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Grünheide in BrandenburgBürgermeister bedauert Ausgang der Bürgerbefragung zur Erweiterung des Tesla-Werks

21.02.2024, 09:24 Uhr
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Über dem Eingang der Tesla Fabrik steht der Schriftzug "Tesla". (Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild)

Der Bürgermeister der Gemeinde Grünheide in Brandenburg bedauert den Ausgang der Bürgerbefragung zur Erweiterung des Tesla-Werks: "Offenbar ist es nicht gelungen, den Menschen zu vermitteln, dass weitere wichtige Infrastrukturprojekte" wie eine neue Landesstraße oder der Bahnhofsvorplatz für den Bahnhof Fangschleuse Bestandteil des Bebauungsplans seien, sagte Arne Christiani (parteilos) am Mittwoch dem Sender RBB. "Das ist die große Aufgabe für die Gemeinde, da Lösungen zu finden."

Für ihn hänge der Ausgang klar mit der lokalen Berichterstattung zusammen, sagte Christiani weiter: "Die Berichterstattung über das Gesamtvorhaben Tesla ist im letzten Jahr eher ins Negative gegangen."

Auch der Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, Alexander Schirp, zeigte sich enttäuscht. Die Tesla-Investition sei ein Glücksfall für Grünheide und für ganz Brandenburg, erklärte er. "Wir finden, dass nicht die Risiken, sondern die Chancen der Investition im Mittelpunkt stehen sollten, auch mit Blick auf die Umwelt."

Der US-Elektroautobauer Tesla habe seit Produktionsbeginn für eine "beispiellose wirtschaftliche Dynamik in der Hauptstadtregion gesorgt", mit tausenden zusätzlichen Jobs und hunderten Ausbildungsplätzen. Das Votum der Bürgerinnen und Bürger in Grünheide "sehen wir als den klaren Auftrag, noch intensiver das Gespräch zu suchen und über die Erweiterung des Werks zu informieren".

Quelle: ntv.de, AFP

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