Wann kommen die Waffen?Ukraine zweifelt am Zeitplan der NATODie Ukraine erwartet eine große russische Offensive im Osten des Landes. Daher verstärkt das Land sein Dringen auf Waffenlieferungen der NATO. Das Bündnis sichert weitere Waffen zu, die Frage bleibt, ob sie die Ukraine noch rechtzeitig erreichen.07.04.2022
Radikaler Kurswechsel geplantNATO will mehr Waffen an Ukraine liefernAus Sorge, der Krieg gegen die Ukraine könne sich auf NATO-Territorium ausbreiten, lehnt die NATO schwere Waffenlieferungen an die Ukraine lange Zeit ab. Das soll sich nun ändern: Beim Außenministertreffen in Brüssel wird von einer Neuausrichtung gesprochen. Dafür gibt es mehrere Gründe.07.04.2022
"Unannehmbare Elemente"Russland weist ukrainischen Friedensvertrag zurückDie von beiden Seiten erwähnten Fortschritte bei Gesprächen zwischen der Ukraine und Russland scheinen wieder über den Haufen geworfen. Laut Außenminister Lawrow habe die Ukraine einen neuen Entwurf eines Friedensvertrags eingereicht - der den russischen Forderungen aber nicht gerecht wird.07.04.2022
Zahl der Leichen steigt täglich90 Prozent der toten Zivilisten in Butscha erschossenDie Anzeichen, dass Russlands Streitkräfte in Butscha Kriegsverbrechen begangen haben, verdichten sich: Laut dem Bürgermeister des Kiewer Vororts wiesen fast alle getöteten Zivilisten Schusswunden auf. Auch Frauen und Kinder seien umgebracht worden.07.04.2022
Doppelstandard bezüglich UkraineMenschenrechtsverstöße an Grenzen Europas nehmen zuDer Europarat prangert an, dass immer mehr Asylsuchende an europäischen Grenzen widerrechtlich zurückgewiesen würden, was ein "systematisches Problem" darstelle. Auch Gewalt gegen Migranten sei gang und gäbe. Im Vergleich zu ukrainischen Geflüchteten träfen andere nicht auf offenen Arme.07.04.2022
Schwere KriegsverbrechenIrpins Bürgermeister schildert russische Gewalt"Diejenigen, die ihnen nicht gefielen, haben sie erschossen", beschreibt Irpins Bürgermeister Markuschyn den Angriff auf seine Stadt durch russische Truppen. Die dort und im nahe gelegenen Butscha begangenen Gräueltaten sind laut Amnesty-Expertin Uhlmannsiek aber nur "die Spitze des Eisbergs".07.04.2022
"Sterben an Hunger und Durst"Selenskyj liefert erschütternden Bericht zu MariupolVor dem griechischen Parlament hält der ukrainische Präsident Selenskyj einen flammenden Appell. Die Hafenstadt Mariupol erfahre Leid, wie es seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa nicht mehr vorgekommen sei, es gäbe quasi kein intaktes Gebäude mehr. Selenskyj bittet um humanitäre Hilfe und Waffen.07.04.2022
USA bestätigen Abzug im NordenRussland stellt dezimierte Truppen neu auf Präsident Putin will den Donbass erobern, das ist das neue Ziel. Truppen, die bisher im Norden der Ukraine bei Kiew gekämpft haben, sollen die Offensive im Osten unterstützen. Analysten sprechen von erschöpften und dezimierten Kampfgruppen und einem unklaren Zeitplan.07.04.2022Von Christian Herrmann
CDU-Chef Merz im "ntv Frühstart""Die Stimmung wird schlechter"CDU-Chef Friedrich Merz beklagt die "schlechter" werdende Stimmung zwischen Regierung und Opposition, fühlt sich von Bundeskanzler Scholz "unzureichend" über dessen Ukraine-Politik informiert und lehnt einen Gas-Importstopp aus Russland ab. Man solle sich die Probleme nicht selbst ins Haus holen, sagt Merz im "ntv Frühstart". 07.04.2022
BND: Butscha-Morde als StrategieSoldaten besprachen Tötung von Zivilisten per FunkEinem Bericht zufolge hat der BND russische Funksprüche mitgeschnitten, die nahelegen, dass das Töten von Zivilisten wie in Butscha für russische Soldaten "Alltag" und sogar Teil einer klaren Strategie ist. Auch das Bild eines vom Fahrrad geschossenen Ukrainers könne dadurch zugeordnet werden.07.04.2022