Ein Jahr nach der Kanzlerschaft"Merkels Bilanz ist verheerend"Vor einem Jahr, am 8. Dezember 2021, endete die Kanzlerschaft von Angela Merkel. Lange galt sie als umsichtige Krisenkanzlerin, 72 Prozent der Deutschen sagen, dass sie zu den bedeutendsten Kanzlern der bundesdeutschen Geschichte gehört. Der Historiker Jan C. Behrends widerspricht.03.12.2022
Nach einem Jahr Kanzlerschaft Scholz stellt sich gutes Zeugnis ausAm 8. Dezember 2021 leistet Olaf Scholz seinen Amtseid als Bundeskanzler. Ein Jahr später hat sich die Welt sehr verändert. Scholz ist trotzdem mit seiner Amtsführung zufrieden. 03.12.2022
Niemand wird zurückgelassenSelenskyj will alle Kriegsgefangenen zurückholenIn seiner Ansprache versichert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass der Krieg erst vorüber sei, wenn alle Kriegsgefangenen befreit seien. Es werde kein einziger Ukrainer in russischen Gefängnissen zurückgelassen. Gleichzeitig soll ein Sondertribunal die Kriegsverbrechen der Russen ahnden.03.12.2022
Eine für alleDanke Alice Schwarzer. Und jetzt endlich Rente?Ein Dankeschön für ihre Vorreiterrolle als Feministin erwartet Alice Schwarzer nicht: Frauen sollten sich für die erkämpfte Freiheit "einfach freuen". Fest steht, dass wir nicht da wären, wo wir sind, wenn es Alice Schwarzer nicht geben würde. Alles gut finden müssen wir trotzdem nicht.03.12.2022Keine Kolumne, sondern eine Würdigung von Sabine Oelmann
Täter festgenommenBanksy-Bild in Hostomel gestohlenGleich mehrere Bilder hinterlässt der Streetart-Künstlers Banksy in der kriegsgebeutelten Ukraine. An einem Werk vergreifen sich nun schamlose Diebe. Allerdings kommen sie mit ihrer Beute nicht weit.03.12.2022
Holodomor als Genozid anerkanntDer lange vergessene VölkermordDer Holodomor in der Ukraine war mehr als die Folge einer Hungersnot. Stalin fühlte sich von den Protesten der Ukrainer gegen seine Zwangskollektivierung bedroht. Für die sowjetische Führung ging es um die Vernichtung der Ukraine als Nation.03.12.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Auch Australien für ObergrenzeG7 übernehmen EU-Preisdeckel für russisches Öl Die USA, Großbritannien, Japan, Kanada und Australien schließen sich binnen Stunden den Staaten der Europäischen Union an: Künftig soll für das Fass russisches Öl nicht mehr als 60 Dollar gezahlt werden. Einige EU-Staaten befinden die Preisobergrenze für zu weich.03.12.2022
Tieraugen in PostsendungUkrainische Botschaften bekommen "blutige" PäckchenIn der ukrainischen Botschaft in Madrid explodiert am Mittwoch eine Briefbombe. Der Terror reißt nicht ab: Diplomatische Vertretungen des kriegsgebeutelten Landes bekommen in mehreren Staaten verstörende Pakete mit "tierischem Gewebe".02.12.2022
Papierkrieg vs. realer KriegWas bringt eigentlich ein Verdienstkreuz am Bande? Zivilgesellschaftliche Organisationen leisten pragmatische, lösungsorientierte und vor allem humanitäre Hilfe. Von der Politik gibt es warme Worte, Auszeichnungen und Orden. Alles - nur keine Unterstützung. Andreas Tölke vom Verein "Be an Angel e.V." beklagt sich nie, denkt aber darüber nach, sein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben. Ein Lagebericht. 02.12.2022Ein Gastbeitrag von Andreas Tölke
Höchstens 60 US-DollarEU-Staaten einigen sich auf Preisdeckel für russisches ÖlEin Ölpreisdeckel soll Unternehmen verbieten, russisches Öl, das über dem festgelegten Preis verkauft wird, zu transportieren oder zu versichern. Nach langen Verhandlungen können sich die EU-Staaten auf eine entsprechende Obergrenze einigen. Kremlchef Putin warnt bereits vor schwerwiegenden Folgen.02.12.2022