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Erstes HalbjahrAudi leidet unter China-Schwäche und US-Zöllen

10.07.2026, 12:39 Uhr
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(Foto: imago images/Future Image)

Die Schwäche des Automarktes in China und die Zölle von US-Präsident Donald Trump lasten auf dem Ingolstädter Autobauer Audi.

Die Volkswagen-Tochter lieferte im ersten Halbjahr weltweit 727.245 Fahrzeuge aus, das entspricht einem Minus von rund sieben Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Allein in der Volksrepublik brachen die Auslieferungen um 19 Prozent ein, in Nordamerika waren es knapp 17 Prozent. Schlimmeres verhinderten Zuwächse in Europa. Abseits des deutschen Heimatmarktes übergab Audi hier knapp 256.000 Autos an die Kunden - das entsprach einem Plus von sechs Prozent. Auch in der Bundesrepublik wuchs Audi. Hier verbuchten die Ingolstädter ein Plus von vier Prozent. "Stark nachgefragt waren vor allem die vollelektrischen Modelle", erklärte Audi.

Auch für die kommenden Monate ist in Westeuropa Wachstum in Sicht. Der Auftragseingang hier lag um sieben Prozent über dem Vorjahresniveau.

Audi steht mit den Rückgängen in China indes nicht allein. Mercedes-Benz hatte für die Volksrepublik erst am Mittwoch einen Absatzeinbruch um 28 Prozent im Halbjahr vermeldet. "Das Marktumfeld in China ist weiterhin anspruchsvoll und hoch wettbewerbsintensiv", vermeldete Audi. Immerhin - die neu eingeführten vollelektrischen Modelle Audi A6 L und Q5 L sowie der Audi E7X kämen im Markt gut an, hieß es weiter. Der Autobauer konnte bei den vollelektrischen Modellen eine Steigerung von knapp 84 Prozent erreichen.

Quelle: ntv.de, rts

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