hatten gegen die Gelb-Rote Karte für Díaz in der Bundesliga-Partie bei Bayer Leverkusen Einspruch eingelegt. Dieser wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes aber zurückgewiesen. Der Kolumbianer fehlt damit gegen Union gesperrt.

"Ja Prost Mahlzeit": Nächster Bayern-Gegner jetzt schon genervt
05:47 Uhr

Ancelotti verzichtet doch auf Superstar

Neymars WM-Chancen schwinden weiter: Der 34 Jahre alte Superstar ist von Brasiliens Fußball-Nationaltrainer Carlo Ancelotti nicht für die kommenden beiden Länderspiele nominiert und muss damit weiter auf sein erstes Länderspiel seit Oktober 2023 warten. Auf der Vorabliste für die letzten ernsthaften WM-Testspiele auf der US-Tour gegen Frankreich (26. März) und Kroatien (1. April) war der 128-malige Nationalspieler Neymar noch aufgeführt worden.

Ancelotti ließ die Tür für den dreimaligen WM-Teilnehmer dennoch vorerst offen. "Ich habe ihn nicht nominiert, weil er nicht zu 100 Prozent fit ist", erklärte der Italiener bei der Kader-Vorstellung. Wenn sich das ändere, könne Neymar auch in diesem Jahr noch auf den WM-Zug aufspringen. Stattdessen berief Ancelotti unter anderem den von Real Madrid an Olympique Lyon verliehenen Angreifer Endrick wieder für die Selecao - rund ein Jahr nach dessen letzten Länderspiel. Bundesligaspieler sind nicht im Aufgebot.

Ancelotti verzichtet doch auf Superstar