Militarisierung hilft nichtEuropas Sturheit und die Not der FlüchtlingeDie EU behandelt die Flüchtlingskrise als militärisches Problem. Die Folgen: Neue Schlepperrouten entstehen, Flüchtlinge werden hemmungslos ausgebeutet und immer mehr Menschen sterben in der Ägäis.11.03.2016Ein Kommentar von Marianna Karakoulaki, Idomeni
Mehr Truppen an GrenzeBulgarien will weiteren Grenzzaun errichtenSeitdem die sogenannte Balkanroute von Griechenland in Richtung Westeuropa faktisch geschlossen ist, befürchtet Bulgarien einen Flüchtlingsandrang. Nun verstärkt das Land die militärische Präsenz und stellt sich darauf ein, die Grenze komplett zu schließen.11.03.2016
Grünen-Chefin in Idomeni"Europa zelebriert seine Abschottung"Schlammig, überfüllt, chaotisch: Die Zustände in Idomeni sind katastrophal. Das Camp ist ein Symbol für das Versagen Europas, erklärt Grünen-Chefin Peter im Gespräch mit n-tv.de. Trotz Natoeinsatz würden die Flüchtlinge weiter nach Westeuropa kommen - nur auf anderen Routen.11.03.2016
Ivanov: "Niemand will uns"Mazedonien sieht sich als Opfer der EUDie Abrechnung ist bitter: Mazedoniens Präsident Ivanov fühlt sich von der Europäischen Union - und besonders Deutschland - in der Flüchtlingskrise alleingelassen. Weder gebe es Hilfe bei der Verfolgung von Dschihadisten noch einen einzigen Cent. 11.03.2016
Weg über den Balkan dichtEU-Länder wollen Alternativrouten schließenNoch mehr schlechte Nachrichten für Flüchtlinge - diesmal aus Brüssel: Die Balkanroute ist bereits dicht, die EU baut ihre Zusammenarbeit mit der Türkei aus - und jetzt wollen EU-Staaten weitere Wege nach Nordwesten verbauen.10.03.2016
Schlamm und Elend in Idomeni"Die Stunde der Schleuser"Tausende Flüchtlinge drängen sich an der Grenze zu Mazedonien. Das Camp versinkt im Schlamm, Schleuser freuen sich über ein gutes Geschäft. Imad Aoun von Save the Children berichtet n-tv.de von der verzweifelten Lage der Menschen.10.03.2016
OECD: Anzeichen für TrendwendeWeniger Griechen ohne JobDie griechische Arbeitslosigkeit ist zwar die höchste in Europa - die jüngste Erholung auf dem Jobmarkt hält jedoch an. Bereits den dritten Monat in Folge sinkt die Arbeitslosenquote und fällt auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren.10.03.2016
Zustände verschlechtern sich weiterIdomeni versinkt im SchlammSeit die Grenzen dicht sind, sitzen über 35.000 Flüchtlinge in Griechenland fest. Ein Drittel davon harrt in Idomeni nahe Mazedonien aus, doch wetterbedingt verwandelt sich das Lager in ein Dreckloch. Einige Flüchtlinge geben auf, doch viel mehr neue kommen an.10.03.2016
Merkel: Situation nicht nachhaltigÖsterreich: Balkanroute bleibt dauerhaft zuDie Abriegelung der Balkanroute hat die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Österreich und Deutschland drastisch reduziert. Und deswegen soll der Schritt auch nicht rückgängig gemacht werden, meint Wien. Kanzlerin Merkel sieht darin jedoch nur eine Verschiebung des Problems nach Süden.10.03.2016
Eklat im EU-ParlamentMartin Schulz wirft Neonazi aus SitzungEleftherios Synadinos ist EU-Abgeordneter der griechischen Neonazipartei Chrysi Avgi. Weil er während einer Debatte rassistisch über Türken herzieht, platzt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz der Kragen. Die Hetzrede könnte Folgen haben.09.03.2016