SPD-Haltung im Ukraine-KonfliktKlingbeil: Waffenlieferungen sind "völlig falsches Signal"Die Bundesregierung steht wegen ihrer ablehnenden Haltung zu Waffenlieferungen an die Ukraine in der Kritik. Doch für SPD-Parteichef Klingbeil bergen Waffen in dem Konflikt ein unkalkulierbares Risiko, er verteidigt die Haltung seiner Partei. Auch gegenüber Russland sei die SPD-Linie deutlich.30.01.2022
Schwelender Ukraine-KonfliktLawrow: Moskau will "gute Beziehungen" zu USAMoskau betont es gleich mehrfach: Man strebe Frieden und respektvolle Beziehungen zu den USA an. "Wir wollen keinen Krieg, wir brauchen ihn überhaupt nicht", sagt etwa der russische Sicherheitsratschef Patruschew. Gleichzeitig beklagt Außenminister Lawrow, dass sich die NATO-Verteidigungslinie immer mehr nach Osten bewege. 30.01.2022
Marktbeben als gutes ZeichenTechwerte sind Vorboten einer NormalisierungDie Börsenwoche war turbulent. Die Drosselung der Geldflut, Inflation und Energiekrise machen den Börsianern schwer zu schaffen. Doch wenn Netflix nach allen Übertreibungen, die wir an der Börse gesehen haben, weniger wächst, kann das nur Gutes verheißen.30.01.2022Von Horst von Buttlar
Imageschaden wegen Ukraine-KursIschinger: Berlin steht in "miesem, schlechtem Licht" daIn der Ukraine-Krise führt das Zögern in Berlin zu Irritationen bei den Bündnispartnern. Sicherheitsexperte Ischinger beklagt einen Reputationsschaden durch die deutsche Politik. "Deutschland hat bei einer ganzen Reihe von Partnern bereits Vertrauen verloren oder riskiert es gerade zu verlieren." Ihm sei angst und bange.30.01.2022
Michael Roth über Ukraine-Krise"Die Gefahr einer Invasion ist nicht gebannt"Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth, erklärt im ntv.de-Interview, welche Angebote der Westen unterbreiten könnte, um Russland entgegenzukommen. Die Kritik seines Parteikollegen Gerhard Schröder an der Ukraine hält Roth für verfehlt.30.01.2022
Mehr Soldaten, mehr WaffenLondon will Engagement in Osteuropa ausweitenGroßbritannien will vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise mehr Präsenz in Osteuropa zeigen. Premierminister Johnson plant, die Zahl britischer Soldaten in der Region zu erhöhen. Zudem soll Estland von Waffenlieferungen profitieren. 30.01.2022
"Unverletzlichkeit der Ukraine"Baerbock reist erneut nach KiewAußenministerin Baerbock fliegt kommenden Monat erneut nach Kiew. Zusammen mit ihrem französischen Amtskollegen will sie sich dort weiter um eine Entschärfung des Ukraine-Konflikts bemühen. Beide betonen ihre Solidarität mit den Ukrainern.29.01.2022
SPD-Politiker kontert SchröderRoth: "Das hat mit Säbelrasseln nichts zu tun"Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, SPD-Politiker Michael Roth, weist die Äußerungen von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder zur Ukraine-Krise zurück. Wer vor der russischen Bedrohung warne, sei "kein Kriegstreiber", sagt er im Interview mit ntv.de.29.01.2022
Gemeinsames Manöver angekündigtRussland bringt Raketenabwehr nach BelarusDas russische und das belarussische Militär wollen eine gemeinsame Übung durchführen. Es gibt jedoch Befürchtungen, dies könnte nur ein Vorwand sein, um Gerät und Soldaten für einen Angriff auf die Ukraine in Stellung zu bringen. Auch NATO-Mitglieder verstärken ihre Truppen in Osteuropa.29.01.2022
"Realitätsverweigerung"Union kritisiert Schröders Äußerungen zur UkraineGerhard Schröder ist nicht nur Altkanzler, sondern auch Aufsichtsratsvorsitzender der Nord Stream AG. Entsprechend wohlwollend fallen oft seine Äußerungen zu Russland aus. Bemerkungen zum aktuellen Ukraine-Konflikt stoßen nun aber auf scharfe Kritik aus der Opposition.29.01.2022