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Condor hält an Streit festAirline prüft rechtliche Schritte nach Niederlage im Zubringerflüge-Prozess gegen Lufthansa

22.08.2025, 11:41 Uhr
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Während der Pandemie mussten viele Flieger am Boden bleiben. Lufthansa konnte die Hilfen des Bundes allerdings frühzeitig wieder zurückzahlen. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Ferienflieger Condor gibt trotz einer juristischen Schlappe im Streit mit der Lufthansa nicht auf. Dabei geht es um die Bedingungen bei der Nutzung von Lufthansa-Zubringerflügen. Condor prüft nach Angaben seines Chefs Peter Gerber juristische Mittel gegen das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf vom Mittwoch. Das Unternehmen kritisiert eine angeblich marktbeherrschende Stellung des Lufthansa-Konzerns in Deutschland.

Der OLG-Kartellsenat hat eine Verfügung des Bundeskartellamtes aus dem Jahr 2022 aus formellen Gründen aufgehoben und sich besorgt gezeigt, dass Mitarbeiter der Behörde befangen sein könnten (Az.: VI -Kart 7/22). Die Wettbewerbsbehörde hatte die Lufthansa in der nun aufgehobenen Verfügung verpflichtet, Umsteiger der Condor weiterhin zu Vorzugskonditionen an das Drehkreuz Frankfurt zu bringen. Die einstige Lufthansa-Tochter gehört inzwischen dem britischen Finanzinvestor Attestor und konkurriert mit der neuen Lufthansa-Touristik-Airline Discover.

Quelle: ntv.de, dpa

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