381 Tonnen abgesetztBundeswehr beendet Abwurf von Hilfsgütern über Gazastreifen

Die Bundeswehr hat den Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen vorerst beendet. Wie das Bundesverteidigungsministerium am Freitag mitteilte, kehren die beteiligten Einsatzkräfte nun nach Deutschland zurück. Die Luftwaffe habe in vier Wochen Einsatzzeit bei 34 Flügen insgesamt 717 Paletten mit 381 Tonnen Hilfsgütern abgeworfen.
Gepackt und verladen worden waren die Paletten demnach in Jordanien von Einsatzkräften des Heeres. Die Hilfsgüter stellte laut Verteidigungsministerium die staatliche jordanische Hilfsorganisation JHCO zur Verfügung.
Die Bundeswehr hatte mit den Abwürfen am 1. August begonnen. Der Einsatz war Teil einer von Jordanien koordinierten internationalen Luftbrücke, mit der die akute humanitäre Notlage im Gazastreifen gelindert werden sollte. Deutschland stellte dafür zwei Transportflugzeuge vom Typ A400M sowie Logistikpersonal zur Verfügung.
Hilfsorganisationen kritisieren solche Luftbrücken als ineffizient und gefährlich und fordern stattdessen Hilfslieferungen über den Landweg.