"Bischöfe schützen die Täter""Woelki-Desaster" erfasst katholische KircheDass der Kölner Kardinal Woelki ein Gutachten zum Missbrauch zurückhält, prägt die Deutsche Bischofskonferenz. Der Vorsitzende Bätzing greift Woelki an, stärkt ihm zugleich aber den Rücken. Im Fokus steht dabei auch der Hamburger Erzbischof Heße.25.02.2021
Pfeiffer zu Missbrauch in KircheKriminologe: Kritik an Woelki verlogenWeil er ein Gutachten zum Kindesmissbrauch zurückhielt, steht der Kölner Kardinal Woelki in der Kritik - auch aus den eigenen Reihen. Doch das findet der Kriminologe Pfeiffer verlogen. Als Verteidigung für Woelki darf man das aber nicht missverstehen. 25.02.2021
Erstmals Frau ins Amt gewähltKatholische Kirche ernennt GeneralsekretärinErstmals wird eine Frau Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz. Die Theologin Beate Gilles folgt auf Pater Hans Langendörfer. Das überfällige Zeichen des Reformwillens kann jedoch auch als besänftigende Geste in einer von Missbrauchsskandalen geprägten Krise gewertet werden.23.02.2021
"Nicht letzte Chance verspielen"Laien warnen Bischöfe vor neuen FehltrittenNach dem Debakel um die Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln steigt die Zahl der Kirchenaustritte in atemberaubendem Tempo. Katholische Frauen und andere Laiengruppen sehen die Bischofskonferenz nun am Scheideweg. Die Vertuschung innerhalb toxischer Machtstrukturen müsse endlich aufhören. 22.02.2021
Aufarbeitung von MissbrauchWoelki: "Habe Schuld auf mich geladen"Wochenlang taucht er ab. Nun meldet sich der umstrittene Kardinal Woelki zu Wort - und entschuldigt sich. Sein Umgang mit einem Gutachten zu sexuellem Missbrauch im Kölner Erzbistum rückt ihn in kein gutes Licht. Der Geistliche bemüht sich um Schadensbegrenzung.20.02.2021
Skandal im Erzbistum KölnMissbrauchszahlen viel höher als bekanntDie Zahlen von Tätern und Opfern im Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln sind wohl mehr als doppelt so hoch als bisher angenommen. Laut Gutachten soll es rund 230 Beschuldigte und 270 Opfer geben. In Köln hält derweil der Ansturm auf Kirchenaustrittstermine an.20.02.2021
Ansturm überlastet Kölns Server Tausende wollen Kirchenaustritts-Termin Der Kölner Kardinal Woelki hält ein Gutachten zurück, das zur Aufklärung von sexuellem Missbrauch im Erzbistum beitragen soll. Daraufhin erlebt die Stadt Köln eine Flut an Terminanfragen für Kirchenaustritte. Nun neu freigeschaltete Zusatztermine lassen die Server zusammenbrechen. 19.02.2021
Ansage an 5000 BediensteteVatikan droht Impfgegnern mit EntlassungDer Vatikan spricht sich zwar gegen eine Impfpflicht aus - erlegt seinen rund 5000 Bediensteten jedoch auf, sich zeitnah gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Einem Dekret des Kirchenstaats zufolge muss sonst mit "Konsequenzen" rechnen, wer keinen Grund für die Ablehnung hat.18.02.2021
Nachfrage extrem hochKöln stockt Termine für Kirchenaustritte aufTausend Termine bietet das Kölner Amtsgericht pro Monat für Kirchenaustritte an. Doch seit der Affäre um Kardinal Woelki genügt das nicht mehr. Wegen des großen Andrangs stehen nun 500 zusätzliche zur Verfügung. Die Kritik am Erzbistum reißt derweil nicht ab.16.02.2021
Beschleunigtes Ende durch WoelkiExperte gibt katholischer Kirche 20 JahreDie katholische Kirche könnte bald schon Geschichte sein. Historiker und Katholik Martin Kaufhold glaubt, dass das Verhalten des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki im Missbrauchsskandal um mehrere katholische Priester den Niedergang noch beschleunigen könnte.11.02.2021