"Maultier auf die Nase hauen"Kellogg erläutert Trumps "Verhandlungsstil" mit KiewDass Trump den ukrainischen Präsidenten im Oval Office demütigt, habe nichts mit persönlicher Rachsucht zu tun, erklärt dessen Ukraine-Gesandter. Kellogg nennt es den "Verhandlungsstil" des Herrn im Weißen Haus. Die harte Behandlung habe Kiew allein sich selbst zuzuschreiben. 07.03.2025
Verteidigungstalk bei IllnerKuleba: "Wir müssen jetzt sehr schnell sein"Nach der Auseinandersetzung zwischen den Präsidenten der USA und der Ukraine, Trump und Selenskyj, hat sich die EU darauf verständigt, die Ukraine weiter zu unterstützen. Wie es jetzt in Europa und Deutschland weitergehen muss, diskutiert Maybrit Illner mit ihren Gästen.07.03.2025Von Marko Schlichting
Auch nach drei Jahren nochRotes Kreuz warnt: Deutschland im Kriegsfall "blank"Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine ruft Kanzler Scholz für Deutschland eine Zeitenwende aus. Im Bevölkerungsschutz sei diese noch lange nicht angekommen, moniert der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes - und fordert einen Teil des Sondervermögens Infrastruktur.06.03.2025
Keine Rücksicht auf VerbündeteUSA wollen internationales Wirtschaftssystem umkrempelnDie USA wollen nach den Worten von Finanzminister Bessent das Weltwirtschaftssystem ändern. Im Zentrum steht dabei die Frage, was der weltgrößten Volkswirtschaft nützt. Selbst Verbündete könnten nicht mit Schonung rechnen. Erstes Ziel sei der Zusammenbruch des Iran.06.03.2025
Selenskyj trifft KronprinzenUSA wollen mit Ukraine in Saudi-Arabien über Waffenruhe sprechenNach der Demütigung Selenskyjs im Oval Office gehen die Ukraine und die USA aufeinander zu und vereinbaren ein Treffen in Saudi-Arabien. Dort sollen die Rahmenbedingungen für eine Waffenruhe und mögliche Friedensvereinbarungen besprochen werden, erklärt der US-Sondergesandte Witkoff. 06.03.2025
Petro PoroschenkoTrumps Gesprächspartner in der Ukraine ist Selenskyjs ErzfeindIn der Ukraine ist allgemein bekannt, dass Präsident Selenskyj und sein Vorgänger Poroschenko einander hassen. Eine Regierung der nationalen Einheit, der beide angehören, ist unvorstellbar. Ausreisen darf Poroschenko nicht. Das hindert ihn nicht daran, sich international zu profilieren.06.03.2025Von Denis Trubetskoy, Kiew
Der "umgekehrte Nixon"Für den Kampf gegen China könnte Trump die Ukraine opfernTrumps Hauptfeind ist China. Dem ordnet er vieles unter, auch die Interessen Europas. Der US-Präsident geht auf Russland zu, um einen Keil zwischen Moskau und Peking zu treiben - auf Kosten der Ukraine. Wirklich überraschend ist das nicht. Und es verspricht wenig Erfolg.06.03.2025Von Markus Lippold
Lob für US-AußenministerKreml hält Waffenruhe-Plan für "absolut inakzeptabel"Frankreich und Großbritannien schlagen eine einmonatige Waffenruhe in der Ukraine vor. Davon hält das russische Außenamt überhaupt nichts. Lob gibt es aber für den US-Außenminister Rubio. Der übernimmt zuvor eine russische Erzählung zum Ukraine-Krieg. 06.03.2025
US-Hilfe "auf Schiene" gestopptPistorius: Sondierer verhandeln über weitere Ukraine-MilliardenDer Eklat im Weißen Haus krempelt auch die europäische Verteidigungspolitik um. Der deutsche Minister Pistorius erklärt, dass man die ausbleibenden US-Hilfen für die Ukraine kompensieren will - dabei soll auch ein Paket helfen, auf das sich die Ampel nicht mehr einigen konnte.06.03.2025
Raffinerie PCK Schwedt betroffenBund verlängert Treuhandverwaltung von RosneftZur Sicherung der Versorgung kontrolliert der Bund weitere sechs Monate die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt. In dieser Zeit sollen die Verkaufsverhandlungen fortgesetzt werden. Russland habe glaubhaft dargelegt, seine Deutschland-Tochter abstoßen zu wollen.06.03.2025