Niederlage im Anti-DopingkampfWenn Russland schon zufrieden ist ...Der CAS hat entschieden: Russland wird wegen des Dopingskandals für zwei Jahre gesperrt. Die Sportnation bleibt von weltweiten Großereignissen ausgeschlossen. Ein fauler Kompromiss statt harter Bestrafung.17.12.2020Von Tobias Nordmann und Dominik Möller
Die wichtigsten AntwortenWas der russische Olympia-Bann bedeutetDie Sportrichter haben ihr Urteil gesprochen. Russlands Olympia-Sperre wegen Doping-Betrugs ist im Berufungsverfahren halbiert worden. Doch das Urteil dürfte die Sportnation trotzdem schmerzen. Aber was hat das Urteil nun für Folgen für das Land und den Kampf gegen Doping?17.12.2020
Sperre für 2021 und 2022 bleibtGericht halbiert russischen Olympia-BannDer Internationale Sportgerichtshof hat im Berufungsverfahren die Sperre gegen Russland auf zwei Jahre halbiert. Grund sind die Manipulationen der Doping-Daten aus dem Moskauer Labor. Damit ist das Land von den nächsten beiden Olympischen Spielen ausgeschlossen. 17.12.2020
Stepanowa fürchtet Vergeltung"Betrug liegt in der russischen Mentalität"Wegen Manipulationen im Moskauer Anti-Doping-Labor droht dem russischen Sport der Ausschluss von den Olympischen Spielen 2021, 2022 und 2024. Die Whisteblower Julia Stepanowa und Witali Stepanow denken nicht, dass in ihrer Heimat ein Wandel eingesetzt hat. Sie leben weiter in Angst im Exil.02.11.2020
Putin hält Strafe für ungerechtRussland klagt gegen harte Olympia-SperreVor dem Internationalen Sportgerichtshof beginnt die Verhandlung zum Einspruch von Russland gegen die vierjährige Olympia-Sperre. Verhängt wurde der Bann, weil Russland die eingeforderten Dopingdaten aus dem Moskauer Labor aus den Jahren 2012 bis 2015 vor der Übergabe manipuliert haben soll.02.11.2020
Coleman wehrt sich gegen SperreDoping-Dussel wird Shoppen zum VerhängnisChristian Coleman wäre der Favorit auf Gold über 100 Meter, aber er darf nicht bei den Olympischen Spielen starten. Wegen mehrerer verpasster Doping-Tests wird er vorsorglich gesperrt. Er war offenbar lieber shoppen, als auf die Kontrolleure zu warten. Der 24-Jährige will das Urteil nicht hinnehmen.28.10.2020
Teil-Startverbot für LäuferinSemenya verliert Streit um Testosteron-LimitFairness beim sportlichen Wettkampf ist zentral für den Sport. Bei der 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya sieht der Leichtathletik-Weltverband einen unfairen Vorteil aufgrund ihres Testosteronspiegels. Die Läuferin wehrt sich dagegen - erleidet vor Gericht aber eine Niederlage.09.09.2020
Sperre trotzdem aufgehobenMan City kassiert harsche Rüge Es ist ein unschöner Zwiespalt: Der englische Fußballklub Manchester City missachtet laut des Sportgerichtshofs die Uefa-Untersuchung gegen sich, gleichzeitig ist ein Freispruch die logische Konsequenz. Einigen Liga-Konkurrenten gefällt das Urteil gar nicht, sie protestieren. 29.07.2020
Ungerechtes Man-City-UrteilFairness ist bloß eine niedliche IdeeManchester City darf auch in den kommenden Spielzeiten an der Champions League teilnehmen. Verstöße gegen das Financial Fair Play der Uefa kann der Cas im Berufungsverfahren nicht feststellen. Das ist ein Schlag für alle Fußballklubs, die fair und nachhaltig wirtschaften.13.07.2020Ein Kommentar von Anja Rau
"Bestätigung seiner Position"Cas hebt Europa-Bann für Man City aufDie harte Strafe kommt dann doch nicht: Englands Spitzenklub Manchester City darf weiterhin in der Champions League starten. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hebt die Sperre wegen Verstößen gegen die Finanzregeln auf. Auch die Geldstrafe wird deutlich reduziert. 13.07.2020