Angst vor höheren KostenUmfrage: 77 Prozent der Deutschen erwarten steigende Preise nach Ölpreisschock

Die Sorgen vor weiteren Preisanstiegen ist angesichts des jüngsten Ölpreisschocks groß bei Deutschlands Verbraucherinnen und Verbrauchern.
Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der 1.000 Teilnehmer einer Befragung für die Auskunftei Schufa aus dem März haben nach eigenen Angaben Angst, dass Preise allgemein anziehen werden. Fast ebenso viele (76 Prozent) fürchten, dass Strom und Sprit noch teurer werden.
Der Iran-Krieg hat das Leben in Deutschland sprunghaft verteuert. Massiv gestiegene Energiepreise katapultierten die Inflationsrate im März mit 2,7 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar 2024. Zum Vergleich: Im Februar hatten die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.
Erstmals seit Dezember 2023 verteuerte sich Energie - und zwar kräftig: Die Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe lagen im März um 7,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, insbesondere für Kraftstoffe und Heizöl mussten die Menschen deutlich mehr zahlen. Die Bundesregierung versucht gegenzusteuern und verkündete Anfang dieser Woche, die Steuern auf Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter zu senken.