Fußball

Auslosung im Re-Liveticker Nations League: Lösbare Aufgabe für DFB-Elf

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(Foto: imago images/Jan Huebner)

Weil die Uefa ihre Nations League aufstockt, darf die eigentlich abgestiegene DFB-Elf trotzdem in der Top-Liga antreten. In Amsterdam werden die Gegner für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ausgelost. Es droht das Duell mit Weltmeister Frankreich oder Europameister Portugal.

19.05 Uhr: Das soll es an dieser Stelle gewesen sein, mit einem Klick an dieser Stelle gelangen Sie zu unserer Meldung zur Auslosung. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und einen schönen Dienstagabend.

19.02 Uhr: Durchaus kurios: Gegen zwei der drei Nations-League-Gegner hat der DFB bereits Freundschaftsspiele vereinbart. Am 26. März in Madrid gegen Spanien und und am 31. Mai in Basel gegen die Schweiz. Beide Partien zeigt RTL live, bei ntv.de gibt es dann selbstverständlich einen Liveticker. Der Vollständigkeit halber: Am 31. März empfängt die deutsche Mannschaft in Nürnberg die Elf aus Italien.

18.59 Uhr: "Ich glaube, das die Nations League eine gute Sache ist", sagt der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic. Er freut sich auf die Spiele gegen große Mannschaften, die der Wettbewerb ermöglicht.

18.56 Uhr: Nun Oliver Bierhoff im ZDF. "Freundschaftsspiele fallen nicht immer so einfach", sagt er über die Spieler. Da seien Pflichtspiele reizvoller, auch wenn die Nations League nie den Stellenwert einer WM oder EM erreichen werde.

18.52 Uhr: Löw freut sich auf die Topduelle, spielt lieber gegen Mannschaften wie Spanien und die Schweiz, als Schützenfeste bei kleineren Mannschaften zu feiern. Auch für die Fans seien diese Partien sicherlich attraktiver.

18.51 Uhr: Joachim Löw im Interview beim ZDF: "Gut, dass es nicht so ist wie in der letzten Nations League." Er sagt, "es bringt gerade auch junge Spieler weiter, wenn es ein Ziel gibt." Das sei natürlich das Finalturnier der vier Gruppensieger.

18.49 Uhr: Auf die Ukraine traf Deutschland zuletzt in der Vorrunde der EM 2016 in Frankreich. Damals trafen Shkodran Mustafi und Bastian Schweinsteiger zum 2:0-Sieg. Um ein Pflichtspiel gegen die Schweiz zu finden, muss ein Blick ganz tief in die Historie her. Denn: Die deutschen Torschützen beim 5:0 (3:0)-Erfolg über die Eidgenossen waren Sigfried Held sowie die Doppelpacker Franz Beckenbauer und Helmut Haller. Damals, in Sheffield, in der Gruppenphase der WM 1966.

18.46 Uhr: Die genauen Spieltermine stehen noch nicht fest, auch nicht die Reihenfolge, in der die DFB-Elf auf ihre Gegner trifft. Mit dem Duell gegen Spanien kommt es zur Neuauflage des EM-Finals von 2008 und WM-Halbfinals 2010, das jeweils die Iberer mit 1:0 gewannen.

18.42 Uhr: Es wird die Schweiz. Es hätten auch die Niederlande, England oder Portugal werden können. Da ist es also wieder, das berühmt-berüchtigte Losglück. Denn das hätte zumindest auf dem Papier doch deutlich schwieriger aussehen können. Also vor allem deshalb, weil es ja nach dem Fast-Abstieg bei der Premiere sicher zunächst mal darum geht, den Klassenerhalt zu sichern. Oder?

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18.41 Uhr: ... uuuuund Topf 1. Ein deutscher Gegner fehlt noch.

18.40 Uhr: Jetzt Topf 2. Deutschland trifft auf Spanien und die Ukraine.

18.39 Uhr: Der erste deutsche Gegner: die Ukraine.

18.37 Uhr: Deutschland geht in die Gruppe A4. Als erstes Team. Und so dürfen Trainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff nun abwarten, wer die drei Gegner wohl werden ...

18.36 Uhr: Los geht's. Luis Figo schwitzt etwas, bekommt die Kugel nicht auf. Feuchte Hände offenbar.

18.35 Uhr: Jetzt also Liga A, die Eliteklasse. Die 16 besten Nationalmannschaften Europas, die den Nachfolger von Auftaktsieger Portugal ermitteln werden. Der "special guest", die Losfee, das ist: Luis Figo. Portugiesische Legende, im Jahr 2000 Europas Fußballer des Jahres, 2001 dann Weltfußballer, wie ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann anmerkt.

18.32 Uhr: "Another exciting league", eine weitere aufregende Liga. Gut, was sollen sie in der Kürze der Zeit - die sehr gut ist! - auch sagen.

18.31 Uhr: So. Die Gruppen der Liga B.

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Gruppe B1: Österreich, Norwegen, Nordirland, Rumänien

Gruppe B2: Tschechien, Schottland, Slowakei, Israel

Gruppe B3: Russland, Serbien, Türkei, Ungarn

Gruppe B4: Wales, Finnland, Irland, Bulgarien

18.28 Uhr: Van der Vaart macht das sehr gut, bisher zieht er nur Treffer, keine Nieten.

18.26 Uhr: Auch diesmal, wirklich schön: Gast auf die Bühne, Gespräch, Loseziehen.

18.25 Uhr: So, Liga B. Vier Gruppen, vier Töpfe für Losfee Rafael van der Vaart, den ehemaligen Star des Hamburger SV und der niederländischen Nationalmannschaft. Die Töpfe lauten wie folgt.

Topf 1: Russland, Österreich, Wales, Tschechien

Topf 2: Schottland, Norwegen, Serbien, Finnland

Topf 3: Slowakei, Türkei, Irland, Nordirland

Topf 4: Bulgarien, Israel, Ungarn, Rumänien.

18.22 Uhr: Können Auslosungen bitte immer so schnell gehen? Gast auf die Bühne, kurzes Gespräch und ran an die Lose. Deshalb jetzt schon die vollständige Liga C.

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Gruppe C1: Montenegro, Zypern, Luxemburg, Aserbaidschan

Gruppe C2: Georgien, Nordmazedonien, Estland, Armenien

Gruppe C3: Griechenland Kosovo, Slowenien, Moldau

Gruppe C4: Albanien, Weißrussland, Litauen, Kasachstan

18.17 Uhr: "Special guest" zwei von vier: Philippe Senderos. Ehemaliger Schweizer Nationalspieler, der lange für den FC Arsenal spielte, dazu unter anderem für den AC Mailand und den FC Fulham.

18.15 Uhr: Weiter geht es mit Liga C. Auch hier einmal die Töpfe, aus denen jeweils ein Team in die Gruppen C1 bis C4 gezogen wird.

Topf 1: Griechenland, Albanien, Montenegro, Georgien

Topf 2: Nordmazedonien, Kosovo, Weißrussland, Zypern

Topf 3: Estland, Slowenien, Litauen, Luxemburg

Topf 4: Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Moldau

18.13 Uhr: Das geht fix, erfreulich fix. Keine großen Reden, stattdessen umso mehr gezogene Lose.

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18.10 Uhr: So, den Auftakt macht die Auslosung der Liga D. Dort gibt es nur zwei Gruppen, denn es sind ja nur die folgenden sieben Teams aufzuteilen: Gibraltar, Färöer, Lettland, Liechtenstein, Andorra, Malta und San Marino.

18.07 Uhr: Giorgio Marchetti kommt auf die Bühne, stellvertretender Generalsekretär der Uefa. Er findet - Überraschung! - lobende Worte für die Nations League. Sie habe den Fans die Chance gegeben, "zu träumen".

18.04 Uhr: Vier "special guests" sind vor Ort, um jeweils eine der vier Ligen zu ziehen. Den Anfang macht Liga D. Die Losfee ist David Seaman, ehemaliger englischer Nationaltorhüter. Früher mit Mähne und Schnauzer unterwegs, trägt er die Haare heute doch deutlich kürzer. Nach kurzem Blick zum Kollegen sind wir uns einig - wir hätten ihn nicht wiedererkannt.

18.01 Uhr: Moderator Pedro Pinto begrüßt die Gäste im Saal und die Zuschauer am Bildschirm, laut Wikipedia spricht er fließend Portugiesisch, Spanisch, Französisch und Englisch. Und ist damit

17.59 Uhr: Nach den Erfahrungen der Erstaustragung eine wichtige Info: diesmal steigt der Gruppenletzte wirklich ab. Eine erneute Aufstockung ist nicht geplant. In den Ligen A (mit Deutschland), B, und C spielen jeweils 16 Teams in vier Gruppen, in Liga D die verbleibenden sieben Teams um die Fußball-Schwergewichte Malta, San Marino und Gibraltar. Aus den Ligen A, B und C steigen die vier Gruppenletzten ab, die Gruppensieger der Ligen B, C und D steigen auf. So weit, so einfach.

17.50 Uhr: Die Chancen stehen also recht gut, dass die DFB-Elf eine schwere Gruppe erwischt. Allerdings wird sich wohl auch keiner der anderen Nationaltrainer freuen, auf Deutschland zu treffen. Das wäre dann im September, Oktober und November dieses Jahres der Fall, pro Monat sind zwei Gruppenspiele vorgesehen. Der Turniersieger wird dann im Anfang Juni 2021 ermittelt, wenn sich die vier Gruppensieger zum Finalturnier treffen. Ausrichter wird eines der vertretenen Länder sein.

17.45 Uhr: Kurz zum Prozedere. Wie bereits erwähnt, finden sich in Liga A insgesamt 16 Teams, die auf vier Gruppen mit je vier Mannschaften aufzuteilen sind. Allerdings nicht willkürlich, sondern je eine Mannschaft aus Topf 1, Topf 2, Topf 3 und Topf 4. Die deutsche Mannschaft ist nach ihrem schwachen Abschneiden bei der Nations-League-Premiere in Topf 4 gelandet, dem vermeintlich schwächsten.

Topf 1: Portugal, Niederlande, England, Schweiz

Topf 2: Belgien, Frankreich, Spanien, Italien

Topf 3: Bosnien & Herzegowina, Ukraine, Dänemark, Schweden

Topf 4: Deutschland, Kroatien, Polen, Island.

17.39 Uhr: Wie die deutsche Mannschaft bei der Premiere abgeschnitten hat? Die DFB-Elf sammelte in ihrer Vorrundengruppe gegen den späteren Finalisten Niederlande und Weltmeister Frankreich in vier Spielen nur zwei Punkte. Das bedeutete Platz drei von drei - und damit eigentlich den Abstieg aus der Liga A in die Liga B. Eigentlich deshalb, weil die Uefa in der Zwischenzeit die Liga A von 12 auf 16 Teams aufgestockt hat. So darf das Team von Bundestrainer Joachim Löw auch 2020/21 in der Eliteklasse antreten. In der zweitklassigen Liga B hätten die möglichen Gegner dann nicht mehr Italien, Spanien oder England geheißen, sondern Österreich, Nordirland oder Wales. Was nicht despektierlich klingen soll, sondern einfach abzubilden versucht, dass das erstgenannte Trio in jüngster Vergangenheit im Weltfußball eine größere Rolle gespielt hat als das zweitgenannte.

17.35 Uhr: Kurz zu den Fakten: Titelverteidiger ist Portugal, im Finale im Juni 2019 setzte sich die Mannschaft um Cristiano Ronaldo mit 1:0 (0:0) gegen die Niederlande durch. Gonçalo Guedes erzielte in der 60. Minute im Estádio do Dragão in Porto den entscheidenden Treffer.

17.30 Uhr: Herzlich Willkommen zur Auslosung der zweiten Auflage der Uefa Nations League. Des Wettbewerbs, der Freundschaftsspiele nahezu abgeschafft hat und dafür sorgt, dass es zusätzlich zur Qualifikation zu Welt- und Europameisterschaften auch sonst in den Länderspiel-Fenstern (fast) nur noch Pflichtspiele gibt. Ab 18 Uhr wird in Amsterdam zeremoniell ausgelost, wer denn nun auf wen trifft.

Quelle: ntv.de