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Zahlen des BMZDeutschland tätigt 2022 Rekordinvestitionen in Welthunger-Hilfe

20.10.2022, 14:09 Uhr
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(Foto: picture alliance / dpa)

Das Entwicklungsministerium stellt soviel Geld wie nie zuvor für den Kampf gegen den Hunger in der Welt bereit. Das Ministerium werde das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen in diesem Jahr mit Mitteln in Höhe von 530 Millionen Euro unterstützen, sagte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze.

2021 hatte die Unterstützung bei 476 Millionen Euro gelegen. Zudem werde die Zusammenarbeit zwischen Ministerium und WFP von 30 auf 57 Länder ausgeweitet. Dabei liege der Schwerpunkt der deutschen Hilfen auf der Sahelzone, dem Horn von Afrika und den Ländern des Nahen Ostens.

"Wir stehen wirklich vor einer noch nie da gewesenen Krise", sagte WFP-Direktor David Beasley. Derzeit seien in den 82 Ländern, in denen WFP aktiv ist, 345 Millionen Menschen akut vom Hunger bedroht. Das seien fast 200 Millionen mehr als Anfang 2020. Nicht nur zunehmende Konflikte, der Klimawandel und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie - auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die hohe Verschuldung vieler Entwicklungsländer seien die Hauptgründe der Krise.

Beasley lobte Partner wie Deutschland und die USA für ihr Engagement, forderte aber mehr Hilfen anderer Staaten. Vor allem die Golf-Staaten hätten angesichts hoher Gewinne seiner Meinung nach die moralische Verpflichtung, sich mehr zu engagieren.

Quelle: ntv.de, RTS

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