Ehemaliger BVB-Star mit 37 Jahren für die WM nominiert
Die von Verletzungen und Formtiefs geplagten Axel Witsel und Romelu Lukaku werden mit der belgischen Nationalmannschaft zur Fußball-WM nach Amerika reisen. Das geht aus dem 26-köpfigen Aufgebot hervor, das Trainer Rudi Garcia vor dem Wochenende veröffentlichte.
Der 37-jährige Witsel, der von 2018 bis 2022 für Borussia Dortmund spielte, kam in den vergangenen drei Jahren kaum im Nationalteam zum Einsatz und erhielt nun den Vorzug vor hoffnungsvollen Talenten wie dem 17 Jahre jungen Nathan de Cat.
Auch Stürmer Lukaku ist dabei. Mit 89 Toren ist der 33-Jährige zwar mit Abstand erfolgreichster Torjäger in Belgiens Nationalteam. Lukaku hat allerdings beim SSC Neapel eine Saison zum Vergessen hinter sich. Gerade einmal 64 Einsatzminuten hat der Angreifer in allen Pflichtspielen absolviert.
Deutscher WM-Gegner nominiert Bundesliga-Shootingstar
Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig und Bazoumana Touré von der TSG Hoffenheim stehen im WM-Aufgebot von Deutschlands Gruppengegner Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire). Nationaltrainer Emerse Faé gab seinen 26-köpfigen Kader für das Turnier im Sommer bekannt. Der 19 Jahre alte Diomande hatte ebenso wie Offensivkollege Touré (20) erst im Oktober 2025 sein Debüt für die ivorische A-Nationalmannschaft gegeben.
Bei der WM dabei ist zudem Guéla Doué, älterer Bruder des französischen Nationalspielers Désiré Doué von Paris Saint-Germain. Erstmals nominiert wurde der ehemalige französische U21-Nationalspieler Yoan-Ange Bonny von Inter Mailand, der erst vor einer Woche seine Spielberechtigung für die Afrikaner erhalten hatte. Nicht im Kader steht dagegen der Ex-Dortmunder Sebastien Haller.
Deutschland und die Elfenbeinküste werden sich bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada am zweiten Gruppenspieltag begegnen (20. Juni). Ihre Auftaktpartie bestreitet die DFB-Auswahl am 14. Juni gegen Curaçao.
Rudi Völler spricht ein Machtwort
DFB-Sportdirektor Rudi Völler verspürt trotz aller Nebengeräusche eine große Vorfreude auf die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada. "Natürlich gibt es geopolitische Probleme in der Welt, die uns allen nicht gefallen. Es gibt immer die Hoffnung, dass sich die politische Lage normalisiert. Aber das ist aktuell leider nicht die Realität und das muss man trennen können. Ich freue mich auf diese WM", sagte Völler im Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Von einem Boykott des Turniers (11. Juni bis 19. Juli) hält der Weltmeister von 1990 nichts. "Die Menschen können auch mal abgelenkt werden von den täglichen Sorgen. Am Ende geht es um Fußball. Deshalb halte ich auch von der ganzen Boykott-Diskussion nichts. Die WM wird stattfinden. Wir sollten das Beste daraus machen und versuchen, uns auf den Fußball zu fokussieren. Und ich freue mich total darauf", sagte Völler und ergänzte: "Ich finde heute noch, dass es ein Riesenfehler war, dass die USA, die BRD und viele westliche Staaten die Olympischen Spiele 1980 in Moskau boykottierte haben. Du hilfst niemandem und schadest nur den Sportlern. Das ist der falsche Ansatz."
Völler betonte nochmals, dass "kein Spieler einen Maulkorb" erhalte: "Jeder kann sagen, was er für richtig hält, aber bitte zum richtigen Zeitpunkt. Nicht so wie in Katar. Was da abgelaufen ist vor dem Japan-Spiel mit der Thematik um die Binde, war schlicht falsch und überflüssig."
Vor finalem Bundesliga-Spieltag: Diese legendären Tore entschieden über Abstiegsdramen
Der anstehende 34. Spieltag dürfte auch in dieser Saison ein echtes Drama im Abstiegskampf bereithalten. Denn mit St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg sind die letzten drei Teams punktgleich. Bereits in zurückliegenden Jahren sorgen wichtige Treffer für Euphorie und Ekstase.
"Ihr lacht alle, aber ...": Eintracht-Trainer knöpft sich erneut Journalisten vor
In Fußball-Deutschland ist schon lange angekommen, dass Eintracht-Trainer Albert Riera ein spezieller Trainer-Typ ist - und auch die Konfrontation mit Journalisten nicht scheut. Nach der Disziplinarmaßnahme gegen Stürmer Burkardt regt sich der Spanier darüber auf, dass die Presse bestens Bescheid weiß. "Ein großes Problem in diesem Klub", findet er.
Unerwarteter Millionenregen für Schalke 04
Schalke 04 darf sich nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga über frisches "Startkapital" freuen. Der portugiesische Topklub Sporting Lissabon hat den früheren Schalker Angreifer Rodrigo Zalazar vom Liga-Rivalen Sporting Braga verpflichtet. Wie der Meister der Vorsaison am heutigen Freitag mitteilte, zahlt er 30 Millionen Euro für den uruguayischen Nationalspieler, wovon S04 reichlich profitiert.
Schalke soll durch den Deal Medienberichten zufolge rund 2,4 Millionen Euro Weiterverkaufs-Beteiligung erhalten, die sich die Klubs aus Lissabon und Braga teilen. S04 hatte den heute 26 Jahre alten Zalazar 2022 für 1,5 Millionen Euro fest von Eintracht Frankfurt verpflichtet und ein Jahr später für 8,4 Millionen an Braga weiterverkauft. Mit den Portugiesen scheiterte Zalazar, der in Deutschland auch für St. Pauli gespielt hatte, zuletzt im Halbfinale der Europa League am SC Freiburg.
Bayern-Boss in die Wüste? Max Eberl äußert sich zu spektakulären Saudi-Gerüchten
Max Eberl hegt keinerlei Interesse daran, den FC Bayern zu verlassen, um künftig in Saudi-Arabien zu arbeiten. Am heutigen Freitagvormittag dementierte der Münchner Sportvorstand die spektakulären Gerüchte, die kürzlich rund um den 52-Jährigen in Umlauf geraten waren.
"Ich habe überlegt, ob ich im Spaß antworte, aber dann weiß ich nicht, ob jeder das als Spaß versteht. Ich wollte eigentlich sagen: Ja, ich war in Saudi-Arabien ... mit der deutschen U18-Nationalmannschaft. Das ist meine Erfahrung, die ich in Saudi-Arabien gemacht habe. Alles andere ist nicht von dieser Welt", stellte Eberl auf der Spieltagspressekonferenz des deutschen Rekordmeisters vor dem letzten Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln klar. Eberl weiß: "Aber es wird ja viel über mich geschrieben, jetzt geht es eben mal in diese Richtung. Aber: Nein."
"Arriyadiyah" aus Saudi-Arabien hatte zuletzt berichtet, dass sich Al-Ittihad nicht nur mit einer Verpflichtung des Kaderplaners beschäftigt. Angeblich sollen sogar schon erste Gespräche mit Eberl geführt worden sein. Dabei verwies man auf Quellen, die dem aktuellen Tabellensechsten der Saudi Pro League nahestehen .Max Eberl soll demnach als neuer Sportdirektor des Klubs verpflichtet werden, die Zusammenarbeit mit dem Spanier Ramon Planes soll im Sommer beendet werden.
Mehr zu den Gerüchten hier bei den Kollegen von sport.de
FC Bayern will mit aller Macht erneuten Disput um WM-Hoffnung vermeiden
Nach dem heftigen Disput mit dem kanadischen Verband im vergangenen Jahr setzt der FC Bayern im Fall Alphonso Davies nun auf einen engen Austausch. Die neuerliche Verletzung des 25-Jährigen so kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft sei "dramatisch genug. Wir alle zusammen wollen den besten Weg finden - für Fonsi, für Kanada, aber auch für den FC Bayern", sagte der Münchner Sportvorstand Max Eberl. Man werde "gemeinschaftlich alles tun, dass er vielleicht die Möglichkeit hat. Aber dazu muss er gesund werden."
Davies hatte sich beim Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel zugezogen. Er falle "damit mehrere Wochen aus", hatten die Bayern danach mitgeteilt. Die Teilnahme an der WM (11. Juni bis 19. Juli) ist für Davies zumindest in Gefahr. Co-Gastgeber Kanada startet am 12. Juni gegen Bosnien-Herzegowina ins Turnier. Weitere Gruppengegner sind Katar (19. Juni) und die Schweiz (24. Juni).
Davies hatte in dieser Saison zunächst lange wegen eines Kreuzbandrisses im Knie gefehlt, den er sich bei der Nationalmannschaft zugezogen hatte. Nach seinem Comeback war der Nationalspieler immer wieder angeschlagen ausgefallen. Wegen der Kreuzbandverletzung, die sich Davies im März 2025 zugezogen hatte, war es zwischen den Münchnern und der Canadian Soccer Association zu einem heftigen Streit gekommen.
Frankfurts Kamikaze-Trainer bestätigt Geldstrafe für Burkardt
Eintracht Frankfurts Trainer Albert Riera hat eine Geldstrafe von Stürmer Jonathan Burkardt aus disziplinarischen Gründen bestätigt. "Er hat etwas gemacht, das intern bestraft werden musste. Ich habe es mit der Gruppe geklärt, er hat es akzeptiert. Er hat sich entschuldigt. Das ist für mich das Wichtigste", sagte Riera vor dem Saisonfinale, das am Samstag (15.30 Uhr/Sky) vor eigenem Publikum gegen den VfB Stuttgart stattfindet.
Die "Bild" hatte zuvor berichtet, dass der Angreifer mit einer Strafe von 20.000 Euro sanktioniert wurde, weil er Riera beim Gastspiel bei Borussia Dortmund (2:3) in der vergangenen Woche beleidigt habe. Details bestätigte der Spanier nicht. Burkardt sei "so ein netter Charakter", stellte der Trainer fest. Das Aus des Chefcoachs gilt als beschlossen und dürfte zeitnah nach dem Spiel gegen Stuttgart verkündet werden. Der Spanier befand sich in seinen Monaten in Frankfurt auf einem wilden Kamikaze-Flug.
Riera störte sich vor allem daran, dass die Geschichte und die Strafe an die Öffentlichkeit durchgesteckt wurden. "Das verärgert mich nicht, es macht mich traurig", sagte der 44-Jährige über die veröffentlichten Medienberichte. Frankfurt droht in dieser Saison die Europapokal-Plätze zu verpassen und muss neben einem eigenen Erfolg am 34. Spieltag auf fremde Hilfe hoffen.
Kompany lässt sich nicht lumpen: Großer Bahnhof für einen großen Spieler
Trainer Vincent Kompany will Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka einen gebührenden Abschied vor den Münchner Fans nach acht Jahren beim FC Bayern ermöglichen. "Klar startet Leon von Anfang an", sagte Kompany mit Blick auf das letzte Saisonspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln in der ausverkauften Allianz Arena. "Es ist kein Geschenk, sondern etwas, das er sich verdient hat über viele, viele Jahre Leistung und Erlebnisse mit diesem Verein", erklärte Kompany: "Für alles kommt ein Ende, das ist jetzt für Leon." Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler steht neben Raphael Guerreiro und Leihspieler Nicolas Jackson als Abgang fest.
Für Goretzka wird es der 311. Pflichtspieleinsatz im Bayern-Trikot sein. "Es wird schön sein", sagte Kompany, der plant, Goretzka kurz vor dem Spielende mit einer Auswechslung einen besonderen Abschiedsmoment zu bereiten. "Aber Leon weiß: Wenn wir nicht führen, muss er vielleicht in den letzten fünf Minuten etwas schneller vom Platz. Auch das haben wir schon besprochen." Goretzka war 2018 ablösefrei vom FC Schalke 04 zum FC Bayern gewechselt. Er gewann zahlreiche Titel mit dem Rekordmeister, Höhepunkt war das Triple 2020. In einer Woche könnte im dann allerletzten Spiel für den FC Bayern noch in Berlin gegen den VfB Stuttgart der Gewinn des DFB-Pokals dazukommen.
Es geht um Neuer: Baumanns Trainer ist fast sprachlos
Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer hat seinem Torhüter Oliver Baumann in der Diskussion um die deutsche Nummer eins bei der Fußball-Weltmeisterschaft demonstrativ den Rücken gestärkt. "Wenn man sich seine Leistungen bei uns ansieht und die, die er in der Nationalmannschaft gebracht hat, dann hat er eine Visitenkarte abgegeben und hat zu Recht jedes Spiel in der Nationalmannschaft bestritten", sagte der Coach des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim.
Kurz vor der Nominierung des WM-Aufgebots am kommenden Donnerstag verdichten sich die Anzeichen auf ein Comeback von Manuel Neuer, der nach der EM 2024 aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war. In die Arbeit des Bundestrainers will sich Ilzer aber nicht einmischen. "Ich bin nicht Julian Nagelsmann und habe immer gesagt, solange er nicht bei mir an der Seitenlinie in der Coaching Zone steht und mir sagt, wie ich spielen soll, werde ich mich null in seine Angelegenheiten und Entscheidungen einmischen", betonte der 48-Jährige.
Baumann sei ein Teamplayer, ein Sportsmann, der sehr professionell in seiner Einstellung und Herangehensweise sei. Damit habe er sich auch seine Rolle in der Nationalmannschaft verdient und auch bekommen. "Egal, wie Julian Nagelsmann diese Rolle definiert, Oli wird sie zu hundert Prozent perfekt ausüben", sagte Ilzer.
Zweitliga-Dino vor dem Abstieg: Trainer kann Fan-Wut "komplett verstehen"
Vor dem Abstiegs-Endspiel der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Fußball-Bundesliga kann Trainer Heiko Vogel den Unmut der eigenen Fans verstehen. "Wir sind in einer Situation, die maximal prekär ist", unterstrich der Coach vor der Partie gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de), bei der die Franken gegen den Absturz in die 3. Liga kämpfen. "Alles andere als wütende und mit Unverständnis reagierende Fans wären nicht angebracht. Ich kann die Unruhe vollends verstehen", räumte Vogel ein.
Nach dem 1:2 zuletzt in Berlin trotz mehr als einstündiger Überzahl waren die Spieler vor der Gästekurve von den Anhängern beschimpft worden. In dieser Woche gab es dann eine Online-Petition gegen die Vereinsführung, der die Schuld an dem Absturz in den vergangenen Monaten gegeben wird. "Ich muss es ausblenden", sagte Vogel dazu. Er ist sich aber im Hinblick auf seine Spieler bewusst, dass solche Aktionen "mit Sicherheit an sie herangetragen werden".
Seit der Saison 1997/98 spielt Fürth in der 1. oder 2. Liga - nun droht nach fast drei Jahrzehnten wieder der Absturz in die Drittklassigkeit. Die Ausgangslage ist einigermaßen simpel: Ein Remis oder eine Niederlage gegen Düsseldorf bedeuten den sicheren Abstieg. Selbst ein Sieg mit weniger als drei Toren Differenz kann nicht reichen, wenn parallel sowohl Arminia Bielefeld nicht gegen Hertha BSC und Eintracht Braunschweig nicht deutlich bei Schalke 04 verlieren. Gewinnt Fürth mit mehr als drei Toren Abstand, ist mindestens die Relegation sicher und abhängig von den anderen Partien auch die direkte Rettung möglich.
Hier beleidigt DFB-Stürmer Burkardt seinen Trainer
Lippenleser aufgepasst: „Puta madre!“ soll Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt seinen Coach Albert Riera wüst beleidigt haben - und muss 20.000 Euro zahlen. Das Video zeigt die Szene, die den Eklat auslöst. Das Verhältnis zwischen Trainer und Schützling ist schon länger angespannt.
Deutscher Torwart kann in Schottland Geschichte schreiben
Die Rolle des Underdogs nimmt Alexander Schwolow mit Kusshand an. "Uns wurde in der ganzen Saison schon öfter misstraut, es wurde schon gesagt, jetzt schwächeln die Hearts", sagte der deutsche Torwart des schottischen Außenseiters Heart of Midlothian dem SID. Das warf seine Mannschaft aber nie um: "Immer konnten wir eine Antwort geben. Ich sehe keinen Grund, warum wir sie jetzt nicht auch wieder geben sollten."
Sollten Schwolow und seine Mannschaft im Saisonfinale noch ein letztes Mal den passenden Erfolgsschlüssel finden, würden sie Geschichte schreiben. Schon mit einem Unentschieden im Alles-oder-nichts-Spiel beim eigentlich unbezwingbaren Celtic Glasgow würden sich die "Hearts" aus Edinburgh zum schottischen Fußballmeister krönen - erstmals seit 66 Jahren.
Zuletzt hatte der Langzeit-Tabellenführer um den ehemaligen Freiburger Schwolow, der in der Bundesliga auch für Schalke 04, Hertha BSC und Union Berlin spielte, mit zwei Remis in den letzten sechs Spielen wertvolle Punkte liegen lassen. Rekordmeister Celtic (55 Titel, 13 der letzten 14) nutzte das aus und bescherte den Hearts ein Endspiel um die fünfte Meisterschaft der Klubgeschichte. Celtic und Stadtrivale Glasgow Rangers teilen seit 1986 (!) die Meistertitel unter sich auf.
Neuer bei der WM? Kompany sieht "vollen Druck" bei Nagelsmann
Vincent Kompany hat Manuel Neuer noch einmal in den höchsten Tönen gelobt, in die WM-Kaderplanung von Bundestrainer Julian Nagelsmann will sich der Coach des deutschen Meisters Bayern München aber nicht einmischen. Nagelsmann habe jetzt "diesen vollen Druck, den Kader für die WM zusammenzustellen", sagte Kompany vor dem Saisonfinale am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) gegen den 1. FC Köln und ergänzte: "Ich werde ihm die Ruhe geben, seinen Kader zu bauen, ohne dass ich da eine Meinung abgebe."
Indirekt tat es der Belgier aber dann doch. Der FC Bayern habe in Neuer schließlich "den besten deutschen Torwart". Ob dieser auch mit zur WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) muss? Diese Frage wird Nagelsmann spätestens am Donnerstag bei seiner Kadernominierung in Frankfurt/Main beantworten. Laut verschiedener Medien wird zumindest über den Namen Neuer diskutiert.
In München wird der 40-Jährige seinen Vertrag noch einmal um ein Jahr verlängern, auch wenn es vom Verein noch keine offizielle Bestätigung gibt. "Wir reden und es sieht gut aus, aber es gibt halt noch nichts zu verkünden", sagte Sportvorstand Max Eberl am Freitag.
Eintracht-Legende spricht über historisches Showdown-Tor
Im legendären Abstiegsdrama der Saison 1998/99 sichert sich Eintracht Frankfurt mit einem furiosen 5:1 den Klassenerhalt. Entscheidend ist der letzte Treffer von Legende Jan Åge Fjørtoft, inklusive Übersteiger. Der 59-Jährige gibt Tipps, wie sich Heidenheim, St. Pauli und Wolfsburg jetzt noch retten können.
"Puta madre": In Frankfurt hat`s wohl wieder kräftig geknallt
Erneuter Wirbel um Jonathan Burkardt bei Eintracht Frankfurt: Wie "Bild" berichtet, muss der 25-Jährige eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro wegen respektlosen Verhaltens zahlen. Diese sei ihm von SGE-Cheftrainer Albert Riera aufgebrummt worden. Nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Konsequenzen folgen.
Burkardt soll dem Bericht zufolge bei der 2:3-Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den BVB eine beleidigende Äußerung gegenüber dem Spanier getätigt haben. Der Sommer-Neuzugang, der unter Riera einen schweren Stand hat und erst in der Schlussphase eingewechselt worden war, soll nach seinem Anschlusstreffer auf Spanisch "puta madre" (etwa: "Hurensohn") in Richtung seines Trainers gerufen haben.
Aufgefallen sei dies nicht sofort, sondern erst bei der Ansicht von Videosequenzen. Riera habe Burkardt daraufhin am Dienstag vor der gesamten Mannschaft mit den Vorwürfen konfrontiert, der Ex-Mainzer habe den Ausruf bestätigt.
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Was sagen Sie: Soll Manuel Neuer bei der WM für Deutschland im Tor stehen?
Beim FC Bayern München hängt Manuel Neuer noch ein weiteres Jahr dran, nun ist nur noch eine Frage zur Zukunft des Weltmeister-Torwarts von 2014 offen: Spielt Neuer bei der WM im Juni und Juli doch noch einmal für Deutschland? Bundestrainer Julian Nagelsmann soll den 40-Jährigen zumindest auf seiner 55 Mann starken Liste haben, aus der er sein endgültiges WM-Aufgebot benennen muss.
Uns interessiert: Wie stehen Sie zu einem möglichen DFB-Comeback des einstigen Welttorhüters?
"Es ist Fakt": DFB droht Ausfall von Pechvogel Gwinn
Den deutschen Fußballerinnen droht der Ausfall von Kapitänin Giulia Gwinn für die entscheidenden Qualifikationsspiele um das direkte WM-Ticket. "Es ist Fakt, dass die Schulter operiert werden muss", sagte die Rechtsverteidigerin nach dem Pokal-Triumph mit dem FC Bayern bei Sky.
Mitte April hatte sich Gwinn ihre linke Schulter im Hinspiel der DFB-Elf gegen Österreich ausgekugelt, seither spielte sie für die Bayern immer mit einer Manschette und verzichtete auf Einwürfe. Das sei "ganz gut aufgegangen, aber es ist klar, dass es jetzt irgendwann in der Sommerpause passieren muss", erklärte Gwinn zum anstehenden Eingriff.
Der Zeitpunkt und damit auch ihr Einsatz in den abschließenden Gruppenspielen gegen Norwegen und in Slowenien (5./9. Juni) ist "noch offen", so Gwinn nach dem 4:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg zum erneuten Double der Bayern. "Mal schauen, wie es die nächsten Tage ist", führte die 26-Jährige aus, danach stehe ein Gespräch mit Bundestrainer Christian Wück an.
Im Heimspiel gegen Norwegen in Köln kann das DFB-Team die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien vorzeitig perfekt machen.
Saudi-Arabien steigt als Sponsor bei der WM ein
Saudi-Arabiens Staatsfonds PIF hat eine Partnerschaft mit dem Fußball-Weltverband FIFA geschlossen und wird Turniersponsor bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Am Deal sind verschiedene Tochtergesellschaften des Fonds beteiligt, darunter die Savvy Games Group und Qiddiya City, das gab die FIFA bekannt.
"PIF baut seine globale Präsenz im Sportbereich weiter aus, wobei Fußball im Zentrum dieses Wachstums steht", sagte PIF-Vertreter Mohamed AlSayyad. Der Fonds gehört nun zur dritten Kategorie der FIFA-Partner. Zur ersten zählen Unternehmen wie adidas, Coca-Cola und Visa, seit 2024 auch der saudische Ölkonzern Aramco. Die zweite Kategorie umfasst Unternehmen aus den drei WM-Gastgeberländern.
Zuletzt hatte es Aufregung gegeben, da der Staatsfonds aus der umstrittenen Golfserie LIV-Tour aussteigt und seine milliardenschwere Unterstützung stoppt. LIV wird nur noch für den Rest des Spieljahres bis Ende August finanziell unterstützt. "Die erheblichen Investitionen, die LIV Golf langfristig benötigt, sind nicht mehr mit der aktuellen Phase der Investitionsstrategie von PIF vereinbar", hieß es in der Begründung.
FIFA plant Mega-Show beim WM-Finale: Diese Stars treten auf
Die FIFA plant fürs WM-Finale die ganz große Show: Madonna, BTS und Shakira sollen bei der Halbzeitshow auftreten. Sogar die Pause wird dafür verlängert - ganz nach dem Vorbild des Super Bowls.
DFB-Nachwuchs steht nach Elfer-Krimi im EM-Finale
Die deutschen Juniorinnen haben bei der Fußball-EM in Nordirland das Finale erreicht. Die U17-Auswahl von Cheftrainerin Sabine Loderer setzte sich im Halbfinale gegen Spanien mit 4:3 im Elfmeterschießen durch. In der regulären Spielzeit war im Windsor Park in Belfast keinem der beiden Teams ein Treffer gelungen, eine Verlängerung gibt es bei der U17-EM nicht.
Johanna Putzer, Lena Martens, Laura Dafinger und Dana Keßler verwandelten jeweils sicher vom Punkt. Torhüterin Mirja Kropp parierte zudem den dritten Versuch der Spanierinnen, deren letzte Schützin Laia Cabetas ihren Schuss über das Tor setzte. Im Finale trifft Deutschland am Sonntag (19 Uhr/RTL+) auf die Französinnen, die sich im zweiten Halbfinale mit 3:1 ebenfalls im Elfmeterschießen gegen Norwegen durchgesetzt hatten.
"Keiner kann mich überreden, auch kein Uli Hoeneß": Bayerns Trainer-Legende macht klare Ansage
Nach dieser Saison ist für Svetislav Pesic Schluss, der Erfolgstrainer steht fest zu seiner Entscheidung: "Es gibt jetzt keinen mehr, der mich überreden kann, kein Uli Hoeneß, kein Herbert Hainer, kein Josep Bartomeu (ehemaliger Präsident des FC Barcelona, d. Red.)", sagte der 76-Jährige im "SZ"-Interview: "Ich hatte eine super Zeit."
Vor dem Karriereende startet Pesic am Wochenende mit Meister FC Bayern ein letztes Mal in die Playoffs der Basketball Bundesliga (BBL). Bei den Münchnern hatte er im Dezember Weltmeistertrainer Gordon Herbert beerbt. Es sei richtig gewesen, nach der ersten Amtszeit (2012-2016) den Posten ein zweites Mal zu übernehmen, "sonst hätte ich mich immer gefragt, ob ich es nicht hätte machen sollen". Im Meisterrennen seien die Bayern zwar der Favorit, "aber nach den Erfahrungen, die wir gesammelt haben, sage ich: Das wird sehr schwer", so Pesic.