Kurznachrichten

In den letzten 48 StundenBericht: Rund 400 Migranten vor Kreta aus dem Mittelmeer gerettet

28.05.2026, 10:56 Uhr
Rettungsboot-der-Ambulanz-in-Begleitung-eines-Polizei-Bootes-in-Griechenland-kurz-vor-der-Kueste-Piraeus-auf-dem-Weg-zu-einem-Rettungseinsatz-bzw
(Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Rund 400 Migranten sind innerhalb der vergangenen 48 Stunden vor Kreta von der griechischen Küstenwache und der europäischen Grenzschutzagentur Frontex entdeckt und in Sicherheit gebracht worden.

Dies berichtet unter Berufung auf die Küstenwache der griechische Rundfunk ERTNews. Der griechische Migrationsminister Thanos Plevris hatte erst vor wenigen Tagen erklärt, dass derzeit rund 550.000 Migranten und Flüchtlinge in Libyen auf eine Gelegenheit zur Überfahrt nach Europa warten würden. Nach Einschätzung der Behörden begünstigen die derzeit ruhigen Wetterbedingungen zwischen Libyen und Kreta weitere Überfahrten. Offiziere der Küstenwache gehen davon aus, dass bereits weitere Boote aus Libyen Kurs auf Griechenland und damit die EU genommen haben.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR erreichten im vergangenen Jahr rund 42.000 Migranten über den Seeweg die griechischen Inseln und damit die Europäische Union. Im östlichen Mittelmeer kamen im selben Zeitraum mindestens 107 Menschen ums Leben. Offiziere der griechischen Küstenwache gehen jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer deutlich höher liegt, da zahlreiche Menschen vermutlich unentdeckt auf See ums Leben kamen.

Quelle: ntv.de, dpa

Regionales