Panthers besuchen Trump und werden danach vermöbelt
Einen Tag nach dem Besuch bei US-Präsident Donald Trump hat NHL-Champion Florida Panthers ein Debakel erlitten. Der Stanley-Cup-Sieger der vergangenen beiden Jahre unterlag bei den Carolina Hurricanes mit 1:9 (0:1, 1:2, 0:6). Der Titelverteidiger liegt nach 46 Spielen hinter den Playoff-Plätzen. "Gott sei Dank spielen wir am Samstag schon wieder", sagte Panthers-Trainer Paul Maurice nach der herben Pleite. "So etwas wie heute hatten wir lange nicht mehr."
Vor allem im dritten Drittel gab es vom eigentlichen Star-Ensemble aus dem US-Bundesstaat Florida keine Gegenwehr mehr. Sechs Tore schoss Carolina im Schlussabschnitt und demontierte den NHL-Champion. Nicolaj Ehlers traf dreifach für die Gastgeber. "Es hat sehr viel Spaß gemacht", sagte der Däne nach der 9:1-Gala.
Trump ehrte die Spieler und Betreuer des Stanley-Cup-Siegers im Weißen Haus. Florida bezwang in der Playoff-Final-Serie 2025 die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl mit 4:2 und holte sich wie schon im Vorjahr den begehrten Cup.
Höhere Mächte im Tennis: Zverev zieht Konsequenzen
Weil er zu wenig Einflussmöglichkeiten und Wandel in den Strukturen seiner Sportart sieht, engagiert sich Tennisprofi Alexander Zverev nach eigenen Worten nicht mehr im Spielerrat. "Wenn wir versuchen, uns in die Politik einzumischen, haben wir nicht wirklich viel zu sagen", sagte der Weltranglisten-Dritte vor dem Auftakt der Australian Open in Melbourne. "Ich habe das Gefühl, dass viel geredet wird, viel Zeit investiert wird, aber sich eigentlich nichts ändert", erklärte der 28-Jährige. Das liege nicht in der Macht der Spieler, sondern bei den höheren Mächten im Tennis. Die geringen Fortschritte seien einer der Gründe, warum er ausgestiegen ist.
Er habe den Eindruck, dass die verschiedenen Organisationen im Tennis "nicht wirklich gut miteinander auskommen", sagte Zverev. Es sei schwierig, sie für Gespräche über die Zukunft des Tennis zusammenzubringen.
Superleistung reicht nicht: Biathlon-Star Preuß kann's kaum fassen
Null Fehler, aber wieder kein Podium: Franziska Preuß hat nach Platz fünf im Sprint beim Heimweltcup in Ruhpolding das "wahnsinnig hohe Niveau" im Feld herausgestellt. "Es reicht schon fast nicht mehr, null zu schießen. Du musst in 20 Sekunden null schießen. Man muss neidlos anerkennen, dass die anderen einen Tick besser sind", sagte die 31-Jährige. "Es ist echt irre und brutal, wenn man sich die zeitlichen Abstände anschaut", ergänzte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling.
Trotzdem blickte Deutschlands Sportlerin des Jahres, der knapp fünf Sekunden zu ihrer ersten Podestplatzierung des Winters gefehlt hatten, mit Zuversicht auf den Verfolger am Sonntag (12.30 Uhr/ZDF und Eurosport). "Das wird ein spannendes Rennen. Ich versuche, den Flow mitzunehmen und das Rennen zu genießen. Es ist viel möglich. "Vergessen war auf jeden Fall der Frust von der Staffel, als sich Preuß eine Strafrunde geleistet hatte. "Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg. Ich habe die letzten Tage ganz gute Gespräche geführt und versuche nicht so viel an Erwartungen und Platzierungen zu denken", sagte die Gesamtweltcupsiegerin. Weil "unbewusst schwingt das vielleicht doch mehr mit, als ich denke".
Heiße Sätze: Eintracht Frankfurt droht Trainer-Knall
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat nach dem 3:3 bei Werder Bremen ein klares Bekenntnis zu Trainer Dino Toppmöller vermieden. "Wir besprechen das jetzt. Wir müssen die Themen angehen und sehen, dass wir solche Leistungen nie wieder zeigen", sagte Krösche auf die Frage nach der Zukunft von Toppmöller.
Frankfurt hat bereits 39 Gegentore kassiert, so viele wie keine andere Mannschaft der Liga. "Es ist wichtig, dass wir die Dinge jetzt mal besprechen, denn es sind immer wieder die gleichen Fehler. So können wir nicht weitermachen, so können wir nicht auftreten. Wir sind Eintracht Frankfurt und wir haben einen Anspruch an uns selber, wie wir Fußball spielen wollen", sagte Krösche.
Die Eintracht hatte in Bremen zwei Führungen aus der Hand gegeben und am Ende nur mit Glück zumindest den Punkt gerettet. "Das war heute nicht das, wie wir unsere Mannschaft und wie wir Eintracht Frankfurt repräsentieren wollen", sagte Krösche.