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Mögliche Bedrohung für das globale Finanzsystem EU-Behörde für Cybersicherheit bekommt Zugang zu KI-Modell Mythos

01.06.2026, 15:43 Uhr
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Mehr als eine Million Euro Schaden entstand durch den Diebstahl der Laptops. (Symbolbild)

Die EU-Behörde für Cybersicherheit (Enisa) soll Zugang zum KI-Modell Mythos des US-Unternehmens Anthropic bekommen.

Die EU-Behörde für Cybersicherheit (Enisa) soll Zugang zum KI-Modell Mythos des US-Unternehmens Anthropic bekommen. Der Einblick sei wichtig, "um uns ein klares Bild der möglichen Risiken zu verschaffen", teilte ein Sprecher der EU-Kommission am Montag mit. Mythos ist darauf spezialisiert, Lücken in Cybersicherheitssystemen zu finden, und sorgt deshalb weltweit für Sorge.

Anthropic hat sein Modell noch nicht veröffentlicht, bislang haben die US-Behörden sowie ein Handvoll von Konzernen testweise Zugriff. Die EU-Behörde Enisa soll nun ebenfalls Zugang bekommen, die konkreten Bedingungen müssen aber noch ausgehandelt werden.

Offenbar ist das Modell so gut, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) darin eine mögliche Bedrohung für das globale Finanzsystem sieht. In Deutschland haben sich Verfassungsschützer und Politiker besorgt gezeigt. "Mythos ist kein Einzelfall", erklärte der Kommissionssprecher weiter. "Eine Welle neue, leistungsstarker Modelle kommt gerade auf den Markt."

Quelle: ntv.de

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