Interview zu Öl-Sanktionen"Russlands Wirtschaft wird auf das Niveau Nordkoreas sinken"Die Öl-Sanktionen der EU treffen den Kreml hart. Neue Abnehmer wie China diktieren niedrige Preise. Die Situation sei so katastrophal, weil Präsident Putin es versäumt habe, Russlands Wirtschaft auf die Zukunft vorzubereiten, sagt Wirtschaftsexperte Rochlitz im Interview mit ntv.de.12.02.2023
Preise verdoppelten sichWar Plastik etwa ein Treiber für die Inflation?In unserer modernen Welt geht nichts mehr ohne Kunststoff - und das branchenübergreifend. Für Plastik ist Rohöl ein wichtiger Grundstoff. Steigt also der Ölpreis, hat das weitreichende Konsequenzen. 11.02.2023Von Jannik Tillar
US-Anleger meiden Tech-AktienHohe Ölpreise befeuern InflationssorgenRusslands Ankündigung, ab März die Ölförderung zu kürzen, treibt an der Wall Street die Preise in die Höhe. Anleger befürchten dadurch ein Ansteigen der Inflation. Das belastet vor allem Tech-Papiere. 10.02.2023
Das Ende einer Ära rückt näherRekordgewinne der Ölmultis sind nur ein Strohfeuer190 Milliarden US-Dollar. So viel Gewinn fahren die fünf größten westlichen Ölkonzerne im vergangenen Jahr ein. Es könnte ein letztes Hurra für die Energieriesen sein. Langfristig denkende Anleger schrecken vor weiteren Investitionen in fossile Energien zurück. 07.02.2023Von Clara Suchy
Öl- und Gaseinnahmen brechen einSanktionen reißen Rekordloch in Russlands KriegskasseIn die Höhe schießende Preise hatten im vergangenen Jahr Moskaus Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport steigen und Zweifel am Sinn westlicher Sanktionen gegen Russland wachsen lassen. Doch das Blatt hat sich gewendet. Im russischen Haushalt klafft ein riesiges Loch. 07.02.2023
Krisenprofiteur "Big Oil"Darum fahren Ölkonzerne horrende Gewinne einEs ist einer der großen Aufreger der Energiekrise: Während Verbraucher unter hohen Preisen fürs Heizen oder Tanken ächzen, verdient die Ölindustrie im vergangenen Jahr besser denn je. Wegen ihrer Mega-Profite steht eine ganze Branche unter Druck. Aber ist die Kritik gerechtfertigt? Fragen und Antworten.07.02.2023
Über Rostock und DanzigSchwedt erhält Öl für 70 Prozent AuslastungSeit Jahresbeginn verzichtet Deutschland auf russisches Rohöl - mit Folgen für die ostdeutschen Raffinerien. Besonders in Schwedt ist die Sorge groß. Nun heißt es aus dem Wirtschaftsministerium, die Anlage sei zu 70 Prozent ausgelastet, auch dank Lieferungen über Danzig.07.02.2023
Frühwarnsystem für Inflation"Wir sollten über aktive Preisbeobachtung nachdenken"Die Volkswirtin Isabella Weber gilt als Erfinderin des Gaspreisdeckels. Sie sucht aber auch nach Lösungen im Kampf gegen steigende Preise. Der Staat sollte die "systemisch relevanten" Preistreiber am Markt finden, plädiert sie. Dann könne er "zielgenau intervenieren" - ganz ohne Zinshammer.04.02.2023
Russland muss Rabatte gewährenPreis pro Barrel russisches Öl fällt unter 50 DollarÖlexporte sind ein wesentlicher Bestandteil der russischen Staatseinnahmen und sie bereiten zu Jahresbeginn Sorgen. Der Preis pro Barrel fällt unter 50 US-Dollar, obwohl der Weltmarktpreis anzieht. Das liegt an westlichen Sanktionen und an Rabatten, die Russland seinen Kunden gewähren muss. Die Verluste könnten immens sein.01.02.2023
Diesel-Embargo erhöht DruckSchwedt-Versorgung ist nicht das einzige ProblemWie geplant stoppt Deutschland zum Jahreswechsel jegliche Rohöl-Importe aus Russland. Die Raffinerie in Schwedt ist nur noch zur Hälfte ausgelastet. Während sich Polen und Deutschland mit Lösungsvorschlägen überbieten, schwant hinter dem ab Februar geltenden Diesel-Embargo bereits das nächste Problem.31.01.2023