Nach der MobilmachungNun naht Putins Ende oder die totale DiktaturDer Kriegsherr im Kreml zeigt, wohin Größenwahn führt. Russland bombt sich jeden Tag mehr ins 20. Jahrhundert zurück. Selbst China fordert "Dialog", was für Putin kein Weg ist. Um politisch zu überleben, braucht er den Erfolg auf dem Schlachtfeld. Doch der ist nicht in Sicht - nicht mal mittels Atombombe.25.09.2022Ein Kommentar von Thomas Schmoll
"Besonders schlecht vorbereitet"Teilmobilisierung soll russische Nationalgarde aufstockenAngesichts schwerer Niederlagen im Krieg gegen die Ukraine will Russland für Nachschub sorgen. 300.000 Soldaten sollen die russische Armee verstärken. Aber auch die Nationalgarde, die vorwiegend in Russland agiert, soll gestärkt werden, ist sich der britische Geheimdienst sicher.25.09.2022
Konflikt soll nicht übergreifenChina dringt auf Friedensgespräche in Ukraine-KriegIn seinem Feldzug gegen die Ukraine kann sich Russlands Präsident Putin nicht auf Chinas Unterstützung verlassen. Nach der Teilmobilmachung fordert der Außenminister der Volksrepublik eine schnelle Verhandlungslösung. Peking macht klar, dass es kein Interesse an einer Ausweitung des Konfliktes hat.25.09.2022
"Niemand wird Umstände erfahren"Selenskyj ruft Russen zur Fahnenflucht aufPutin ruft die Reservisten zu den Waffen - und die versuchen sich reihenweise der Einberufung zu entziehen. Der ukrainische Präsident Selenskyj wendet sich auf russisch an Kämpfer wider Willen. Wer sich freiwillig ergebe, habe nichts zu befürchten. 25.09.2022
Rede vor UN-VollversammlungLawrow: Westen will Russland "zerstückeln"Bei der UN-Generaldebatte wirft der russische Außenminister den westlichen Staaten vor, Russland "zerstückeln" zu wollen. Lawrow verteidigt die sogenannten Referenden in den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten: Die Menschen beanspruchten lediglich das Land ihrer Vorfahren.24.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickPutin greift bei Militärplanung ein - "Schlächter von Mariupol" wird Vize-MinisterMehr als 200 Tage dauert inzwischen der russische Krieg gegen die Ukraine. Angesichts der massiven Logistikprobleme ersetzt Kremlchef Putin den verantwortlichen Minister. Daneben nehmen die Proteste in Russland gegen die Mobilisierung ebenso zu wie die Meldungen über Pannen.24.09.2022
"Sie machen die Leute wütend"Offizielle Kritik an Putins Vorgehen wächstIm Zuge der Teilmobilmachung erhalten auch Hebammen, Kranke und Russen ohne militärische Erfahrung einen Einberufungsbescheid. Von offiziellen Stellen wird die Kritik am chaotischen Vorgehen des Kreml lauter. Im ganzen Land protestieren die Menschen auf den Straßen.24.09.2022
Für Russland in der UkraineDeutscher Manager reist als "Wahlbeobachter" in besetzte GebieteRein privat und nur, um sich ein Bild zu machen: So beschreibt der Chef eines hessischen Energieversorgers seine Reise zu den Schein-Referenden in den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten. Russlands Medien berichten ausgiebig über seinen Aufenthalt als Wahlbeobachter. Daheim beginnen die Krisensitzungen.24.09.2022
Neues Gesetz in RusslandDeserteuren drohen bis zu 15 Jahre HaftIn Russland löst die Ankündigung einer Teilmobilmachung von 300.000 Reservisten bei vielen Panik aus. Doch wer sich dem Kriegsdienst verweigert, muss mit bis zu 15 Jahren Gefängnis rechnen. Auch auf Kapitulation steht einer Gesetzesnovelle zufolge eine mehrjährige Haftstrafe. 24.09.2022
Ungarn zwischen EU und RusslandWarum Orban Putin (noch) den Rücken stärktDas EU-Bollwerk gegen Russland steht, doch ein Land versucht seit Kriegsbeginn in der Ukraine auszuscheren. Ungarn liefert keine Waffen an die Ukraine und droht immer wieder auch mit einer Sanktionsblockade. Orbans Motive sind vielfältig.24.09.2022Von Jil Dreimann