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Debatte um ArztgebührArbeitgeberverband BDA schlägt neue Kontaktgebühr für Arztbesuche vor

20.08.2025, 10:44 Uhr
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An Thüringens einziger staatlicher Hochschule mit dem Studiengang Medizin, der Universität Jena, können jährlich 286 angehende Ärzte ein Studium beginnen. (Symbolfoto) (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Der Arbeitgeberverband BDA hat angesichts der Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung eine neue Gebühr für Arztbesuche angeregt. "Die Patientensteuerung muss besser werden. Wir schlagen eine Kontaktgebühr vor, die für jeden Arztbesuch fällig wird", sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter dem Nachrichtenmagazin "Politico" vom Mittwoch. "Unnütze Arztbesuche verteuern das System. Wir brauchen Arztkontakte, die den Kranken helfen, wieder gesund zu werden."

Kampeter forderte zudem grundlegende Einschnitte bei den Sozialausgaben. "Der Sozialstaat ist in den vergangenen Jahren deutlich stärker gewachsen als die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes", sagte Kampeter. Das könne "auf Dauer nicht gut gehen". Kampeter nannte den Sozialstaat "quasi insolvent".

Wie hoch die von ihm geforderte Kontaktgebühr in Arztpraxen sein könnte, sagte Kampeter nicht. Sie müsse aber hoch genug sein, dass sie zu Verhaltensänderungen führe. "Mir geht es nicht primär um die Einnahmen, sondern darum, Ärzte-Hopping zu begrenzen."

Quelle: ntv.de, AFP

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