Russische Waffen geben AuftriebLondon: Ukrainer nutzen größtenteils erbeutete PanzerBei ihren zum Teil überstürzten Abzügen lassen Russen massenweise Waffen und Munition zurück - zum Vorteil der Ukrainer. Wie der britische Geheimdienst nun darlegt, nutzen die ukrainischen Truppen etliche erbeutete Panzer. Daraus lassen sich auch Rückschlüsse auf die russische Kampfmoral ziehen. 07.10.2022
"Unser Volk ist nicht dumm"Staatsmedien dürfen über Fehler im Krieg berichtenLange scheint öffentliche Kritik an Putin in Russland unvorstellbar. Doch ausgerechnet am Geburtstag des russischen Präsidenten erlaubt der Kreml dem Staatsfernsehen, kritisch über Fehler im Krieg zu berichten. Die Lage sei so schlecht, dass man nicht weiter lügen könne, heißt es in einem Bericht.07.10.2022
Traditionsfirma vor dem AusPorzellanhersteller Kahla findet keinen GasversorgerWenn nicht zügig eine Lösung gefunden wird, könnte es nach fast 180 Jahren mit dem Porzellanhersteller Kahla in Thüringen zu Ende gehen. Die Manufaktur verbraucht sehr viel Gas, der bisherige Lieferant hat den Vertrag gekündigt. Und die Suche nach einem neuen Versorger gestaltet sich schwierig.07.10.2022
Moskau empörtSelenskyj irritiert mit Aussage über NATO-"Präventivschlag"Bei einem Auftritt spricht der ukrainische Präsident Selenskyj über die atomare Bedrohung durch Russland. Dieser hätte die NATO vor Beginn des Krieges mit einem "Präventivschlag" begegnen müssen, wird er zitiert. Später korrigiert er sich - doch Empörung in Moskau verhindert das nicht mehr.07.10.2022
Wer erhält die Auszeichnung?Friedensnobelpreis steht im Zeichen des KriegsErstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Selten gewinnen in den vergangenen Jahren Menschen den Friedensnobelpreis, die als Favoriten galten. Wird das dieses Mal anders? Viele erwarten einen Bezug zum Krieg in der Ukraine. Ein Ritt durch die inoffizielle Liste möglicher Preisträger.07.10.2022
Ex-Kanzlerin spricht von "Zäsur"Merkel: Putins Drohungen "nicht als Bluff einstufen"Russlands Präsident Putin macht vielen Menschen mit seiner Atomdrohung Angst. Auch Ex-Kanzlerin Merkel findet, man solle diese "nicht von vornherein als Bluff einstufen". Sie plädiert dafür, auch an eine Nachkriegszeit zu denken. Friede in Europa sei "nur unter Einbeziehung Russlands" möglich, sagt sie.07.10.2022
Gefahr wie zuletzt vor 60 JahrenBiden sieht mögliches "Armageddon" bevorstehenDie Gefahr eines Konflikts apokalyptischen Ausmaßes ist laut US-Präsident Biden so groß wie seit 60 Jahren nicht mehr, als die Kuba-Krise die Welt in Atem hielt. Er glaube nicht, dass Putin scherze, wenn er mit dem Einsatz von Atomwaffen drohe, so Biden. Zur möglichen Reaktion der USA schweigt er.07.10.2022
Lob für Kanzler Scholz bei LanzSteinbrück fordert Ende von Ampel-ZoffDer ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück übt scharfe Kritik an der Bundesregierung. In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" kritisiert er am Donnerstagabend den Parteienstreit innerhalb der Ampelkoalition. Allerdings lobt er die besonnene Führung von Bundeskanzler Scholz.07.10.2022Von Marko Schlichting
Preis wird hoch bleiben"Wirtschaftsweise" glaubt wenig an GaspreisbremseVeronika Grimm ist eine der "Wirtschaftsweisen" und Vorsitzende der Gaspreiskommission. Sie ist skeptisch, ob die nun auf den Weg gebrachte Gaspreisbremse den gewünschten Erfolg erzielt. In ihren Augen fehlt so der Sparanreiz bei vielen Verbrauchern. Und der Gaspreis wird in jedem Fall hoch bleiben. 07.10.2022
Keine Konkurrenz zur EUEinträchtige Staaten loten in Prag Europas Zukunft ausEs ist ein deutliches Zeichen, was die Staats- und Regierungschefs von mehr als 40 europäischen Staaten senden: In Prag treffen sie sich abseits aller Bündnisse, um eine gemeinsame Zukunft zu beraten. Neben viel signalisierter Einigkeit gibt es jedoch Unterschiede in den Erwartungen an die Europäische Politische Gemeinschaft. 07.10.2022