Hersteller bezieht StellungProduktion explodierter Walkie-Talkies schon 2014 eingestelltNachdem in einer zweiten Explosionswelle im Libanon die Walkie-Talkies von Hisbollah-Mitgliedern Feuer fangen, meldet sich der Hersteller der Funkgeräte zu Wort. Die Produktion der Geräte sei vor zehn Jahren eingestellt worden, heißt es von der japanischen Firma. Ein illegaler Nachbau sei nicht auszuschließen.19.09.2024
Habeck macht aber UnterschiedeAmpel dementiert Stopp von Waffenlieferungen an IsraelDeutschland ist ein wichtiger Waffenexporteur, auch für Israel. Eine Anfrage des BSW im Bundestag fördert offenbar zutage, dass Berlin in diesem Jahr deutlich weniger Waffen nach Jerusalem schickt. Einen Genehmigungsstopp gibt es zwar nicht, aber man will genauer hinsehen, erklärt Wirtschaftsminister Habeck.19.09.2024
Sicherheitsrat tagt zu LibanonIran lässt verletzte Hisbollah-Mitglieder ausfliegenNach einer zweiten Explosionswelle kleiner Funkgeräte im Libanon steigt die Zahl der Toten auf mehr als 25. Iran schickt Ärzte ins Land und will Verletzte ausfliegen. Der UN-Sicherheitsrat beraumt eine Dringlichkeitssitzung an. 19.09.2024
Deutschland enthält sich UN-Vollversammlung: Israel soll Besatzung beenden124 Länder fordern Israel auf, die besetzten palästinensischen Gebiete innerhalb eines Jahres zu verlassen. Die europäischen Staaten zeigen sich in der UN-Vollversammlung gespalten. Israel kritisiert die Resolution - und wird sie wohl ignorieren.18.09.2024
Motive hinter der OperationPager-Angriff "trifft die Basis der Hisbollah"Experten wie israelische Medien sind sich weitgehend einig: Mit den Pager-Explosionen stellt Israel seine Fähigkeiten eindrücklich unter Beweis. Für die Hisbollah indes ist der Angriff erniedrigend und wird wohl eine Gegenreaktion nach sich ziehen. Die Gefahr eines offenen Krieges nimmt zu. 18.09.2024Von Marc Dimpfel
Adresse in BudapestSpur der explosiven Pager - wer steckt hinter BAC Consulting?Woher kamen die Tausenden Pager, die im Libanon explodiert sind? Das Logo der Geräte führt nach Taiwan, von dort aber geht es umgehend zurück nach Budapest. In der ungarischen Hauptstadt findet sich immerhin ein Unternehmen, eine Adresse und ein Name. Eine Spurensuche.18.09.2024Von Sergej Maier und Lukas Wilhelm
Diesmal Walkie-Talkies betroffenWeitere Hisbollah-Geräte explodieren im Libanon - 450 VerletzteIm Libanon explodieren erneut Kommunikationsgeräte von Hisbollah-Mitgliedern. Augenzeugen berichten, dass es sich unter anderem um Walkie-Talkies handelt. Inzwischen ist klar: Mehr als 450 Menschen sind verletzt worden, 14 sterben.18.09.2024
Verhältnis zu Premier zerrüttetEntlassung von Israels Verteidigungsminister gefordertIsraels Regierungschef und sein Verteidigungsminister haben unterschiedliche Vorstellungen, wie der Gaza-Krieg beendet werden soll. Ihr Verhältnis ist inzwischen zerrüttet. Netanjahus politische Verbündete fordern eine Entlassung Galants. Diese könnte weitreichende Auswirkungen haben.18.09.2024
Angriff Israels auf Hisbollah?Tote und Tausende Verletzte durch Pager-Explosionen im LibanonLandesweit explodieren im Libanon beinahe zeitgleich Hunderte Pager. Offenbar trifft es zumeist Kämpfer der Hisbollah-Miliz. Die Terrororganisation vermutet Israel hinter der Attacke. Zu den Verletzten gehört auch der iranische Botschafter.17.09.2024
Offener Brief an NetanjahuMedien fordern Zugang zum GazastreifenSeit Oktober 2023 können Journalistinnen und Journalisten den Gazastreifen mit wenigen Ausnahmen nicht betreten. Kurz vor dem Jahrestag richten sich deutsche Medienhäuser in einem Offenen Brief an Israel und Ägypten. Sie fordern den Zugang für unabhängige Berichterstattung.17.09.2024