Schwester spricht von FolterInhaftierte Oppositionelle in Belarus wohl in kritischem ZustandMaria Kalesnikawa gilt in Belarus als Symbol des Widerstands gegen Machthaber Lukaschenko. Seit 2020 sitzt sie im Gefängnis. Ihre Schwester macht den Behörden nun schwere Vorwürfe. Niemand könne unter Kalesnikawas Haftbedingungen lange überleben. 13.09.2024
Zehn Jahre unschuldig im KnastEx-Häftling bekommt größte Entschädigung der US-GeschichteMarcel Brown wird zu 35 Jahren Haft verurteilt, weil er einen Mord begangen haben soll. Doch die Vorwürfe gegen ihn werden nach einigen Jahren fallen gelassen. Nun bekommt er die größte Entschädigung für einen unschuldig verurteilten Einzelkläger in der US-Geschichte.11.09.2024
"Beklagenswerter Zustand"London entlässt 1700 Häftlinge wegen PlatzmangelsDie neue britische Regierung beklagt, ihre konservativen Vorgänger hätten nicht genug Haftplätze geschaffen, und entlässt Hunderte Sträflinge frühzeitig. Hilfsorganisationen warnen vor dem Schritt. Das System ist seit Langem überlastet, die Zustände in den Einrichtungen katastrophal.10.09.2024
Wladimir Kara-Mursa bei Lanz"Russland wird einmal eine Demokratie sein"Der russisch-britische Historiker Wladimir Kara-Mursa hatte Glück. Zwei Jahre war er Gefangener in Russland, dann wurde er mit anderen Gefangenen ausgetauscht. Bei "Markus Lanz" spricht er über seine Haftzeit und darüber, was ihm half, in der Isolation zu überleben.06.09.2024Von Marko Schlichting
In anderer JVA untergebrachtBei Ausgang geflohener Mörder wieder in DeutschlandEin verurteilter Mörder entkommt im letzten Jahr seinen Bewachern bei einem Ausgang. Er kann sogar das Land verlassen und nach Moldau fliehen. Dort wird er nach Monaten aber gefasst. Nun ist er zurück, allerdings wird er anders untergebracht. 04.09.2024
Opposition: "Kein Kurswechsel"Lukaschenko begnadigt 30 politische GefangeneDer belarussische Machthaber Lukaschenko lässt zum wiederholten Male eine Gruppe Inhaftierter frei. Die Opposition ist erleichtert, rechnet jedoch weiterhin mit mehr als 1000 politischen Gefangenen. Zudem würde die Strafverfolgung wieder verschärft. 04.09.2024
Viele Wehrpflichtige darunterMindestens 247 Russen fallen Ukrainern in Kursk in die HändeDie Ukraine berichtet schnell von Hunderten russischen Kriegsgefangenen in der Region Kursk. Überprüfen lässt sich das nicht. Der "Washington Post" gelingt nun aber die Identifizierung von 247 Soldaten. Problematisch für Putin: Unter ihnen sind viele Wehrpflichtige, die eigentlich nicht kämpfen sollen.26.08.2024
Auch Soldaten aus Kursk dabeiUkraine und Russland tauschen 230 Gefangene ausDie Ukraine feiert ihren Nationalfeiertag und Präsident Selenskyj verkündet den Austausch von Gefangenen mit Russland. Jede Seite entlässt 115 Soldaten in die Freiheit. Russland werden dabei nach eigenen Angaben auch Armeeangehörige aus der Region Kursk übergeben.24.08.2024
Nach GefangenenaustauschGeneralbundesanwalt ermittelt gegen Rico KriegerIm Juli und August ereignet sich viel im Leben von Rico Krieger: Er wird in Belarus zum Tode verurteilt, wenig später begnadigt und im Zuge des großen Gefangenenaustauschs nach Deutschlang geschickt. Nun befasst sich die Bundesanwaltschaft mit der Frage, was Krieger eigentlich in Belarus machte.23.08.2024
Gespräche über AustauschRussland soll Ukraine wegen Gefangenen kontaktiert habenMit der ukrainischen Offensive werden Gefangenschaften wieder ein größeres Thema. Kiews Truppen sollen den sogenannten "Austauschfonds" des Landes in den vergangenen Tagen bestens gefüllt haben. Moskau hat sich anscheinend bereits in Kiew gemeldet.15.08.2024