Bei israelischem Angriff getötetAl-Dschasira korrigiert Zahl getöteter Mitarbeiter in GazaNach einem Angriff der israelischen Armee in Gaza sterben mehrere Mitarbeiter des arabischen Senders Al-Dschasira, darunter der Korrespondent al-Sharif. Das israelische Militär bezeichnete ihn als Hamas-Terroristen. Nun spezifiziert der Sender seine Aussage über die Toten. 13.08.2025
Israel weist Vorwürfe zurückUN sehen Hinweise auf sexuelle Gewalt gegen PalästinenserIn einem Brief äußert UN-Generalsekretär Guterres Sorge über Berichte von Kriegsverbrechen an palästinensischen Gefangenen. Israelische Sicherheitskräfte sollen sexuelle Gewalt an ihnen verübt haben. Israels UN-Botschafter erklärt die Anschuldigungen für unbegründet - und übt seinerseits Kritik.13.08.2025
Ohne exakten ZeitplanNetanjahu: Werden Palästinensern erlauben, Gaza zu verlassenMit einer weiteren Militäroffensive will Israel die verbliebenen Hamas-Stellungen ausschalten. Zivilisten sollen zuvor die Kampfgebiete verlassen. Laut Netanjahu besteht sogar die Möglichkeit, dass die Palästinenser den Gazastreifen verlassen.13.08.2025
Bekannter Ökonom aus RamallahWird dieser Mann nach dem Krieg den Gazastreifen regieren?Noch herrscht Krieg im Gazastreifen. Doch hinter den Kulissen laufen bereits Gespräche für die "Zeit danach". Berichten zufolge hat ein palästinensischer Geschäftsmann gute Karten, den Küstenstreifen in der Zukunft zu regieren.12.08.2025
"Bevor es zu spät ist"Madonna fleht Papst um Reise in den Gazastreifen anPop-Ikone Madonna wendet sich mit einem emotionalen Appell direkt an Papst Leo. Als Mutter könne sie das Leiden der Kinder in Gaza nicht länger ertragen. Nun müsse er bitte eingreifen.12.08.2025
100 Tage KanzlerDer Eindruck verstärkt sich, dass Merz es nicht kannNach der Israel-Entscheidung vom Freitag übt eine ganze Reihe von Abgeordneten der Unionsfraktion ungewöhnlich deutlich Kritik. Noch brisanter für den Kanzler: Die CSU geht auf Distanz. Politische Erfolge geraten in den Hintergrund.12.08.2025Von Hubertus Volmer
"Signal aus Deutschland"Wadephul verteidigt Merz' Israel-KursFür seine Entscheidung, die Lieferungen bestimmter Rüstungsgüter an Israel auszusetzen, hagelt es für Merz vor allem aus den eigenen Reihen Kritik. Nun stärkt Außenminister Wadephul dem Kanzler den Rücken: Der Kurswechsel sei richtig - und klar auf eine Frage fokussiert.12.08.2025
Deutschland drohe "Rückschlag"Masala: Waffenexport-Stopp ohne militärische Folgen für IsraelDer Kurswechsel des Bundeskanzlers bei den Rüstungsexporten nach Israel sorgt in der eigenen Partei für Kritik. Laut dem Politikwissenschaftler Carlo Masala hat die Entscheidung für den Einsatz der Armee in Gaza aber kaum Folgen. Deutschland sei dagegen weitaus abhängiger von israelischen Lieferungen. 12.08.2025
Rückendeckung vom FraktionschefJens Spahn verteidigt Stopp von Rüstungsexporten nach IsraelJens Spahn stellt sich hinter den Beschluss des Bundeskanzlers, die Lieferung von Rüstungsgütern nach Israel einzuschränken. Wenn sich die humanitäre Lage in Gaza verbessere, wolle man die Exporte wiederaufnehmen, so der Fraktionschef der Union.11.08.2025
"Immer wieder besprochen"Sprecher: Merz traf Waffen-Entscheidung nicht alleineDie Entscheidung der Bundesregierung, die Lieferung deutscher Waffen an Israel teilweise einzuschränken, löst Unmut aus. Aus den eigenen Reihen muss Merz sich Kritik gefallen lassen, der Kanzler habe seinen Beschluss nicht genug abgestimmt. Sein Sprecher tritt dem entgegen.11.08.2025