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UN-BerichtChina erklärt Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang als Lüge des Westens

01.09.2022, 11:13 Uhr
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(Foto: picture alliance / Kyodo)

Mit scharfer Kritik hat China auf den UN-Bericht über schwere Menschenrechtsverletzungen in der Region Xinjiang reagiert. Hinter dem Bericht stünden in Wirklichkeit "die USA und einige weitere westliche Kräfte", er sei "komplett unrechtmäßig und ungültig", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin. Er bezeichnete den Bericht als "ein Sammelsurium von Fehlinformationen".

Hinter dem Bericht der UN-Menschenrechtskommission stehe die Strategie des Westens, mit Hilfe des Themas Xinjiang "China zu kontrollieren", sagte Wang weiter. Der UN-Kommission warf er vor, sich zum "Handlanger und Komplizen der USA und des Westens gegen die Schwellenländer" gemacht zu haben.

UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hatte in der Nacht zum Donnerstag kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit den Bericht zur Lage der Muslime in Xinjiang veröffentlicht. Darin ist unter anderem von "glaubhaften" Foltervorwürfen und von möglichen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" die Rede.

Der kommunistischen Führung in Peking wird seit Jahren vorgeworfen, in der im Westen Chinas gelegenen Region Xinjiang die Bevölkerungsgruppe der Uiguren und andere muslimische Minderheiten systematisch zu unterdrücken. Mehr als eine Million Menschen sind laut Menschenrechtsorganisationen dort in Lagern interniert. Peking weist die Vorwürfe vehement zurück, die Regierung spricht von Ausbildungszentren und Maßnahmen im Kampf gegen Terrorismus und Separatismus.

Quelle: ntv.de

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