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Wegen Anschlägen auf ZügeBelarusse in Russland zu 22-jähriger Haftstrafe verurteilt

18.12.2025, 16:07 Uhr
Ein-russisches-Flugzeug-ist-abgestuerzt
(Foto: Annette Riedl/dpa)

Ein Militärgericht in Russland hat heute einen belarussischen Staatsbürger wegen Anschlägen auf zwei Züge in Sibirien zu 22 Jahren Haft verurteilt

Der Mann sei des Terrorismus und des Legens von Sprengsätzen für schuldig befunden worden, teilte die russische Generalstaatsanwaltschaft mit. Ihm wird vorgeworfen, im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes gehandelt zu haben. Er soll die ersten fünf Jahre seiner Strafe in einem Gefängnis verbringen, bevor er in ein Straflager mit maximaler Sicherheitsstufe verlegt werden soll.

Bei den beiden Anschlägen im November 2023 wurden in der russischen Region Burjatien Sprengsätze an Güterzügen gezündet. Ein Zug befand sich im mehr als 15 Kilometer langen Seweromuisker Tunnel, der andere auf einer Ausweichstrecke. Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hatte sich damals zu den Anschlägen bekannt und erklärt, er wolle Eisenbahnstrecken unterbrechen, die Russland für Militärtransporte nutze.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hatte bei der Festnahme mitgeteilt, der Verdächtige habe seine Schuld gestanden.

Quelle: ntv.de, rts

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